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	<title>Monique Mercure - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:27:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monique Mercure&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Order of Canada|CC]], [[Ordre national du Québec|GOQ]] (* [[14. November]] [[1930]] in [[Montreal]]; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Monique Émond&amp;#039;&amp;#039;; † [[17. Mai]] [[2020]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://montrealgazette.com/news/local-news/montreals-monique-mercure-dies-at-89-after-60-year-acting-career/ |titel=Montreal&amp;#039;s Monique Mercure dies at 89 after 60-year acting career |werk=montrealgazette.com |datum=2020-05-18 |sprache=en |abruf=2020-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine [[Kanada|kanadische]] Theater- und [[Filmschauspieler|Filmschauspielerin]]. Die frühere Musikerin galt als eine der erfolgreichsten [[Quebecer]] Darstellerinnen und bekleidete in ihrer mehr als fünf Jahrzehnte währenden Bühnenkarriere ungefähr 100 Rollen in französisch- und englischsprachigen Inszenierungen. Daneben trat sie ab den 1960er-Jahren in über 80 Film- und Fernsehrollen in Erscheinung. Für [[Jean Beaudin]]s Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;J.A. Martin Fotograf&amp;#039;&amp;#039; (1977) erhielt sie den Darstellerpreis der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes|Internationalen Filmfestspiele von Cannes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Theaterarbeit ===&lt;br /&gt;
Monique Mercure wurde 1930 als Monique Émond, Tochter des [[Englische Sprache|englischsprachigen]] Bankangestellten Eugène und der [[Französische Sprache|französischsprachigen]] Pianistin Yvonne Émond (Geburtsname: &amp;#039;&amp;#039;Williams&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Monique Mercure.&amp;#039;&amp;#039; In: Contemporary Theatre, Film, and Television. Vol. 57. Thomson Gale, 2004 (aufgerufen via Biography Resource Center)&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;World who&amp;#039;s who&amp;quot;&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Monique Mercure.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;World who’s who : Europa biographical reference.&amp;#039;&amp;#039; London : Routledge, 2003(2002) ff. (Elektronische Ressource, aufgerufen am 10. April 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bagnall&amp;quot; /&amp;gt; Ihr Großvater väterlicherseits war [[Irland|irischer]] Abstammung und trug den Familiennamen Aymon, den er später in Émond änderte. Ihre Mutter hat [[Wales|walisische]] Vorfahren. Auf Drängen des Vaters sowohl in englischer als auch französischer Sprache erzogen, wuchs sie gemeinsam mit zwei Brüdern und einer Schwester im Montrealer Arbeitervorort Snowdon auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bagnall&amp;quot;&amp;gt;vgl. Bagnall, Janet: &amp;#039;&amp;#039;Monique Mercure.&amp;#039;&amp;#039; In: The Gazette (Montreal, Québec), 18. Februar 1996, Sunday Life, S. C1&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits als Kind wurde sie an das [[Violoncello|Cellospiel]] herangeführt und widmete sich der Schauspielerei. Aus Mangel an anderen Möglichkeiten trat sie in Amateurinszenierungen am nahe gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Collège Saint-Laurent&amp;#039;&amp;#039;, einer Knabenschule, auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bagnall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine professionelle Karriere als Cellospielerin einzuschlagen, besuchte Émond die von einem [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Orden gegründete private Musikschule &amp;#039;&amp;#039;École Vincent-d’Indy&amp;#039;&amp;#039; in Montreal (früher &amp;#039;&amp;#039;École Supérieure de Musique d’Outrement&amp;#039;&amp;#039;). Dort studierte sie Gesang und Cello und beendete die Ausbildung mit einem [[Bachelor]]-Abschluss. 