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	<title>Morio-Muskat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T20:14:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morio-Muskat&amp;diff=230333&amp;oldid=prev</id>
		<title>89.247.168.197: Hier war ein Verzicht auf den Bezug zweckmäßig.</title>
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		<updated>2024-09-27T17:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hier war ein Verzicht auf den Bezug zweckmäßig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rebsorte&lt;br /&gt;
| Art                = vinifera&lt;br /&gt;
| Farbe              = weiß&lt;br /&gt;
| Name               = Morio Muskat&lt;br /&gt;
| Synonyme           = Geilweilerhof I- 28- 30, I-28-30, Morio Muscat, Morio Muskotaly&lt;br /&gt;
| Synonyme-Abschnitt = &lt;br /&gt;
| Bild               = VIVC7996 MORIO MUSKAT Cluster in the laboratory 178.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft           = Deutschland&lt;br /&gt;
| bekannt seit       = &lt;br /&gt;
| Weißweintraube     = ja&lt;br /&gt;
| Rotweintraube      = &lt;br /&gt;
| Tafeltraube        = &lt;br /&gt;
| Rosinentraube      = &lt;br /&gt;
| Unterlage          = &lt;br /&gt;
| Züchter            = Peter Morio&lt;br /&gt;
| Institut           = Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof, Siebeldingen&lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr      = 1928&lt;br /&gt;
| Zuchtnummer        = &lt;br /&gt;
| VIVC               = 7996&lt;br /&gt;
| VIVC-Synonym       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1       = [[Silvaner]]&lt;br /&gt;
| Elternsorte2       = [[Gelber Muskateller]]&lt;br /&gt;
| Kreuzung           = &lt;br /&gt;
| Mutation           = &lt;br /&gt;
| Abstammung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Morio-Muskat.jpg|mini|Morio Muskat im Rheingau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morio Muskat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte|Weißweinsorte]], die im Jahr 1928 aus einer [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzung]] von [[Silvaner]] x [[Gelber Muskateller]] am Rebenzüchtung-Institut Geilweilerhof in Siebeldingen (Pfalz) entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{VIVC|7996}}, im August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Züchter [[Peter Morio]] gab hingegen die Kreuzungspartner Silvaner und [[Weißburgunder]] an; doch diese Elternschaft wurde schon lange angezweifelt. Dass aus einer Kreuzung zweier eher zurückhaltender Sorten eine ausgeprägte Aromasorte entstanden war, erschien unwahrscheinlich. Die Rebsorte liefert einen [[Wein]] mit kräftigem Geschmack und ausgeprägtem Muskat-Bouquet, aber laut Peter Morio war sie nicht mit der Rebsorte [[Muskateller]] verwandt. Im Jahr 2012 konnten durch DNA-Analyse die ursprünglichen Angaben des Züchters widerlegt werden. In den deutschen Anbaugebieten [[Rheinhessen]] und [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Pfalz]] noch immer beliebt, ist sie im restlichen Deutschland allerdings unbedeutend.&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Maul, Fritz Schumann, Bernd H. E. Hill, Frauke Dörner, Heike Bennek, Valérie Laucou, Jean-Michel Boursiquot, Thierry Lacombe, Eva Zyprian, Rudolf Eibach, Reinhard Töpfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzungseltern deutscher Rebenneuzüchtungen im Fokus – Was sagt der genetische Fingerabdruck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Weinbau-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 64, 2013, {{ISSN|0343-3714}}, S. 128–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Sortenschutz]] wurde 1956 erteilt und seit 1982 ist sie als „freie“ Sorte in die [[Sortenliste]]n eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sortenreinheit|Sortenrein]] ausgebaut ergeben sich durchaus interessante [[Weißwein]]e. Um eine gute Qualität zu erreichen, sollte die Sorte in einer entsprechenden Lage stehen. Bei geringem [[Mostgewicht]] können die Weine unreif und grasig wirken. Aus reifen Trauben liefert die Sorte die typische „Morio-Aromatik“ mit einer nicht überparfümierten Muskatnote sowie einer kräftigen [[Säure (Wein)|Säure]]. Daneben erinnern die Weine im [[Aromen im Wein|Aroma]] an Zitrone oder Holunderblüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abstammung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Silvaner]] x [[Gelber Muskateller]]. Die Angaben von Morio wurden zwischenzeitlich korrigiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
In der [[Ampelographie]] wird der [[Habitus (Biologie)|Habitus]] folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist spinnwebig bis schwach behaart und von hellgrüner bis brauner oder bronzener Farbe.&lt;br /&gt;
* Die mittelgroßen bis großen, rundlichen Blätter sind ein- bis dreilappig und schwach gebuchtet. Die Stielbucht ist lyraartig-geschlossen, so dass nur eine elliptische Öffnung aufscheint. Das Blatt ist stumpf bis scharf gezahnt. Die Zähne sind im Vergleich zu anderen Rebsorten breit gesetzt.&lt;br /&gt;
