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	<title>Max Valentiner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:51:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Valentiner&amp;diff=1083246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-19T10:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Почтовая открытка. Капитан-лейтенант Макс Валентинер, фотография.jpg|mini|Max Valentiner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Valentiner.JPG|mini|Max Valentiner (Mitte) mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder Otto um 1902]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian August Max Ahlmann Valentiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1883]] in [[Tønder|Tondern]]; † [[19. Juli]] [[1949]] in [[Sønderborg]]) war ein hochdekorierter deutscher [[Kaiserliche Marine|Marineoffizier]] und U-Boot-Kommandant im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Früheres Leben ===&lt;br /&gt;
Valentiner war der älteste Sohn des [[Diakon]]s Otto Friedrich Valentiner und dessen Frau Mathilde Julie Olde. Er hatte noch zwei jüngere Schwestern und einen jüngeren Bruder Otto (1896–1918), der 1918 als Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;[[SM UC 79|UC 79]]&amp;#039;&amp;#039; fiel. Er verbrachte seine Schulzeit in Ketting und [[Augustenborg]] und machte in Sønderborg sein [[Abitur]]. Am 1. April 1902 trat Valentiner als [[Seekadett]] auf dem Segelschulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Moltke (Schiff, 1878)|Moltke]]&amp;#039;&amp;#039; in die [[Kaiserliche Marine]] ein. Während der Grundausbildung rettete er am 15. August 1902 vor [[Świnoujście|Swinemünde]] einen Schiffsjungen vor dem Ertrinken. Valentiner beendete 1903 erfolgreich seine Ausbildung auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Hansa (Schiff, 1899–1920)|Hansa]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. September 1905 wurde er zum [[Leutnant zur See]] befördert und kam 1907 auf das [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweig (Schiff, 1904)|Braunschweig]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein Jahr später beförderte man ihn zum [[Oberleutnant zur See]]. Von 1908 bis 1910 war er [[Kompaniechef]] in der 1. Matrosen-Artillerie-Abteilung in [[Kiel]]. 1911 kam Valentiner als Bergungsoffizier auf das Spezialschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Vulkan (Schiff, 1908)|Vulkan]]&amp;#039;&amp;#039; und war für das U-Boot-Abnahme-Kommando in Kiel verantwortlich. Ab dem 22. März 1914 wurde er zum [[Kapitänleutnant]] befördert, und neun Tage später wurde er Lehrer an der U-Boot-Schule in Kiel. Diese Position hatte er bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Sein erster Auftrag war es, mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 3 (U-Boot, 1909)|U 3]]&amp;#039;&amp;#039; [[Russland|russische]] Kriegsschiffe in der [[Ostsee]] zu versenken, doch das Unternehmen misslang. Daraufhin wurde er nach [[Kiel]] beordert, um vor dem Oberbefehlshaber der Ostsee, [[Großadmiral]] Prinz [[Heinrich von Preußen (1862–1929)|Heinrich von Preußen]], die Probleme der Operation zu erklären. Anschließend wurde er Kommandant des neuen U-Boots &amp;#039;&amp;#039;[[U 38 (U-Boot, 1914)|U 38]]&amp;#039;&amp;#039;. Bis Ende März 1915 wurden einige Probleme am Dieselmotor und Reparaturen am U-Boot behoben, und zwischen den Reparaturen fanden vor der britischen Ostküste einige Übungsfahrten statt. Vom 20. Oktober bis zum 11. November 1915 fuhr &amp;#039;&amp;#039;U 38&amp;#039;&amp;#039; im [[Mittelmeer]]. Dabei wurden 14 Schiffe mit 47.460 [[Bruttoregistertonne|BRT]] versenkt. Am 8. November 1915 versenkte &amp;#039;&amp;#039;U 38&amp;#039;&amp;#039; das italienische Passagierschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Ancona (Schiff, 1908)|Ancona]]&amp;#039;&amp;#039;; dabei kamen über 200 Menschen ums Leben. Am 30. Dezember 1915 wurde ohne Vorwarnung die &amp;#039;&amp;#039;[[Persia (Schiff, 1900)|Persia]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Kreta]] versenkt, wobei 343 Menschen starben. Am 15. September 1917 verließ Valentiner &amp;#039;&amp;#039;U 38&amp;#039;&amp;#039; in [[Kotor|Cattaro]] und übernahm am 22. September in Kiel das Kommando über den neuen U-Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[U 157 (U-Boot, 1917)|U 157]]&amp;#039;&amp;#039;, das er bis zum 20. Juli 1918 innehatte. Valentiner unternahm mit &amp;#039;&amp;#039;U 157&amp;#039;&amp;#039; die längste Fahrt eines U-Bootes im Ersten Weltkrieg, die vom 27. November 1917 bis zum 15. April 1918 insgesamt 139 Tage dauerte und während der sieben Schiffe mit einer Gesamttonnage von nur rund 10.000 [[Tonne (Einheit)|t]] versenkt wurden. Im Jahr 1918 wurde er als Ausbilder zurück an die Marineschule in Kiel beordert. Valentiner versenkte während des Krieges insgesamt 142 Schiffe mit einer Tonnage von über 300.000 BRT und gilt damit als einer der erfolgreichsten U-Boot-Kommandanten der Seekriegsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde Valentiner von den Siegermächten, [[Frankreich]], [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] und [[Italien]], als Kriegsverbrecher angeklagt. Er floh nach Berlin, wo er aus der Liste der Marineoffiziere gelöscht wurde und eine neue [[Identität]] bekam. Als &amp;#039;&amp;#039;Karl Schmidt&amp;#039;&amp;#039; reiste er nach [[Ostpreußen]], wo er einige Zeit in [[Kadinen]] lebte. Nachdem der [[Friedensvertrag von Versailles]] unterzeichnet worden und in Kraft getreten war, kehrte er nach Kiel zurück. Valentiner wurde entlastet und nachträglich zum [[Korvettenkapitän]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valentiner gründete eine Firma in Kiel, die mit Maschinen und Ersatzteilen handelte. Später wurde er Reeder und arbeitete für die [[Drägerwerk|Drägerwerke AG]] in [[Lübeck]] und für die [[Kranbau Eberswalde|Ardeltwerke AG]] in [[Eberswalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktivierung ===&lt;br /&gt;
