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	<title>Otto Waldmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer am 26. April 2026 um 12:35 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Willy Waldmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Oktober]] [[1885]] in [[Pforzheim]]; † [[10. März]] [[1955]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Tiermedizin]]er und [[Virologie|Virologe]] mit dem Spezialgebiet Tierseuchen sowie [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Waldmann studierte zwischen 1904 und 1909 Veterinärmedizin in Greifswald und Stuttgart. Er wurde 1913 am Veterinärmedizinischen Kollegium der Medizinischen Fakultät Gießen [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Waldmann war Mitglied der Corps im [[Rudolstädter Senioren-Convent]] Saxo-Thuringia München und Vandalia Königsberg. Später schloss er sich noch dem [[Corps Marchia Greifswald]] und dem [[Corps Irminsul]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1910 bis 1919 arbeitete Waldmann als Assistent am Hygienischen und am Pathologischen Institut der [[Tierärztliche Hochschule Berlin|Tierärztlichen Hochschule Berlin]]. 1918 nahm er als Oberveterinär am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. 1919 erhielt er den Auftrag, die von [[Friedrich Loeffler (Mediziner, 1852)|Friedrich Loeffler]] begonnenen Arbeiten auf der Insel [[Riems]] fortzusetzen. Er wurde Leiter der 1910 gegründeten „Forschungsanstalt Insel Riems“ und führte sie als „Staatliche Forschungsanstalt“ und – inzwischen als Präsident – ab 1943 als „[[Friedrich-Loeffler-Institut|Reichsforschungsanstalt Insel Riems]]“. Seine Haupttätigkeit lag in der Forschung um die [[Maul- und Klauenseuche]] sowie in der Produktion eines MKS-Hochimmunserums. Während dieser Tätigkeit entwickelte Waldmann 1938 mit die „Riemser Maul- und Klauenseuche-Vakzine“, die noch im [[Seuchenzug]] der Jahre 1937 bis 1938 zum Einsatz kam und gegenüber dem bisherigen Hochimmunserum einen viel längeren Impfschutz sicherte. 1938 wurde Waldmann in die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|5362|IDName=otto-waldmann|Name=Otto Waldmann|Kommentar=|Datum=10. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1940 außerplanmäßiger Professor an der [[Universität Greifswald]], an der er sich 1923 habilitiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Forschungsergebnisse war Waldmann für die Verleihung des [[Nobelpreis]]es im Gespräch. Aufgrund der Isolation Deutschlands während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam es jedoch nicht hierzu. Später erhielt er jedoch als Anerkennung für seine Leistungen eine [[Ehrendoktor]]würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] zunächst suspendiert und wirkte dann noch ab April 1946 zwei Jahre als Präsident des Riemser Instituts. Als ehemaliges NSDAP-Mitglied seit 1937 ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.956.391) und trotz seiner außerordentlichen Lebensleistung wurde er als nicht „systemkonform“ aus dem Dienst entfernt und [[Auswanderung|emigrierte]] mit 63 Jahren nach [[Argentinien]]. In [[Buenos Aires]] wurde er Leiter des &amp;#039;&amp;#039;Departamento de Vacunas&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Instituto National de La Fiebre Aftosa&amp;#039;&amp;#039;. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1953 arbeitete er in der MKS-Abteilung der [[Bayer AG]] in Köln, da ihm ein Rentenanspruch versagt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn war der [[Dramatiker]] [[Dieter Waldmann]]. Die Tochter Elisabeth heiratete nach dem Krieg Heinz-Christoph Nagel, der seit 1933 Assistent Waldmanns war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die lose Wand des Pferdes.&amp;#039;&amp;#039; Druckerei zum Gutenberg, Magdeburg 1913.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit [[Eugen Gildemeister]] und [[Eugen Haagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Viruskrankheiten. Mit besonderer Berücksichtigung ihrer experimentellen Erforschung.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Fischer, Jena 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erforschung und Bekämpfung der Viruskrankheiten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bremer Beiträge zur Naturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Heft 1, und &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Bremer Wissenschaftlichen Gesellschaft. Reihe G&amp;#039;&amp;#039;). Geist, Bremen 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Ulrich Lichte: &amp;#039;&amp;#039;Die Forschung auf der Insel Riems von 1933 bis 1945 unter besonderer Berücksichtigung der NS-Zwangsarbeiter.&amp;#039;&amp;#039; Greifswald, Univ. Diss. 2011 {{Internetquelle |url=http://ub-ed.ub.uni-greifswald.de/opus/volltexte/2011/1074/pdf/DissLichteJanUlrich.pdf |titel=pdf |format=PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2013-02-28}}&lt;br /&gt;
* Hartmut Elers, Andreas Walther: &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Corps Irminsul.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2005.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Geißler]]: &amp;#039;&amp;#039;Biologische Waffen – Nicht in Hitlers Arsenalen. Biologische und Toxinkampfmittel in Deutschland von 1915 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; (= Studien zur Friedensforschung, Band 13).  Münster: Lit Verlag 2. Auflage 1999.&lt;br /&gt;
* Helmut Steigelmann, &amp;#039;&amp;#039;Die Pennälerverbindung Teutonia 1842. Ein Beitrag zur Geschichte des Gymnasiums und der Stadt Rastatt.&amp;#039;&amp;#039; hrsg. vom Verband Alter Herren der Teutonia 1842. Rastatt: Selbstverlag, 1958, S. 141ff.&lt;br /&gt;
* Heinz-Christoph Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Das Verhalten des Maul- und Klauenseuchevirus in neugeborenen Laboratoriumstieren.&amp;#039;&amp;#039; Zbl.Bakt., I Orig. 159 (1952), S. 40–468.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Otto Waldmann gestorben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Tierärztliche Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, 42, 1955, S. 272&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Waldmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039;, 73, 1960, Heft 23 (Beilage)&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|SFZ=138535|Name=Otto Waldmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|305056948}}&lt;br /&gt;
* [https://ns-zeit.uni-greifswald.de/projekt/personen/waldmann-otto/ Universität Greifswald im Nationalsozialismus] Otto Waldmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101237002X|VIAF=171480021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Waldmann, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Schülerverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayer AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pferd)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Waldmann, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Waldmann, Otto Willy (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Veterinärmediziner und Bakteriologe mit dem Spezialgebiet Tierseuchen sowie Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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