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	<title>Michael Fritzen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:19:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Fritzen&amp;diff=1326400&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-06T21:24:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michael Fritzen.jpg|mini|Michael Fritzen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Fritzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1938]] in [[Rötha]]; † [[23. Februar]] [[2024]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;nachruf&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Nachruf auf Michael Fritzen: Ein Sünder für die gute Laune&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Tagesspiegel]], 13. April 2024, S. B40–B41, [https://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrufe/nachruf-auf-michael-fritzen-ein-sunder-fur-die-gute-laune-11506910.html online], abgerufen am 19. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Rüdersdorf bei Berlin|Rüdersdorf]]) war ein deutscher [[Musiker]], Sänger, [[Liedtexter|Texter]] und [[Bandleader]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Michael Fritzen Quartett ===&lt;br /&gt;
Nach einem Studium als Musiklehrer gründete Michael Fritzen 1963 eine eigene Band, das Michael Fritzen Quartett, zu dem auch der [[Kontrabass|Bassist]] [[Wolfgang Greiser|Wolfgang &amp;#039;&amp;#039;Eddy&amp;#039;&amp;#039; Greiser]] gehörte. Zeitweilig auch als [[Quintett]] und [[Sextett]] besetzt, hatte sich die Formation dem [[Jazz]] verschrieben. Weitere Mitglieder waren: Ernest Olah, [[Klaus Koch (Musiker)|Klaus Koch]] und [[Wolfgang Winkler (Musiker)|Wolfgang Winkler]]. Mit dem Durchbruch der [[Beatmusik|Beatbewegung]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] Mitte der 1960er Jahre wandte er sich der modernen [[Tanzmusik]] zu, die damals auch als „Big Beat“ bezeichnet wurde. Zu den bekanntesten frühen Beataufnahmen im [[DDR-Rundfunk]] gehörte der Titel &amp;#039;&amp;#039;Twisten&amp;#039;&amp;#039;, aufgenommen am 15. März 1965. 1969 veröffentlichte das [[Amiga (Plattenlabel)|DDR-Label Amiga]] auf der dritten Platte ihrer Reihe &amp;#039;&amp;#039;Modern Jazz Studio&amp;#039;&amp;#039; Aufnahmen mit dieser Formation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sputniks ===&lt;br /&gt;
Kurz nach der Einspielung von &amp;#039;&amp;#039;Twisten&amp;#039;&amp;#039; wechselte Fritzen als [[Saxophon]]ist zu den [[Sputniks]] und gehörte der Band bis zu deren Auflösung Anfang 1966 an. Die Sputniks gehörten damals zu den führenden Beatbands in der DDR und waren dem zunehmenden Druck der DDR-Behörden auf die Beatbewegung Ende 1965 in besonderer Weise ausgesetzt. Mit den Sputniks ist Fritzen auf der [[Langspielplatte|LP]] &amp;#039;&amp;#039;Die frühen Jahre&amp;#039;&amp;#039; zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jazz Optimisten Berlin ===&lt;br /&gt;
Fritzen schloss sich daraufhin den [[Jazz Optimisten Berlin]] an. Diese Band gehörte damals zu den erfolgreichsten [[Dixieland (Jazz)|Dixieland]]-Bands der DDR und arbeitete mit den Solisten [[Ruth Hohmann]] und [[Manfred Krug]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fritzens Dampferband ===&lt;br /&gt;
Im April 1975 gründete Fritzen gemeinsam mit [[Achim Mentzel]] (Gitarre, Gesang) die &amp;#039;&amp;#039;Fritzens Dampferband&amp;#039;&amp;#039;. Zu den Bandmusikern, mit denen er bereits seit 1973 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritze Fritzen &amp;amp; seine Riesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Gerd Christian|Gerd-Christian Biege]] als Sänger)&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.deutsche-mugge.de/portraits/2709|title=Fritzens Dampferband|publisher=Deutsche-Mugge.de|accessdate=2014-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; tourte, gehörten weiterhin: &amp;#039;&amp;#039;Fritze&amp;#039;&amp;#039; Born, Jürgen Schneider, Christian Kardaetz und der Keyboarder Bernd Müller. Die Berliner Rockband verstand sich selbst als &amp;#039;&amp;#039;Spassband&amp;#039;&amp;#039; und wurde dank der häufigen Präsenz in Rundfunk und Fernsehen sehr rasch landesweit bekannt. Für die Popularität dieser Band sorgte vor allem [[Nina Hagen]], die samt ihrem Erfolgshit &amp;#039;&amp;#039;Du hast den Farbfilm vergessen&amp;#039;&amp;#039; von der Gruppe [[Michael Heubach|Automobil]] zur Dampferband gewechselt war. Ebenso wie Nina Hagen startete auch Gerd-Christian Biege (Gesang) nach dem Ausscheiden aus der Band eine erfolgreiche Solokarriere. Als 1977 auch noch Achim Mentzel die Band verlassen hatte, übernahm Fritzen den Gesangspart und machte sich durch das Nachsingen von [[Udo Lindenberg|Udo-Lindenberg]]-Liedern als „der ostdeutsche Udo“ einen Namen. 