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	<title>Liesberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liesberg&amp;diff=258809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peteremueller: Beschäftigte akt., dopp. Links entf., NR-Wahlen erg., https:, Typos, Format</title>
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		<updated>2025-06-14T05:04:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beschäftigte akt., dopp. Links entf., NR-Wahlen erg., https:, Typos, Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Liesberg&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Liesberg 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Liesberg.png&lt;br /&gt;
| BILD = Liesberg 2015-12-13.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Das Dorf Liesberg rechts oben, Riederwald links. Das Fabrikgebäude gehört der [[Aluminium Laufen]].&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BL&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Laufen&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Laufen&lt;br /&gt;
| BFS = 2788&lt;br /&gt;
| PLZ = 4253 Liesberg&amp;lt;br /&amp;gt;4254 Liesberg Dorf&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.40377&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.42914&lt;br /&gt;
| HÖHE = 521&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 12.49&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.liesberg.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liesberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Liesbärg&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈliəʃˌbærg}}]; lokale Aussprache &amp;#039;&amp;#039;Lieschbrg&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈliəʃbə̆rg}}]; {{frS|Irtiémont}}, &amp;#039;&amp;#039;Irtiemont&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hicurtimont&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;obrist&amp;quot;&amp;gt;Philipp Obrist: &amp;#039;&amp;#039;Liesberg BL (Laufen).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG).&amp;#039;&amp;#039; Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, S.&amp;amp;nbsp;535.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Laufen]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Liesberg-LBS H1-014825.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1953]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Liesberg befindet sich im oberen Teil des Laufentals, dem Abschnitt des [[Birs]]tals zwischen [[Delsberg]] und [[Laufen BL|Laufen]]. Neben der Ortschaft Liesberg selbst, die auf einer Geländeterrasse 140 Meter über der Talniederung am Fluss Birs liegt, gehören zur Gemeinde noch die Weiler Riederwald, Oberrüti und Niderriederwald sowie die Industriesiedlung Liesberg Station&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000385/2008-01-22/ |titel=Liesberg |abruf=2020-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Talgrund und mehrere Berghöfe. Durch das schmale Tal verlaufen neben der Birs die Strecke der [[Jurabahn]] und die [[Hauptstrasse 18]], die im westlichen Abschnitt «Delsbergerstrasse» und im östlichen «Baselstrasse» heisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst einen grossen Abschnitt des Gebirges beidseits des Tales mit steilen, fast 500 Meter hohen Bergen und Felsmassiven und dazwischen kleinen Seitentälern. Im Norden verläuft die Gemeindegrenze mehrheitlich auf der [[Wasserscheide]] der Buebergkette&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W.&amp;amp;nbsp;T.