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	<title>NorGer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:45:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=NorGer&amp;diff=1742886&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maximum 2520: /* Siehe auch */ hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-09-20T21:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Map europe NORD.LINK NorGer NorNedr cable.svg|mini|Geplanter Leitungsverlauf NorGer (blau punktiert) und Leitungsverlauf der bestehenden [[NorNed]] (türkis), sowie [[NordLink]] (rot).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NorGer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine in Planung befindliche [[Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung]] (HGÜ) durch die [[Nordsee]] zwischen [[Norwegen]] und [[Deutschland]]. Das für die Projektplanung, den Bau und den Betrieb zuständige Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;NorGer&amp;amp;nbsp;KS&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Norwegen befand sich in Besitz des norwegischen Übertragungsnetzbetreibers &amp;#039;&amp;#039;[[Statnett]]&amp;amp;nbsp;SF&amp;#039;&amp;#039;, wurde aber Ende 2023 vor Baubeginn aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statnett.no/globalassets/om-statnett/investorrelasjoner/arsrapporter/annual-and-sustainability-report-2023.pdf |titel=Annual and Sustainability Report 2023 |hrsg=Statnett SF |datum=2024-03-21 |sprache=en |abruf=2025-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Leitung, [[NordLink]], ging April 2021 in den kommerziellen Regelbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Projekt ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ NorGer in Zahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kabellänge:                       || ca. 600 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maximale Übertragungsleistung:    || 1400 MW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bauzeit:                          || ca. 3 Jahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geschätzte Kosten:                || 1,4 Milliarden Euro&amp;lt;br /&amp;gt;(kann um ±30 % abweichen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannung:                         || ±450 bis ±500 kV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gewicht des Kabels:               || 35 kg/m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchmesser des Kabels:           || ca. 11 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maximale Meerestiefe der Strecke: || 410 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Inbetriebnahme:                   || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Voraussichtliche Lebensdauer:     || ca. 40 Jahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verlustleistung im Kabel:         || ca. 5 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NorGer KS plante eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung zwischen Deutschland und Norwegen für den Austausch von [[Elektrische Energie|elektrischer Energie]] durch die Nordsee zu bauen. Das Ziel war die Verbindung der norwegischen und deutschen [[Stromnetz|Stromversorgungsnetze]]. Dafür wollte NorGer ein 570&amp;amp;nbsp;km langes Hochspannungs[[Seekabel|kabel]] auf dem Grund der Nordsee verlegen. Das Kabel sollte eine Leistung von 1400&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|MW]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seekabel sollte an der [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Nordseeküste bei [[Butjadingen]] an Land kommen. Von dort aus sollte es bis ins 50&amp;amp;nbsp;km entfernt gelegene [[Moorriem]] bei Elsfleth verlegt werden. Dort sollte eine [[Stromrichterstation]] für die Kopplung an das deutsche [[Hochspannungsnetz]] gebaut werden. In Norwegen sollte das Kabel in der Gegend von [[Flekkefjord]] anlanden, und der Strom über eine 70&amp;amp;nbsp;km lange [[Freileitung]] nach [[Tonstad]] in der Gemeinde [[Sirdal]] geleitet werden. Eine Stromrichterstation zur Kopplung an das norwegische Hochspannungsnetz sollte noch gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seekabel sollte auf dem norwegischen, dänischen und deutschen [[Festlandsockel]] liegen. Ein HGÜ-Seekabel [[NorNed]] gleicher Bauart mit 700&amp;amp;nbsp;MW Leistung wird bereits seit 2008 zwischen Norwegen und den Niederlanden betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inbetriebnahme war zunächst für das Jahr 2015 geplant&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/600-kilometer-verheissung/ |titel=Datum der geplanten Inbetriebnahme |werk=Taz.de |datum=2010-11-15 |abruf=2011-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im Jahr 2012 auf das Jahr 2020 oder später verschoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/seekabel-stromaustausch-mit-norwegen-11794385.html |titel=Stromaustausch mit Norwegen |werk=FAZ |datum=2012-06-21 |abruf=2012-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Stand 2017 ruhte das Projekt, ohne jedoch abgesagt worden zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/stromkabel-nordlink-die-verlegung-in-norwegen-hat-begonnen-id17458221.html &amp;#039;&amp;#039;Stromkabel NordLink: Die Verlegung in Norwegen hat begonnen – Quelle: https://www.shz.de/17458221 ©2018&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;SHZ.