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	<title>Lydia Gottschewski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RudolfinetheFree: /* Einzelnachweise */Kat</title>
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		<updated>2025-04-07T18:50:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt;Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lydia Gottschewski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lydia Ganzer-Gottschewski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lydia Gottschewsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lydia Ganzer-Gottschewsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lydia Ganzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1906]] in [[Mikoszewo|Nickelswalde]] bei [[Danzig]]; † [[1989]]) war eine deutsche Lehrerin, Publizistin, [[Nationalsozialismus|Nationalsozialistin]] und zeitweilig Bundesführerin (Reichsleiterin) des [[Bund Deutscher Mädel|Bundes Deutscher Mädel]] (BDM) und Leiterin der [[NS-Frauenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In ihrer Jugend war Gottschewski Mitglied des [[Wandervogel]]. Sie studierte Philologie in München, Danzig, Greifswald und Kiel. Sie war Studienreferendarin und danach Lehrerin an einer Privatschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Studiums trat sie zum 1. Februar 1929 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 112.368).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10310719&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Buddrus: &amp;#039;&amp;#039;Totale Erziehung für den totalen Krieg&amp;#039;&amp;#039;. K.G. Saur, 2003, S. 1146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde Referentin der [[Arbeitsgemeinschaft Nationalsozialistischer Studentinnen]] (ANSt) und Funktionärin des Bundes Deutscher Mädel, für den sie mehrere Ortsgruppen gründete. Ab Januar 1932 war sie BDM Schulungsleiterin in München, ab Januar 1933 als Nachfolgerin der abgesetzten [[Elisabeth Greiff-Walden]] kommissarische Führerin der BDM-Abteilung IX der HJ-Reichsjugendführung. Im Februar 1933 wurde Gottschewski von [[Baldur von Schirach]] als BDM Bundesführerin eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kathrin Kompisch]], &amp;#039;&amp;#039;Täterinnen: Frauen im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag 2008, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Aufgabe erfüllte sie bis Juni 1933. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 1933 wurde Gottschewski von [[Robert Ley]], der kurz zuvor [[Elsbeth Zander]] (1888–1963) als Reichsleiterin der NS-Frauenschaft entlassen hatte, zu Zanders Nachfolgerin ernannt und übte diese Funktion bis September 1933 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Mück: &amp;#039;&amp;#039;NS-Hochburg in Mittelfranken: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch 1922–1933.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Schmidt, 2016 (= &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus der Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 4); ISBN 978-3-87707-990-4, S. 269 (&amp;#039;&amp;#039;Zander, Elsbeth&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gottschewski galt als radikale Nationalsozialistin und sollte zum einen für einen Ausgleich im Streit zwischen NS-Frauenschaft und HJ um den Einfluss beim BDM sorgen, zum anderen die [[Gleichschaltung]] aller Frauenorganisationen durchsetzen. Ihre Radikalität führte zur innerparteilichen Kritik und der Gründung der Konkurrenzorganisation &amp;#039;&amp;#039;Reichsarbeitsgemeinschaft deutscher Frauenverbände&amp;#039;&amp;#039; durch [[Wilhelm Frick]], worauf Gottschewski am 13. September 1933 von [[Gottfried Krummacher]] abgelöst wurde. Sie klagte erfolglos vor einem Parteigericht gegen ihre Entlassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Ablösung aus beiden Positionen war sie ab Oktober 1933 Leiterin der Abteilung Schulung in der NS-Frauenschaft in München. Danach war sie Mitarbeiterin in der Presseabteilung der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] und Leiterin der Kulturabteilung der NS-Frauenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1935 heiratete Gottschewski den Historiker [[Karl Richard Ganzer]]. Nach ihrer Heirat beendete sie ihre Arbeit in der Frauenführung, war aber weiterhin publizistisch tätig. Sie hatte vier Kinder. Ihr Mann fiel im Oktober 1943 in Russland.&amp;lt;ref&amp;gt;Leonie Wagner, &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Frauenansichten: Vorstellungen von Weiblichkeit und Politik führender Frauen im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, dipa-Verlag, 1996, Kurzbiografie auf S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 lebte sie mit ihrer Familie in Österreich, danach in München. 1953 siedelte die Familie nach [[Heiligenhaus]], 1961 nach Münster.&amp;lt;ref&amp;gt;Lebenslauf von Holle Ganzer In: Holle Ganzer, &amp;#039;&amp;#039;Hölderlins Ode «Chiron»&amp;#039;&amp;#039;, Diss. FU Berlin, 1976, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem [[Entnazifizierung]]-Verfahren wurde sie zunächst als „Minderbelastete“ eingestuft, was in einem Nachverfahren 1949 zu „Mitläuferin“ abgeschwächt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Becker, Christoph Studt, &amp;#039;&amp;#039;Und sie werden nicht mehr frei sein ihr ganzes Leben: Funktion und Stellenwert der NSDAP, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände im &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, LIT Verlag 2012, S. 254&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lydia Ganzer gehörte sie dem [[Naumann-Kreis]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kraushaar, Hamburger Institut für Sozialforschung, &amp;#039;&amp;#039;Die Protest-Chronik 1949-1959: eine illustrierte Geschichte von Bewegung, Widerstand und Utopie, Band 3&amp;#039;&amp;#039;, Rogner &amp;amp; Bernhard 1996, S. 1572.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1950er Jahren schrieb sie für die &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußen-Warte&amp;#039;&amp;#039; sowie das &amp;#039;&amp;#039;[[Preußische Allgemeine Zeitung|Ostpreußenblatt]]&amp;#039;&amp;#039; und hielt Dichterlesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schriften &amp;#039;&amp;#039;Männerbund und Frauenfrage. Die Frau im neuen Staat&amp;#039;&amp;#039; ([[Julius Friedrich Lehmann|Lehmann]], München 1934) und &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Frauenantlitz&amp;#039;&amp;#039; (Lehmann, München 1939) wurden in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-g.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Buddrus]]: &amp;#039;&amp;#039;Totale Erziehung für den totalen Krieg.&amp;#039;&amp;#039; K.G. Saur, 2003, Kurzbiografie auf S. 1146.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124417558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124417558|VIAF=40311473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gottschewski, Lydia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gottschewski, Lydia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Nationalsozialistin, Bundesführerin des Bundes Deutscher Mädel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mikoszewo|Nickelswalde]] bei [[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RudolfinetheFree</name></author>
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