&amp;amp;nbsp;Keller |Titel=Geologische Beschreibung des Kettenjura zwischen Delsbergerbecken und Oberrheinischer Tiefebene |Sammelwerk=[[Eclogae Geologicae Helvetiae]] |Band=17 |Jahr=1923 |Seiten=1–77}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Bergkuppe [[Räschberg]], die das Birstal vom Tal der [[Lützel (Fluss)|Lützel]] trennt; sie bildet dort auch die Kantonsgrenze zur [[Kanton Solothurn|Solothurner]] Exklave [[Kleinlützel]]. Fast fünf Kilometer westlich des Dorfes Liesberg erreicht die Grenze auf dem Bergkamm an der Stelle mit dem Namen «Welschgätterli» über dem «Surtel» bei einer Grenzmarke&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geo.so.ch/map/?l=ch.so.agi.hoheitsgrenzen&amp;amp;bl=hintergrundkarte_sw&amp;amp;t=default&amp;amp;c=2595284%2C1251504&amp;amp;s=945 |titel=Hoheitsgrenzpunkt 293360019 |hrsg=Kanton Solothurn |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Dreikantonseck]]{{Coordinate|NS=47.4141|EW=7.376|type=landmark|dim=1|region=CH-BL/CH-JU/CH-SO|text=ICON2|name=Dreikantonseck oder Grenzgebiet BL, JU, SO}}, wo die Territorien von Basel-Landschaft (mit Liesberg und [[Roggenburg BL|Roggenburg]]), Solothurn (Kleinlützel) und dem [[Kanton Jura]] aufeinandertreffen ({{Höhe|712|CH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Stelle aus verläuft die westliche Gemeindegrenze (und Kantonsgrenze zwischen Basel-Landschaft und Jura), die Liesberg von der Nachbargemeinde [[Soyhières]] (JU) trennt, in südöstlicher Richtung durch das Tal der Birs und rechts vom Fluss bis auf die Anhöhe «Vadry» über dem Weidegebiet «Rohrberg». Die Gemeinde- und Kantonsgrenze verläuft auf der Südseite nicht auf der Wasserscheide, die das Birstal vom Delsberger Becken trennt, und erreicht gleichwohl auf dem «Horniberg» mit {{Höhe|836|CH}} den höchsten Punkt im Gemeindegebiet von Liesberg. Zu dieser Gemeinde gehören im südlichen Berggebiet die Einzelhöfe Rohrberg und Spitzenbühl. In der Nähe des Hornibergs befindet sich das Dreikantonseck{{Coordinate|NS=47.38089|EW=7.43729|type=landmark|dim=1|region=CH|text=ICON2|name=Dreikantonseck BL, JU, SO}} zwischen den Gebieten von Basel-Landschaft, Jura (Gemeinde [[Courroux]]) und Solothurn ([[Bärschwil]]), das mit einem [[Grenzstein]] von 1755 vermarcht ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geo.so.ch/api/v1/document/kantonsgrenzsteine?feature=37379&amp;amp;x=2599899.069054166&amp;amp;y=1247791.0891510444&amp;amp;crs=EPSG%3A2056 |titel=Inventar Kantonsgrenzsteine. Steinnnummer 111 |hrsg=Amt für Geoinformation des Kantnons Solothurn |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die östliche Gemeindegrenze verläuft vom Gebiet am Horniberg über den Spitzebüelberg ({{Höhe|819|CH}}) und durch den [[Löffelbach (Birs)|Löffelbach]] zur Birs hinunter, folgt dann drei Kilometer weit dem Lauf dieses Flusses und zieht gegen Norden am Hof «Greifel» vorbei auf die nördliche Bergkette. Die östlichen Baselbieter Nachbargemeinden von Liesberg sind Laufen und [[Röschenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Löffelberg (Liesberg)|Löffelberg]] ({{Höhe|624|CH}}) südlich von Liesberg-Station wird gegen Westen von einer sehr hohen Felswand abgeschlossen, die als höchste [[Fluh]] des Kantons Basel-Landschaft gilt. Früher waren die schwierigen Klettertouren bei Alpinisten beliebt; seit 2011 ist das Klettern am Löffelberg, der im Naturwaldreservat «Löffelberg-Baanholz» liegt, verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hikr.org/dir/Löffelbergflue_Löffelberg_40788/ |titel=Löffelbergflue / Löffelberg 623 m |werk=Hikr.org |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der sieben Kilometer langen Flussstrecke durch das flache, aber enge Tal im Gebiet von Liesberg überwindet die Birs ein Gefälle von nur zwanzig Metern. Bei Liesberg-Station liegt sie auf {{Höhe|375|CH}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.liesberg.ch/de/portrait/gemeindeinzahlen/ |titel=Gemeinde in Zahlen |hrsg=Gemeinde Liesberg |abruf=2020-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Die südexponierten Berghänge bei Liesberg Dorf haben ein mildes Mikroklima mit einer grossen Sonnenscheindauer, da sich weder Herbst- noch Frühjahrsnebel und im Winter nur selten Hochnebel bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergkette im Süden erhält normalerweise viel mehr Niederschläge (gegen 2000&amp;amp;nbsp;mm pro Jahr) als das Gebiet von Liesberg Dorf, weil der Westwind die Regenwolken gegen den Berg im Süden treibt. Der südliche Gemeindeteil liegt lange im Schatten der hohen Bergkette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oltme Trockenwiese Liesberg 03.jpg|mini|Naturschutzgebiet «Oltme»]]&lt;br /&gt;
