<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lilith_%28Computersystem%29</id>
	<title>Lilith (Computersystem) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lilith_%28Computersystem%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lilith_(Computersystem)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T00:15:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lilith_(Computersystem)&amp;diff=270579&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:9E8:16EF:7500:E9BD:AAD7:8177:351A am 21. August 2024 um 11:31 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lilith_(Computersystem)&amp;diff=270579&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-21T11:31:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lilith (computer).jpg|mini|Die Lilith im [[Museum für Kommunikation Bern| Museum für Kommunikation]] (Bern)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lilith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines 1980 vom [[Schweiz]]er [[Informatik]]er [[Niklaus Wirth]] an der [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|ETH Zürich]] entwickelten [[Computer]]systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lilith-[[Workstation]]s dienten Anfang der 1980er Jahre als Plattform für zahlreiche Softwareprojekte in der Forschung. Sie gehörten zu den ersten Rechnern mit [[Rastergrafik|Bitmap]]-Display, [[Maus (Computer)|Maus]] und einer fensterorientierten Benutzerschnittstelle. Sie wurden in einem [[Local Area Network|lokalen Netzwerk]] betrieben, und gedruckt wurde auf den damals ebenfalls neuen [[Laserdrucker]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1982 wurde versucht, das System zu vermarkten. Kommerziell war es ein Misserfolg, aber die futuristische Maschine hat eine Informatikergeneration beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirth hatte 1977/78 am Forschungszentrum Palo Alto Research Institute von [[Xerox PARC|Xerox]] die zukunftsweisende Architektur der [[Xerox Alto|Alto]]-Workstations kennengelernt, die bereits mit Maus, Grafikbildschirm und Fenstertechnik versehen war. Nach seiner Rückkehr begann Wirth mit seiner Gruppe selbst eine solche Workstation zu entwickeln, wobei sie die Co-Entwicklung von Hardware- und Software betrieben.&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Lilith Tower Modula Corp Mod 2.2-ETHZ INFK 0091 b.tif|mini|Lilith Tower Modula Corporation, Modell 2.2 aus der Sammlung wissenschaftlicher Instrumente und Lehrmittel der ETH-Bibliothek]]&lt;br /&gt;
Auf diese Weise wurde [[Modula-2]], der Nachfolger von [[Pascal (Programmiersprache)|Pascal]], als Systemsprache generiert und Medos-2 als [[Betriebssystem]]. Der Modula-2-[[Compiler]] übersetzte dabei in einen kompakten [[Zwischencode]] (sog. &amp;#039;&amp;#039;M-Code&amp;#039;&amp;#039;), der direkt auf der Hardware interpretiert werden konnte. Basis war ein aus vierbittigen [[AMD Am2900|AMD-Am2900-Bausteinen]] „[[Bit-Slice|bit-sliced]]“ zusammengesetzter 16-Bit-Prozessor. Dessen [[Befehlssatz]] hatte Wirth auf den Zwischencode des Modula-2-Compilers abgestimmt. Bei einem Systemtakt von 7&amp;amp;nbsp;MHz konnte die Lilith pro Sekunde ein bis zwei Millionen dieser Instruktionen ausführen. Die Ur-Lilith hatte 128 kB Speicher und einen Bildschirm mit 704 × 928 Pixel (Hochformat), spätere Versionen hatten 1024 Pixel Auflösung. Einblick in den für die damalige Zeit bahnbrechenden Leistungsumfang der Lilith gibt das ausgelesene und emulierte zeitgenössische Demoprogramm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://etheritage.ethz.ch/2022/03/04/i-am-a-lilith/ |titel=I AM A LILITH |abruf=2022-03-05 |autor=Dorothea Regula Zimmermann |werk=ETHeritage. Highlights aus den Archiven und Sammlungen der ETH Zürich |hrsg=ETH-Bibliothek |datum=2022-03-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name «Lilith» geht nach Angaben von Niklaus Wirth auf die [[Lilith|gleichnamige Göttin]] in der sumerischen Mythologie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Das Computersystem [[Ceres (Computersystem)|Ceres]] stammt ebenfalls von Wirth und ist für die Programmiersprache [[Oberon (Programmiersprache)|Oberon]] optimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diser Lilith|Lilith (Computersystem)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ethistory.ethz.ch/besichtigungen/objekte/lilith/ ETHistory – Die Lilith]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computersystem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ETH Zürich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2001:9E8:16EF:7500:E9BD:AAD7:8177:351A</name></author>
	</entry>
</feed>