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	<title>Muntjaks - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muntjaks&amp;diff=172035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DagdaMor: Zurück, prinzipiell ist das ja richtig, aber erstens fehlt es für inhaltliche Ergänzungen an einer Quelle, zweitens betrifft das speziell den Indischen Muntjak und drittens hat das nichts mit dem natürlichen Verbreitungsgebiet zu tun</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muntjaks&amp;diff=172035&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-24T22:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zurück, prinzipiell ist das ja richtig, aber erstens fehlt es für inhaltliche Ergänzungen an einer Quelle, zweitens betrifft das speziell den Indischen Muntjak und drittens hat das nichts mit dem natürlichen Verbreitungsgebiet zu tun&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Muntjaks&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Muntiacus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz|Rafinesque]], 1815&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Muntjakhirsche&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Muntiacini&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cervinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hirsche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cervidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Stirnwaffenträger&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Pecora&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Wiederkäuer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Ruminantia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = The Indian muntjac, muntiacus muntjak.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Nordindischer Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus vaginalis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muntjaks&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus&amp;#039;&amp;#039;) sind eine ursprünglich in Asien lebende Gattung von [[Hirsche]]n (Cervidae). Gemeinsam mit dem [[Schopfhirsch]] bilden sie die Verwandtschaftsgruppe der [[Muntjakhirsche]] (Muntiacini). Mehrere Arten dieser Unterfamilie sind erst in den letzten Jahrzehnten entdeckt und wissenschaftlich beschrieben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Merkmale ===&lt;br /&gt;
Muntjaks sind verhältnismäßig kleine Hirsche. Sie sind durch ein einfaches Geweih charakterisiert, das je Stange nur ein oder zwei Enden hat und nicht länger als 15 Zentimeter wird. Wie bei fast allen Hirschen haben nur Männchen ein Geweih, die knöcherne Basis, „Rosenstöcke“ genannt, ist verlängert. Wie bei den [[Moschustiere]]n und [[Wasserreh]]en haben männliche Tiere im Oberkiefer zu Hauern verlängerte [[Eckzahn|Eckzähne]], die aus dem Maul herausragen. Die Fellfärbung variiert je nach Art von gelblich über graubraun bis dunkelbraun, manchmal ist eine helle Fleckenzeichnung vorhanden. Die [[Kopf-Rumpf-Länge]] der Muntjaks variiert von 64 bis 135 Zentimeter, wozu noch 6 bis 24 Zentimeter Schwanz kommen. Das Gewicht liegt zwischen 14 und 33 Kilogramm, [[Riesenmuntjak|Riesenmuntjaks]] können bis zu 50 Kilogramm erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Muntjaks sind die verlängerten Eckzähne, die bei ihnen leicht nach außen gebogen sind. Sie werden als Angriffswaffe eingesetzt, während sich die Männchen mit ihrem Geweih verteidigen. Typisch sind für sie bellende [[Schrecklaut]]e, im englischen Sprachgebrauch werden sie deshalb auch als &amp;#039;&amp;#039;Barking Deer&amp;#039;&amp;#039; („bellender Hirsch“) bezeichnet. Aufgeschreckte Muntjaks lassen ein lautes, stakkatoförmiges Bellen vernehmen, das gelegentlich für eine Stunde oder mehr zu hören ist. Dieser weit vernehmbare Laut dient als Warnung gegenüber Artgenossen. Es signalisiert einem potentiellen Fressfeind aber auch, dass er entdeckt und damit eine weitere Annäherung zwecklos ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue, S. 35&amp;quot;&amp;gt;Rue, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädelmerkmale ===&lt;br /&gt;
{{Zahnformel|0|1|3|3|I=3|Gesamt=34|Titel=Zahnformel der Muntjaks|Position=right}}&lt;br /&gt;
Alle Muntjaks besitzen im Oberkiefer pro Hälfte einen [[Eckzahn]] (Caninus), drei [[Vorbackenzahn|Vorbackenzähne]] (Praemolares) und drei [[Backenzahn|Backenzähne]] (Molares), d. h. [[Schneidezahn|Schneidezähne]] sind nicht vorhanden. Im Unterkiefer befinden sich in jeder Hälfte zusätzlich drei Schneidezähne. Insgesamt besitzen die Tiere somit 34 Zähne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Yan Xie 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muntiacus-map.png|mini|Verbreitungsgebiet der Muntjaks]]&lt;br /&gt;
