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	<title>Nesenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nesenbach&amp;diff=247506&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alexander-93: /* Geographie */</title>
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		<updated>2026-01-24T20:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME = Laisebach, Furtbach&lt;br /&gt;
| LAGE = [[Fildern]]&lt;br /&gt;
* [[Nördlicher Fildersattel]]&lt;br /&gt;
[[Stuttgarter Bucht]]&lt;br /&gt;
* [[Nesenbachbucht]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-170&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
| GKZ = DE/23834&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM = Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG = Neckar//Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET = 36.330&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE = 12.741&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE = {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| PEGEL1 = &amp;lt;!--NAME:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt;0  / &amp;lt;!--EZG:--&amp;gt;36.51 / &amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--MQ:--&amp;gt;0.111 / &amp;lt;!--MHQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--HHQ:--&amp;gt; / &amp;lt;!--HHQ-DATUM:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1 = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/projekte/index.xhtml?pid=.Abfluss Modellierte Werte nach Abfluss-BW Gewässerknoten MQ/MNQ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE = &lt;br /&gt;
| QUELLE = [[Stuttgart-Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX = ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE = 462&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE = DE-NN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE = {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD = 48.732814&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD = 9.093354&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION = DE-BW&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG = &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG = [[Stuttgart-Bad Cannstatt]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE = 213.6&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG = DE-NN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE = {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD = 48.79974&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD = 9.209622&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION = DE-BW&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG = &lt;br /&gt;
| KARTE = Nesenbach Verlauf.png&lt;br /&gt;
| KARTE-BREITE = &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG = Verlauf des Nesenbachs (siehe [https://www.openstreetmap.org/relation/3800415#map=12/48.7736/9.1866&amp;amp;layers=P OSM])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nesenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Nebenfluss des [[Neckar]]s mit einer Länge von knapp 13&amp;amp;nbsp;km. Er schnitt eine Talmulde ein, in der sich die baden-württembergische Landeshauptstadt [[Stuttgart]] entwickelt hat. Der kleine Bach durchquerte die Stadt früher von Südwest nach Nordost, ist jedoch heute auf ganzer Länge durch den gleichnamigen Hauptsammler der Stuttgarter [[Mischkanalisation]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Volkskundler [[Helmut Dölker]] ging davon aus, dass die Bezeichnung „Nesenbach“ von dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Nes&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Dölker: &amp;#039;&amp;#039;Die Flurnamen der Stadt Stuttgart in ihrer sprachlichen und siedlungsgeschichtlichen Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; (= Tübinger Germanistische Arbeiten, Band 16). Stuttgart 1933, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser könnte sich von einem Familiennamen oder dem Namen [[Agnes]] abgeleitet haben. Erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Nesenbach&amp;#039;&amp;#039; wurde das Gewässer 1504 geführt. Zuvor wurde der Nesenbach streckenweise auch &amp;#039;&amp;#039;Vaihinger