<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Neun_Deutsche_Arien</id>
	<title>Neun Deutsche Arien - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Neun_Deutsche_Arien"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neun_Deutsche_Arien&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T00:35:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neun_Deutsche_Arien&amp;diff=562667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neun_Deutsche_Arien&amp;diff=562667&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-05-05T12:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neun Deutschen Arien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Händel-Werke-Verzeichnis|HWV]] 202–210) sind ein Werk des [[Barock]]-[[Komponist]]en [[Georg Friedrich Händel]] (1685–1759) aus den Jahren [[1724]]–[[1727]]. Neun schlicht anmutende [[Da-capo-Arie]]n für eine Solostimme, ein begleitendes Melodie-Instrument und [[Basso continuo]] folgen einander:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1.  &amp;#039;&amp;#039;Künft’ger Zeiten eitler Kummer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  2.  &amp;#039;&amp;#039;Das zitternde Glänzen der spielenden Wellen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  3.  &amp;#039;&amp;#039;Süßer Blumen Ambraflocken&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  4.  &amp;#039;&amp;#039;Süße Stille&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  5.  &amp;#039;&amp;#039;Singe, Seele, Gott zum Preise&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  6.  &amp;#039;&amp;#039;Meine Seele hört im Sehen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  7.  &amp;#039;&amp;#039;Die ihr aus dunklen Grüften den eitlen Mammon grabt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  8.  &amp;#039;&amp;#039;In den angenehmen Büschen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  9.  &amp;#039;&amp;#039;Flammende Rose, Zierde der Erden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Titel verraten, dass Händel – berühmt als Schöpfer prunkvoller [[Oper]]n und [[Oratorium|Oratorien]] – hier einen Ausflug in den Bezirk des intimeren Vortrags und in die Welt der Geisteshaltung des Früh-[[Pietismus]] unternimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 lebte Händel schon seit sechzehn Jahren in [[London]], wo er bis dahin vornehmlich als Komponist gefeierter italienischer Opern aus dem heroischen Genre und pompöser [[Gelegenheitsmusik]] hervorgetreten war. Von 1703 bis 1706 (noch vor seiner Bekanntschaft mit [[Italien]]) hatte er in [[Hamburg]] gelebt und geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Hamburger Dichter [[Barthold Heinrich Brockes]] übernahm er nun die stillen, empfindsamen Texte, die weder italienisch noch wie Händels spätere Oratorien in [[Englische Sprache|Englisch]] waren, sondern in seiner [[Muttersprache]]. Sie entstammen Brockes’ Gedichtsammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Irdisches Vergnügen in Gott]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1721 erschienen war. Ihre zärtliche, genügsame, unprätentiöse Stimmung verstand Händel mit derselben Meisterschaft in Musik auszudrücken wie die tosenden Leidenschaften oder virtuosen Rührseligkeiten seiner anderen Werke.&amp;lt;!--SAGT WER??--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Texte als auch Händels Vertonung stehen dabei charakteristisch an der Wende vom Barock im engeren Sinne hin zum [[Zeitalter der Aufklärung]], bzw. dessen erster Phase, der [[Empfindsamkeit]]:&lt;br /&gt;
Der Mensch entdeckt in der in sich ruhenden Schönheit der Natur die Spur Gottes und dankt dem Schöpfer mit Lob und Preis, mal heiter-fröhlich, mal innig-kontemplativ. Die zufrieden beruhigte Tönung der Gemütsverfassung verdankt sich zu gleichen Teilen ihrer Beheimatung in einem obrigkeitlich regierten, bürgerlichen Milieu, wie dem zeitgenössischen Gedanken von der [[Gottfried Wilhelm Leibniz|&amp;#039;&amp;#039;besten aller möglichen Welten&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies lässt für eher bescheidene Verzierungen der Gesangslinie, und auch nur im A&amp;#039;-Teil der A–B–A&amp;#039;-Form, Raum.&lt;br /&gt;
Die ungewöhnlichen &amp;#039;&amp;#039;Neun Deutschen Arien&amp;#039;&amp;#039; sollten in Händels Werk auch nach 1727 isoliert bleiben, bald wandte sich der Komponist wieder mehr publikumswirksamen Großformen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahmen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegen Interpretationen sowohl für weibliche (z. B. von [[Adele Stolte]]) als auch männliche (z. B. [[Hermann Prey]]) Singstimmen vor. Deren instrumentale Begleitung wechselt, wie es zeitüblich war, vielfach von [[Violine]] über [[Flöte]] und [[Oboe]] mit [[Fagott]] oder [[Gambe]] und [[Cembalo]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Catarina Ligendza]], [[Thomas Brandis]] (Violine), Karlheinz Zöller (Flöte), Peter Ligendza (Oboe), Colin Tilney (Cembalo), Hans Lembke (Fagott), Ottomar Borwitzky (Violoncello),  Rainer Zepperitz (Kontrabass), [[Deutsche Grammophon]], 1977&lt;br /&gt;
* [[Arleen Augér]], Berlin Classics 1995&lt;br /&gt;
* [[Dorothea Röschmann]], [[Akademie für Alte Musik Berlin]]. [[Harmonia Mundi]], 2000&lt;br /&gt;
* [[Emma Kirkby]], London Baroque. BIS, 2006.&lt;br /&gt;
* [[Carolyn Sampson]], King’s Consort. Hyperion, 2006.&lt;br /&gt;
* Monika Mauch, [[L’arpa festante]] und Rien Voskuilen. [[Carus-Verlag|Carus]], 2008.&lt;br /&gt;
* [[Nuria Rial]], Austrian Baroque Company, Michael Oman. Deutsche Harmonia Mundi, 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMSLP2|id=9_German_Arias,_HWV_202-210_(Handel,_George_Frideric)|cname=Händels Neun Deutsche Arien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Georg Friedrich Händel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>