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	<title>Martin Albertz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Albertz&amp;diff=651704&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:D0:9726:1F08:A49A:8E92:1980:C027 am 28. April 2025 um 18:54 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-28T18:54:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Albertz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1883]] in [[Halle (Saale)]]; † [[29. Dezember]] [[1956]] in [[Berlin]]) war ein evangelischer Theologe und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Geheimen Konsistorialrats Hugo Albertz. 1910 wurde Albertz Pfarrer im niederschlesischen Stampen bei [[Oleśnica|Oels]] (Schlesien, heute: [[Stępin]], Landgemeinde [[Długołęka]]) und 1921 Studiendirektor des im [[Evangelisches Johannesstift Berlin|Johannesstift]] [[Berlin-Spandau]] untergekommenen [[Gmina Dębowa Łąka#Evangelisches Predigerseminar Dembowalonka|Predigerseminars Dembowalonka]], das 1921 seinen Sitz im Herrenhaus zu Dębowa Łąka ([[Kulmerland]]) hatte aufgegeben müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bartels 2014-2015 p239&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Bartels, [http://grieppommer.de/texte/Geschichte_Predigerseminar.pdf „Die Geschichte des Predigerseminars in Stettin-Kückenmühle“], in: &amp;#039;&amp;#039;Herbergen der Christenheit&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;38/39 (2014/2015), S.&amp;amp;nbsp;236–259, hier S.&amp;amp;nbsp;239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der Finanznot des Johannesstifts zog das [[Predigerseminar]], mit ihm Albertz, 1923 weiter in die [[Kückenmühler Anstalten]] in [[Stettin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bartels 2014-2015 p239&amp;quot; /&amp;gt; Danach war er einige Jahre [[Superintendent]] in [[Myślibórz|Soldin]] (Neumark).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1931 bis 1953 war Albertz Pfarrer an [[St.-Nikolai-Kirche (Spandau)|St. Nikolai]] in Berlin-Spandau und zugleich [[Superintendent]] des [[Kirchenkreis Spandau|Kirchenkreises Spandau]]. Ab 1933 engagierte er sich in der [[Opposition (Politik)|oppositionellen]] [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] im Widerspruch gegen die regimetreuen [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] (DC) und war als entschiedener Gegner des [[Nationalsozialismus|NS-Regimes]] und seiner Ideologie eine Schlüsselfigur in der Bekennenden Kirche. Möglicherweise förderte seine Ausrichtung als [[Reformierte Kirchen|reformierter]] Theologe seine kritische Haltung, während die deutschen [[Evangelisch-lutherische Kirchen|Lutheraner]] eine traditionell stärkere Bindung an die Obrigkeit hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Rainer Sandvoß]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Spandau&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]]) Berlin 1988, ISSN 0175-3592, S.&amp;amp;nbsp;102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Pfarrer der Nikolaigemeinde gehörten ebenfalls zur Bekennenden Kirche (BK), die beiden anderen Pfarrer und die ¾-Mehrheit des Gemeindekirchenrates der Nikolaigemeinde standen auf der Gegenseite. Es wurde heftig um Predigtpläne, Raumvergabe und Zuständigkeiten der Pfarrer für die verschiedenen Teile der Gemeinde gestritten. Die BK-Pfarrer wurden mehrfach angezeigt und verhört, sie mussten Disziplinarmaßnahmen sowohl der Kirchenleitung als auch der staatlichen Behörden hinnehmen wie zeitweise Amtsenthebung oder Inhaftierungen. Um Pfarrer Albertz stritten die Evangelischen in Spandau zehn Jahre lang. Von 1934 bis 1936 und von 1938 bis 1945 hatte er Predigtverbot in der Nikolaikirche, sodass er mit der Bekenntnisgemeinde auf „Notquartiere“ ausweichen musste, seines Superintendentenamtes war er durchgehend enthoben. DC-Pfarrer, „Frauenhilfe“ und Gemeindekirchenrat forderten die Versetzung von Albertz statt einer bloßen Beurlaubung, umgekehrt forderten die Bekennenden Christen wiederholt mit Unterschriftslisten und Eingaben seine Wiedereinsetzung. Als er im Frühjahr 1936 wieder als Pfarrer (nicht als Superintendent und auch nicht als geschäftsführender Pfarrer) amtieren durfte, kamen zu seinem ersten Gottesdienst am 5.&amp;amp;nbsp;April 1936 650 bis 700 Gemeindemitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Rainer Sandvoß: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Spandau&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]]) Berlin 1988, ISSN 0175-3592, S.&amp;amp;nbsp;102–114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bekennenden Kirche Berlins und Brandenburgs hatte Martin Albertz die Leitung des illegalen Pfarrerprüfungswesens, das der amtlichen Kirche deren Ausbildungs- und Prüfungsmonopol streitig machte. 1936 wurde Martin Albertz auf der Bekenntnissynode in Bad Oeynhausen in die zweite Vorläufige Kirchenleitung der Bekennenden Kirche gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Rainer Sandvoß: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Spandau&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]]) Berlin 1988, ISSN 0175-3592, S.&amp;amp;nbsp;102.&amp;lt;/ref&amp;gt;    1937 gehörte er zu denen, die &amp;#039;&amp;#039;Die Erklärung der 96 evangelischen Kirchenführer gegen [[Alfred Rosenberg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Siegmund-Schultze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ökumenisches Jahrbuch 1936–1937&amp;#039;&amp;#039;. Max Niehans, Zürich 1939, S. 240–247.&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen dessen Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Protestantische Rompilger]]&amp;#039;&amp;#039; unterzeichneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Albertz Dozent für Neutestamentliche Theologie an der von der Bekennenden Kirche gegründeten [[Kirchliche Hochschule Berlin|Kirchlichen Hochschule Berlin]] und Professor für reformierte Theologie an der [[Humboldt-Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich seinen Studien besonders in der Neutestamentlichen Theologie, sofern ihm seine zahlreichen Ämter in Kirche und Ökumene (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Reformierter Weltbund]]) dazu Zeit ließen, wobei auch eines seiner wichtigsten Werke entstand, „Die Botschaft des neuen Testaments“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halbbruder von Martin Albertz war der Theologe und Politiker [[Heinrich Albertz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630031040/http://www.bautz.de/bbkl/a/albertz_m.shtml |band=1|spalte=88|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=ALBERTZ, Martin}}&lt;br /&gt;
* Peter Noss: &amp;#039;&amp;#039;Martin Albertz (1883 – 1956) – Eigensinn und Konsequenz: das Martyrium als Kennzeichen der Kirche im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Neukirchen-Vluyn: Neukirchener 2001, ISBN 3-7887-1843-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118647695}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|martin-albertz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118647695|LCCN=no/2002/11780|VIAF=71704912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Albertz, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kirchliche Hochschule Berlin-Zehlendorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Albertz, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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