Das eigentliche Verbreitungsgebiet der Muntjaks umfasst das südliche und östliche [[Asien]]. Von [[Indien]] sind sie ostwärts bis [[China]] und [[Vietnam]] verbreitet und kommen auch auf zahlreichen Inseln vor, zum Beispiel [[Java (Insel)|Java]], [[Borneo]] und [[Taiwan (Insel)|Taiwan]]. Hier verbergen sie sich im dichten Unterholz der Wälder. Ihre Höhenverbreitung reicht vom Meeresniveau bis in Höhenlagen von 1.525 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue, S. 35&amp;quot; /&amp;gt; Fossile Funde belegen, dass Muntjaks im [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] auch in Europa verbreitet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Das Territorialverhalten variiert je nach Art und teilweise abhängig vom Lebensraum auch innerhalb einer Art.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue, S. 36&amp;quot;&amp;gt;Rue, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem bei den Arten, die in dicht bewaldeten Regionen beheimatet sind, unterhalten männliche Muntjaks Reviere, die sie erbittert gegen andere Männchen verteidigen. Treffen zwei Männchen aufeinander, kommt es zum Kampf, wobei weniger die stummelartigen Geweihe als vielmehr die scharfen Eckzähne als Waffen eingesetzt werden. Die in offeneren Habitaten vorkommenden Muntjaks zeigen eine sozialere Lebensweise, bilden allerdings auch hier keine Rudel. Männchen kämpfen hier vor allem eine Rangordnung aus. Diese vom jeweiligen Lebensraum beeinflussten unterschiedlichen Verhaltensweisen sind auch bei anderen Hirscharten zu beobachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue, S. 36&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muntjaks können sowohl tag- als auch nachtaktiv sein, viele Arten sind jedoch dämmerungsaktiv. Sie sind überwiegend Pflanzenfresser und nehmen überwiegend Gräser, Blätter, Knospen und auch Fallobst zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Mattioli: &amp;#039;&amp;#039;Family Cervidae (Deer).&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 2: Hooved Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2011, S. 350–443 (S. 409–412).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ajaya Nagarkoti, Tej B. Thapa: &amp;#039;&amp;#039;Food habits of Barking deer (Muntiacus muntjac) in the Middle Hills of Nepal.&amp;#039;&amp;#039; Hystrix Italian Journal of Mammalogy (n.s.) 18 (1), 2007, S. 77–82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings können sie sich zeit- und gebietsweise auch allesfresserisch ernähren, nach [[Fred Kurt]] vertilgen sie neben pflanzlicher Kost auch Aas, plündern gelegentlich Vogelnester und erbeuten kleinere Warmblüter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fred Kurt&amp;quot;&amp;gt;Fred Kurt in Bernhard Grzimek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grzimeks Enzyklopädie, Säugetiere.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Kindler Verlag, 1988, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paarungszeit der Muntjaks, die im nördlicheren Teil des Verbreitungsgebietes leben, fällt überwiegend in den Zeitraum von Dezember bis Januar. Nach einer rund siebenmonatigen Tragzeit bringt das Weibchen meist ein einzelnes Jungtier zur Welt, das sich im dichten Unterholz verborgen hält, bis es seiner Mutter folgen kann. Die Setzzeit fällt dann meist in die Monate Juni und Juli. Bei den Muntjaks, die in den tropischen Regionen des Verbreitungsgebietes leben, gibt es keine spezifische Fortpflanzungszeit. Zu Paarungen und Geburten kann es ganzjährig kommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue, S. 36&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung ==&lt;br /&gt;
Vermutlich sind viele Arten aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraums in ihrem Bestand bedroht. Für die meisten Arten gibt es jedoch zu wenige Daten, um einen genauen Gefährdungsgrad angeben zu können.&lt;br /&gt;
Neben dem Menschen zählen Tiger, [[Rothund]]e, Krokodile und Riesenschlangen zu ihren Hauptfeinden.&lt;br /&gt;
Muntjaks werden dennoch überwiegend im asiatischen Raum als [[Delikatesse]] angeboten. Ihr Fleisch gilt als zart und schmackhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Arten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:muntjak.jpg|mini|hochkant|Männchen des Indischen Muntjak]]&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist, dass fünf Arten, nämlich der Riesenmuntjak, der Gongshan-Muntjak, der Annam-Muntjak, der Burma-Muntjak und der Vietnam-Muntjak, erst in den 1990er-Jahren beschrieben wurden, zu einer Zeit also, als die Entdeckung neuer großer Säugetierarten schon als sehr unwahrscheinlich galt. Es werden heute 16 Arten unterschieden, die sich auf vier näher verwandte Gruppen aufteilen lassen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Muntiacus muntjak&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe:&lt;br /&gt;
* Der [[Zentralindischer Muntjak|Zentralindische Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus aureus&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Hamilton Smith}}, 1826)) kommt im nordwestlichen und zentralen [[Indien]] vor und ist etwas kleiner als die anderen Vertreter des Subkontinents.&lt;br /&gt;
