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	<title>Nehden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T17:51:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nehden&amp;diff=681658&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de (inkl. im Abschnitt Weblinks), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Wikilink formatiert, http nach https umgestellt</title>
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		<updated>2025-05-01T13:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de (inkl. im Abschnitt Weblinks), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Wikilink formatiert, http nach https umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Brilon&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Nehden.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Nehden (bis 1975)&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/26/09/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/38/14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 413&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.38&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 447&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Rohlfing |url=https://alme-info.de/2022/01/19/alme-schrumpft/ |titel=Alme schrumpft |werk=Alme – Das Dorf an den Quellen |datum=2022-01-19 |abruf=2022-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59929&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02964&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Nehden in Brilon.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Ortschaft Nehden innerhalb des Stadtgebiets von Brilon&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nehden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit 447 Einwohnern (Stand Dezember 2021)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2021&amp;quot; /&amp;gt;  eine der kleineren Ortschaften in der Stadt [[Brilon]] im [[Hochsauerlandkreis]] ([[Nordrhein-Westfalen]]). Hier liegt eine Ausgrabungsstätte der [[Dinosaurier]]. 1978 wurden im [[Steinbruch Henke]] Überreste des [[Iguanodon]] („Leguanzahn“) gefunden. Das Dorf ist fast ganz vom [[Landschaftsschutzgebiet Offenland um Nehden]] umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in einem Marmorbruch an der Straße nach [[Alme (Brilon)|Alme]] Marmor abgebaut. Es wurde nicht gesprengt, sondern mit Hacken und [[Schaufel|Schüppen]] abgebaut, um die Qualität des Marmors nicht zu schmälern. Die Firma Dassel aus [[Allagen]] vertrieb den Marmor unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Goldader&amp;#039;&amp;#039;. Ein Gedenkstein am Kräuterhagen erinnert an den Marmorabbau.&amp;lt;ref&amp;gt;Briloner Heimatverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briloner Heimatbuch,&amp;#039;&amp;#039; Band VI. S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Ab Mitte 1943 wurden wegen Luftangriffen evakuierte Kinder in Nehden untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Abschnitt Nehden, S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1945 gingen in Nehden 80 Kinder zur Schule; davon waren etwa die Hälfte evakuierte Kinder aus Großstädten im Ruhrgebiet und im Rheinland. Zu dieser Zeit kam es immer wieder zu Angriffen von Tieffliegern auf die nahe dem Dorf liegende [[Almetalbahn]]. Fast täglich mussten nun wegen Fliegeralarm die Luftschutzkeller aufgesucht werden. Im März wurde eine Polizeikompanie aus dem bereits von den Alliierten besetzten [[Viersen]] ins Dorf verlegt. Am Nachmittag des 29. März durchfuhren einige deutsche [[Wehrmacht]]-LKWs das Dorf in Richtung Alme und meldeten die Ankunft der [[US-Army]] vor Brilon. Eine im Dorf einquartierte [[Feldpost]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;einheit der Wehrmacht floh nun ebenfalls. Wenig später rollten die ersten US-Panzer mit weiteren Fahrzeugen durchs Dorf und fuhren sofort in Richtung [[Bad Wünnenberg|Wünnenberg]] weiter. Gegen Abend erreichten größere Verbände mit über 100 Panzern das Dorf und nahmen die Polizeikompanie gefangen. Zwei deutsche Flugzeuge, die über dem Dorf erschienen, wurden von den US-Soldaten beschossen. Die ganze Nacht und den folgenden Tag durchzogen motorisierte US-Verbände das Dorf in Richtung Wünnenberg. Von Ende April bis Anfang war eine US-Batterie mit vier [[Geschütz]]en auf Selbstfahrlafette im Dorf stationiert. Die ehemaligen Gefangenen aus [[Polen]] und der [[Sowjetunion]] im Dorf quartierten sich nun im Saal der Wirtschaft Henke und in der Schule ein. Darunter waren 96 Gefangene aus der Sowjetunion. Nach Abtransport der ehemaligen Gefangenen aus der