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	<title>Linhartovy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:25:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Linhartovy&amp;diff=1953746&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ am 24. Mai 2024 um 01:18 Uhr</title>
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		<updated>2024-05-24T01:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Linhartovy&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Moravskoslezský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Bruntál&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Město Albrechtice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 532&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 366&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/8/11/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/36/52/E&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 191&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 2001&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 793 95&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = T&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Krnov]]–[[Město Albrechtice]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Krnov]]–[[Třemešná]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Ortsteil&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Website            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linhartovy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Geppersdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Město Albrechtice]] im [[Okres Bruntál]] in [[Tschechien]]. Es liegt sieben Kilometer nordwestlich von [[Krnov]] an der Grenze zu Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Geppersdorf liegt im Naturschutzgebiet [[Slezská Haná]] am rechten Ufer der [[Goldoppa]]. Nachbarorte sind Krásné Loučky (&amp;#039;&amp;#039;Schönwiese&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, [[Hošťálkovy]] (&amp;#039;&amp;#039;Gotschdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Vraclávek]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Bressel&amp;#039;&amp;#039;) und [[Staré Purkartice]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Bürgersdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten, [[Česká Ves (Město Albrechtice)|Česká Ves]] (&amp;#039;&amp;#039;Neudörfel&amp;#039;&amp;#039;), Burkvíz (&amp;#039;&amp;#039;Burgwiese&amp;#039;&amp;#039;) und [[Opavice]] (&amp;#039;&amp;#039;Tropplowitz&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits der Grenze zu Polen am linken Ufer der Goldoppa liegen [[Opawica]] (&amp;#039;&amp;#039;Troplowitz&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten, Radynia (&amp;#039;&amp;#039;Raden&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten und [[Pietrowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Peterwitz&amp;#039;&amp;#039;, 1936–1945: &amp;#039;&amp;#039;Zietenbusch&amp;#039;&amp;#039;) im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-04 Linhartovy 1 Linhartovský zámek.jpg|mini|Schloss Geppersdorf (Linhartovy)]]&lt;br /&gt;
Geppersdorf wurde Mitte des 13. Jahrhunderts im Zuge der durch den [[Erzbistum Olmütz|Olmützer]] Bischof [[Bruno von Schauenburg]] planmäßig durchgeführten Besiedlung Nordmährens gegründet und mit Deutschen besiedelt. Es erstreckte sich an beiden Ufern der Goldoppa und wurde erstmals 1255 urkundlich erwähnt. Es war zunächst im bischöflichen Besitz und gehörte politisch zu [[Mähren]]. Später wurde es dem neu gegründeten [[Herzogtum Troppau]] eingegliedert. Nach dessen Teilung 1377 kam Geppersdorf an das [[Herzogtum Jägerndorf]] und gelangte 1410 zusammen mit der Herrschaft [[Opavice|Oppawicz]] in den Besitz derer von Bladen&amp;lt;ref&amp;gt; tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Vladěnín&amp;#039;&amp;#039;, ab 1945 [[Włodzienin]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, einem Zweig der Herren von [[Füllstein]]. Für dieses Jahr 1410 ist auch eine Feste belegt. 1504 gehörte es dem Oberstkämmerer des Herzogtums Troppau, Hojer (&amp;#039;&amp;#039;Ojíř&amp;#039;&amp;#039;) von Füllstein, der in den 1530er Jahren die Feste zu einem Renaissance-Schloss umbauen ließ. Durch Heirat gelangte es 1566 an Georg Bernhard von [[Tworkau (Adelsgeschlecht)|Tworkau]] (&amp;#039;&amp;#039;Jiří Bernart Tvorkovský z Kravař&amp;#039;&amp;#039;), von dem es 1578 dessen Tochter Katharina (&amp;#039;&amp;#039;Kateřina Kravařská ze Šlovic&amp;#039;&amp;#039;) erbte, die mit Wenzel von [[Haugwitz]] verheiratet war. Während des Dreißigjährigen Krieges trug Geppersdorf schwere Schäden davon. Vermutlich deshalb verkaufte es 1658 der damals 18-jährige Ladislaus Alois von Haugwitz zusammen mit Oppawicz und Burkvíz (&amp;#039;&amp;#039;Burgwiese&amp;#039;&amp;#039;) dem Freiherrn Karl Maximilian [[Sedlnitzky von Choltitz]]. Während der Herrschaft der Sedlnitzky wurde das Schloss im Stil des Barock umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 wurde Geppersdorf geteilt. Der am rechten Ufer der Oppa liegende Teil verblieb bei Böhmen und lag nunmehr an der Grenze zum [[Preußen|preußischen]] [[Schlesien]]. Der am Ostufer der Oppa liegende Teil kam an Preußen, fiel nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem größten Teil Schlesiens an Polen, erhielt 1945 die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Lenarcice]]&amp;#039;&amp;#039; und gehört jetzt zur [[Gmina Głubczyce|Stadt-und-Land-Gemeinde Głubczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Leobschütz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] wurde das bei Böhmen verbliebene Geppersdorf 1850 eine selbständige Gemeinde, die zur Bezirkshauptmannschaft [[Krnov|Jägerndorf]] gehörte. Gleichzeitig wurde das benachbarte Dorf Schönwiese nach Geppersdorf eingemeindet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelangte Geppersdorf durch Heirat an die [[Oppersdorff (Adelsgeschlecht)|Herren von Oppersdorf]] und 1892 an den Jägerdorfer Textilkaufmann Eduard Wenzelides, unter dem 1905–1907 das Schloss durch den aus [[Krnov|Jägerndorf]] stammenden Wiener Architekten [[Leopold Bauer (Architekt)|Leopold Bauer]] umgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://architektenlexikon.at/de/21.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Übergang an die [[Tschechoslowakei]] 1918 wurde das Dorf Schönwiese (&amp;#039;&amp;#039;Krásné Loučky&amp;#039;&amp;#039;) ausgemeindet. 1930 lebten 365 Einwohner in Geppersdorf, davon waren 301 Deutsche. Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde Geppersdorf 1938 dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Jägerndorf]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fiel es an die Tschechoslowakei zurück und erhielt die amtliche Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Linhartovy&amp;#039;&amp;#039;. Die deutschen Bewohner wurden 1945/45 [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Dadurch ging die Einwohnerzahl deutlich zurück und lag 1950 bei nur noch 226. Ende 1960 erfolgte die Auflösung des Okres Krnov und Linhartovy wurde dem Okres Bruntál zugeordnet. Linhartovy wurde 1980 nach Město Albrechtice eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten == &lt;br /&gt;
* Schloss Linhartovy&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;Kreuzerhöhung&amp;#039;&amp;#039; wurde 1833–1834 aus Mitteln des Religionsfonds im [[Empire (Stilrichtung)|Empirestil]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Sedlnitzky]] (1787–1871), Fürstbischof von Breslau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zameklinhartovy.cz/cz/historie-zamku Geschichte Schloss Linhartovy] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.hrady.cz/?OID=2878 Schloss Linhartovy auf hrady.cs]&lt;br /&gt;
* [http://nahlizenidokn.cuzk.cz/Mapa.aspx?typ=KU&amp;amp;id=683876 Kataster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1255]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Město Albrechtice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1980]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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