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	<title>Nachfrage - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachfrage&amp;diff=601820&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina am 7. Dezember 2024 um 18:23 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-07T18:23:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Nachfrage.SVG|mini|Negativer Zusammenhang zwischen Preis und nachgefragter Menge: Je höher der Preis (etwa eines einzelnen Guts oder einer Arbeitsstunde), umso niedriger die Nachfrage und umgekehrt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachfrage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Wirtschaft]] die Menge jeder Art von [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütern]] und [[Dienstleistung]]en, die [[Wirtschaftssubjekt]]e durch [[Kaufvertrag|Kauf]] mit Hilfe von ausreichender [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] zu einem bestimmten [[Kaufpreis]] pro Einheit erwerben wollen. Komplementärbegriff ist das [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Angebot]].&lt;br /&gt;
Als nachfragende Wirtschaftssubjekte kommen [[Unternehmen]], [[Privathaushalt]]e ([[Verbraucher]]) sowie der [[Staat]] mit seinen Untergliederungen ([[öffentliche Verwaltung]], [[Staatsunternehmen]]) in Betracht. Die Nachfrage steht am Ende der Kettenglieder Mangel, Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage, die oft synonym verwendet werden, jedoch [[wirtschaftswissenschaft]]lich voneinander zu unterscheiden sind. Ein objektiver Mangel wird zum Bedürfnis, wenn er subjektiv durch Wirtschaftssubjekte wahrgenommen wird und ein [[Anreiz]] zur [[Bedürfnisbefriedigung]] besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Steffen Fleßa]], &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Krankenhausbetriebslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 33; ISBN 978-3486582802&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn sich ein subjektives Bedürfnis konkretisiert, entsteht der ökonomisch relevante Bedarf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=CX8GBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA85&amp;amp;dq=Bedarf+Bed%C3%BCrfnis&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiBpZrR6Z_YAhUS46QKHa5YCZ8Q6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=Bedarf%20Bed%C3%BCrfnis&amp;amp;f=false Jörg Freiling/M. Reckenfelderbäumer, &amp;#039;&amp;#039;Markt und Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 85 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bedarf ist die Art und/oder Menge der zur Bedürfnisbefriedigung eines Wirtschaftssubjektes notwendigen Güter und Dienstleistungen. Die Nachfrage ist der zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einem [[Markt (Wirtschaftswissenschaft)|Markt]] durch Kaufkraftunterlegung wirksam gewordene Bedarf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=obMfAAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA289&amp;amp;dq=Nachfrage+Keynes&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwipypDlgN3YAhUJ3SwKHV69AgsQ6AEITDAG#v=onepage&amp;amp;q=Nachfrage%20%20&amp;amp;f=false Wolfgang J. Koschnick, &amp;#039;&amp;#039;Management: Enzyklopädisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 443].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfrage zeigt sich graphisch in einer [[Nachfragekurve]], mathematisch wird sie durch eine [[Nachfragefunktion]] in [[Dependenz|Abhängigkeit]] vom [[Preis (Wirtschaft)|Preis]] ausgedrückt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Volkswirtschaftslehre_I/0jHnqPyluiMC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=nachfrage+nachfragekurve&amp;amp;pg=PA195&amp;amp;printsec=frontcover Rainer Fischbach/Klaus Wollenberg, &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre I: Einführung und Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 195]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Physiokratie|Physiokrat]] [[François Quesnay]] ging 1758 in dem überhaupt ersten [[Wirtschaftskreislauf]]modell davon aus, dass die [[Produktion]] von Gütern dasjenige [[Einkommen]] schaffe, das für die Nachfrage nach eben diesen Gütern notwendig sei.