1949 heiratete sie mit 18 Jahren den in Québec bekannten Komponisten [[Pierre Mercure]], dessen Familiennamen sie annahm. Das erste Jahr ihrer Ehe verbrachte das Paar mit so bekannten frankokanadischen Künstlern wie [[Jean-Paul Riopelle]] in [[Frankreich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bagnall&amp;quot; /&amp;gt; In den nächsten Jahren ordnete Mercure ihre Karriere der ihres Ehemannes unter und widmete sich dem Familienleben. Nach der Trennung von ihrem Ehemann Ende der 1950er-Jahre begann sie eine Laufbahn als Schauspielerin einzuschlagen, obwohl sie als Cellistin bei [[Nadia Boulanger]] in [[Paris]] und Tanz bei [[Ludmilla Chiriaeff]] studiert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Canadian Encyclopedia&amp;quot;&amp;gt;{{TheCanadianEncyclopedia |abruf=2016-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1957 bis 1958 besuchte Mercure das &amp;#039;&amp;#039;École Jacques-Lecoq&amp;#039;&amp;#039; in Paris und nahm zusätzlich Schauspielunterricht am dortigen &amp;#039;&amp;#039;[[Théâtre national populaire]]&amp;#039;&amp;#039; und an der &amp;#039;&amp;#039;École Charles Dullin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Webarchiv |url=http://www.northernstars.ca/actorsmno/mercure.html |text=Porträt |wayback=20081205113716 |archiv-bot=2019-05-02 05:59:37 InternetArchiveBot}} bei northernstars.ca (englisch; aufgerufen am 10. April 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1959 bis 1962 war sie Schülerin des Montreal Drama Studio, wo sie das [[Method Acting]] kennenlernte. Ihren Lebensunterhalt verdiente sich Mercure mit einer Halbtagsstelle,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lalonde&amp;quot;&amp;gt;vgl. Lalonde, Michelle: &amp;#039;&amp;#039;A Woman Of Influence.&amp;#039;&amp;#039; In: The Gazette (Montreal, Québec), 23. März 1992, Woman News, Chez Nous, S. C1&amp;lt;/ref&amp;gt; während sich Eltern und Geschwister um die aus ihrer Ehe stammenden Kinder kümmerten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bagnall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald nahm Mercure erste Rollen auf kleinen Bühnen in Montreal an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lalonde&amp;quot; /&amp;gt; 1959 erschien sie unter der Regie von Jean-Pierre Ronfard in [[Aischylos]]’ &amp;#039;&amp;#039;Choephoren&amp;#039;&amp;#039;, dem zweiten Teil der &amp;#039;&amp;#039;[[Orestie]]&amp;#039;&amp;#039;-Trilogie am [[Théâtre du Nouveau Monde]] (TNM) in Montreal. Erst mit Anfang dreißig war Mercure Erfolg als Theaterschauspielerin beschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lalonde&amp;quot; /&amp;gt; Sie war seitdem sowohl in klassischen als auch modernen Hauptrollen im [[Repertoiretheater]] zu sehen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Canadian Encyclopedia&amp;quot; /&amp;gt; darunter sowohl Stücke von [[Bertolt Brecht]] (verschiedene Rollen in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Dreigroschenoper]]&amp;#039;&amp;#039;, 1960, 1961, 1990 und &amp;#039;&amp;#039;[[Mutter Courage und ihre Kinder]]&amp;#039;&amp;#039;, 1984), [[Tennessee Williams]] (&amp;#039;&amp;#039;Sommer und Rauch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Nacht des Leguan (Drama)|Die Nacht des Leguan]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Jean Genet]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zofen]]&amp;#039;&amp;#039;, als auch in Werken von [[August Strindberg|Strindberg]], [[Samuel Beckett|Beckett]] und [[William Shakespeare|Shakespeare]]. Ebenso erschien Mercure regelmäßig in Produktionen von bekannten zeitgenössischen Quebecer Dramatikern, darunter [[Michel Tremblay]]s &amp;#039;&amp;#039;Les Belles-Sœurs&amp;#039;&amp;#039; (1971) und &amp;#039;&amp;#039;L’Impromptu d’Outremont&amp;#039;&amp;#039; (1980) am TNM. Vorwiegend war sie an Quebecer Theatern aktiv. Mit Tremblays &amp;#039;&amp;#039;À toi, pour toujours, ta Marie-Lou&amp;#039;&amp;#039; trat sie aber auch über Québecs Grenzen hinaus in [[Ottawa]], [[Toronto]] und [[Europa]] auf und nahm auch an Gastspielreisen in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] teil. 1993 brachte ihr die Interpretation der [[Hekabe]] in der [[Euripides]]-Tragödie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Troerinnen]]&amp;#039;&amp;#039; am TNM den &amp;#039;&amp;#039;Prix Gascon-Roux&amp;#039;&amp;#039; ein und sie wurde mit dem renommierten Theaterpreis &amp;#039;&amp;#039;Prix Denise-Pelletier&amp;#039;&amp;#039; für ihr Lebenswerk geehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;World who&amp;#039;s who&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmkarriere ===&lt;br /&gt;