Bach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kaltentaler Bach&amp;#039;&amp;#039;, in [[Heslach]] auch &amp;#039;&amp;#039;Laisebach&amp;#039;&amp;#039;, Richtung Stadtmitte als &amp;#039;&amp;#039;Furtbach&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Daran erinnern bis heute die Furtbachstraße in [[Stuttgart-Süd]] und die &amp;#039;&amp;#039;Bachstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Stuttgart-Vaihingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heike Armbruster und Annegret Jacobs |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nesenbach-tour-versteckt-und-verdreckt-page1.a4322bc0-0ef4-463b-8aad-7a13af8f708b.html |titel=Nesenbach-Tour: „Nesabach, vrdreckt, vrsteckt.“ |hrsg=[[Stuttgarter Zeitung]] |datum=2013-01-12 |zugriff=2018-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Noch im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts bezog der Nesenbach sein Wasser aus den &amp;#039;&amp;#039;Honigwiesen&amp;#039;&amp;#039;, einst ein Feuchtgebiet im Westen von Vaihingen. Heute ist dieses von Straßen und der [[Bundesautobahn 831|Autobahn A&amp;amp;nbsp;831]] durchzogen und wurde schon im 20. Jahrhundert intensiv bebaut. Der genaue Quellort ist heute unbekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Zeitung |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.suche-nach-der-nesenbach-quelle-temporaer-ausgetrocknet-und-unterirdisch.41339a0f-5b80-4a86-a56e-345661354459.html |titel=Suche nach der Nesenbach-Quelle: Temporär ausgetrocknet und unterirdisch |sprache=de |abruf=2025-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einstigen Quellgebiet wurde 2012 auf dem Sportgelände in Vaihingen und in der Honigwiesenstraße ein künstliches Bachbett als Ausgleichsmaßnahme für ein Gewerbegebiet im Bondorfer Weg angelegt. Hierbei handelt es sich um ein &amp;#039;&amp;#039;temporäres Fließgewässer&amp;#039;&amp;#039;, das sich von Regenwasser von Dächern speist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Der Nesenbach hingegen ist seit 1971 auch im Quellgebiet Teil der unterirdischen Mischkanalisation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Der ursprüngliche Verlauf ging von Vaihingen weiter in Richtung [[Kaltental (Stuttgart)|Kaltental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talmulde nach Kaltental wird überspannt vom [[Nesenbachviadukt]] (Vaihinger Viadukt) der [[Bahnstrecke Stuttgart–Horb]] und der Nesenbachbrücke der [[Nord-Süd-Straße (Stuttgart)|Nord-Süd-Straße]], inkl. Fuß- und Fahrradweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Stadtteilen [[Kaltental (Stuttgart)|Kaltental]] und [[Heslach]], wo die geschlossene Bebauung der Kernstadt beginnt, wurde der ursprüngliche Bachlauf auf etwa einem Kilometer Länge renaturiert. Diesen zur Unterscheidung vom Hauptsammler als &amp;#039;&amp;#039;Stadtbach Nesenbach&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Lauf speist jedoch nicht mehr die Nesenbachquelle, sondern speisen nur kleinere lokale Zuläufe (Elsenbach, Kohlbach, Schwälblesklinge und Vogelrainklinge). Er wurde im April 1999 als Ausgleichsmaßnahme für die darüberliegenden [[Bundesstraße 14]] angelegt, die das Tal in Heslach Vogelrain überquert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.gablenberger-klaus.de/2011/04/27/stuttgart-liegt-am-nesenbach/|abruf=2022-10-24|titel=Stuttgart liegt am Nesenbach|hrsg=Gablenberger-Klaus-Blog}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Regenrückhaltebecken fließt der Stadtbach dann ebenfalls dem Hauptsammler zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier aus läuft der Hauptsammler Richtung [[Stuttgart-Süd]]. Der Bodenbelag auf der &amp;#039;&amp;#039;Möhringer Straße&amp;#039;&amp;#039; zwischen &amp;#039;&amp;#039;Tannenstraße&amp;#039;&amp;#039; und [[Marienplatz (Stuttgart)|Marienplatz]] deutet den unterirdischen Verlauf an. Hier soll in Zukunft wieder Bachwasser auf 100 Metern fließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Rothfuss |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wasser-in-stuttgart-der-nesenbach-soll-ans-licht.2d3344a3-0bb4-4b31-86a7-3b0ac67ecfba.html |titel=Wasser in Stuttgart: Der Nesenbach soll ans Licht |werk=Stuttgarter Zeitung |sprache=de |abruf=2023-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Zukunft|2026}} Im [[Gerberviertel (Stuttgart)|Gerberviertel]] erinnert bereits ein 90 Meter langer Bachlauf in der Nesenbachstraße an den ehemals oberirdischen Verlauf, noch gespeist aus der Trinkwasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Waterway - Schlossgarten Stuttgart - Stuttgart, Germany - DSC01627.jpg|mini|Ziergewässer im Unteren Schlossgarten, gespeist aus der Trinkwasserversorgung, eine Nachbildung des früheren oberirdischen Verlaufs]]&lt;br /&gt;
