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	<title>Ludwig Ferdinand Huber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:03:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Ferdinand_Huber&amp;diff=581421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: /* Schriften */ form.</title>
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		<updated>2024-07-09T12:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften: &lt;/span&gt; form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Ferdinand Huber.png|mini|Ludwig Ferdinand Huber um 1800, porträtiert von [[Karl Ludwig Kaaz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Ferdinand Huber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1764]] in [[Paris]]; † [[24. Dezember]] [[1804]] in [[Ulm]]) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Journalist in der Zeit der [[Aufklärung]] und der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Huber wurde am 14. September 1764 als Sohn von [[Michael Huber (Philologe)|Michael Huber]] (1727–1804), der die deutsche Literatur seiner Epoche in Frankreich bekannt machte, geboren. Noch in seiner Kindheit zog er mit seinen Eltern nach [[Leipzig]] um, wo er neue Sprachen und Literatur lernte und besonderes Interesse an französischer und englischer Literatur zeigte. In Leipzig freundete er sich mit [[Christian Gottfried Körner]] an, dem Vater des Dichters [[Theodor Körner (Schriftsteller)|Theodor Körner]], verlobte sich in [[Dresden]] mit Christian Körners Schwägerin, der Malerin [[Dora Stock]], und kam in Kontakt mit [[Friedrich Schiller]], der einer der engsten Freunde Körners war und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. In Leipzig wurde er Mitglied der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Minerva zu den drei Palmen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dora Stock - Ludwig Ferdinand Huber.jpg|mini|Ludwig Ferdinand Huber auf einer Silberstiftzeichnung von Dora Stock, 1784]]&lt;br /&gt;
1785 übersetzte er „[[Le mariage de Figaro (Beaumarchais)|Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit]]“ von [[Pierre Augustin Caron de Beaumarchais|Beaumarchais]] in die deutsche Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1787 wurde er Sekretär der [[Kurfürstentum Sachsen|Sächsischen]] Gesandtschaft in [[Kurmainz]], wo er bis zur [[Mainzer Republik|Besetzung durch Frankreich im Jahre 1792]] verblieb. Nach einem Geheimbericht aus dem Frühjahr 1792 zählte Huber neben [[Georg Forster]] und [[Wilhelm Heinse]] zu den „vorzüglichsten Demokraten und Revolutionsräten“ in Mainz.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach: G. Mühlpfort: &amp;#039;&amp;#039;Vorboten der Mainzer Republik&amp;#039;&amp;#039;, in Bundesarchiv und Stadt Mainz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Jakobiner&amp;#039;&amp;#039;, 1981, Band 1, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Weggang seines Freundes Forster, der als Deputierter der [[Mainzer Republik]] nach [[Paris]] gesandt worden war, um dort für den Beitritt der Mainzer Republik zur Französischen Republik zu werben und seine Frau [[Therese Huber|Therese]] wie auch seine übrige Familie verarmt zurückgelassen hatte, kümmerte Huber sich um dessen Familie. In Liebe zu Forsters begabter junger Frau gab Huber seine diplomatische Stellung auf und brach die Verlobung mit Dora Stock. Mit Therese Forster zog er nach [[Bôle]] in [[Neuenburg NE|Neuchâtel]] und heiratete Therese nach Forsters Tod im Jahre 1794. In dieser Zeit stand er in engem Kontakt mit der Schriftstellerin und [[Salonnière]] [[Isabelle de Charrière]], die im nahe gelegenen [[Colombier NE|Colombier]] lebte und Forsters Tochter [[Marie Therese Forster|Therese]] als Gesellschafterin aufnahm. Er übersetzte in dieser Zeit Arbeiten von Isabelle de Charrière und ihrer Schülerin [[Isabelle Morel|Isabelle de Gélieu]] in die deutsche Sprache und sorgte für deren Veröffentlichung im Verlag von [[Johann Friedrich Cotta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1798 wurde Huber in Tübingen stellvertretender Chefredakteur der von Cotta herausgegebenen politischen Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Neueste Weltkunde]]&amp;#039;&amp;#039;. Weil das Blatt vom Wiener Hofgericht aus politischen Gründen verboten wurde, gab Johann Friedrich Cotta die Zeitung in [[Stuttgart]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Zeitung (19. Jahrhundert)|Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, nun mit Ludwig Ferdinand Huber als Chefredakteur. Ein Konflikt mit dem württembergischen Herzog brachte es mit sich, dass Cotta die Zeitung im Jahre 1803 in das bayerische [[Neu-Ulm]] umsiedelte. Huber wurde im folgenden Jahr zum Rat für das Bildungswesen in dem neu geschaffenen [[Schwaben (Bayern)#Geschichte|baierischen Provinz Schwaben]] bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Ferdinand Huber starb am 24. Dezember 1804 im Alter von 40 Jahren in Ulm. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof im – damals noch eigenständigen – heutigen Ulmer Stadtteil [[Söflingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Sabine Dorothea Jordan, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das heimliche Gericht. Ein Trauerspiel&amp;#039;&amp;#039; (Anonym, Göschen, Leipzig 1790)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vermischte Schriften von dem Verfasser des heimlichen Gerichts&amp;#039;&amp;#039; (1793)&lt;br /&gt;
* Aufsätze in den &amp;#039;&amp;#039;Friedenspräliminarien&amp;#039;&amp;#039; (1794–1796) und in &amp;#039;&amp;#039;Klio&amp;#039;&amp;#039; (1795–1798)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Werke seit dem Jahre 1802&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Therese Huber&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das große Schauspiel: Ausgewählte Schriften zur Französischen Revolution&amp;#039;&amp;#039;. In: Sabine Dorothea Jordan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 284, Verlag Hans Dieter Heinz, 1994, ISBN 3880992886.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Encyclopaedia Britannica 1911&lt;br /&gt;
* Sabine Dorothea Jordan: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Ferdinand Huber (1764–1804). His Life and Works&amp;#039;&amp;#039;. (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, Nr. 57)&lt;br /&gt;
* {{ADB|13|236|246|Huber, Ludwig Ferdinand|[[Rudolf Elvers]]|ADB:Huber, Ludwig Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|684|685|Huber, Ludwig Ferdinand|Wulf Segebrecht|118554077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118554077}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118554077}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|41454|Ludwig Ferdinand Huber|Autor=Anne Hofmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118554077|LCCN=n/90/608842|VIAF=39410123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huber, Ludwig Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1764]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huber, Ludwig Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1764&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1804&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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