Am 1. September 1934 wurde Valentiner in der [[Reichsmarine]] in seinem alten Dienstgrad reaktiviert und zunächst im Allgemeinen Marineamt des [[Reichswehrministerium]]s eingesetzt. Ab 1. Juni 1935 erfolgte seine Verwendung in der Statistischen Abteilung (BStat) im [[Oberkommando der Marine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1940 übernahm Valentiner das Amt für die U-Boot-Abnahmekommission (UAK) in [[Kiel]]-[[Danzig]], was er bis März 1945 innehatte. Er wurde am 1. Januar 1941 zum [[Kapitän zur See]] befördert. Am 31. März 1945 wurde er aus der Kriegsmarine entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Max Valentiner starb am 19. Juli 1949 im Krankenhaus von Sønderborg an einer Lungenkrankheit, die er sich beim Einatmen der giftigen Dämpfe der Maschinen der ersten U-Boote (&amp;#039;&amp;#039;[[U 10 (U-Boot, 1911)|U 10]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;U 3&amp;#039;&amp;#039;) zugezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Rettungsmedaille am Band (Preußen)|Preußische Rettungsmedaille am Bande]] im Jahre 1902&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Preußischer Kronenorden]] IV. Klasse im Jahre 1911&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern im Jahre 1916&lt;br /&gt;
* [[Pour le Mérite]] am 26. Dezember 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reportagen ==&lt;br /&gt;
* 1918: Mit Kapitänleutnant Max Valentiner an Bord eines Unterseekreuzers&amp;lt;ref&amp;gt;{{GECD Titel|29905|Mit Kapitänleutnant Max Valentiner an Bord eines Unterseekreuzers (1918)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003: [[n-tv|n-tv Reportage]]: &amp;#039;&amp;#039;Jagd auf das Goldschiff des Empire&amp;#039;&amp;#039; – Mit Kapitänleutnant Max Valentiner an Bord eines Unterseekreuzers (1918)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;300.000 Tonnen versenkt! – Meine U-Boots-Fahrten.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin / Wien 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;U 38 – Wikingerfahrten eines deutschen U-Bootes.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schrecken der Meere – Meine U-Boot-Abenteuer.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea-Verlag, Leipzig 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harboe Kardel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kommandeur von U 38. Max Valentiner.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteiner im Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz, Neumünster 1933, S. 142–149.&lt;br /&gt;
* Joachim Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Die U-Boote des Kaisers. Die Geschichte des deutschen U-Boot-Krieges gegen Großbritannien im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, Bonn 2003, ISBN 3-7637-6235-3, (&amp;#039;&amp;#039;Subsidia academica&amp;#039;&amp;#039; Reihe A: &amp;#039;&amp;#039;Neuere und neueste Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 3), (Zugleich: Dortmund, Univ., Diss., 1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher U-Boot-Kommandanten im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.max-valentiner.dk/Valentiner%20side01.htm Porträtbilder]&lt;br /&gt;
* [http://www.taube1.de/tauchgeschichte/index.htm Geschichte des Tauchens]&lt;br /&gt;
* [http://www.historio-graphus.de/Inhalt.htm Der Kaiser und der U-Boot-Krieg]&lt;br /&gt;
* [http://uboat.net/history/wwi/part4.htm Für Kaiser und Reich - His Imperial German Majesty’s U-boats in World War One (engl.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.bbc.co.uk/history/worldwars/wwone/battle_atlantic_ww1_04.shtml The First Battle of the Atlantic (engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051521939|LCCN=no/2001/84936|NDL=00476495|VIAF=928517}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Valentiner, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitän zur See (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Kommandant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Kommandant im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reeder (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Valentiner|Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Valentiner, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Valentiner, Christian August Max Ahlmann (vollständiger Name); Schmidt, Karl (falsche Identität)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier und U-Bootkommandant im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tønder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sønderborg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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