&amp;lt;ref&amp;gt;François Quesnay, &amp;#039;&amp;#039;[[Tableau économique]]&amp;#039;&amp;#039;, 1758, S. 65 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits [[Adam Smith]] wies in seinem Buch [[Der Wohlstand der Nationen]] im März 1776 darauf hin, dass für die Nachfrage nur der Bedarf jener entscheidet, die den Preis der Ware auch bezahlen können („wirksame Nachfrage“; {{enS|&amp;#039;&amp;#039;effectual demand&amp;#039;&amp;#039;}}).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=S8hwCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA33&amp;amp;dq=Adam+Smith+wirksame+Nachfrage&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwih4vvFiqDYAhVP66QKHdi0BOc4ChDoAQgmMAA#v=onepage&amp;amp;q=%22wirksame%20Nachfrage%22&amp;amp;f=false Adam Smith, &amp;#039;&amp;#039;Der Reichtum der Nationen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 2015, S. 31].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte hiermit die Grundlage dafür, dass nach heutiger Auffassung der Bedarf nur dann zur Nachfrage wird, wenn entsprechende Kaufkraft vorhanden ist und auch eingesetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von [[Jean-Baptiste Say]] 1803 entwickelte [[Saysches Theorem|Saysche Theorem]] unterstellte, dass einem erhöhten Güterangebot auch stets eine entsprechend erhöhte Nachfrage gegenüberstehe und es somit auch keine anhaltende [[Arbeitslosigkeit]] geben könne. [[Thomas Robert Malthus]] widersprach im Jahre 1820 Quesnay und Say ausdrücklich und hielt ihnen entgegen, dass eine vergrößerte Produktion nur dann von [[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzen]] sei, wenn für deren Erzeugnisse auch eine Nachfrage bestehe.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Robert Malthus, &amp;#039;&amp;#039;Principles of Political Economy&amp;#039;&amp;#039;, 1820, S. 533.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[David Ricardo]] betonte 1820 in seinen „Anmerkungen über Malthus“ ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Notes on Malthus&amp;#039;&amp;#039;}}), dass die Nachfrage durch [[Sparsamkeit]] nicht vermindert werden könne; sie werde lediglich von dem einen Konsumenten auf andere übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;David Ricardo, &amp;#039;&amp;#039;Notes on Malthus Principles of Political Economy&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Pierro Sraffa]] (Hrsg.), The Works and Correspondence of David Ricardo, Band II, 1957, S. 309.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier irrte Ricardo, denn [[Sparen]] bedeutet nachfragedämpfenden Konsumverzicht, während andere Wirtschaftssubjekte allein wegen dieser Sparabsichten Anderer nicht zu Nachfragern werden. Für [[Karl Marx]] hing 1844 die Nachfrage von der „Laune der Reichen und Kapitalisten“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Marx, &amp;#039;&amp;#039;Erstes Manuskript, Der Arbeitslohn&amp;#039;&amp;#039;, 1844, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Nachfrage und Zufuhr [Angebot, d. Verf.] bestimmen beständig die Warenpreise, decken sich nie oder nur zufällig“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Marx, &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kapital]] Band III&amp;#039;&amp;#039;, MEW 25, 1865, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[John Stuart Mill]] bestätigte 1869 Smiths Äußerungen in seinen „Grundsätzen der Politischen Ökonomie“.&amp;lt;ref&amp;gt;John Stuart Mill, &amp;#039;&amp;#039;Grundsätze der Politischen Ökonomie&amp;#039;&amp;#039;, 1869, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[John Maynard Keynes]] wiederum ging in seiner im Februar 1936 veröffentlichten [[Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes|Allgemeinen Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes]] davon aus, dass die unfreiwillige Arbeitslosigkeit ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;involuntary unemployment&amp;#039;&amp;#039;}}) durch [[Mangel (Quantität)|Mangel]] an Nachfrage oder nach unten [[Preiselastizität#Quantitativ|starre]] Löhne ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;sticky wages&amp;#039;&amp;#039;}}) entsteht,&amp;lt;ref&amp;gt;John Maynard Keynes, &amp;#039;&amp;#039;The General Theory of Employment, Interest and Money&amp;#039;&amp;#039;, 1936, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; weil Arbeiter Lohnkürzungen nicht so leicht hinnehmen oder Löhne durch [[Tarifvertrag]] gesichert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen in den Wirtschaftswissenschaften ==&lt;br /&gt;