Weiter fließt der Nesenbach als Kanal unter dem Kaufhaus [[Breuninger]] am [[Stuttgarter Marktplatz]] durch. Zwischen den beiden Teilgebäuden &amp;#039;&amp;#039;Mittelbau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hochhaus&amp;#039;&amp;#039; muss er mittels zweier Rolltreppen im Untergeschoss unterquert werden. Bis in die 1980er Jahre waren an dieser Stelle zwei Aquarien angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Übergang vom [[Oberer Schlossgarten|Oberen]] hin zum Mittleren [[Schlossgarten (Stuttgart)|Schlossgarten]] unterquert der Hauptsammler im [[#Nesenbachdüker|Nesenbachdüker]] den künftigen Tiefbahnhof des Projekts [[Stuttgart 21]]. Bis zur Inbetriebnahme des Nesenbachdükers im Herbst 2020 unterquerte der Nesenbachkanal das [[Carl-Zeiss-Planetarium]], wenige Meter von der Grube für den Projektor entfernt. Mit Fertigstellung des neuen Dükers wurde das alte Teilstück zwischen [[Königin-Katharina-Stift-Gymnasium Stuttgart|Königin-Katharina-Stift-Gymnasium]] und Planetarium stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittleren und Unteren Schlossgarten erinnern einige Ziergewässer an den oberirdischen Verlauf, die heute aus der Trinkwasserversorgung gespeist werden. Wegen der damit verbundenen Kosten gleicht man hier nur die Verdunstung und Versickerung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Unteren Schlossgarten aus mündete der Nesenbach früher direkt im Neckar. Hier existiert ein [[Regenüberlauf]] des Hauptsammlers, welcher zwischen [[Rosensteinbrücke (Eisenbahnbrücke)|Rosensteinbrücke]] und [[König-Karls-Brücke]] ungeklärtes Wasser in den Neckar spült.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptsammler fließt weiter nach [[Münster (Stuttgart)|Münster]] und erreicht dort über die &amp;#039;&amp;#039;Zuckerbergstollen&amp;#039;&amp;#039; das [[Stadtentwässerung Stuttgart|Hauptklärwerk Mühlhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; caption=&amp;quot;Der Nesenbach und Umgebung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nesenbach Quelle 7.jpg|Bachbett des Nesenbachs vor Unterquerung der A 831&lt;br /&gt;
Skulturen am Nesenbach.jpg|„Nesenbach-Sucher“ – Kunst am Bachlauf in der Honigwiesenstraße&lt;br /&gt;
Nesenbach Quelle Tafel 1.jpg|Informationstafel im Quellgebiet&lt;br /&gt;
Tafel an der Quelle des Nesenbachs.jpg|Informationstafel im Quellgebiet&lt;br /&gt;
Nesenbach Quelle Tafel 2.jpg|Gedichtstafel im Quellgebiet&lt;br /&gt;
01 2026 Stuttgart-Vaihingen Honigwiesen IMG 4434.jpg|Bachbett in der Honigwiesenstraße im Winter&lt;br /&gt;
Nesenbach Quelle 2.jpg|Renaturiertes Flussbett in der Honigwiesenstraße kurz vor dem Abfluss in die Kanalisation&lt;br /&gt;
Nord-Süd-Straße Stuttgart-Vaihingen 20060730.jpg|Vaihinger Viadukt (hinten) und Nesenbachbrücke über die Kaltentaler Abfahrt&lt;br /&gt;
Stadtbach Nesenbach 3.jpg|Renaturierter Stadtbach Nesenbach in Kaltental&lt;br /&gt;
Regenrückhaltebecken Nesenbach 1.jpg|Regenrückhaltebecken in Kaltental&lt;br /&gt;
Datei:Nesenbach Nachbildung Möhringer Straße.jpg|Bodenbelag in der Möhringer Straße. In Zukunft soll hier Bachwasser fließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nesenbachstraße Ziergewässer.jpg|Ziergewässer in der Nesenbachstraße&lt;br /&gt;
Nesenbach Neckareinlass.jpg|Überlauf des Nesenbach-Hauptsammlers in den Neckar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=inline}}&lt;br /&gt;
* [[Kohlbach (Nesenbach)|Kohlbach]], von rechts {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.74540|EW=9.13520|name=Mündung Kohlbach|text=ICON0}}, 1,5&amp;amp;nbsp;km und 1,2&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