&amp;#039;&amp;#039; 1. August 2017. Abgerufen am 18. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinem Jahresbericht 2023 gab Statnett die Auflösung der Tochterunternehmen NorGer KS und NorGer AS bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlegungsmethode ===&lt;br /&gt;
Das Kabel sollte von einem speziellen [[Kabelleger|Kabelverlegungsschiff]] auf dem Meeresboden verlegt werden. Ein Hydraulikpflug hebt dabei auf dem Meeresboden einen Graben aus, in dem das Kabel vergraben und mit dem Aushub bedeckt wird. In Bereichen mit steinernem Meeresboden kann das Kabel durch Steinversenkung geschützt werden. Die exakte Kabelstrecke sollte durch eine umfassende Kartierung des Meeresbodens entlang der voraussichtlichen Kabelstrecke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leistung ===&lt;br /&gt;
Die maximal mögliche zu übertragende Leistung sollte 1400&amp;amp;nbsp;MW betragen und sollte wahlweise in eine der beiden möglichen Richtungen übertragen werden. Das Gleichstromkabel sollte mit einer bipolaren Betriebsspannung von ±&amp;amp;nbsp;450&amp;amp;nbsp;[[Volt|kV]] bis ±&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;kV betrieben. Durch die bipolare Ausführung sollte die Nachteile einer Rück[[elektrode]] mit Erdung im Meer, die in der ungewollten Erzeugung von Chlorverbindungen und einer Metallkorrosion der Elektroden resultiert, vermieden werden. Dafür sollten mindestens zwei Hochspannungskabel verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Stromversorgung in Deutschland und Norwegen auf [[Wechselstrom]] basiert, müssten in beiden Ländern Stromrichterstationen gebaut werden, die den Wechselstrom gleichrichten und in Gleichstrom umwandeln, der durch das Kabel übertragen wird. Jede Stromrichterstation benötigt ein Areal von ca. 250.000&amp;amp;nbsp;m².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Übergang von Kabel zu Freileitung sollte eine Kabelhochführung errichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stromhandel ===&lt;br /&gt;
Die Kapazität des Kabels hätte allen Händlern im Nordischen Stromaustausch-System [[Nord Pool AS|NordPool]] und der [[European Energy Exchange|Energiebörse EEX]] durch ein „implizites Auktionsverfahren“ zur Verfügung gestanden. Unter einer impliziten Auktion versteht man den Stromhandel zwischen zwei Strommärkten wie etwa der EEX und NordPool. Diese Markt-Kopplung soll die neue European Market Coupling Company (EMCC) mit der gemeinsamen Vergabe von Stromlieferungen und grenzüberschreitenden Übertragungsrechten gewährleisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.marketcoupling.com/ |text=marketcoupling.com |wayback=20150328144317 |archiv-bot=2019-05-04 07:06:24 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage hätte in etwa die gleiche Leistung wie ein Block eines [[Kernkraftwerk]]es transportieren können. Der rechtliche Rahmen für ein solches Projekt wird durch eine [[Verordnung (EU)|EU-Verordnung]] geregelt (EU-Verordnung 1228/2003 über Netzzugangsbedingungen für den&lt;br /&gt;
grenzüberschreitenden Stromhandel). Die zuständige Behörde ist die [[Bundesnetzagentur]]. Durch eine Ausnahmegenehmigung kann eine Anlage von Vorschriften über den Netzanschluss und Netzzugang befreit werden sowie finanzielle Vorteile bekommen. Die Ausnahmegenehmigung wurde am 25.&amp;amp;nbsp;November 2010 erteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2010/101125Gleichstromverbindungsleitung.html?nn=193010 |titel=Bundesnetzagentur gibt grünes Licht für erste Gleichstromverbindungsleitung nach Norwegen |hrsg=[[Bundesnetzagentur]] |datum=2010-11-25 |abruf=2011-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rahmenbedingungen ===&lt;br /&gt;