Auf der Schattenseite der Bergkette im Süden überwiegen montane subalpine Nadelwälder mit Abies und Picea und pseudoalpine Grasflächen und Weiden. Auf der Sonnenterrasse von Liesberg Dorf hingegen herrschen mediterrane Einflüsse. Nebst den orchideenreichen [[Trockenrasen|Halbtrockenrasen]] (Teucrio-Mesobromion) mit den typischen Ragwurzarten wie [[Bienen-Ragwurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Ophrys apifera&amp;#039;&amp;#039;), [[Hummel-Ragwurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Ophrys fuciflora&amp;#039;&amp;#039;), [[Fliegen-Ragwurz]](&amp;#039;&amp;#039;Ophrys insectifera&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Kleine Spinnen-Ragwurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Ophrys araneola&amp;#039;&amp;#039;) gedeihen in den Trockenwiesen auch die [[Bocks-Riemenzunge]] (&amp;#039;&amp;#039;Hymantoglossum hircinum&amp;#039;&amp;#039;), das [[Helm-Knabenkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Orchis militaris&amp;#039;&amp;#039;) und das [[Brand-Knabenkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Orchis ustulata&amp;#039;&amp;#039;). An Wegrändern und auf den Bergwiesen wachsen die seltene, mediterrane [[Kartäusernelke]] (&amp;#039;&amp;#039;Dianthus carthusianorum&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Heide-Nelke|Heidenelke]] (&amp;#039;&amp;#039;Dianthus deltoïdes&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Bereiche der ausgedehnten Bergwiesen wie etwa das Areal [[Oltme]] und die [[Liesbergweid]] sind wegen ihres grossen Werts für Pflanzen und Tiere als [[Schutzgebiete im Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutzgebiete]] im [[Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung]] verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Objektblatt [https://data.geo.admin.ch/ch.bafu.bundesinventare-trockenwiesen_trockenweiden/objectsheets/2021revision/nr177.pdf «Oltme»] im [[Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Objektblatt [https://data.geo.admin.ch/ch.bafu.bundesinventare-trockenwiesen_trockenweiden/objectsheets/2021revision/nr182.pdf «Liesbergweid»] im Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal mit dem Steinbruchgebiet westlich des Dorfes Liesberg ist als [[Naturschutzgebiet Andil]] und die Fläche mit dem Steinbruch bei Liesberg-Station und am Meistelberg als [[Naturschutzgebiet Steingrube Bohlberg]] im [[Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung]] aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Objektblatt [https://data.geo.admin.ch/ch.bafu.bundesinventare-amphibien/objectsheets/2017revision/bl598.pdf Steinbruch Andil] im [[Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Objektblatt [https://data.geo.admin.ch/ch.bafu.bundesinventare-amphibien/objectsheets/2017revision/bl599.pdf Steingrube Bohlberg] im Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 160 Millionen Jahren, zur Zeit des [[Jura (Geologie)|Jurameers]], tummelten sich [[Meer]]es-[[Saurier]] auf dem Boden, der heute zum Gebiet von Liesberg gehört. In der ehemaligen Tongrube «Andil» kann man auch jetzt noch auf [[Ammoniten]] und [[Fossilisation|versteinerte]] urzeitliche Pflanzen stossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.liesberg.ch/de/portrait/ |titel=Über Liesberg |hrsg=Gemeinde Liesberg |abruf=2020-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zahlreichen Waldgebieten beidseits des Birstals hat der Kanton mehrere [[Waldreservat]]e bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] von Liesberg wird erstmals in einer Geschichtsquelle aus dem Jahr 1241 als &amp;#039;&amp;#039;Liebinberg&amp;#039;&amp;#039; und 1281 als &amp;#039;&amp;#039;Liesperch&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;obrist&amp;quot; /&amp;gt; Die Landschaft wurde jedoch schon viel früher gelegentlich als Siedlungsgebiet genutzt. So wurden auf dem Gemeindegebiet prähistorische [[Feuerstein]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;klingen, eine [[Römisches Reich|spätrömische]] [[Villa]] und [[frühmittelalter]]liche Gräber gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.liesberg.ch/de/portrait/geschichte/ |titel=Geschichte |hrsg=Gemeinde Liesberg |abruf=2020-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Liesberghöhle]] unter dem Löffelberg ist ein bedeutender archäologischer Fundort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hochmittelalter gehörte Liesberg dem Kloster [[St. Blasien]] und ab 1271 zur [[Fürstbistum Basel|fürstbischöflichen]] Vogtei [[Zwingen]]. 1792 kam das Dorf unter französische Herrschaft und wurde 1815 beim [[Wiener Kongress]] dem [[Kanton Bern]] zugeteilt. In der Frage des [[Kantonswechsel des Laufentals|Kantonswechsels des Laufentals]] lehnte die Gemeinde bei der [[Laufental-Abstimmungen#Erste Laufental-Abstimmung (1983)|ersten Laufental-Abstimmung]] 1983 den Beitritt zum [[Kanton Basel-Landschaft]] ab, stimmte diesem aber [[Laufental-Abstimmungen#Zweite Laufental-Abstimmung (1989)|sechs Jahre später]] zu. Der Wechsel erfolgte 1994.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;In Blau auf einem roten Sechsberg auf gewelltem blauen Schildfuss ein schreitender silberner Schwan mit goldenem Schnabel und goldenen Beinen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde nahm das Wappen im Jahr 1946 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Liesberg}}&lt;br /&gt;
* Im Gebiet «Liesbergmüli» befinden sich paläolithisch-mesolithische Höhlen und Abristationen, die als geschütztes Kulturgut von nationaler Bedeutung ausgewiesen sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:2006-Liesberg-Naturschutzgebiet.jpg|mini|Das Naturschutzgebiet Andil in Liesberg]]&lt;br /&gt;
* Ehemalige Lehmgrube «Andil» (auch «Amthil»), seit 1998 ein Amphibienschutzgebiet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20010968/index.html#app1ahref1 |titel=SR 451.34 Verordnung vom 15. Juni 2001 über den Schutz der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung (Amphibienlaichgebiete-Verordnung; AlgV) |abruf=2020-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; reiche Fundstätte für [[Fossil]]ien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.liesberg.ch/de/portrait/tourismus/sehenswuerdigkeiten/welcome.php?action=showobject&amp;amp;object_id=447 |titel=Sehenswürdigkeiten |hrsg=Gemeinde Liesberg |abruf=2020-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In der Flussaue wurde 1603 eine [[Mühle]] errichtet, die ein Wasserwerk an einem aus der Birs abgeleiteten Kanal besass. 1627 kam ein Sägewerk und im 19. Jahrhundert eine Kalkmühle hinzu. Das Gebiet des ehemaligen Gewerbequartiers trägt noch heute den Namen «Liesbergmüli».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ancien Régime besass Liesberg 14 Hektaren Reben auf der Sonnenterrasse. Nach der Einschleppung der [[Reblaus]] und des [[Falscher Mehltau der Weinrebe|falschen Mehltaus]] in die Schweiz Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Rebstöcke ausgerissen. Erst seit dem Jahr 2000 besteht wieder ein Rebberg von über 52 Aren in Liesberg. Heute werden dort jährlich ca. 2500 Flaschen Wein produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert war Liesberg ein Zentrum der Kalk- und Zementindustrie, die grosse Steinbrüche und Tongruben öffnete. Im Jahr 1982 stellte die Portlandcement Laufen AG als grösster Steinbruchbetrieb die Tätigkeit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liesberg ist Sitz der [[Aluminium Laufen|Aluminium Laufen AG]], eines Herstellers von Aluminium-Produkten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.liesberg.ch/de/portrait/gewerbe/ |titel=Gewerbe |hrsg=Gemeinde Liesberg |sprache=de |abruf=2020-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 waren mit 73,8&amp;amp;nbsp;Prozent die meisten Beschäftigten im [[Wirtschaftssektor#Sekundärsektor (Industrieller Sektor, Produktion)|2. Sektor]] tätig, im [[Wirtschaftssektor#Tertiärsektor (Dienstleistungssektor)|3. Sektor]] waren es 21,9&amp;amp;nbsp;Prozent beinahe ein Viertel. Der Anteil der [[Wirtschaftssektor#Primärsektor (Urproduktion)|Landwirtschaft]] war mit 4,3&amp;amp;nbsp;Prozent sehr gering.