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	<title>Nebovazy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nebovazy&amp;diff=1741731&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Norbert Kaiser: + Literatur</title>
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		<updated>2026-04-03T11:45:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Literatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Nebovazy&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Ústecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Chomutov&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Křimov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 164,7309&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/676268/Nebovazy |titel=Katastrální území Nebovazy: podrobné informace |werk=Územně identifikační registr ČR |sprache=cs |abruf=2022-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 660&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/28/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/18/42/E&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 6&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historický lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 430 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = U&lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = &lt;br /&gt;
| Ortsteile          = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Website            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nebovazy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Nokowitz&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Křimov]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Nebovazy liegt acht Kilometer westlich des Stadtzentrums von [[Chomutov]] über dem Höllental der [[Hutná]] auf dem Kamm des sächsisch-böhmischen [[Erzgebirge]]s. Nordöstlich erhebt sich der Klenovec (&amp;#039;&amp;#039;Klingerberg&amp;#039;&amp;#039;, 757 m), im Osten die Jedlina (&amp;#039;&amp;#039;Tännichhübel&amp;#039;&amp;#039;, 676 m) und im Südwesten die Poustevna (&amp;#039;&amp;#039;Schweigerberg&amp;#039;&amp;#039;, 825 m). Nördlich führt die Staatsstraße I/7 von Chomutov nach [[Reitzenhain (Marienberg)|Reitzenhain]] vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Suchdol (Křimov)|Suchdol]] im Nordosten, [[Strážky (Křimov)|Strážky]] im Osten, [[Černovice u Chomutova|Černovice]] im Südosten, [[Málkov u Chomutova|Málkov]], Lideň und Vysoká im Süden, [[Vysoká Jedle]], [[Sobětice (Výsluní)|Sobětice]] und [[Kýšovice]] im Südwesten, [[Celná]] im Westen sowie [[Nová Ves (Hora Svatého Šebestiána)|Nová Ves]] und [[Křimov]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Nakawaz&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1281, als Chotěboř von Retschitz das Gut [[Křimov|Krimove]] einschließlich der zugehörigen Dörfer dem [[Deutscher Orden|Deutschritterorden]] in [[Chomutov|Komotau]] überließ. Nach längeren Streitigkeiten mit der [[Krone Böhmen|Böhmischen Krone]] nutzte [[Wenzel (HRR)|Wenzel&amp;amp;nbsp;IV.]] im Jahr 1410 nach der [[Schlacht bei Tannenberg (1410)|Schlacht bei Tannenberg]] die Schwäche des Ordens und konfiszierte dessen Besitz. 1411 verwies Wenzel den Orden des Landes. Nachfolgend wurde das Dorf Teil der [[Herrschaft Komotau]]. Im Jahre 1554 wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Nogwitz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. 1560 bestand das Dorf aus sechs Wirtschaften. Seit 1563 ist ein Bierzwang für Komotauer Bier nachweisbar. Im Jahre 1605 kaufte Linhart [[Štampach ze Štampachu|von Steinbach]] das Dorf zusammen mit einem Teil der Herrschaft Komotau von der [[Böhmische Kammer|Böhmischen Kammer]] und errichtete die Herrschaft [[Ahníkov|Hagensdorf]]. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Nokowitz immer zu Hagensdorf untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete Nokowitz / Nabovazy ab 1850 mit der [[Einzelsiedlung|Einschicht]] Höllenmühle eine politische Gemeinde im [[Gerichtsbezirk Komotau]] bzw. [[Bezirk Komotau]]. Zu dieser Zeit bestand das Dorf aus 23 Häusern. Die Einwohner lebten von der Forstarbeit, der Viehzucht und Landwirtschaft. Letztere war wegen der rauen klimatischen Verhältnisse auf dem Erzgebirgskamm wenig ertragreich, so dass sich die Bewohner ein Zubrot durch [[Besenbinder]]ei, Spitzenklöppelei und [[Gorl]]näherei verdienten. Schul- und Pfarrort war [[Křimov|Krima]]. 1889 wurden die Urkunden des Dorfes bei einem Brand vernichtet. Der tschechische Name &amp;#039;&amp;#039;Nebovazy&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1924 gebräuchlich. Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde das Dorf 1938 dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Komotau]]. 1939 lebten in dem Dorf 70 Menschen. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges führte am 16. und 17. April 1945 ein [[Todesmarsch]] von KZ-Häftlingen von [[Reitzenhain (Marienberg)|Reitzenhain]] über [[Jilmová|Ulmbach]], Sebastiansberg, Neudorf, Domina, Schönlind, Oberdorf und Komotau ins [[Nordböhmisches Becken|Nordböhmische Becken]]. Nach dem Ende des Krieges kam Nebovazy zur [[Tschechoslowakei]] zurück und [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|die deutschen Bewohner wurden vertrieben]]. Eine Wiederbesiedlung gelang nicht, 1947 hatte das Dorf nur noch 10 Einwohner. 1948 wurde Nebovazy nach [[Křimov]] eingemeindet. Im Jahre 1958 wurde die Kapelle abgerissen. In den 1970er Jahren zog der vorerst letzte ständige Einwohner fort. &amp;lt;!-- Heute besteht Nebovazy aus einem leerstehenden Haus, einer verlassenen Schäferei und einem Trafohaus. XXX Das müsste von einem (Orts-)Kundigen mal aktualisert werden. Denn die Statistik weist für 2011 6 Bewohner aus.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historický lexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=Český statistický úřad|titel=Historický lexikon obcí České republiky - 1869-2015|url=https://www.czso.cz/documents/10180/20537734/130084150422.pdf/78a7a0a6-8132-41db-87c1-4a9c4fc6a5f3?version=1.0|datum=2015-12-18|zugriff=17. Januar 2016|sprache=cs}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869 || 152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1880 || 157&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 143&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900 || 127&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 105&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921 || 94&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930 || 99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 18&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961 || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970 || 3&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011 || 6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Höllental der Hutná&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für die Opfer des Todesmarsches vom 16. und 17. April 1945, nordwestlich des Dorfes an einem Quellbach der Hutná&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Ficker]] (1782–1849), Professor für Ästhetik an der Universität Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oliver Hach: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der verschwundenen Dörfer im böhmischen Erzgebirge.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Tschirner &amp;amp; Co, Leipzig 2026, ISBN 978-3-9827881-2-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.komotau.de/nokowitz.htm Deutschsprachige Seite über Nokowitz]&lt;br /&gt;
* [http://www.zanikleobce.cz/index.php?detail=1136309 Geschichte von Nebovazy]&lt;br /&gt;
* [http://www.kostely.tnet.cz/index.php?load=detail&amp;amp;id=11889 Kapelle in Nebovazy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Křimov}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Okres Chomutov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Křimov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1281]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1948]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Norbert Kaiser</name></author>
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