Parallel zu ihrer Arbeit am Theater war Mercure ab Anfang der 1960er-Jahre in Quebequer Fernsehserien zu sehen. Ihr Debüt im Kino gab sie 1964 mit der Nebenrolle der Barbara in [[Claude Jutra]]s preisgekröntem Drama &amp;#039;&amp;#039;Alles in allem&amp;#039;&amp;#039;. Daraufhin wurde sie häufig mit Rollen in frankokanadischen und englischsprachigen Spielfilmen betraut, sowohl in Dramen als auch in Komödien. Ihre erste Hauptrolle erhielt sie in [[Claude Fournier]]s erfolgreicher Erotik-Komödie &amp;#039;&amp;#039;Zwei goldige Girls&amp;#039;&amp;#039; (1970), in der sie gemeinsam mit [[Louise Turcot]] zwei gelangweilten Montrealer Hausfrauen ein Gesicht gab, die sich nach der Lektüre eines Buches über sexuelle Befreiung auf eigene Faust zu amüsieren beginnen. Einem breiten Publikum außerhalb Québecs rief sie sich durch die Rolle der geheimnisvollen Alexandrine in Jutras Jugendfilm &amp;#039;&amp;#039;Mein Onkel Antoine&amp;#039;&amp;#039; (1971) in Erinnerung, in der sie zum Objekt der Begierde des heranwachsenden Hauptdarstellers (gespielt von [[Jacques Gagnon]]) avancierte. Von ihrem musikalischen Können machte sie im Jahr 1975 in [[Jean-Claude Labrecque]]s &amp;#039;&amp;#039;Les vautours&amp;#039;&amp;#039; und Claude Jutras &amp;#039;&amp;#039;Pour le meilleur et pour le pire&amp;#039;&amp;#039; Gebrauch, in denen sie Klavier und Cello spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Webarchiv |url=http://www.agencegoodwin.com/pdf/mercure-m-en.pdf |text=Biografie |wayback=20071213051200 |archiv-bot=2019-05-02 05:59:37 InternetArchiveBot}} bei agencegoodwin.com (PDF-Datei, englisch; 22,5 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem internationalen Publikum wurde Mercure erst 1977 durch die Zusammenarbeit mit [[Jean Beaudin]] an dem Filmprojekt &amp;#039;&amp;#039;J.A. Martin Fotograf&amp;#039;&amp;#039; bekannt. In der Verfilmung eines Originaldrehbuchs von Beaudin schlüpfte sie an der Seite des bekannten Schauspielers und Koautors [[Marcel Sabourin]] in die Rolle einer stillen Ehefrau und Mutter, die im Québec des 19. Jahrhunderts feststellt, dass die Beziehung zu ihrem Mann (gespielt von Sabourin) nach 15-jähriger Ehe fast erstarrt ist. Trotz des Unverständnisses ihrer Familie und Umwelt beschließt sie daraufhin ihren Mann auf seiner nächsten Fotografenreise zu begleiten. Das Drama erhielt noch im selben Jahr eine Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1977|30. Internationalen Filmfestspiele von Cannes]]. Die Leistung von Mercure fand Anklang bei der Festival-Jury um den [[italien]]ischen Regisseur [[Roberto Rossellini]]. Der Part der Rose-Aimée brachte der 46-Jährigen als erster kanadischer Schauspielerin den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes/Beste Darstellerin|Darstellerpreis]] des Filmfestivals ein, den sie sich mit der Amerikanerin [[Shelley Duvall]] &amp;#039;&amp;#039;(Drei Frauen)&amp;#039;&amp;#039; teilte. Die Auszeichnung hatte sie aufgrund einer Theateraufführung in Montreal nicht selbst entgegennehmen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bagnall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg von &amp;#039;&amp;#039;J.A. Martin Fotograf&amp;#039;&amp;#039;, für den sie auch in ihrem Heimatland Anerkennung fand, arbeitete Mercure mit so bekannten Regisseuren wie [[Robert Altman]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Quintett (Film)|Quintett]]&amp;#039;&amp;#039;, 1979) oder [[Claude Chabrol]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Das Blut der Anderen]]&amp;#039;&amp;#039;, 