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	<title>Ludwig Pincier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:19:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_Pincier&amp;diff=2183311&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: PD-fix, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-11-08T22:29:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Pincier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Januar]] [[1561]] in [[Bad Laasphe]]; † [[26. Dezember]] [[1612]]) war ein deutscher Jurist in der Frühen Neuzeit und erster lutherischer Dekan des Lübecker [[Domkapitel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pincier war ein Sohn des wittgensteinischen Rentmeisters und später hessischen Amtmannes zu [[Nidda]] Hermann Pincier (1532–1570)&amp;lt;ref&amp;gt;{{GND|119788330}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Frau Elisabeth (gen. Zütze, etwa 1530 – vor 4. November 1584), einer natürlichen Tochter von [[Wilhelm der Ältere (Wittgenstein)|Graf Wilhelm dem Älteren]] von Wittgenstein.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Friedrich Jacobs: Balthasar von Weitershausens „drey fremdte Weiber“. In: Hessische Familienkunde 11 (1973/73), Sp. 81–86. Jakob Henseling: Die Pintzier (Pincier) von Biedenkopf. In: Hessische Familienkunde 13 (1976/77), Sp. 177–199, 255–256. Dort ist der Familienname nicht bekannt. Der von Graf Wilhelm formulierte Heiratsvertrag der Elisabeth Wittgenstein vom 1.4.1559 mit Hermann Pincier heute im Berleburger Fürstlichen Archiv Ber.Uk - 1941.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ludwig wurde geboren, als sein Vater Rentmeister bei [[Ludwig I. (Wittgenstein)|Graf Ludwig dem Älteren]] von Wittgenstein mit dem Sitz auf [[Schloss Wittgenstein]] war, der die Taufpatenschaft übernahm und ihm seinen Namen gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Graf Ludwig vermerkt in seinem Tagebuch, dass er am 15. Januar 1561 auf Schloss Wittgenstein seinem Rentmeister ein Kind aus der Taufe gehoben habe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Pincier studierte 1585 in Heidelberg und erwarb 1588 den Grad eines Dr. jur. in Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als promovierter Jurist kam er nach Norddeutschland. Am 4. Oktober 1589 erhielt er die von [[Georg Braun]] resignierte [[Präbende]] und wurde [[Domherr]] am [[Lübecker Dom]]. Sein Vorgänger Michael Kniper, der dieses Amt seit dem 7. März 1586 bekleidete, war am 20. Juli des Jahres verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pincier hatte 1590 in erster Ehe Anna Hintze geheiratet. Nach ihrem Tod 1599 heiratete er 1600 Margaretha von Wietersheim, eine Tochter von [[Anton (I.) von Wietersheim]]. Sein Sohn [[Hermann Pincier]] (1598–1668) folgte ihm als Bischöflicher Rat und Domherr nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urenkelin &amp;#039;&amp;#039;Margaretha Elisabetha von Pincier&amp;#039;&amp;#039; († 1731) heiratete den Politiker [[Magnus von Wedderkop (Jurist, 1637)|Magnus von Wedderkop]] und wurde mit diesem in der Wedderkop-Kapelle des Lübecker Doms zur Ruhe gelegt. Sein Urenkel [[Johann Ludwig von Pincier]] war königlich dänischer [[Amtmann]], Geheimer Rat im [[Hochstift Lübeck]] und Dompropst im Lübecker Domkapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epitaph ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubeck katedra 10.jpg|mini|Epitaph im Lübecker Dom (2016)]]&lt;br /&gt;
Pincier erhielt 1616 ein steinernes [[Epitaph]] der Spätrenaissance im Chorraum des Lübecker Doms, das von dem Lübecker Steinhauer Hermann von Rode&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Rode, Hermann von |Band=28 |Seite=458 |Kommentar=Vermutlich der Sohn des Baumeisters Hans Rode. Hermann von Rode orientierte sich an [[Robert Coppens]]. Er verstarb 1628.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach dem Vorbild des [[Johann Glandorp (Ratsherr)|Glandorpschen]] und des [[Daniel Zöllner|Zöllnerschen Epitaphs]] in der Lübecker Marienkirche hergestellt wurde. Es zeigt ein Bild der Auferstehung als Relief. Der Rundgiebel des Epitaphs mit dem Familienwappen ruht auf zwei freistehenden Säulen aus grauem Marmor. Die Wappen seiner beiden Ehefrauen befinden sich unter den seitlichen Obelisken des Giebels. Vor dem Auferstehungsrelief auf einer Konsole finden sich kniende Statuen des Verstorbenen; links der Dekan mit seinen beiden Söhnen und rechts die beiden Ehefrauen mit den Töchtern. Darunter befindet sich eine erklärende Tafel mit lateinischer Inschrift.&amp;lt;ref&amp;gt;Inschrift mit Übersetzung bei [[Adolf Clasen]]: &amp;#039;&amp;#039;Verkannte Schätze : Lübecks lateinische Inschriften im Original und auf Deutsch&amp;#039;&amp;#039;, Lübeck 2003, S. 88 ff. ISBN 3-7950-0475-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Epitaph überstand den [[Luftangriff auf Lübeck]] im Jahr 1942 mit überschaubaren Schäden und wurde um 1977 wiederhergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017115118 |wayback=20131208060721 |text=Epitaph Dr. Ludwig Pincier |archiv-bot=2019-04-28 13:46:19 InternetArchiveBot}} bei baufachinformation.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ludwig Pincier&lt;br /&gt;
   |Titel=De lege Falcidia, et Senatus consulto Trebelliano enuntiationes …&lt;br /&gt;
   |Verlag=P. Egenolphus&lt;br /&gt;
   |Ort=Marburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1588&lt;br /&gt;
   |Sprache=la&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Hochschulschrift&lt;br /&gt;
   |OCLC=66766984&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ludwig Pincier&lt;br /&gt;
   |Titel=Tamhaia, ad nuptiale festum, quod inter reverendum … Ludovicum Pincierum … Johannis Adolphi … et castissimam lectissimam virginem Annam, omni virtutum genere atqe experientia praestantißimi viri Dn. Bartoldi Hinzii …&lt;br /&gt;
   |Verlag=Egenolph&lt;br /&gt;
   |Ort=Marburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1590&lt;br /&gt;
   |Sprache=la&lt;br /&gt;
   |OCLC=935135576&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Baltzer (Architekt)|Johannes Baltzer]], [[Friedrich Bruns]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Baubehörde. Band III: &amp;#039;&amp;#039;Kirche zu Alt-Lübeck. Dom. Jakobikirche. Ägidienkirche.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Bernhard Nöhring, Lübeck 1920, Unveränderter Nachdruck 2001: ISBN 3-89557-167-9, S. 194, 224–226 ({{archive.org|petrikirchemarie31hirs|Blatt=194}}, {{archive.org|petrikirchemarie31hirs|Blatt=224}}).&lt;br /&gt;
* Jakob Henseling: &amp;#039;&amp;#039;Die Pintzier (Pincier) von Biedenkopf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Familienkunde.&amp;#039;&amp;#039; 13/4, 1976, S. 177–199.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055401784|VIAF=309688226|REMARK=Nicht zu verwechseln mit seinem gleichnamigen Nachfahren (?) {{GND|1036971511}}.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pincier, Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domdechant (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1561]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1612]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pincier, Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pincier, Ludovicus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist in der Frühen Neuzeit und erster lutherischer Dekan des Lübecker Domkapitels&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1561&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Laasphe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Dezember 1612&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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