* Die walzenförmige Traube ist mittelgroß, manchmal geflügelt und dichtbeerig. Die rundlichen bis leicht länglichen Beeren sind mittelgroß und von grüngelber Farbe, die sich bei Vollreife der Beeren gelblich präsentieren. Die Beeren verfügen über eine sehr dünne Schale und haben im Geschmack eine leichte Muskatnote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebsorte reift ca. 15–20 Tage nach dem [[Gutedel]] (und damit ca. 1 Woche nach dem [[Müller-Thurgau]]) und gilt somit im internationalen Vergleich als früh reifend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorte ist anfällig gegen den [[Echter Mehltau|Echten Mehltau]], den [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Falschen Mehltau]] und die [[Grauschimmelfäule]]. Wegen des frühen Austriebs ist die Sorte stark frostgefährdet. Ein Ernteausfall ist jedoch kaum spürbar, da die Nachtriebe fruchtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch die Artikel [[Weinbau in Deutschland]], [[Weinbau in Österreich]], [[Weinbau in der Schweiz]], [[Weinbau in Südafrika]] und [[Weinbau in Kanada]] sowie die [[Liste von Rebsorten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Sie ist für die Anbaugebiete [[Baden (Weinbaugebiet)|Baden]], [[Nahe (Weinbaugebiet)|Nahe]], [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]], [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Rheinhessen]] und [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]] klassifiziert. Im Jahr 1988 waren in Deutschland noch 2242 ha Fläche mit Morio-Muskat bestockt. Bis zu Beginn der 70er Jahre waren diese häufig goldgelben Weine sehr beliebt und gingen häufig in den populären [[Liebfrauenmilch]]-Verschnitt ein. Aufgrund des begrenzten Anbauwertes nimmt die Anbaufläche jedoch kontinuierlich ab. Im Jahr 2007 waren nur noch 517 [[Hektar]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Deutsches Weininstitut]] |Titel=Statistik 2008/2009 |Ort=Mainz |Datum=2008 |Online={{Webarchiv |url=http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/51f/51f304ed-e998-9c11-6987-dd275f440fd3,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf |text=deutscheweine.de |wayback=20120323213024}} |Format=PDF |KBytes=454}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Rebsorte Morio-Muskat bestockt. Im Jahr 2006 waren noch 541 Hektar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Deutsches Weininstitut]] |Titel=Statistik 2007/2008 |Ort=Mainz |Datum=2007 |Online={{Webarchiv |url=http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/1a6/1a64f607-a3e5-5117-3d28-952196117f51,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf |text=deutscheweine.de |wayback=20080920194632}} |Format=PDF |KBytes=430}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anbaufläche bestockt, nachdem im Jahr 1999 immerhin 1167 Hektar&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistics 04-05&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Deutsches Weininstitut]] |Titel=Statistik 2004/2005 |Ort=Mainz |Datum=2004 |Online={{Webarchiv |url=http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/00f/00f51f4e-0098-401b-e592-6461d7937aae,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf |text=deutscheweine.de |wayback=20090920130040}} |Format=PDF |KBytes=777}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erhoben wurden. Kleinere Rebflächen sind in [[Österreich]], in der [[Schweiz]], in [[Südafrika]] und in [[Kanada]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands verteilte sich die bestockte Rebfläche 2019 wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinbaugebiet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rebfläche (Hektar)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Ahr (Weinbaugebiet)|Ahr]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Baden (Weinbaugebiet)|Baden]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Hessische Bergstraße]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Mittelrhein (Weinbaugebiet)|Mittelrhein]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Mosel (Weinbaugebiet)|Mosel]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Nahe (Weinbaugebiet)|Nahe]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 182&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingau]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | unter 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Rheinhessen]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 149&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Saale-Unstrut-Region|Saale-Unstrut]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sachsen (Weinbaugebiet)|Sachsen]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Stargarder Land (Weinbaugebiet)|Stargarder Land]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | TOTAL Deutschland 2019 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 346&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Rebflächenstatistik vom 24. August 2020, [[Statistisches Bundesamt]], [[Wiesbaden]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Wein/Publikationen/Downloads-Wein/rebflaechen-2030315197004.pdf?__blob=publicationFile &amp;#039;&amp;#039;Rebflächenstatistik 2019, Statistisches Bundesamt&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Pierre Galet]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire encyclopédique des cépages.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.&lt;br /&gt;
* Walter Hillebrand, Heinz Lott, Franz Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Rebsorten.&amp;#039;&amp;#039; 13., neubearbeitete Auflage. Fachverlag Fraund, Mainz 2003, ISBN 3-921156-53-X.&lt;br /&gt;
* Janina Mäurer, Hartmut Keil: &amp;#039;&amp;#039;100 seltene Rebsorten in Rheinhessen und der Pfalz. Von Accent, Acolon ... bis ... Zinfandel, Zweigelt. Tipps und Infos für Weinliebhaber.&amp;#039;&amp;#039; Edition Tintenfass, Neckarsteinach 2008, ISBN 978-3-937467-56-6.&lt;br /&gt;
* [[Jancis Robinson]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Oxford-Weinlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete Auflage. Hallwag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VIVC|7996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißweinsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.247.168.197</name></author>
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