1984) zusammen, konnte aber an den vorangegangenen internationalen Erfolg nicht mehr anknüpfen. Anfang der 1990er Jahre rief sie sich dem amerikanischen Kinopublikum durch den Part der mysteriösen Fadela in [[David Cronenberg]]s Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Naked Lunch – Nackter Rausch]]&amp;#039;&amp;#039; (1991) in Erinnerung. Der Film, in dem Cronenberg die Handlung des gleichnamigen Kultromans von [[William S. Burroughs]] mit der Entstehungsgeschichte des Buches verband, brachte Mercure den kanadischen [[Genie Award]] ein. Sieben Jahre später gehörte sie zum Schauspielensemble von [[François Girard]]s [[Oscar]]-prämiertem Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Die rote Violine]]&amp;#039;&amp;#039; (1998), während sie als verstimmte, ländliche Gefährtin von [[Lothaire Bluteau]] in [[Piers Haggard]]s Tragikomödie &amp;#039;&amp;#039;Conquest – Reise in ein neues Leben&amp;#039;&amp;#039; (1998) einen zweiten Genie Award gewann. Ein weiterer Erfolg war die Hauptrolle der Édith Beauchamp in der frankokanadischen Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;Providence&amp;#039;&amp;#039; (2005). Der Part der wohlhabenden, aber kränkelnden Geschäftsfrau, die über einen Nachfolger ihres Unternehmens zu bestimmen hat, brachte ihr 2007 den kanadischen Fernsehpreis &amp;#039;&amp;#039;Prix Gémeaux&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radio-canada.ca&amp;quot;&amp;gt;vgl. [http://www.radio-canada.ca/arts-spectacles/PlusArts/2008/10/23/001-monique-mercure-prix.asp &amp;#039;&amp;#039;Le prix Gascon-Thomas à Monique Mercure&amp;#039;&amp;#039;] bei radio-canada.ca (französisch; aufgerufen am 18. April 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monique Mercure lebte in Montreal und war von 1949 bis 1958 mit dem Komponisten [[Pierre Mercure]] (1927–1966) verheiratet. Aus der Verbindung gingen eine Tochter und Zwillingssöhne hervor. Ihre Tochter Michèle Mercure war ebenfalls als Schauspielerin tätig&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [http://www.imdb.com/name/nm0580494/bio Biography] in der [[Internet Movie Database]] (englisch; aufgerufen am 9. April 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; und gemeinsam mit ihrer Mutter in dem Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;La cuisine rouge&amp;#039;&amp;#039; (1980) zu sehen, ehe sie als Produzentin zur staatlichen kanadischen Rundfunkgesellschaft [[CBC/Radio-Canada|Société Radio-Canada (SRC)]] wechselte. Mit ihrer Tochter rief Mercure im Jahr 1996 auch eine Retrospektive der Arbeiten ihres verstorbenen Ehemannes ins Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bagnall&amp;quot; /&amp;gt; Von 1991 bis 1997 bekleidete sie außerdem als erste Frau das Amt des Generaldirektors am &amp;#039;&amp;#039;École nationale de théâtre&amp;#039;&amp;#039; (ÉNT), der nationalen Theaterhochschule von Québec, der sie danach von 1997 bis 2000 als künstlerische Leiterin vorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Donnelly, Pat: &amp;#039;&amp;#039;Mercure to head National Theatre School.&amp;#039;&amp;#039; In: The Gazette (Montreal, Québec), 22. Oktober 1991, Entertainment, S. B6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;radio-canada.ca&amp;quot; /&amp;gt; 1998 oblag ihr das Amt der Jurypräsidentin des Montrealer [[World Film Festival]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Mercure named festival judge.&amp;#039;&amp;#039; In: The Gazette (Montreal, Québec), 27. August 1998, Entertainment, S. D8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr jahrzehntelanges Wirken im kanadischen Theater, Film und Fernsehen wurde mehrfach preisgekrönt. 1994 erhielt sie den [[Ordre du Canada]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Companions of the Order of Canada|Compagnon]],&amp;#039;&amp;#039; nachdem sie bereits 1977 in den Stand eines &amp;#039;&amp;#039;Officier&amp;#039;&amp;#039; erhoben worden war. Bereits 1993 hatte sie den &amp;#039;&amp;#039;Governor General’s Performing Arts Awards&amp;#039;&amp;#039; erhalten. Außerdem wurde Mercure die Ehrendoktorwürde der [[University of Toronto]] zuteil, während 2006 die Einberufung in die [[Royal Society of Canada]], die nationale Akademie der Wissenschaften von Kanada, folgte. 