* Der [[Malabar-Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus malabaricus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lydekker}}, 1915) ist auf [[Sri Lanka]] und in den [[Westghats]] verbreitet: Er besitzt ein sehr kurzes Geweih.&lt;br /&gt;
* Der [[Indischer Muntjak|Indische Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus muntjak&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Zimmermann}}, 1780)) hat das größte Verbreitungsgebiet aller Muntjaks, welches das Festland [[Südostasien]]s sowie die Inseln [[Sumatra]], [[Java (Insel)|Java]], [[Borneo]] und [[Bali]] umfasst. Von Menschen eingeführt wurde diese Art auf den [[Andamanen]], auf [[Lombok]], in [[Texas]] und [[England]]. Die &amp;#039;&amp;#039;British Deer Society&amp;#039;&amp;#039; hat festgestellt, dass Muntjaks sich seit 2000 vermehrt haben. Wahrscheinlich werden sie in einiger Zeit die größte Population sein. Man kann sie z.&amp;amp;nbsp;B. im &amp;#039;&amp;#039;Thedford Forest Park&amp;#039;&amp;#039;  in [[Suffolk]] beobachten. Der Sumatra-Muntjak (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus muntjak montanus&amp;#039;&amp;#039;) wird häufig als Unterart des Indischen Muntjaks beschrieben. Manche Autoren behandeln ihn jedoch auch als eigenständige Art. Er wurde 1914 klassifiziert, jedoch ab 1930 für lange Zeit nicht mehr gesichtet. Erst 2008 wurde aufgrund mehrerer Fotos aus dem Jahre 2002, u.&amp;amp;nbsp;a. eines trächtigen Weibchens, der Fortbestand der Art nachgewiesen.&lt;br /&gt;
* Der [[Schwarzfuß-Muntjak]] oder Hainan-Muntjak (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus nigripes&amp;#039;&amp;#039; {{Person|G. M. Allen}}, 1930) ist sowohl auf der Insel [[Hainan]] als auch auf dem angrenzenden chinesischen Festland bis in den Norden [[Vietnam]]s verbreitet. Die Festland- und Inselformen weichen etwas voneinander ab.&lt;br /&gt;
* Der [[Nordindischer Muntjak|Nordindische Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus vaginalis&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Boddaert}}, 1785)) lebt in großen Teilen des östlichen Indien, in [[Nepal]] und im westlichen [[Myanmar]].&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Muntiacus crinifrons&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe:&lt;br /&gt;
[[Datei:2011 Muntjak-4.jpg|mini|Schwarzer Muntjak (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus crinifrons&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
* Der [[Schwarzer Muntjak|Schwarze Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus crinifrons&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Sclater}}, 1885)) war einst im Südosten Chinas weit verbreitet. Heute lebt die Art noch in [[Guangdong]], [[Guangxi]] und [[Yunnan]]. Die [[IUCN]] führt die Art als gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;vulnerable&amp;#039;&amp;#039;) und schätzt den Gesamtbestand auf weniger als 5000 Tiere. [[Habitatverlust|Habitatzerstörung]] und Jagd sind für den Rückgang der Population verantwortlich. 1998 wurde der Schwarze Muntjak auch im Norden [[Myanmar]]s entdeckt – über seine Häufigkeit in dieser Region kann bisher aber nur spekuliert werden.&lt;br /&gt;
* Der [[Tenasserim-Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus feae&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Thomas &amp;amp; Doria}}, 1889)), benannt nach der Provinz [[Tenasserim]], lebt in der chinesischen Provinz Yunnan, in den östlichen Teilen Myanmars und den angrenzenden Regionen [[Thailand]]s.&lt;br /&gt;
* Der [[Gongshan-Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus gongshanensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Ma}}, 1990) ist eine wenig bekannte Art aus der chinesischen Provinz [[Yunnan]] und den angrenzenden Regionen [[Myanmar]]s. Er wurde erst 1990 beschrieben.&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Muntiacus reevesi&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe:&lt;br /&gt;
* Der [[Borneo-Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus atherodes&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Groves &amp;amp; Grubb}}, 1982) hat nur 4 Zentimeter lange Geweihstangen, die im Gegensatz zu denen der anderen Arten nicht abgeworfen werden. Er ist auf [[Borneo]] endemisch.&lt;br /&gt;
* Der [[Sumatra-Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus montanus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Robinson &amp;amp; Kloss}}, 1918) ist sehr klein und auf die Hochländer von Sumatra beschränkt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Formosan Reeve&amp;#039;s muntjac.jpg|mini|Chinesische Muntjaks (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus reevesi&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
