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	<title>Maria Heinrich Hoster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Heinrich_Hoster&amp;diff=2376437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* &#039;&#039;{{lang|ksh|Dä Tillekatessenhändler Här Antun Meis}}&#039;&#039; */ Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt</title>
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		<updated>2024-12-07T18:06:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Dä Tillekatessenhändler Här Antun Meis}}&amp;#039;&amp;#039;: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Heinrich Hoster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1835]] in [[Köln]]; † [[20. Februar]] [[1890]] in [[Straßburg]]) war ein Kölner [[Retuscheur]], [[Mundartdichter|Mundartautor]], [[Karneval]]ist und [[Büttenrede|Büttenredner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitbegründer und erster &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Bannerhär}}&amp;#039;&amp;#039; (Präsident) der bis heute bestehenden renommierten [[Kölner Narren-Zunft]] von 1880.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-v4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Küpper |Titel=Chronik der Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. |TitelErg=1880&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;2005 |Datum=2005 |Kommentar=Vorwort (Hans Horst Engels vom [[Festkomitee Kölner Karneval|FKK]])}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Rolle als etwas bornierter neureicher &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Tillekatessenhändler Här Antun Meis}}&amp;#039;&amp;#039; (Anton Meise) begeisterte er sein Publikum in Vorträgen und Schriften weit über Köln hinaus und gilt heute als einer der Klassiker der [[kölsch (Sprache)|kölschen]] Dialektliteratur.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zum Beispiel das Interview am 20. Januar 2010 von Emmanuel van Stein mit dem Wiener Schriftsteller [[Gerhard Rühm]].&amp;lt;br/&amp;gt;Emmanuel van Stein im [[Kölner Stadt-Anzeiger]]: [https://www.ksta.de/interview-mit-gerhard-ruehm--noch-mindestens-20-jahre--13061050 &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Gerhard Rühm: „Noch mindestens 20 Jahre“&amp;#039;&amp;#039;], 22. Januar 2010 (abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 2017, mittlerweile tot).&amp;lt;br/&amp;gt;Aussage von Rühm: &amp;#039;&amp;#039;„im Augenblick lese ich mit großem Vergnügen Maria Heinrich Hoster. Er schuf die Figur des Antun Meis. Unter diesem Namen erschienen seine volkstümlichen Geschichten im 19. Jahrhundert. Er gilt als ein Klassiker der Kölner Dialektliteratur“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-14&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Küpper |Titel=Chronik der Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. |TitelErg=1880&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;2005 |Datum=2005 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er wurde 1835 im Zentrum Kölns in der [[Schildergasse]] geboren. Seine Eltern waren der Lehrer Johann Peter Hoster und dessen zweite Ehefrau Maria Katharina Nicolini, die von nach Köln eingewanderten Italienern abstammte. Sie starb schon 1851 bei der Geburt ihres neunten Kindes. Ihr ältester Sohn Maria Heinrich wollte zunächst Maler werden und studierte dies drei Jahre an der Düsseldorfer Kunstakademie, wandte sich dann aber der Porzellanmalerei und später der Retuschierkunst zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-10&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Küpper |Titel=Chronik der Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. |TitelErg=1880&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;2005 |Datum=2005 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem mehrjährigen Aufenthalt in [[Straßburg]] lernte er seine spätere Frau Elisabeth Zimmermann kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trat er in eines der renommiertesten Fotografengeschäfte in Köln ein und wirkte dort als Retuscheur. Seine Spezialität wurde das Montieren von Einzelaufnahmen zu Gruppenbildern.