2008 erhielt sie den &amp;#039;&amp;#039;Prix Gascon-Thomas&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;École nationale de théâtre&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radio-canada.ca&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie starb am 17. Mai 2020 im Alter von 89 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://immiguy.com/monique-mercure-deces-canadian-actress-marie-lise-monique-emond-cc-has-died/ |titel=Monique Mercure Deces: Canadian actress Marie Lise Monique Émond CC Has Died |datum=2020-05-17 |abruf=2020-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; &amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1964: Alles in allem &amp;#039;&amp;#039;(À tout prendre)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1967: Wer schläft mit Caroline? &amp;#039;&amp;#039;(Waiting for Caroline)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1969: Don’t Let the Angels Fall&lt;br /&gt;
* 1970: Deux femmes en or&lt;br /&gt;
* 1970: Liebe – stärker als Hunger und Durst &amp;#039;&amp;#039;(Love in a 4 Letter World)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1971: Finalement…&lt;br /&gt;
* 1971: Mein Onkel Antoine &amp;#039;&amp;#039;(Mon oncle Antoine)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: Le temps d’une chasse&lt;br /&gt;
* 1974: Il était une fois dans l’est&lt;br /&gt;
* 1975: Les vautours&lt;br /&gt;
* 1975: Pour le meilleur et pour le pire&lt;br /&gt;
* 1976: Parlez-nous d’amour&lt;br /&gt;
* 1976: L’absence&lt;br /&gt;
* 1977: J.A. Martin Fotograf &amp;#039;&amp;#039;(J.A. Martin photographe)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1978: Roland &amp;#039;&amp;#039;(La chanson de Roland)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1978: The Third Walker&lt;br /&gt;
* 1979: [[Quintett (Film)|Quintett]] &amp;#039;&amp;#039;(Quintet)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1979: Stone Cold Dead&lt;br /&gt;
* 1980: La cuisine rouge&lt;br /&gt;
* 1982: Monsieur le ministre (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1982: Une journée en taxi&lt;br /&gt;
* 1982: La quarantaine&lt;br /&gt;
* 1982: The Emperor of Peru&lt;br /&gt;
* 1983: Contrecoeur&lt;br /&gt;
* 1984: [[Das Blut der Anderen]] &amp;#039;&amp;#039;(Le sang des autres)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; &amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1984: Les années de rêves&lt;br /&gt;
* 1989: Dans le ventre du dragon&lt;br /&gt;
* 1989: Mount Royal (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1991: Montréal vu par…&lt;br /&gt;
* 1991: [[Naked Lunch – Nackter Rausch]] &amp;#039;&amp;#039;(Naked Lunch)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: La fenêtre&lt;br /&gt;
* 1994: La fête des rois&lt;br /&gt;
* 1997: Whiskers – Der Katzenmann (&amp;#039;&amp;#039;Whiskers&amp;#039;&amp;#039;, TV)&lt;br /&gt;
* 1998: Gerechtigkeit bis in den Tod &amp;#039;&amp;#039;(When Justice Fails)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: Conquest – Reise in ein neues Leben &amp;#039;&amp;#039;(Conquest)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: [[Die rote Violine]] &amp;#039;&amp;#039;(Le violon rouge)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: Emporte-moi – Nimm mich mit &amp;#039;&amp;#039;(Emporte-moi)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: Albertine, en cinq temps (TV)&lt;br /&gt;
* 2004: Geraldine’s Fortune&lt;br /&gt;
* 2004: Nouvelle-France&lt;br /&gt;
* 2005: Saint Martyr – Stadt der Verdammten &amp;#039;&amp;#039;(Saints-Martyrs-des-Damnés)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: Providence (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 2007: La brunante&lt;br /&gt;
* 2009: Grande ourse – La clé des possibles&lt;br /&gt;
* 2011: The Girl in the White Coat&lt;br /&gt;