* Der [[Chinesischer Muntjak|Chinesische Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus reevesi&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Ogilby}}, 1839)) lebt im südlichen [[China]] und auf [[Taiwan (Insel)|Taiwan]]. Auf dem chinesischen Festland werden seine Bestandszahlen auf 650.000 Tiere geschätzt und gelten als gesichert. Diese Art wurde in [[England]] und [[Wales]] eingeführt, wo sie inzwischen sogar recht häufig ist; ebenso wurden in Frankreich seit 2013 Beobachtungen gemeldet;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulz et al. 2021&amp;quot;/&amp;gt; auf dem Gebiet der Europäischen Union gilt der Chinesische Muntjak als [[Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung|invasive Art]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|32016R1141|Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (List of Invasive Alien Species of Union Concern)|format=PDF}} abgerufen am 15. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arten einer noch unbenannten Gruppe sind:&lt;br /&gt;
* Der [[Vietnam-Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus puhoatensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Trai}}, 1997) wurde erst 1997 in [[Vietnam]] entdeckt. Er soll nur 8 bis 15 Kilogramm wiegen.&lt;br /&gt;
* Der [[Burma-Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus putaoensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Amato, Egan &amp;amp; Rabinowitz}}, 1999) wurde 1997 in [[Myanmar]] entdeckt, wo er entlang des Flusses Mai Hka vorkommt. Benannt ist er nach der nahen Stadt [[Putao]]. Mit durchschnittlich 12 Kilogramm ist er der kleinste Vertreter der Muntjaks. 2002 wurde nachgewiesen, dass die noch weitgehend unbekannte Art auch im indischen Bundesstaat [[Arunachal Pradesh]] vorkommt.&lt;br /&gt;
* Der [[Roosevelt-Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus rooseveltorum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Osgood}}, 1932) ist in [[Laos]] und möglicherweise angrenzenden Regionen von China und Vietnam beheimatet. Er wird oft als Unterart des Tenasserim-Muntjaks betrachtet.&lt;br /&gt;
* Der [[Annam-Muntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus truongsonensis&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Giao, Tuoc, Dung, Wikramanayake, Amato, Arctander &amp;amp; Mackinnon}}, 1997)) wurde 1997 anhand von Geweih- sowie Schädelfunden vorgestellt und mittels [[DNA-Analyse]]n als eigenständige Art bestätigt.&lt;br /&gt;
* Die größte Art der Muntjaks ist der [[Riesenmuntjak]] (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus vuquangensis&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Do Tuoc, Vu Van Dung, Dawson, Arctander &amp;amp; Mackinnon}}, 1994)). Die Körperhöhe beträgt 70 Zentimeter und das Gewicht bis zu 50 Kilogramm. Beschrieben wurde die Art 1994 nach ihrer Entdeckung im [[Vu-Quang-Nationalpark]] in Zentral-Vietnam. Derselbe Nationalpark war schon zuvor wegen der Entdeckung der dort lebenden [[Saola]] berühmt geworden. 1996 wurden weitere Vertreter der Art im östlichen [[Laos]] gefunden. Früher wurde er in einer eigenen Gattung, &amp;#039;&amp;#039;Megamuntiacus&amp;#039;&amp;#039;, platziert, heute wird er meist bei den Muntjaks eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Yan Xie 2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
John MacKinnon: &amp;#039;&amp;#039;Genus Muntiacus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Andrew T. Smith]], Yan Xie: &amp;#039;&amp;#039;A Guide to the Mammals of China.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, 2008, ISBN 978-0-691-09984-2, S. 464 ff.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colin Groves, Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, S. 1–317 (S. S. 71–107).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulz et al. 2021&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Björn Schulz, Peter Borkenhagen: &amp;#039;&amp;#039;Muntjaks (Muntiacus reevesi) in Schleswig-Holstein – Beginn einer Invasion, erfolgreiche Bekämpfung oder beides ein bisschen?&amp;#039;&amp;#039; Faunistisch-Ökologische Mitteilungen 10, 2021, S, 83–92, [[doi:10.38072/2699-7762/p12]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Colin Groves, Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, S. 1–317 (S. S. 71–107).&lt;br /&gt;
* Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Mammal Species of the World]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Ausgabe. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; The Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* Leonard Lee Rue III: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Deer.&amp;#039;&amp;#039; Voyageur Press, Stillwater 2003, ISBN 0-89658-590-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Muntiacus|Muntjaks (&amp;#039;&amp;#039;Muntiacus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hirsche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DagdaMor</name></author>
	</entry>
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