Sowjetunion lebten später Italiener in der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg fielen 25 Nehdener als Soldaten, davon 21 an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Ehrentafel Abschnitt Nehden, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunale Neuordnung ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Nehden in die Stadt Brilon eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Nehden.svg|100px|Wappen der ehemaligen Gemeinde Nehden]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Rot drei goldene Lilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben stammen aus dem Wappen des [[Corvey|Stiftes Corvey]], das hier ursprünglich Herrschaftsrechte besaß. Das Wappenbild entspricht dem der adligen Familie von Nehden. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 12. November 1953.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: &amp;#039;&amp;#039;Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Arnsberg 1986, ISBN 3-87793-017-4, S.&amp;amp;nbsp;168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brilon, Haus Hövener, Skelettnachbildung eines Sauriers bei nehden.JPG|mini|Nachbildung eines Saurier-Skeletts aus Nehden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Ort bis zum Ende des 20. Jahrhunderts noch hauptsächlich durch die Landwirtschaft geprägt, so hat er mit 20.000 Übernachtungen bis 2006 einen wirtschaftlichen Strukturwechsel hin zum Tourismus vollzogen.&lt;br /&gt;
* Sehenswert ist die denkmalgeschützte [[Johanneskapelle (Nehden)|Johanneskapelle]].&lt;br /&gt;
* Das Dorf verfügt über einen Gasthof: „Gasthof zur Dränke“.&lt;br /&gt;
* In der Schützenhalle von 1926 findet jedes Jahr das Schützenfest statt.&lt;br /&gt;
* Der [[Steinbruch Henke|Dinosaurierbruch]] kann besichtigt werden und er verfügt über eine Infotafel. Hier wurden fossile Knochen von Dinosauriern, überwiegend der Gattung [[Iguanodon]], gefunden. Diese Tiere waren reine Pflanzenfresser; sie konnten eine Länge bis zu 11 Metern erreichen und wogen bis zu 4,5 Tonnen. Sie lebten vor etwa 100 Millionen Jahren. Bis zu dieser Entdeckung waren die Iguanodonten nur durch versteinerte Fußabdrücke, die in Norddeutschland gefunden wurden, nachgewiesen. Darüber hinaus wurden auch noch Knochenreste von Schildkröten, Raubsauriern und Krokodilen sowie Reste von Insekten und Fischen gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Nehden wurde die Fernsehmoderatorin [[Birgit Schrowange]] (* 1958) geboren. Sie lebte bis 1979 im elterlichen Haus. Danach zog sie nach [[Köln]], um beim [[WDR]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nehden Ortsansicht.JPG|Teilansicht des Ortes&lt;br /&gt;
Nehden Schützenhalle.JPG|Schützenhalle&lt;br /&gt;
Nehden Kriegerdenkmal 2.JPG|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Nehden Friedhof.JPG|Friedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nehden.de/ Seiten des Dorfes]&lt;br /&gt;
* [http://biolis.ub.uni-frankfurt.de/search/detail/6988 Erforschung der Karsthöhlenfüllung]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Helmut Große-Vollmer |url=https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/article8376601/schautafeln-informieren-ueber-die-saurier-von-nehden.html |titel=Schautafeln informieren über die Saurier von Nehden |werk=Westfalenpost |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2013-08-30 |abruf=2025-05-01 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945 – Erlebnisberichte vieler Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Josefs-Druckerei, Bigge 1955.&lt;br /&gt;
* [[David B. Norman]], Karl-Heinz Hilpert: &amp;#039;&amp;#039;Die Wirbeltierfauna von Nehden (Sauerland), Westdeutschland&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Geologie und Paläontologie in Westfalen,&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;8). Übersetzt von Jutta Heinisch. [[Landschaftsverband Westfalen-Lippe]], 1987, ISBN 3-924590-11-7.&lt;br /&gt;
* Jutta Heinisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Saurier von Brilon-Nehden im Sauerland&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Paläontologie in Westfalen,&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;7). Herausgegeben vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Landesbildstelle Westfalen, 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Brilon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4503265-8|VIAF=1147121585326390409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Brilon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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