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	<title>Pandschakent - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:45:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pandschakent&amp;diff=520454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: /* Literatur */ form</title>
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		<updated>2023-08-13T06:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tadschikistan&lt;br /&gt;
|NameKyrillisch       = Панҷакент&lt;br /&gt;
|Wappen               = &lt;br /&gt;
|Breitengrad          = 39.497188&lt;br /&gt;
|Längengrad           = 67.607212&lt;br /&gt;
|Beschriftung         = &lt;br /&gt;
|Provinz              = Sughd&lt;br /&gt;
|Gemeindeart          = &lt;br /&gt;
|Höhe                 = &lt;br /&gt;
|Fläche               = &lt;br /&gt;
|Gliederung           = &lt;br /&gt;
|Einwohner            = 35000&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand       = 2000&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl       = &lt;br /&gt;
|Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
|Partei               = &lt;br /&gt;
|AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
|AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
|Schutzpatron         = &lt;br /&gt;
|Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pandschakent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{tgS-Cyrl|Панҷакент}}, &amp;#039;&amp;#039;Panǧakent&amp;#039;&amp;#039;, {{faS|پنجکنت&amp;amp;lrm;}}, {{ruS|Пенджикент}}, &amp;#039;&amp;#039;Pendschikent&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in der Provinz [[Sughd]] im Nordwesten [[Tadschikistan]]s, östlich von [[Samarkand]] ([[Usbekistan]]), mit ca. 35.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pandschakent liegt in einer ca. fünf Kilometer breiten Ebene im Tal des Flusses [[Serafschan]] und stand einst als Handelsstadt an der [[Seidenstraße]] in enger Verbindung zum ca. 60&amp;amp;nbsp;km entfernten Samarkand. Die Stadt besitzt eine Universität und ein Krankenhaus und ist Sitz einiger regionaler Verwaltungsbehörden. Außerdem unterhalten Entwicklungshilfeorganisationen wie die [[Welthungerhilfe]] Büros. Enge wirtschaftliche Verflechtungen bestanden bis zur Unabhängigkeit mit dem benachbarten [[Usbekistan]], welche jedoch durch die Schließung der Grenzen derzeit unterbrochen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Medrese Alim Dodcho&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die [[Medrese]] Alim Dodcho entstand im 18./19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und befindet sich gegenüber dem Basar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudakimuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Das Museum im Ortszentrum zeigt u.&amp;amp;nbsp;a. Funde aus der alten sogdischen Stadt Pandschakent und der Ausgrabungsstätte von [[Sarasm]]. Außerdem informieren einige Räume über die Geschichte der Region und die heimische Tierwelt des Serafschantals. Ein weiterer Raum ist dem Leben und Wirken des persischen Dichters [[Rudaki]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alt-Pandschakent ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bunjikath, Tajikistan (494291).jpg|mini|hochkant|Alt-Pandschakent]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Servant wearing chamail dress, Penjikent - 51773131565.jpg|mini|Wandmalerei aus Pandschakent]]&lt;br /&gt;
Neben dem modernen Ort befinden sich die Ruinen einer [[Sogdien|sogdischen]] Stadt, die seit 1947 ausgegraben wird und ein wichtiger [[Archäologie|archäologischer]] Fundort in Tadschikistan ist. Deren Gebiet war einst ca. 19 Hektar groß, von denen mittlerweile ca. ein Drittel ausgegraben wurden. Die alte Stadt hatte ihre Blüte vor allem im 7. und 8.&amp;amp;nbsp;Jhd. n. Chr., als sie an der Seidenstraße lag und Hauptstadt eines sogdischen Fürstentums war. Zerstört wurde sie im Rahmen der [[Islamische Expansion|arabischen Eroberung]] des Landes, nachdem die Revolte des Stadtherrn [[Dēwāštič]] im Jahr 722 gescheitert war. Danach war die Stadt nur noch kurze Zeit bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Stadt wurde von einer acht Meter dicken Mauer umgeben. Daneben lag die Zitadelle, in der die lokalen Herrscher wohnten. Außerhalb der Mauern befand sich eine Vorstadt und die Totenstadt. Die Wohnstadt bestand aus zwei- bis dreistöckigen Hausanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabungsstätte zeichnet sich durch gute Erhaltungsbedingungen aus. Viele Holzgegenstände (Möbel, Skulpturen) sind noch in einem bemerkenswerten Zustand. Die Besonderheit des Fundortes sind jedoch [[Wandmalerei]]en, die sich in den Häusern der Oberschicht und in den Tempeln der Stadt fanden. Hieraus leitet sich die Bezeichnung „Pompeji Tadschikistans“ ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kern