* [[Elsenbach (Nesenbach)|Elsenbach]], von links {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.74583|EW=9.13528|name=Mündung Elsenbach|text=ICON0}}, 1,9&amp;amp;nbsp;km und 2,8&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
* (Bach aus der [[Schwälblesklinge]]), von rechts {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.74703|EW=9.13629|name=Mündung Schwälblesklinge|text=ICON0}}, 0,9&amp;amp;nbsp;km und ca. 0,8&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
* (Bach aus der [[Vogelrainklinge]]), von links {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.74900|EW=9.13683|name=Mündung Vogelrainklinge|text=ICON0}}, 0,5&amp;amp;nbsp;km und ca. 0,2&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
* (Bach aus der [[Heidenklinge (Nesenbach)|Heidenklinge]]), von links {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.75489|EW=9.14004|name=Mündung Heidenklinge|text=ICON0}}, 1,9&amp;amp;nbsp;km und 2,0&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
* (Bach aus der [[Ziegelklinge (Nesenbach)|Ziegelklinge]]), von links {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.75704|EW=9.14661|name=Mündung Ziegelklinge|text=ICON0}}, 1,0&amp;amp;nbsp;km und 0,6&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
* (Bach aus der [[Hahnklinge (Nesenbach)|Hahnklinge]]), von rechts {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.76197|EW=9.16002|name=Mündung Hahnklinge|text=ICON0}}, 1,5&amp;amp;nbsp;km und 1,3&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
* [[Fangelsbach]], von rechts {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.77026|EW=9.17351|name=Mündung Fangelsbach|text=ICON0}}, 1,6&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* (Bach aus der [[Dobelklinge]]), von rechts {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.77695|EW=9.18207|name=Mündung Dobelklinge|text=ICON0}}, 2,9&amp;amp;nbsp;km und wenigstens 1,6&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
* [[Vogelsangbach (Nesenbach)|Vogelsangbach]], von links {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.779815|EW=9.182854|name=Mündung Vogelsangbach|text=ICON0}}, 5,3&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* [[Störzbach]], von links {{Coordinate|type=waterbody|region=DE-BW|NS=48.7973726|EW=9.2060651|name=Mündung Störzbach|text=ICON0}}, 3,5&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthäus Merian, Stuttgart, 1634, ohne Rand.jpg|mini|Nesenbach, innerer und äußerer Stadtgraben 1638 in [[Merians Stuttgart-Ansichten|Merians Stuttgart-Ansicht]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wais 1955.2, 071.jpg|mini|Untere Bachstraße 1857. Zwischen dem 16. Jahrhundert und etwa 1855 floss der Nesenbach oberirdisch östlich der inneren Stadtmauer.]]&lt;br /&gt;
Auf den [[Filder]]n entstanden vor etwa 7000 bis 8000 Jahren erste Ansiedlungen entlang des Nesenbachs. Der [[Stuttgarter Talkessel]] blieb aufgrund seines morastigen Untergrunds und seiner Hochwassergefährdung bis in das [[1. Jahrhundert]] unbesiedelt. Die Römer nutzten schließlich das lehmige Schwemmmaterial der Aue für Ziegel- und Töpferöfen. Entlang des Bachlaufs wurde [[Vaihingen (Stuttgart)|Vaihingen]] bereits im [[3. Jahrhundert]] gegründet, während im Talkessel eine dauerhafte Besiedelung erst ab dem 6. bis 8. Jahrhundert einsetzte. Für das 1219 zur Stadt erhobene Stuttgart spielte der Nesenbach nie eine entscheidende Rolle in der Gewerbeentwicklung, er war jedoch in den folgenden Jahrhunderten ein wichtiger Trinkwasserlieferant und wurde zudem für Löschwasser und zum Waschen genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sonja Mailänder |Titel=Der Nesenbach – Vom Wildbach zum Abwasserkanal |Hrsg=Landeshauptstadt Stuttgart, Garten-, Friedhofs- und Forstamt |Online=[[:Datei:Nesenbach Quelle Tafel 1.jpg]] |Abruf=2022-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das [[14. Jahrhundert]] verlief der Nesenbach durch die Tübinger Straße, über die Hirschgasse (heute Hirschstraße) direkt zum [[Altes Schloss Stuttgart|Alten Schloss]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot;&amp;gt;Max Bach (Herausgeber); Carl Lotter: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus Alt-Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1896, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses wurde um 1200 als [[Wasserburg]] errichtet, wobei der umliegende Burggraben vom Nesenbach gespeist wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.deutsche-biographie.de/sfz70539.html deutsche-biographie.de] Zeile 6).