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	<title>Paletot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paletot&amp;diff=782932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-11-28T14:49:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paletotcoat jan1903.jpg|mini|Einreihiger Paletot, mit verdeckter Knopfleiste (1903)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm mit Söhnen.jpg|mini|[[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] (vorne links) und seine Söhne, alle im Paletot, 1913. [[Adalbert von Preußen (1884–1948)|Prinz Adalbert]] (Mitte) in blauer Marineversion]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paletot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|paletot}}, etwa „Obergewand“) ist ein taillierter, dreiviertellanger (also ein knapp über die Knie reichender) leichter [[Wetterschutz|Wettermantel]]. Die Bezeichnung Paletot geht vermutlich auf das [[Anglonormannische Sprache|anglo-normannische]] &amp;#039;&amp;#039;paletok&amp;#039;&amp;#039; für „Strohhaufen“ zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Kluge, Elmar Seebold |Titel=etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=25 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2012 |ISBN=&lt;br /&gt;
9783110223651 |Seiten=679}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit könnte ein Strohumhang gemeint gewesen sein, vielleicht ähnlich dem bis heute in Japan gebräuchlichen [[Mino (Kleidung)|Mino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Paletot kam um 1840 auf und war zunächst [[Zweireiher|zweireihig]]. Späterer Modelle gab es auch einreihig, fallweise mit verdeckter Knopfleiste. Als Uniformmantel oft mit buntem [[Kragen (Kleidung)|Steh(-umfall-)kragen]], als Zivilversion oft ein anzugähnliches Revers. Der Paletot ist aus ungemusterten Wollstoffen gearbeitet. Der Kragen des Zivilmodells ist manchmal mit Samt besetzt und kann fallweise schmaler als das Revers sein. Die Taschen sind entweder schräg oder waagerecht angesetzt. Im 18. Jahrhundert entsprach der zivile Paletot dem Stil des darunter getragenen [[Anzug]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Hofer: &amp;#039;&amp;#039;Textil- und Modelexikon.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Band 2, Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-87150-518-8, Stichworte „Mantel, Paletot“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich bezeichnete Paletot allgemein einen Herrenmantel, ab etwa 1860 auch eine bestimmte Art eines Damenmantels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ewing&amp;quot;&amp;gt;Elizabeth Ewing: &amp;#039;&amp;#039;Fur in Dress&amp;#039;&amp;#039;. B. T. Batsford Ltd, London 1981, S. 102 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuletzt noch in der Pelzbranche übliche, allgemeine Bezeichnung Paletot für eine lange Damenpelzjacke&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelzlexikon XX&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Alexander Tuma]] | Titel= Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde, Band XX|  Verlag=Alexander Tuma | Ort=Wien | Jahr=1950 | Seiten=99, Stichwort „Paletot“.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde seit etwa vor 2000 zunehmend durch den in der Textilbranche üblichen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kurzmantel&amp;#039;&amp;#039; abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Preußische Armee|preußischen Armee]] und später im [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|kaiserlichen Heer]] war der zweireihige Paletot den Offizieren und [[Fähnrich]]en vorbehalten, die ihn statt des einreihigen Mantels der Mannschaften anlegten. Ebenso trugen ihn Polizeioffiziere sowie höhere Beamte. Er war mit den napoleonischen Kriegen aufgekommen und glich dem französischen [[Mantel#Redingote|Redingote]]. Typisch waren die hohen Rollumschläge, die blanken Knöpfe sowie die geschweiften Taschenleisten im Gesäßbereich. Ab den 1880er Jahren besaß der Militärpaletot Seitentaschen mit Taschenklappen. Bei späten Modellen sorgten im Rücken eine Quetschfalte und zwei zusammengeknöpfte Taillengurte für eine bequemere Passform. Bei den meisten Truppenteilen war der Paletot anfangs dunkelblau, seit 1893 aber hellgrau. Die Farbe des Stehkragens (später Umlegekragen) war mit jener des Waffenrockkragens identisch. Seit Dezember 1893 wurden am Paletot [[Achselstücke]] getragen. Im [[Erster Weltkrieg|Kriegsjahr 1915]] ersetzte der feldgraue Einheitsmantel den Paletot dienstgradübergreifend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paletots|Paletot}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerkleidung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des 20. und 21. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulteraufliegendes Kleidungsstück]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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