&amp;lt;ref&amp;gt;Damals praktisch das einzige Verfahren, Gruppenbilder herzustellen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war darin so gut, dass er sich selbstständig machen konnte und ein eigenes Atelier in [[Köln-Ehrenfeld|Ehrenfeld]] eröffnen konnte. Er heiratete 1869, sobald ihm dies wirtschaftlich möglich war, aber seine Ehe wurde nicht glücklich und blieb kinderlos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Krankheiten seiner Frau musste er immer wieder Zeit daheim verbringen und begann, sich schriftstellerisch zu betätigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Küpper |Titel=Chronik der Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. |TitelErg=1880&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;2005 |Datum=2005 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beobachtungen der Neureichen der [[Gründerzeit]] inspirierten ihn zur Figur des Herrn Anton Meise, seines Zeichens ein Delikatessenhändler in Köln. Dessen Versuche, der sogenannten besseren Gesellschaft anzugehören und sich gebildet zu geben, sorgten für Heiterkeitsstürme, als Hoster 1873 zum ersten Mal in dieser Rolle als [[Büttenrede|Büttenredner]] im [[Karneval]] auftrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-13&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Küpper |Titel=Chronik der Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. |TitelErg=1880&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;2005 |Datum=2005 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde Hosters [[Alter Ego]] für den Rest seines Lebens und machte ihn weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz27&amp;quot;&amp;gt;[https://koelnernarrenzunft.de/index.php?n=27&amp;amp;lang=de koelnernarrenzunft.de] (abgerufen am 5. August 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dementsprechend konnte er auch mehrere Bändchen mit seinen Vorträgen und Geschichten veröffentlichen, die teilweise mehrfach neu aufgelegt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-12&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Küpper |Titel=Chronik der Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. |TitelErg=1880&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;2005 |Datum=2005 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;publ&amp;quot;&amp;gt;Siehe auch [[#publikationen|Veröffentlichungen]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erschienen überwiegend unter dem Pseudonym seines Protagonisten [[#Antun Meis|&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Antun Meis}}&amp;#039;&amp;#039;]], wobei Hoster meist unter dem eigenen Namen als Illustrator auftrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;publ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 gründet Hoster mit anderen eine [[Karnevalsgesellschaft]], die in enger Anlehnung an ein mittelalterliches Vorbild&amp;lt;ref&amp;gt;Die 1381 von Graf [[Adolf III. von der Mark|Adolf I. von Cleve]]&amp;lt;!-- er wurde in seinen vielen verschiedenen Funktionen und Ämtern als Adolf/ph I. II. oder III. gezählt. Diese Stiftungsurkunde unterzeichnete er in seiner Funktion als Klevischer Graf. Siehe auch Faksimile in der „Chronik“ Seite 4. --&amp;gt; gestiftete &amp;#039;&amp;#039;{{lang|gmh|Geselschap van den Gecken}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; zugleich ein Wohltätigkeitsverein ist. Viele der damaligen Bräuche, Regeln und Namen werden wieder aufgenommen und neu belebt, bis hin zu den historischen Kostümen. Der Name Kölner Narren-Zunft ist jedoch neu. Auch ihren Gründungsleitspruch „Wohl allen, Niemand weh!“ gibt er ihr und wird prompt zum Präsidenten (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Bannerhär}}&amp;#039;&amp;#039;) gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Narrenspiegel_2_04&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Narrenspiegel |TitelErg=8.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Ausgabe&amp;amp;nbsp;2 |Verlag=Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. |Datum=2004-12 |Seiten=18 |Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist die erste Gesellschaft, die Frauen zu ihren Aktivitäten zulässt, eine kleine Revolution in der damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888, auf dem Höhepunkt seiner Bekanntheit, erbte Hosters Frau Elisabeth die Gastwirtschaft, in der sie sich kennengelernt hatten. Schweren Herzens gab er darum seinen Vorsitz der Narrenzunft ab&amp;lt;ref&amp;gt;Die ihm zu Ehren am [[Aschermittwoch]] 1888 eine große Abschiedsfeier veranstaltete, siehe „Chronik“ Seite 14 links&amp;lt;/ref&amp;gt; und löste sein Atelier auf. Das Ehepaar übersiedelte nach Straßburg, wo Hoster 1890 überraschend verstarb, nachdem er längere Zeit an den Folgen eines Schlaganfalls gelitten hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Antun Meis}} &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Dä Tillekatessenhändler Här Antun Meis}}&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Der [[Tünnes und Schäl|Tünnes]] ist eine