* 2013–2015: Mémoires vives (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 2015: Marche avec moi&lt;br /&gt;
* 2017: C’est le coeur qui meurt en dernier&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genie Award ===&lt;br /&gt;
* 1983: nominiert als &amp;#039;&amp;#039;Beste Hauptdarstellerin&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;La quarantaine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &amp;#039;&amp;#039;Beste Nebendarstellerin&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Naked Lunch – Nackter Rausch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Beste Nebendarstellerin&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Conquest – Reise in ein neues Leben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prix Jutra ===&lt;br /&gt;
* 1999: nominiert als &amp;#039;&amp;#039;Beste Nebendarstellerin&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die rote Violine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Canadian Film Award]]&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039;Beste Hauptdarstellerin&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;J.A. Martin Fotograf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internationale Filmfestspiele von Cannes]]&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039;Beste Darstellerin&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;J.A. Martin Fotograf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Prix Gémeaux]]&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.academy.ca/hist/history.cfm?nname=Monique+Mercure&amp;amp;winonly=0&amp;amp;awards=0&amp;amp;rtype=1&amp;amp;curstep=4&amp;amp;submit.x=0&amp;amp;submit.y=0 |text=Profil |archivebot=2019-05-02 05:59:37 InternetArchiveBot}} in der Canada’s Awards Database (englisch; aufgerufen am 19. April 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000: nominiert als &amp;#039;&amp;#039;Beste Hauptdarstellerin&amp;#039;&amp;#039; in einer Fernsehserie oder dramatischen Programm für &amp;#039;&amp;#039;Albertine, en cinq temps&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: nominiert als &amp;#039;&amp;#039;Beste Hauptdarstellerin&amp;#039;&amp;#039; in einer Fernsehserie für &amp;#039;&amp;#039;Providence&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Beste Hauptdarstellerin&amp;#039;&amp;#039; in einer Fernsehserie für &amp;#039;&amp;#039;Providence&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{TheCanadianEncyclopedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.canadiantheatre.com/dict.pl?term=Mercure%2C%20Monique Porträt] in der Canadian Theatre Encyclopedia (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.filmreference.com/film/5/Monique-Mercure.html Profil] bei filmreference.com (englisch)&lt;br /&gt;
* {{AllMovie |-p48512 |20160307210048 }}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0580494}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ordre-national.gouv.qc.ca/membres/membre.asp?id=2585 Monique Mercure, Grande officière (2010)] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1210428660|LCCN=no2008111774|VIAF=26882760}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mercure, Monique}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Companion of the Order of Canada]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großoffizier des Ordre national du Québec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Canada]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Montreal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanadier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mercure, Monique&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Émond, Monique (wirklicher Name); Emond, Monique&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kanadische Theater- und Filmschauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Montreal]], Québec&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Montreal]], Québec&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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