Für das Projekt wurde umfangreiche [[Öffentlichkeitsarbeit]] betrieben. Medien mit landesweiter Bedeutung berichteten darüber, unter anderem der [[Deutschlandfunk]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1423757/ |titel=Verkabelt mit norwegischer Wasserkraft: Konsortium NorGer stellt Pläne vor |werk=[[Deutschlandfunk]] |datum=2010-03-29 |abruf=2011-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[ARD]]. So berichtete am 20. September 2010 das ARD-Magazin [[Report Mainz]], die Realisierung der Anlage sei durch eine fehlende Rechtsgrundlage unmöglich. Diese werde „blockiert“ durch die „Atomlobby“, die „gegen erneuerbare Energien“ kämpfe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=6770834/1uxeb5l/index.html |titel=Ökostrom in der Sackgasse: Wie die Bundesregierung sauberen Strom aus Norwegen blockiert |werk=[[ARD]] |datum=2010-09-20 |abruf=2011-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Um das Seekabel ans deutsche Netz anschließen zu können“, fehle eine „simple Verordnung“,&lt;br /&gt;
welche nur durch Änderung der Kraftwerks-Netzanschlussverordnung (KrafNAV) ermöglicht werden könne. In einer Stellungnahme antwortete Bundeswirtschaftsminister [[Rainer Brüderle]], dass keine rechtliche Unsicherheit besteht, weil dies in einer EU-Verordnung (EU-Verordnung 1228/2003) geregelt sei und &amp;#039;&amp;#039;NorGer&amp;amp;nbsp;KS&amp;#039;&amp;#039; bereits einen Antrag bei der zuständigen Behörde (Bundesnetzagentur) gestellt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.abgeordnetenwatch.de/rainer_bruederle-575-37510--f267653.html#q267653 |titel=Antwort von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) |werk=[[abgeordnetenwatch.de]] |datum=2010-10-19 |abruf=2011-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 25. November erteilte Ausnahmegenehmigung der Bundesnetzagentur erkennt &amp;#039;&amp;#039;NorGer KS&amp;#039;&amp;#039; als Übertragungsnetzbetreiber an und garantiert ausdrücklich einen diskriminierungsfreien Marktzugang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.presseschauer.de/?p=1544 |titel=Eine Diskriminierung von NorGer ist nicht zu befürchten |werk=Presseschauer |datum=2011-03-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110609201715/http://www.presseschauer.de/?p=1544 |archiv-datum=2011-06-09 |archiv-bot=2019-05-04 07:06:24 InternetArchiveBot |offline=1 |abruf=2011-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;NorGer KS&amp;#039;&amp;#039; konkretisierte gegenüber SWR und ZDF, dass für zukünftige weitere Projekte „Verlässlichkeit“ im Rahmen der KraftNAV gewünscht sei. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte mit, dass Änderungen des Rechtsrahmens „geprüft werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=7805544/rv9n3i/index.html |titel=Brüderle will Rahmenbedingungen für Nordsee-Stromkabel prüfen |werk=[[SWR]] |datum=2011-03-22 |abruf=2011-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZDFmediathek| ID=1299702 | Titel=heute journal: Deutschland: Atomausstieg, aber wie? (31. März 2011) | Typ=video | Abruf=2011-04-01| Offline=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang April 2011 verzichtete &amp;#039;&amp;#039;NorGer KS&amp;#039;&amp;#039; auf die erteilte Ausnahmegenehmigung aufgrund von Bedenken seitens der EU-Kommission. Die Behörde des EU-Energiekommissars [[Günther Oettinger]] kritisierte, dass die beiden Schwesterprojekte ([[NorNed]] und [[NordLink]]) keine Ausnahmegenehmigung bekommen hätten, und dass durch die norwegischen Behörden noch keine Zustimmung erteilt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/erneuerbare-energie-rueckschlag-fuer-das-nordsee-stromkabel-1621451.html |titel=Rückschlag für das Nordsee-Stromkabel |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2011-04-11 |abruf=2011-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2011 gab Statnett das Ergebnis einer Studie zur Netzsituation im südlichen Norwegen bekannt. Bereits aktuell kommt das Stromnetz regelmäßig an die Kapazitätsgrenze. Vor Anknüpfung von weiteren internationalen Trassen ist daher eine Erweiterung notwendig. Als Konsequenz daraus legte Statnett die Projektleitung von NorGer und NordLink zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statnett.no/en/News/News-archive-Temp/News-archive-2011/German-interconnectors-under-joint-management/ |titel=Deutsche Netzkopplung unter gemeinsamen Management |datum=2011-08-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111126004254/http://www.statnett.no/en/News/News-archive-Temp/News-archive-2011/German-interconnectors-under-joint-management/ |archiv-datum=2011-11-26 |archiv-bot=2019-05-04 07:06:24 InternetArchiveBot |offline=1 |abruf=2011-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zudem hatten im August 2011 die norwegischen Energieunternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Agder Energi AS]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lyse Produksjon AS]]&amp;#039;&amp;#039; und die schweizerische &amp;#039;&amp;#039;EGL&amp;amp;nbsp;AG ([[Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg]])&amp;#039;&amp;#039; ihre Unternehmensanteile von je 16,67 % an Statnett verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/wirtschaft |titel=EGL verkauft seine Anteile |datum=2011-08-26 |archiv-bot=2019-05-04 07:06:24 InternetArchiveBot |offline=1 |abruf=2011-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umwelt ===&lt;br /&gt;