der Wohnstadt sind zwei Tempel, die jeweils auf einer Plattform standen und von einem weiten Hof umgeben waren. Sie waren reich ausgemalt. Die hier verehrten Gottheiten bleiben unbekannt. Zentrum der Häuser der Oberschicht war ein Festsaal, der großenteils bebildert war, wobei hier zumeist Epen dargestellt sind. Der Festsaal ist oftmals mit verzierten Holzsäulen und einer kunstvoll getäfelten Decke ausgestattet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Malereien lassen sich [[Buddhismus|buddhistische]], [[Zoroastrismus|zoroastrische]] und [[Manichäismus|manichäistische]] Einflüsse ablesen, eine Mischung östlicher und westlicher Stilelemente, die oft den Kampf des Guten gegen das Böse darstellen. Sie befinden sich heute zu einem großen Teil in der [[Eremitage (Sankt Petersburg)|Eremitage]] in [[Sankt Petersburg]] bzw. im Museum für Antike in [[Duschanbe]]. Für die Konservierung der Ausgrabungsstätte selbst gilt der Aufwand als zu hoch. Artefakte werden geborgen und die Ruinen sich selbst überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung von Pandschakent ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Sarasm]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: 15 Kilometer westlich der Stadt befindet sich die Ausgrabungsstätte von Sarasm. Hier wurden 1976 Reste einer frühgeschichtlichen Siedlung aus dem 3. oder 2.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v. Chr. entdeckt. Die Siedlung umfasst eine Größe von ca. 130 Hektar und bestand aus Lehmhäusern. Bei den vom Archäologen Isakov geleiteten Grabungen wurden zahlreiche Werkzeuge, Messer, Äxte und Gewichte gefunden. Die Herkunft dieser Stücke aus Indien, Afghanistan und dem Iran weist auf bestehende Handelskontakte der früheren Bewohner hin. Bemerkenswertester Fund ist die „Prinzessin von Sarasm“, in deren Grab Perlen aus Lasurit und verschiedene Schmuckstücke lagen. Heute befinden sich diese Fundstücke im Museum für Antike in [[Duschanbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sieben Seen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die der Legende nach durch die Verzauberung von sieben schönen Bauerntöchtern entstandenen sieben Seen (Marguzorskie Ozera) liegen im [[Šingtal]] in 1598 bis {{Höhe|2400}} Höhe und gehen auf ein Erdbeben zurück. Ihre Namen sind &amp;#039;&amp;#039;Midžgon&amp;#039;&amp;#039; („Wimper“), &amp;#039;&amp;#039;Soja&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Chuš´er&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nofin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Churdak&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Marguzor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hazorčašma&amp;#039;&amp;#039; („Tausend Quellen“). Letzterer speist auch alle anderen Seen im Tal. Zu sowjetischen Zeiten war das Šingtal beliebter Anziehungspunkt für Urlauber. Nach Zerstörung eines Erholungsheimes durch einen Erdrutsch ging der Tourismus jedoch zurück. Außerdem mussten mehrere Dörfer evakuiert werden. Seit der Unabhängigkeit wird versucht, die Lawinengefahr mit Hilfe internationaler Entwicklungshilfeorganisationen durch Terrassenbildung und Bepflanzung gefährdeter Hänge zu verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pajakent Bazaar1.jpg|Markt im Stadtzentrum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. M. Belenizki: &amp;#039;&amp;#039;Mittelasien Kunst der Sogden&amp;#039;&amp;#039;. E. A. Seemann Buch- und Kunstverlag, Leipzig 1980, S. 29–210&lt;br /&gt;
* Sonja Bill, Dagmar Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Tadschikistan&amp;#039;&amp;#039;, Trescher Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3897942912&lt;br /&gt;
* Boris J. Stawiskij: &amp;#039;&amp;#039;Die Völker Mittelasiens im Lichte ihrer Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;. Keil Verlag, Bonn 1982, ISBN 3-921591-23-6, S. 173–186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Panjakent|Pandschakent}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kroraina.com/ca/pict/images.html Einige Rekonstruktionen (engl.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.orientarch.uni-halle.de/ca/pandzh.htm Webseite der Universität Halle (engl.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.silk-road.com/newsletter/srjournal_v1n2.pdf Artikel über sogdische Archäologie, mit einem Bild der Ruinen von Pandschakent auf Seite 4] ([[PDF]]-Datei; engl.; 5,30 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4286695-9|LCCN=n/91/77056|VIAF=125625295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Sughd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike sogdische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Tadschikistan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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