In den [[Wirtschaftswissenschaft]]en gibt es eine Abgrenzung der [[Kettenglied]]er [[Mangel (Quantität)|Mangel]] → [[Bedürfnis]] → [[Bedarf]] → Nachfrage. Bedürfnis ist [[Friedrich Benedikt Wilhelm von Hermann]] zufolge „das [[Fühlen (Psychologie)|Gefühl]] eines Mangels mit dem [[Ziel|Streben]], ihn zu beseitigen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Benedict Wilhelm von Hermann, &amp;#039;&amp;#039;Staatswirtschaftliche Untersuchungen über Vermögen, Wirtschaft, Productivität&amp;#039;&amp;#039;, 1870, S. 5 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedürfnisse können zum [[Kaufmotiv]] werden, wenn sie einen ausreichenden Grad an [[Kaufintensität]] entwickeln. Der Bedarf an Gütern ist „das Ergebnis der [[Konkretisierung]] und [[Spezifikation|Spezifizierung]] von Bedürfnissen in den [[Wirtschaftsobjekt]]en“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Scherhorn, &amp;#039;&amp;#039;Bedürfnis und Bedarf&amp;#039;&amp;#039;, 1959, S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt; Wird Bedarf mit [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] – also der [[Verfügbarkeit]] über [[Zahlungsmittel]] – verbunden und liegt eine entsprechende [[Zahlungsbereitschaft (Betriebswirtschaft)|Zahlungsbereitschaft]] vor, entsteht hieraus die [[Güternachfrage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gerhard Scherhorn]] unterschied Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage 1959 nach [[Funktion (Organisation)|Funktionen]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Scherhorn, &amp;#039;&amp;#039;Bedürfnis und Bedarf&amp;#039;&amp;#039;, 1959, S. 87 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedürfnis haben die [[Verbraucher]], Bedarf die [[Kunde]]n und Nachfrage die [[Kaufentscheidung|Käufer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbraucher, Kunden, Käufer und ihre Rollenpartner stehen sich folgendermaßen gegenüber:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Der_Konsum_der_Gesellschaft/lR6VDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Bedarf+Bed%C3%BCrfnis+Nachfrage:Scherhorn&amp;amp;pg=PA116&amp;amp;printsec=frontcover Kai-Uwe Hellmann, &amp;#039;&amp;#039;Der Konsum der Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2019, S. 116]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Marktteilnehmer]]&lt;br /&gt;
! [[Güternachfrage]]&lt;br /&gt;
! [[Marktteilnehmer]]&lt;br /&gt;
! [[Güterangebot]]   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Verbraucher|Konsument]] || [[Bedürfnis]] || [[Hersteller]] || [[Erfüllung (Recht)|Befriedigung]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kunde]] || [[Bedarf]] || [[Personal]] || [[Kundenservice|Bedienung]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kaufentscheidung|Käufer]] || Nachfrage || [[Verkäufer]] || [[Angebot (Betriebswirtschaftslehre)|Angebot]]   &lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konsument entwickelt ein Bedürfnis, dem der Hersteller durch Bedürfnisbefriedigung begegnet. Im nächsten Schritt wird der Konsument zum Kunden, der auf der Angebotsseite bedient wird, worauf in der dritten Phase der Käufer eine Kaufentscheidung trifft, mit der er Nachfrage entwickelt, die durch ein entsprechendes Angebot des Verkäufers befriedigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elastizität der Nachfrage ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Elastizität (Wirtschaft)}}&lt;br /&gt;
Der Einfluss verschiedener Faktoren auf die Höhe der Nachfrage lässt sich über die [[Elastizität (Wirtschaft)|Elastizität]] messen.&lt;br /&gt;
Mit der direkten [[Preiselastizität]] der Nachfrage werden die unterschiedlichen Reaktionen der Nachfrage auf Preisänderungen beschrieben. Sie erteilt Auskunft darüber, wie die Nachfrage auf Preisänderungen reagiert. Die Nachfrage kann relativ elastisch, relativ unelastisch, vollkommen elastisch oder auch vollkommen unelastisch sein:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Relativ elastische Nachfrage&amp;#039;&amp;#039;: Bei einer einprozentigen Erhöhung der Preise geht die Nachfragemenge um mehr als 1 % zurück, die Ausgaben nehmen also ab. Bei einer Senkung der Preise um 1 % nimmt die Nachfragemenge um mehr als 1 % zu, die Ausgaben nehmen also zu.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Relativ unelastische Nachfrage&amp;#039;&amp;#039;: Bei einer einprozentigen Erhöhung der Preise geht die Nachfragemenge um weniger als 1 % zurück, die Ausgaben nehmen zu. Bei einer Senkung der Preise um 1 % nimmt die Nachfragemenge um weniger als 1 % zu, die Ausgaben nehmen ab.