zentrale Figur im [[Hänneschen-Theater|Kölner Hänneschen-Theater]]. Er ist der bäuerlich-ungebildete Menschentyp, manchmal etwas unflexibel, gelegentlich rechthaberisch, vor allem, wenn er etwas getrunken hat. Er ist der Vornamensgeber für Hosters Figur. Hosters Schwiegermutter hieß mit Geburtsnamen Meise. Von ihr bekam Hosters Figur den Nachnamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-12&amp;quot; /&amp;gt; Auf Kölsch würde jemand dieses Namens mit ‚&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Tünnes Meis}}&amp;#039;&amp;#039;‘ [[Siezen|gesiezt]] und gewöhnlich ‚&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|dä Meiße Tünn}}&amp;#039;&amp;#039;‘ gerufen. Da aber der Herr Meise sich vom gewöhnlichen Volk absetzen will, verwendet er die hochdeutsche Form seines Vornamens, Anton, der in der kölschen Aussprache mit offenem ‚o‘ wie in Tonne klingt. Statt des im rheinischen Platt üblichen Artikels besteht er auf der Titulierung ‚Herr‘, und nachdem er sich mit der Hochsprache nicht wirklich gut auskennt, wird daraus ein unfreiwillig komisches: ‚&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|dä Tillekatessenhändler Här Antun Meis}}&amp;#039;&amp;#039;‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Karnevalssitzung|Sitzungen]] trat Heinrich Hoster in der Rolle des Herrn Delikatessenhändlers Herr Anton Meise auf, der über seine Erlebnisse berichtet, wobei er sich stets vergeblich müht, statt [[Kölsch (Sprache)|Kölsch]], seiner eigentlichen Sprache, ein seinem vermeintlichen hohen Stand entsprechend &amp;#039;&amp;#039;vornehmes Hochdeutsch&amp;#039;&amp;#039; zustande zu bringen. Heraus kommt aber lediglich [[Familienkölsch]] oder das im [[Rheinischer Regiolekt|rheinischen Jargon]] so genannte &amp;#039;&amp;#039;Hochdeutsch mit Knubbeln&amp;#039;&amp;#039;, was man als ‚zerbeultes Hochdeutsch‘ umschreiben könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-13&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. Dr. [[Heribert A. Hilgers]], ca. 1977&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;cornelissn2005&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Georg Cornelissen|Dr. Georg Cornelissen]] |Titel=Rheinisches Deutsch |Verlag=[[Greven Verlag Köln|Greven Verlag]] |Ort=Köln |Datum=2005 |ISBN=3-7743-0367-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- : &amp;#039;&amp;#039;Hierhin sollte noch ein schönes Zitat als Beispiel --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er damit weit über Kölns hinaus bekannt wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz27&amp;quot; /&amp;gt; zeigt, dass er ein Thema der Zeit getroffen hatte. Durch die neuen Reisemöglichkeiten, über ein halbes Jahrhundert [[Preußen|preußische Herrschaft]] am Rhein und die völlig auf die hochdeutsche Sprache setzende preußische Schulpolitik&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu siehe auch: {{Literatur |Autor=[[Georg Cornelissen]] |Titel=Kleine niederrheinische Sprachgeschichte (1300–1900) |TitelErg=Eine regionale Sprachgeschichte für das deutsch-niederländische Grenzgebiet zwischen Arnheim und Krefeld. Met een Nederlandsaalige inleiding |Verlag=Stichting Historie Peel-Maas-Niersgebied – Stiftung Geschichte Des Raumes Peel-Maas-Niers |Ort=Geldern, Venray |Datum=2003 |ISBN=90-807292-2-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine Situation entstanden, in der reiche und gebildete Schichten sich eher der Hochsprache, das übrige Volk jedoch normalerweise des bodenständigen Dialekts bedienten. Schulkinder und [[Dienstmädchenkölsch|Bedienstete der Oberschicht]] wurden in eine [[Diglossie]] gezwungen, in der je nachdem, wo sie sich gerade befanden, einmal die eine, ein anderes mal die andere Sprache angebracht war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cornelissen2008&amp;quot;&amp;gt;Siehe dazu u.&amp;amp;nbsp;a. {{Literatur |Autor=[[Georg Cornelissen|Dr. Georg Cornelissen]] |Titel=Meine Oma spricht noch Platt – Wo bleibt der Dialekt im Rheinland? |Verlag=[[Greven Verlag Köln|Greven Verlag]] |Ort=Köln |Datum=2008 |ISBN=3-7743-0417-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Antagonismus heraus boten sich mannigfache komödiantische, sozialkritische, satirische und kabarettistische Möglichkeiten, die Hoster mit viel Sprachwitz, genauer Beobachtungsgabe und Geschicklichkeit in Vorträge oder Schriften des &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Antun Meis}}&amp;#039;&amp;#039; umzusetzen verstand. Er begründete damit eine Tradition, die bis heute fortbesteht und weiterentwickelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Unter