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	<title>Oberaargau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oberaargau&amp;diff=95641&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Verwaltungskreis Oberaargau 2024.png|mini|320px|Nach politischer Einteilung entspricht der Oberaargau dem [[Verwaltungskreis Oberaargau]].]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberaargau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|Haute-Argovie}}, {{itS|Alta Argovia}}, [[berndeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Oberaargou&amp;#039;&amp;#039;) ist der nordöstlichste Teil des [[Schweiz]]er [[Kanton Bern|Kantons Bern]]. Er grenzt an die Kantone [[Kanton Solothurn|Solothurn]], [[Kanton Aargau|Aargau]] und [[Kanton Luzern|Luzern]]. Nur im Süden ist er mit dem Kanton Bern verbunden. Die südlich angrenzende Region ist das [[Emmental]], wobei die Grenze nicht immer gleich definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach politischer Einteilung entspricht der Oberaargau dem [[Verwaltungskreis Oberaargau]]. Bis 2009 bestand er aus den beiden Amtsbezirken [[Amtsbezirk Wangen|Wangen]] und [[Amtsbezirk Aarwangen|Aarwangen]], wobei die heute zum Verwaltungskreis Oberaargau gehörenden Gemeinden [[Eriswil]], [[Huttwil]], [[Walterswil BE|Walterswil]] und [[Wyssachen]] damals noch zum [[Amtsbezirk Trachselwald]] gehörten. Die Gemeinde [[Dürrenroth]] liegt nördlich der [[Wasserscheide]] zwischen [[Aare]] und [[Emme]] und ist deshalb geographisch gesehen Teil des Oberaargaus; politisch gehört sie aber zum [[Verwaltungskreis Emmental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Oberaargau ist Teil des [[Mittelland (Schweiz)|Schweizer Mittellandes]]. Er liegt zwischen den grossen städtischen Zentren und ist deshalb eine Durchgangsregion. Nicht nur der namensgebende Fluss Aare durchzieht ihn von West nach Ost, sondern auch die [[A1 (Schweiz)|Autobahn A1]] und die Bahnstrecke [[Bern]]–[[Zürich]], die beiden wichtigsten Ost-West-Verkehrsachsen der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentren des Oberaargaus sind an der Bahnlinie die Stadt [[Langenthal]] und das Dorf [[Herzogenbuchsee]] sowie an der Aare die historischen Städtchen [[Wangen an der Aare]] und [[Aarwangen]]. Seit dem Bau der Autobahn hat sich der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung nach Norden, an den [[Jurasüdfuss]] verlagert, wo sich das Städtchen [[Wiedlisbach]] und das Dorf [[Niederbipp]] befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Zentren des Oberaargaus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:CH-NB - Langenthal, Pfarrhaus und Kirche - Collection Gugelmann - GS-GUGE-WEIBEL-D-70.tif|Langenthal, Pfarrhaus und Kirche, 1825&lt;br /&gt;
Datei:Herzogenbuchsee-CH.jpg|Herzogenbuchsee, 2003&lt;br /&gt;
Datei:P1280133 - Aarwangen.JPG|Langenthal, 2010&lt;br /&gt;
Datei:Die westseite der altstadt wangen an der aare schweiz.jpg|Wangen an der Aare, 2007&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der Aare und den Hauptverkehrsachsen durchquerte Tal wird im Norden vom [[Jura (Gebirge)|Jura]] begrenzt und im Süden von Hügelland, welches nahtlos ins [[Emmental]] übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt des Oberaargaus ist mit 1232 Metern das Hällchöpfli (Gemeinde [[Niederbipp]]). Der tiefste Punkt mit 405 Metern über Meer (gleichzeitig der tiefste Punkt des Kantons Bern) liegt an der Aare bei [[Wynau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im [[Frühmittelalter]] wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Oberaargau&amp;#039;&amp;#039; (861: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|superior pagus Aragauginsis}}&amp;#039;&amp;#039;) verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Stettler: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte des obern Aareraums im Früh- und Hochmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Thun, Dissertation 1964, S. 129–133, zitiert nach Dubler 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings war damit die gesamte Region südöstlich der Aare, einschliesslich das [[Emmental]], gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hochmittelalter]] war der Oberaargau, auf den heutigen Umfang bezogen, in verschiedene Herrschaftsbereiche aufgeteilt. Der Teil nördlich der Aare gehörte den [[Frohburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Frohburg]]. Südlich der Aare gehörten viele Gebiete zum Eigengut der Herzöge von [[Zähringer|Zähringen]]. Daneben gab es alten Besitz der Klöster [[Fürstabtei St. Gallen|St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] und [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|St.