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	<title>Lothar Kunz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ChickSR: HC: Entferne Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Deutschland</title>
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		<updated>2024-04-27T20:52:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Tschechoslowakischer_Emigrant_in_Deutschland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Deutschland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Deutschland&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Kunz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1892]] in [[Moravský Beroun|Bärn]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[19. Februar]] [[1972]] in [[Schwalbach am Taunus]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Bund der Landwirte in der Tschechoslowakei|BdL]], [[Sudetendeutsche Partei|SdP]], [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], später [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Volksschulabschluss besuchte Kunz vier Jahre lang die Mittelschule. Anschließend wechselte er auf die Kadettenschule, besuchte diese ebenfalls für vier Jahre und wurde 1912 aktiver Offizier der [[Österreich-Ungarn|Donaumonarchie]]. Von 1914 bis 1918 nahm er als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, zuletzt als Oberleutnant und Kompaniechef. Während des Krieges wurde er verwundet. Bei Kriegsende geriet er in russische Gefangenschaft, aus der er aber fliehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunz studierte 1919/20 an der Landwirtschaftlichen Hochschule in [[Děčín|Tetschen-Liebwerd]]. Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] arbeitete er als Parteisekretär des BdL. Nach dem Anschluss des Sudetenlandes an das Deutsche Reich 1938 war er als Angestellter beim [[Reichsnährstand]] tätig. Daneben wirkte er als Leiter der Kreisbauernschaft [[Moravský Beroun|Bärn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Kunz im Juli 1945 verhaftet, zunächst in einem Lager interniert und dann als Zwangsarbeiter in den Moraviawerken [[Hlubočky|Mariental]] bei [[Olomouc|Olmütz]] eingesetzt. Im März 1946 wurde er aus der [[Tschechoslowakei]] ausgewiesen. Anschließend siedelte er als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] nach [[Hessen]] über. Später war er als geschäftsführender Leiter bei der Treuhandstelle Süd der Nassauischen Siedlungsgesellschaft mbH in [[Frankfurt am Main]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Kunz schloss sich in den 1920er Jahren dem [[Bund der Landwirte (Tschechoslowakei)|Bund der Landwirte]] (BdL), einer sudetendeutschen Bauernpartei an. Er war seit 1921 BdL-Kreisgeschäftsführer Nordmähren-Schlesien und wurde 1926 BdL-Landesgeschäftsführer Mähren-Schlesien. Nach der Annexion des Sudetengebiets durch das Deutsche Reich 1938 wurde der BdL in die von [[Konrad Henlein]] geleitete [[Sudetendeutsche Partei]] (SdP) eingegliedert. Am 30. Dezember 1938 beantragte Kunz die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. November desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.611.874).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24201189&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt: {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Übersiedlung nach [[Trizone|Westdeutschland]] war Kunz Mitbegründer des [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]] in Hessen. 1951 wurde er zum Landesvorsitzenden der Partei gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Kunz war von 1935 bis 1938 Mitglied der tschechoslowakischen Nationalversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte er von [[Bundestagswahl 1953|1953]] bis 1957 an. Er war über die Landesliste Hessen ins Parlament eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Kunz, Lothar |DB=HB |ID=18378 |ref=nein |zugriff=2021-10-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1246426927|VIAF=5592163813724739110006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kunz, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDL-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kunz, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (BdL, SdP, NSDAP, GB/BHE), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moravský Beroun|Bärn]], [[Mähren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwalbach am Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChickSR</name></author>
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