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich im späteren [[13. Jahrhundert]] wurde diese Burg durch ein Hochwasserereignis stark beschädigt. Dies belegen archäologisch nachweisbare Unterspülungen der äußeren Burgmauer ganz im Süden des erfassten Verlaufs mit im [[Mauerwerksverband|Verbund]] umgestürzten Mauerteilen. Der Bau des Nachfolgebaus begann um 1300, der gesamte Bau wurde um knapp 45 Grad gedreht neu errichtet. Der Bau schloss damit gegenüber dem hochwassergefährdeten Bereich zum Nesenbach hin nun mit einer massiven, parallel zum Bach verlaufenden Mauer ab und nicht mehr mit einer Gebäude-Ecke. Weitere Überschwemmungen führten dazu, dass das Bodenniveau im Bereich des heutigen [[Karlsplatz (Stuttgart)|Karlsplatzes]] durch wiederholte Anschwemmung von Erdreich um mehrere Meter angestieg. Bei einem Umbau 1553 wurde das Fußbodenniveau der Burg für den Hochwasserschutz um etwa sechs Meter angehoben. 1777 wurden die umlaufenden Wassergräben verfüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;[[s:Beschreibung_des_Stadtdirections-Bezirkes_Stuttgart/III.|Beschreibung des Stadtdirections-Bezirkes Stuttgart]] S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die innere Stadtmauer um Stuttgart gebaut, diese umgab ein Burggraben, der ab dem 14. Jahrhundert den Nesenbach nun um die Altstadt leitete und im [[16. Jahrhundert]] trockengelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Von da an verlief der Nesenbach wenige Meter östlich des Stadtgrabens durch die Untere Bachstraße. Das Wasser wurde über Rohre direkt ins Tal geführt und mit jeder neu gefassten Quelle an seinem Oberlauf führte der Nesenbach selbst immer weniger Wasser; den Müllern fehlte deshalb der Antrieb für ihre Wasserräder. Ihrer Beschwerde ist es unter anderem zu verdanken, dass im Jahr 1566 der [[Parkseen (Stuttgart)|Pfaffensee]] mit seinem Abfluss [[Christophstollen]] in die [[Heslacher Wasserfälle|Heidenklinge]] angelegt wurde. Die Anlage der Seen am Katzenbach und Steinbach im Jahr 1812, des Bärensees und des Neuen Sees (1833) im Quellgebiet der [[Glems (Fluss)|Glems]] sorgten für mehr Zufluss nutzbaren Wassers in den Nesenbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Gestank des Nesenbachs im Laufe der Zeit anhielt und er verschmutzte und verstopfte, wurde er teilweise überwölbt und ab dem [[18. Jahrhundert]] [[Dole (Kanal)|eingedolt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Nach 1855 wurde der Nesenbach unter der Leonhardsvorstadt eingedolt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/dts/ |titel=Stadtlexikon Stuttgart |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Seitenarme des Nesenbachs wurden im bebauten Bereich zugeschüttet und in Gräben umgeleitet. 1961 wurde ein längerer Teil des Nesenbachs unter die &amp;#039;&amp;#039;Cannstatter Straße&amp;#039;&amp;#039; verlegt, 1970 verschwand der Unterlauf bei [[Berg (Stuttgart)|Berg]] und 1971 wurde auch der Nesenbach im Vaihinger Quellgebiet [[Dole (Kanal)|verdolt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Hauptsammler Nesenbach der wichtigste Hauptsammler im Stuttgarter Kanalnetz und dient als Abwasser- und Regenkanal für das gesamte südliche Stadtgebiet. Er mündet nicht mehr bei Berg in den [[Neckar]], sondern wird der Kläranlage [[Mühlhausen (Stuttgart)|Mühlhausen]] zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde in [[Kaltental (Stuttgart)|Kaltental]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stadtbach Nesenbach&amp;#039;&amp;#039; eine Renaturierung vorgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; 2023 wurde angekündigt, dass in der Möhringer Straße und in der Nesenbachstraße wieder Bachwasser fließen soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;{{Zukunft|2026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nesenbachdüker ==&lt;br /&gt;