vielen anderen zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* von [[Jean Jenniches]] (1894–1979), siehe etliche seiner Reden, Hör- und Puppenspiele, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Die drei Wünsche&amp;#039;&amp;#039; (Seiten 159–172) oder &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Dä Ervonkel}}&amp;#039;&amp;#039; (Seiten 150–158) in {{Literatur |Autor=Jean Jenniches |Titel={{lang|ksh|Foder för Laachduve}} |TitelErg={{lang|ksh|Kölsche Verzällcher un Gedeechte}} |Sammelwerk=Herausgegeben vom [[Heimatverein Alt-Köln]] e.V. |Verlag=[[Greven Verlag Köln|Greven Verlag]] |Datum= |ISBN=978-3-7743-0435-2 |Kommentar=Beiträge zur Geschichte, Sprache und Eigenart der Stadt Köln. [Beiträge zur kölnischen Geschichte Sprache, Eigenart]; Nr. 65 in der Schriftenreihe des Heimatvereins Alt-Köln e.V.}}&lt;br /&gt;
* in zahlreichen [[Schwank|Schwänken]], die im [[Millowitsch-Theater]] zur Aufführunge gelangten und gelangen&lt;br /&gt;
* auch in völlig anderen literarischen Formen, wie in {{Literatur |Autor=[[Heinrich Böll]] |Titel=[[Ende einer Dienstfahrt]] |Verlag=[[Kiepenheuer &amp;amp;amp; Witsch]] |Ort=Köln, Berlin |Datum=1966}}&lt;br /&gt;
* auch außerhalb des rheinischen Sprachraumes, zum Beispiel durch [[Karl Valentin]] in [[München]], das [[Ohnsorg-Theater]] in [[Hamburg]], durch mehrere heutige [[Comedy|Comedians]], wie [[Kaya Yanar]], [[Bülent Ceylan]] und andere mit Bezug auf Immigrantensprachen usw.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Noch im Jahr 1913 beschloss die Kölner Narrenzunft, zu Ehren ihres Gründers einen Brunnen zu stiften, für den 1914 auch ein erfolgreicher Wettbewerb stattfand und ein Modell gefertigt wurde. Er hätte wohl zu Heinrich Hosters 80. Geburtstag eingeweiht werden sollen, wurde aber 1915 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] dann doch nicht gebaut&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-78u80&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Küpper |Titel=Chronik der Kölner Narren-Zunft von 1880 e. V. |TitelErg=1880&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;2005 |Datum=2005 |Seiten=79 u. 80}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das über Jahre dafür angesparte Geld „der Kriegsfürsorge zugedacht“.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Küpper 2005, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese etwas merkwürdige Formulierung beleuchtet eine andere ([[Euphemismus|wenig zutreffende]], s. u.) Aussage über die Kölner Narrenzunft: „Von den Überschüssen spendete sie jedes Jahr Riesensummen für wohltätige Zwecke und gab schließlich ihr ganzes Vermögen im Ersten Weltkrieg zur Unterstützung von Witwen und Kriegswaisen dem Staat.“ ([https://koelnernarrenzunft.de/index.php?n=27&amp;amp;lang=de Online] (abgerufen am 5. August 2011)) An der Bindungswirkung einer solchen „Widmung“ darf bei der damaligen [[Kameralistik#Prinzip der Kameralistik|Kameralistik]] gezweifelt werden. Dafür, dass es sich um eine [[Klüngel|versteckte Kriegsfinanzierung]] gehandelt haben könnte, spricht auch, dass [[Max Wallraf]] – als Oberbürgermeister für die Genehmigung des Brunnens und die Standortfrage zuständig, aber auch gegenüber dem preußischen Staat zum Einsammeln von Kriegsgeld verpflichtet – zugleich Mitglied der Narrenzunft war. Zudem ruinierte sich die Narrenzunft erst über ein Jahr später mit der Zeichnung von [[Kriegsanleihe]]n in ungefähr gleicher Höhe wie die Sparsumme für den Hosterbrunnen betragen hatte, finanziell praktisch endgültig. Siehe „Chronik“, Seite 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Köln ehrte ihn später mit der Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Hosterstraße&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Neuehrenfeld|Neu-Ehrenfeld]], in dem er einen wesentlichen Teil seines Lebens verbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz27&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Schünemann-Steffen: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Straßennamen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stadtbezirk 4&amp;#039;&amp;#039;, Jörg-Rüshü-Selbstverlag, Köln 2018, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kölner Narrenzunft 1935 gab in seinem 100. Geburtsjahr eine Medaille mit seinem Porträt als Sessionsorden heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rommel-lebt.com/maria--heinrich--hoster--knz--medallion.html Bild einer Medaille der Kölner Narrenzunft zum 100. Geburtstag Maria Heinrich Hosters]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;knz-chronik-119&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Küpper |Titel=Chronik der Kölner Narren-Zunft von 1880 e. V. |TitelErg=1880&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;2005 |Datum=2005 |Seiten=119}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|publikationen}} Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Antun Meis auf der Gewerbe- und Kunstausstellung in Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=1880}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Antun Meis&lt;br /&gt;