1980 wurde die Band umstrukturiert und bestand fortan aus Michael Fritzen, Bärbel Müller, Detlef Gebert, Christian Kardaetz (* 1940), Jürgen Schneider (* 1938), Kurt Klinkmüller (* 1922), Detlef Weiland (* 1948) und Wolf Baki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amiga veröffentlichte zwei Singles der Band mit Nina Hagen und eine weitere in ihrer Reihe &amp;#039;&amp;#039;Quartett&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritzen hat etwa 125 Lieder für die Dampferband komponiert, getextet, arrangiert und produziert. Davon sind circa 100 in den beiden staatlichen Lektoraten der früheren DDR abgelehnt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fritzens [[Ausreiseantrag]] 1984 bewilligt wurde, nannte die Band sich in Berliner Dampferband um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 war &amp;#039;&amp;#039;Fritzens Dampferband&amp;#039;&amp;#039; nochmals in Originalbesetzung in der Fernsehsendung &amp;#039;&amp;#039;Wiedersehen macht Freude&amp;#039;&amp;#039; des [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] zu erleben, allerdings ohne Achim Mentzel, dessen Gesangsstimme Michael Fritzen übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Swing Duo/Fritzens Swing Band ===&lt;br /&gt;
In der [[Westdeutschland|Bundesrepublik Deutschland]] arbeitete Fritzen als Grundschullehrer. Im Jahre 1990 nach der [[Wende (DDR)|politischen Wende]] in der DDR nutzte er die Chance, nach [[Ost-Berlin|Berlin (Ost)]] zurückzukehren, und widmete sich wieder der Musik. Es entstand das Swing Duo, in dem Fritzen Saxophon und [[Hubert Katzenbeier]] Geige und Posaune spielt. Das Duo, zeitweilig durch weitere Musiker ergänzt, spielte [[Swing (Musikrichtung)|Swing]] und Dixieland. In der Swing Band spielten neben Fritzen und Katzenbeier [[Christoph Adams]] (Gesang, Piano), Gerd Lübcke (Gitarre) und der Schlagzeuger [[Wolfgang Winkler (Musiker)|Wolfgang Winkler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchveröffentlichung ===&lt;br /&gt;
2013 hat Michael Fritzen seine Autobiografie unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;geschmacklos, aber geil&amp;#039;&amp;#039; als [[E-Book]] veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.epubli.de/shop/buch/geschmacklos-aber-geil---Eine-humorige-Ost-West-Autobiografie-Michael-Fritzen/26698 epubli Verlag.] ISBN 978-3-8442-5354-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 1969: &amp;#039;&amp;#039;Modern Jazz Studio Nr.3&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Hatschi waldera&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1975: &amp;#039;&amp;#039;Wir tanzen Tango&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039;Plim plim&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: &amp;#039;&amp;#039;Die frühen Jahre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Musik der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Götz Hintze: &amp;#039;&amp;#039;Rocklexikon der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 1999, ISBN 3-89602-303-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinz P. Hofmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Beat-Lexikon. Interpreten, Autoren, Sachbegriffe&lt;br /&gt;
   |Verlag=VEB Musikverlag Lied der Zeit&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin (DDR)&lt;br /&gt;
   |Datum=1977}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Michael Rauhut]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Beat in der Grauzone. DDR-Rock 1964 bis 1972 – Politik und Alltag&lt;br /&gt;
   |Reihe=Basis-Druck-Dokument&lt;br /&gt;
   |BandReihe=16&lt;br /&gt;
   |Verlag=Basisdruck&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-86163-063-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-05-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fritzen, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rockmusiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Saxophonist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedtexter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Songwriter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bandleader]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Popmusik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rock (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beat (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fritzen, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musiker, Sänger, Texter und Bandleader&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rötha]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rüdersdorf bei Berlin|Rüdersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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