Für die Unterquerung des mit [[Stuttgart 21]] im Bau befindlichen neuen [[Stuttgart Hauptbahnhof|Stuttgarter Hauptbahnhofs]] wurde ab 2015 für den &amp;#039;&amp;#039;Hauptsammler Nesenbach&amp;#039;&amp;#039; ein [[Düker]] gebaut, der diesen unter dem neuen Bahnhofstrog hindurchführt. Der Bau des Nesenbachdükers war eine unabdingbare Voraussetzung für die Realisierung dieses Projekts. Bei Baubeginn rechnete die [[Deutsche Bahn]] als [[Bauherr]]in mit einer Bauzeit von drei Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StZ-Dueker-Baubeginn&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Holger Gayer |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-beginnt-bau-des-abwasserkanals.1845a7d4-4b49-4890-ad23-09ded0d82084.html |titel=Bahn beginnt Bau des Abwasserkanals |werk=[[Stuttgarter Zeitung]] |datum=2015-06-08 |abruf=2020-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 390&amp;amp;nbsp;m lange, 7&amp;amp;nbsp;m breite und 3,5&amp;amp;nbsp;m hohe Düker verläuft mit einer Längsneigung von einem Prozent und liegt bis zu 22&amp;amp;nbsp;m unter der Geländeoberfläche. Er gliedert sich in drei Querschnitte. Während in der Regel nur zwei Leitungen mit 1,0&amp;amp;nbsp;m und 2,4&amp;amp;nbsp;m Durchmesser in Betrieb sind, wird eine Flutung des großen Querschnitts mit 7,0&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;3,5&amp;amp;nbsp;m nur bei [[Starkregen]]ereignissen etwa einmal pro Monat erwartet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stn-2020-10-14&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Christian Milankovic | Titel=Der Nesenbach nimmt am Bahnhof einen neuen Weg | Sammelwerk= [[Stuttgarter Nachrichten]] | Band= 75 | Nummer= | Datum= 2020-10-14 | Seiten=16 | Online= [https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.umbau-fuer-stuttgart-21-der-nesenbach-nimmt-am-bahnhof-einen-neuen-weg.755b6e37-917e-46fd-9777-20ad712a70c7.html online] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war eine Vergabe des Bauloses zum 12. Mai 2010 und eine Fertigstellung bis Mitte 2014 vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bei-abriss-aufstand.de/wp-content/uploads/Zeitplan.pdf |titel=Maßnahmen Düker Nesenbach |hrsg=Bei Abriss Aufstand |datum=2011-06-17 |format=PDF; 153&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2015-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dialog21-3-3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Was passiert wann? Rahmenterminplan Talquerung mit Hauptbahnhof – Übersicht (PFA 1.1) |TitelErg=Grafik |Sammelwerk=Dialog 21 |Hrsg=Bahnprojekt Stuttgart–Ulm |Nummer=3 |Datum=2011-01 |Online=https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/mediathek/detail/download/dialog21-ausgabe-3/mediaParameter/download/Medium/ |Format=PDF |KBytes=1320 |ZDB=2569219-7 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau sollte dabei unterirdisch in [[Tunnelbau#Bauweisen und Vortrieb|bergmännische Bauweise]] unter Druckluft erfolgen, es konnte jedoch dafür kein ausführendes Unternehmen gewonnen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;direktzu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Wolfgang Schuster (Politiker, 1949)|Wolfgang Schuster]] |url=https://direktzu.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/stuttgart21/messages/27830#id_answer_29609 |titel=Nesenbach |titelerg=Antwort auf einer Bürgerdialogplattform |werk=Direktzu Stuttgart 21 |hrsg=Bahnprojekt Stuttgart–Ulm |datum=2010-12-01 |abruf=2011-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Braun |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nesenbachdueker-bieter-beklagen-sich-ueber-die-bahn.19f9605d-06b7-4f52-8554-f59760b21557.html |titel=Bieter beklagen sich über die Bahn |werk=[[Stuttgarter Zeitung]] |datum=2011-06-18 |abruf=2015-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diese Weise wäre der Stadtbahnbetrieb kaum beeinträchtigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftrag im Volumen von 323 Millionen Euro wurde dann Mitte März 2012, zusammen mit dem Rohbau des Hauptbahnhofs, an eine Bietergemeinschaft unter Führung des Stuttgarter Bauunternehmens [[Züblin]] vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/800-millionen-euro-bahn-vergibt-stuttgart-21-auftraege/6322176.html |titel=Bahn vergibt Stuttgart-21-Aufträge |werk=[[Handelsblatt]] |datum=2012-03-13 |abruf=2015-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Heffner |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-zueblin-vorstand-jede-generation-muss-neues-schaffen-page1.bf17ce94-f309-495d-ae42-4700c24fc879.html |titel=„Jede Generation muss Neues schaffen“ |titelerg=Interview mit Züblin-Vorstand [[Klaus Pöllath]] |werk=[[Stuttgarter Zeitung]] |datum=2012-05-22 |abruf=2015-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Juni 2015 begannen die Hauptmaßnahmen, nachdem das [[Eisenbahn-Bundesamt]] im November 2014 ein geändertes Baukonzept in offener Bauweise und mit verkürzter Länge genehmigt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StZ-Dueker-Baubeginn&amp;quot; /&amp;gt; Um ein Aufsteigen von Mineralwasser zu verhindern waren die Baugruben teilweise geflutet, sodass unter Wasser gebaut wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stn-2020-10-14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführung erfolgte teilweise zusammen mit dem Neubau der [[Stadtbahn Stuttgart#Staatsgalerie|Stadtbahn-Haltestelle Staatsgalerie]]. Bedingt durch die offene Bauweise war der Stadtbahnverkehr zwischen dieser Haltestelle und dem Hauptbahnhof seit dem 10. Dezember 2017 bis zum 10. Dezember 2023 unterbrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Barnerßoi |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nahverkehr-in-bad-cannstatt-hauptbahnhof-statt-charlottenplatz.c780bf87-d8bd-40ed-a27e-0c01c4a4fa75.html |titel=Hauptbahnhof statt Charlottenplatz |werk=[[Stuttgarter Zeitung]] |datum=2015-05-03 |abruf=2015-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden 20.000 Kubikmeter [[Beton]] und 2500 Tonnen [[Stahl]] verbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stn-2020-10-14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Errichtung war geplant, 20 Liter Wasser pro Sekunde vom Stadtbach in Kaltental durch separate Leitungen innerhalb des Hauptsammlers dem Unteren Schlossgarten zuzuführen. Das Wasser sollte zur Verbesserung der Wasserqualität des Eckensees dienen. Vom Unteren Schlossgarten aus sollte der Nesenbach dann mit einem Abfluss von 15 bis 20&amp;amp;nbsp;l/s wieder bis zum Neckar fließen.&amp;lt;ref name=beschluss20081017&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domino1.stuttgart.de/web/ksd/ksdarchiv.nsf/AlleDok/1C18922DC13DF853C1257C6A0031C432/$File/C6C87E5BA92D5811C12574E1003B5DE5.pdf |titel=Verbesserung Wasserqualität Eckensee |titelerg=Beschlussvorlage GRDrs 806/2008 |hrsg=Landeshauptstadt Stuttgart |datum=2008-10-17 |format=PDF |abruf=2010-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 2020 wurde der Nesenbachdüker in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franziska Nieß |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nesenbach-dueker-fuer-stuttgart-21-stuttgarts-abwasser-auf-neuen-wegen.0ecddfb8-0853-4e1e-a0e0-d35f647a1322.html |titel=Stuttgarts Abwasser auf neuen Wegen |werk=[[Stuttgarter Zeitung]] |datum=2020-10-13 |abruf=2020-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Heilquellenschutzgebiet Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Zuflüsse des Neckars]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Gohl: &amp;#039;&amp;#039;Der Nesenbach – Geheimnis unter Stuttgarts Straßen.&amp;#039;&amp;#039; [[Silberburg-Verlag]], Tübingen 2002, ISBN 3-87407-528-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-170&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-170|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stuttgart&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20001588 |Name=Nesenbachtalbrücke}}&lt;br /&gt;
* [https://www.entdeckungsreise-stuttgart.de/nesenbach.shtml entdeckungsreise-stuttgart.de: Nesenbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4705720-8|VIAF=237464734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer in Stuttgart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alexander-93</name></author>
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