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vollkommen unelastische Nachfrage&amp;#039;&amp;#039;: Die Nachfrage reagiert nicht auf Preisänderungen. Erhöhen sich die Preise, erhöhen sich die Ausgaben. Sinken die Preise, sinken die Ausgaben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vollkommen elastische Nachfrage&amp;#039;&amp;#039;: Steigen die Preise, sinkt die Nachfrage auf Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Einkommenselastizität]] der Nachfrage gibt an, wie sich die nachgefragte Menge bei Einkommensänderungen ändert. Erhöhen sich die [[Einkommen]], nimmt die Nachfrage nach so genannten [[Normales Gut|normalen Gütern]] zu (die Elastizität ist positiv). Der Elastizitätswert gibt an, in welchem Umfang sich die nachgefragte Menge erhöht. Bei [[Inferiores Gut|inferioren Gütern]] ist die Elastizität der Einkommen negativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse werden auch als &amp;#039;&amp;#039;latente Nachfrage&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die &amp;#039;&amp;#039;manifeste Nachfrage&amp;#039;&amp;#039; ist die tatsächliche Marktentnahme.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang J. Koschnick, &amp;#039;&amp;#039;Management: Enzyklopädisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 443; ISBN 978-3110128475&amp;lt;/ref&amp;gt; Sinkt beispielsweise der [[Marktpreis]] für ein Gut, so werden einige Konsumenten, die bisher auf das entsprechende Gut verzichteten, nun ebenfalls dieses Gut kaufen; der niedrigere Preis fällt in ihre [[Zahlungsbereitschaft (Volkswirtschaft)|Zahlungsbereitschaft]]. Andere Konsumenten weiten möglicherweise ihren [[Verbrauch]] aus. „Es handelt sich hierbei um zusätzliche Nachfrage, die bisher noch nicht in Erscheinung getreten war und bei anderer Preisstellung auch nicht in Erscheinung getreten wäre“.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Jacob, &amp;#039;&amp;#039;Die dynamische Problematik der Oligopolpreisbildung&amp;#039;&amp;#039;, 1954, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Änderung der Gesamtnachfrage ist entweder darauf zurückzuführen, dass bisher latente Nachfrage wirksam geworden ist oder bisher wirksame Nachfrage latent wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Hilke]], &amp;#039;&amp;#039;Statische und dynamische Oligopolmodelle&amp;#039;&amp;#039;, 1973, S. 43; ISBN 978-3409321822&amp;lt;/ref&amp;gt; Die sich in [[Kaufvertrag|Käufen]] manifestierende Nachfrage kann bei den Anbietern durch [[Umsatzerlös]]e gemessen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste [[Aggregation (Wirtschaft)|Aggregationsebene]] der Nachfrage ist die [[gesamtwirtschaftliche Nachfrage]] einer [[Volkswirtschaft]]. Sie teilt sich auf in die Nachfrage auf [[Teilmarkt|Teilmärkten]] wie beispielsweise die [[Güternachfrage]] ([[Gütermarkt]]), [[Devisennachfrage]] ([[Devisenmarkt]]), [[Geldnachfrage]] ([[Geldmarkt]]), [[Kapitalnachfrage]] ([[Kapitalmarkt]]), [[Kreditnachfrage]] ([[Kreditmarkt]]), [[Arbeitsnachfrage]] ([[Arbeitsmarkt]]) oder die [[Binnennachfrage]] eines [[Binnenmarkt]]s im Gegensatz zur [[Exportnachfrage]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wirtschaftstheorie]] erfasst das Nachfrageverhalten durch [[Nachfragefunktion]]en, die die Beziehung zwischen Nachfrage und [[Preis (Wirtschaft)|Preis]] ausdrücken. Regelfall ist dem [[Gesetz der Nachfrage]] zufolge, dass die Nachfrage nach einem [[Normales Gut|normalen Gut]] abnimmt, wenn sich sein Preis erhöht. Als Nachfrageeffekte kennt man die Verhaltenseffekte von Nachfragern wie den [[Bandwageneffekt]] (Mitläufereffekt), [[Snobeffekt]] (gegenläufiges Nachfragerverhalten), [[Veblen-Effekt]] (Prestigekonsum) sowie das [[Giffen-Paradoxon]] (Sonderform der inversen Preiselastizität bei [[Inferiores Gut|inferioren Gütern]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ausländische Nachfrage nach inländischen Gütern]]&lt;br /&gt;
* [[Nachfragelücke]]&lt;br /&gt;
* [[Nachfrageüberhang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4041036-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4041036-5|LCCN=sh85036623}}    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makroökonomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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