Frühere Untersuchungen sagen, dass HGÜ-Seekabel keine bekannten Auswirkungen auf Meerestiere haben. Im Bereich der Konverterstation wird der Gleichstrom wieder in Wechselstrom umgewandelt, der dann per [[Freileitung]] zum nächstgelegenen Umspannwerk weitergeleitet wird. Die Stromrichterstationen an Land benötigen Raum und erzeugen Geräusche, das dem eines Umspannwerks und Umspannfelds mit ähnlicher Leistung ähnelt&amp;amp;nbsp;– allerdings ist aufgrund der bei der Wechselrichtung entstehenden [[Oberschwingungen]] die Geräuschbelastung in den Stromrichtertransformatoren stärker. Hier wurde im Inneren der Anlage mit 80–95&amp;amp;nbsp;[[Bewerteter Schalldruckpegel|dB(A)]], außerhalb mit 45&amp;amp;nbsp;dB(A) gerechnet. Dies ist bei der Wahl der Örtlichkeit für den Bau der Stationen von Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrulewicz u. a., &amp;#039;&amp;#039;The environmental effects of the installation and functioning of the submarine SwePol Link HVDC transmission line: a case study of the Polish Marine Area of the Baltic Sea.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Sea Research.&amp;#039;&amp;#039; Band 49, 2003, S. 337–345, [[doi:10.1016/S1385-1101(03)00020-0]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der vorgesehene Standort lag in einem landwirtschaftlich genutzten Gebiet auf moorigem Untergrund und sollte versiegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Gegen die [[Stromrichterstation]], die für die Kopplung an das deutsche Hochspannungsnetz notwendig ist, formierte sich August 2010 in der betroffenen Gemeinde Moorriem Widerstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1423757/ Verkabelt mit norwegischer Wasserkraft: Konsortium NorGer stellt Pläne vor], Umwelt und Verbraucher vom 29.&amp;amp;nbsp;März 2011 im [[Deutschlandfunk]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.umspannwerk-moorriem.de/allgemein/keine-konverterstation-fur-moorriem/ |wayback=20110320021332 |text=Keine Konverterstation für Moorriem |archiv-bot=2024-04-02 02:05:44 InternetArchiveBot }}, „Informationsportal Norger &amp;amp; Uw-Moorriem“&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon vorher wurde kritisiert, dass &amp;#039;&amp;#039;NorGer KS&amp;#039;&amp;#039; den Anwohnern Informationen zum Raumordnungsverfahren nur kurz vor Fristablauf zur Verfügung stellte. Die Bürgerinitiative Moorriem wollte genau wie die Projektleitung von NorGer erreichen, dass die Konverterstation als Industrieobjekt an einen umweltverträglicheren Standort, nämlich in die Nähe des [[KKW Unterweser]], verlegt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[NordLink]]&lt;br /&gt;
* [[NorNed]]&lt;br /&gt;
* [[A-Nord]]&lt;br /&gt;
* [[BorWin1]]&lt;br /&gt;
* [[NeuConnect]]&lt;br /&gt;
* [[Baltic Cable]]&lt;br /&gt;
* [[Kontek]]&lt;br /&gt;
* [[North Sea Link]]&lt;br /&gt;
* [[BritNed]]&lt;br /&gt;
* [[Nemo Link]]&lt;br /&gt;
* [[Kontiskan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.statnett.no/en/News/News-archives/News-archive-2010/Statnett-has-applied-for-license-on-technical-layout-for-NordLink-/ Pressemitteilung von Statnett zu NordLink und NorGer (9. September 2010 / 15. April 2013, englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.umspannwerk-moorriem.de/norger-kabelverbindung-deutschland-norwegen/ Informationsportal zum NorGer-Projekt und geplanten Umspannwerk Moorriem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Norger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HGÜ-Seekabel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochspannungsleitung in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versorgungsbauwerk in Norwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Bauprojekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offshorebauwerk (Nordsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versorgungsbauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-norwegische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiewirtschaft (Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiewirtschaft (Niedersachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maximum 2520</name></author>
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