   |Titel=Intelligenzblatt&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Das Kölsch Käseblättchen for das gebilte Volk und for zehn Fennig&lt;br /&gt;
   |Datum=1881}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stückelcher aus dem ländliche Lebe des Herrn Antun Meis. Von Hch. Hoster. Illustriert von Jos. Stolzen.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bändchen. [https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=osu.32435053179511 Digitalisat] bei [[HathiTrust]].&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Meis, Antun&lt;br /&gt;
   |Titel=Kölsch Levve&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Humoresken von Herren Antun Meis. Herausgegeben und illustriert&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; von H.&amp;amp;nbsp;Hoster&lt;br /&gt;
   |Auflage=7.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag von J.&amp;amp;nbsp;P.&amp;amp;nbsp;Mischel&lt;br /&gt;
   |Ort=Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Kommentar=ohne Jahresangabe, ca. 1928}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinrich Hoster&lt;br /&gt;
   |Titel=Erläbnisse des Härrn Tillerkatessenhändlers Härrn Antun Meis&lt;br /&gt;
   |Verlag=Staufen-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1941}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Antun Meis&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Joseph Klersch&lt;br /&gt;
   |Titel=Des Herrn Antun Meis, weiland Tillekatessenhändler in Köln un Rentenirer in Knollendorf Gesammelte Werke&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Zesammegeknuv, mit gehörige Bimerkunge vers. u. hrsg. f. gebilte Leut vun Jupp Klersch&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kölnische Verl.-Druckerei&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1962&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Beiträge zur Geschichte, Sprache und Eigenart der Stadt Köln. [Beiträge zur kölnischen Geschichte Sprache, Eigenart]; Nr. 37 in der Schriftenreihe des Heimatvereins Alt-Köln e.V.) (276 Seiten mit 9 Abbildungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Otto Küpper |Titel=Chronik der Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. |TitelErg=1880&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;2005 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=veröffentlicht von der Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. |Ort=Köln |Datum=2005 |ISBN= |Seiten=9–14 |Kommentar=ohne ISBN, kurze Biographie |Online=https://knz.pixobytes.de/cdn/media/2515130937/chronik-der-koelner-narrenzunft-1880-2005_79807.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2019-03-04}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christina Lupa&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Geschichten des fiktiven Autors Antun Meis, erfunden von Maria Heinrich Hoster&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Eine Satire auf das Kölner Bürgertum Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&lt;br /&gt;
   |Ort=Hennef&lt;br /&gt;
   |Datum=2004}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Paul Trippen&lt;br /&gt;
   |Titel=Maria Heinrich Hoster, Ein literarisches Denkmal&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Kölner Narren-Zunft&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1930}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|174142854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=174142854|VIAF=241669791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoster, Maria Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büttenredner (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Karneval)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoster, Maria Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meise, Anton (Künstlername); Meis, Antun (Künstlername)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Retuscheur, Kölner Mundartdichter, Karnevalist und Vortragsredner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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