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/finanz-und-kirchendirektion/daten-statistik/abteilung-statistik/publikationen-und-statistiken/gemeindeportraets &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträts. Liesberg.&amp;#039;&amp;#039;] [[Kanton Basel-Landschaft]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Gemeindepräsident]] ist Volker Papenburg (Stand: 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Liesberg: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 46,4 % (2019 40,3 %), [[Die Mitte|Mitte]] 19,1 % (22,2 %), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 12,7 % (12,8 %), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 9,1 % (6,9 %), [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] 5,9 % (14,0 %), [[Grünliberale Partei|glp]] 4,7 % (2,3 %), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 0,6 % (1,4 %), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 1,2 % (–).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.admin.ch/de/bl/commune/2788/ |titel=Nationalratswahlen 2023: Stärkste Partei, Kanton Basel-Landschaft. Gemeinde Liesberg |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2023-10-22 |abruf=2025-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besitzt einen Bahnhof an der [[Jurabahn|Juralinie]] von [[Basel]] nach [[Biel/Bienne|Biel]]; dieser wird aber seit Mai 1993 nicht mehr durch die Züge der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] bedient. Die Gemeinde ist durch eine [[Postauto]]-Linie im Stundentakt (morgens und abends verdichtet) mit dem [[SBB RABDe 500|ICN]]- und [[S-Bahn]]-Bahnhof [[Laufen BL|Laufen]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Talgrund führt die Hauptstrasse von Basel nach [[Delsberg]]. Nebenstrassen verbinden die Dörfer und Einzelhöfe auf den Anhöhen mit der Hauptstrasse und über die nördliche Bergkette mit Kleinlützel, Huggerwald und Röschenz. Bei Liesberg überqueren zehn [[Liste der Brücken über die Birs|Strassen- und Bahnbrücken die Birs]]. Darunter befinden sich mehrere historische und erhaltenswerte Bauwerke, zum Beispiel die 1935 von [[Robert Maillart]] errichtete Betonbrücke der ehemaligen Zementfabrik und die 1892 für die Jurabahn gebaute Eisenfachwerkbrücke an der Grenze zu Bärschwil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überregionale Wanderroute Nr.&amp;amp;nbsp;80 «[[Kulturwege Schweiz#ViaJura|Juraweg]]» zwischen [[Laufen BL|Laufen]] und [[Delsberg]] führt durch das Berggebiet von Liesberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://map.schweizmobil.ch/?lang=de&amp;amp;bgLayer=pk&amp;amp;season=summer&amp;amp;resolution=2&amp;amp;E=2598413&amp;amp;N=1251045&amp;amp;photos=yes&amp;amp;logo=yes&amp;amp;detours=yes&amp;amp;layers=Wanderland |titel=ViaJura |werk=[[SchweizMobil]] |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Martz]] (1879–1959), Chemiker, Unternehmer und Gemeindepräsident von Liesberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.liesberg.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Liesberg]&lt;br /&gt;
* {{HLS|385|Liesberg|Autor=[[Daniel Hagmann]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Laufen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4529912-2|VIAF=247379575}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1241]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peteremueller</name></author>
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