&amp;amp;nbsp;Blasien im Schwarzwald]] sowie verschiedene Freiherrschaften, am bedeutendsten im östlichen Teil jene der [[Langenstein (schweizerisches Adelsgeschlecht)|Freiherren von Langenstein]], die als Erbe in grossen Teilen an die [[Grünenberg (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Grünenberg]] kam. Nach dem Aussterben der [[Zähringer]] kam der westliche Teil an das [[Neu-Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafenhaus Neu-Kyburg]], das mit seiner zunehmenden Verschuldung unter [[Habsburg|habsburgischen]] und schliesslich bernischen Einfluss kam. Im [[Spätmittelalter]] gehörte der Oberaargau zur [[Landgrafschaft Burgund]], die von den [[Buchegg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Buchegg]], später von Neu-Kyburgern verwaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Expansionspolitik Berns im Spätmittelalter geriet auch der Oberaargau zunehmend unter bernischen Einfluss. Im 15. Jahrhundert erwarb und eroberte Bern den gesamten Ober- und Unteraargau ([[Berner Aargau]]), so dass diese Regionen über mehrere Jahrhunderte geeint blieben. Mit der Übernahme der Landgrafschaft Burgund von Neu-Kyburg kam auch die Landeshoheit an die Stadt Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Untergang des Alten Bern 1798 wurde der Unteraargau als eigener Kanton abgetrennt (welcher 1802/03 mit dem [[Fricktal]], [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]] und den [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämtern]] zum heutigen [[Kanton Aargau]] vereinigt wurde). Die Grenze zwischen Unter- und Oberaargau wurde 1798 entlang der [[Wigger (Fluss)|Wigger]] gezogen, 1802 wurde sie aber nach Westen an die [[Murg (Aare)|Murg]] verlegt. Diese Gebietseinteilung wurde durch die [[Mediation (Geschichte)|Mediationsakte]] von 1803 und den [[Wiener Kongress]] 1815 bestätigt, so dass seither der Oberaargau vom Kanton Aargau getrennt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Im Oberaargau wurden auf einer Fläche von 114,68 km² [[Smaragd-Netzwerk|Smaragd-Gebiete]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|10295|Oberaargau|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Anne-Marie Dubler |Titel=Die Region Oberaargau, Entstehung, Begriff und Umfang im Wandel der Zeit |Sammelwerk=Jahrbuch des Oberaargaus |Band=44 |Verlag=Merkur Druck AG |Ort=Langenthal |Datum=2001 |Seiten=74–114 |Online=https://biblio.unibe.ch/digibern/jahrbuch_oberaargau/jahrbuch_oberaargau_2001.pdf |Abruf=2015-07-07}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Max Jufer |Titel=Wie der Oberaargau vor 600 Jahren bernisch wurde, Zur Erinnerung an den 27. und 28. August 1406 |Sammelwerk=Jahrbuch des Oberaargaus |Band=49 |Verlag=Merkur Druck AG |Ort=Langenthal |Datum=2006 |Seiten=36–62 |Online=https://biblio.unibe.ch/digibern/jahrbuch_oberaargau/jahrbuch_oberaargau_2006.pdf |Abruf=2015-07-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.oberaargau.ch/ Portalseite des Oberaargaus]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digibern.ch/katalog/jahrbuch-des-oberaargaus Das Jahrbuch des Oberaargaus. Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde]&amp;#039;&amp;#039;. Langenthal, 1958– (Volltexte, im Aufbau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4101881-3|VIAF=238387974}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region im Kanton Bern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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