<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Panzerkuppel</id>
	<title>Panzerkuppel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Panzerkuppel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Panzerkuppel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T17:25:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Panzerkuppel&amp;diff=134540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cybergötti am 1. Dezember 2024 um 23:07 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Panzerkuppel&amp;diff=134540&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-01T23:07:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt ortsfeste Panzerkuppeln. Der Turm eines [[Panzer]]s heißt [[Geschützturm]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eben-Emael04.JPG|miniatur|Eine der beiden versenkbaren Kuppeln des [[Fort Eben-Emael|Forts Eben-Emael]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panzertuerme Pz.W.717.JPG|miniatur|Zwei Sechsschartentürme für [[Maschinengewehr|MG]] sowie ein Panzerturm zur Infanteriebeobachtung am [[Werkgruppe Scharnhorst|Panzerwerk 717]] der [[Festungsfront Oder-Warthe-Bogen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Manoeuvre tourelle.gif|miniatur|&amp;#039;la tourelle de 75&amp;amp;nbsp;mm&amp;#039; (Block 3 des [[Ouvrage de Schoenenbourg]], 18&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Haguenau]]) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitrailleuse Fort d&amp;#039;Uxegney.JPG|miniatur|Tourelle de mitrailleuses &amp;#039;modèle 1899&amp;#039; ([[Fort d&amp;#039;Uxegney]], bei [[Épinal]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzerkuppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzerturm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Element des [[Festung]]sbaus, das zum Ende des [[19. Jahrhundert]]s aufkam.&lt;br /&gt;
Hauptgrund dafür war, dass sich ab etwa 1840 die [[Artillerie]]-Technik erheblich entwickelte:&lt;br /&gt;
* 1840 gelang es dem schwedischen Industriellen [[Martin von Wahrendorff]], ein Hinterladungssystem für (noch glatte) Kanonen zur Serienreife zu entwickeln. Bald wurde in [[Preußen]] dieses System der [[Hinterlader]]kanone eingeführt. 1846 ließ Wahrendorff ein System für gezogene Rohre folgen. Bis dahin hatten die Geschütze starre, hinten geschlossene [[Vorderlader]]-Rohre.&lt;br /&gt;
* Geschütze mit gezogenem Lauf konnten explosive [[Langgeschoss]]e verschießen, die durch die [[Zug (Waffe)|Züge]] in Rotation versetzt wurden, was die [[Treffgenauigkeit]] entscheidend verbesserte. Damit konnte erstmals die Reichweite über die [[Kernschussweite]] hinaus gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* [[Brisanzgranate]]n (heute Sprenggranate oder HE-Geschoss genannt (Hoch explosiv)) konnten bisherige Festungen „kurz und klein schießen“.&lt;br /&gt;
* die [[Kadenz (Waffentechnik)|Feuerrate (Schüsse pro Minute)]] der Geschütze nahm zu.&lt;br /&gt;
* [[Pivot (Geschütz)|Pivotlafetten]] verbesserten die Richtbarkeit der Geschütze und fingen den [[Rückstoß]] auf. Ab etwa 1897 stellte Frankreich mit der [[Canon de 75 mle 1897]] das erste echte [[Schnellfeuergeschütz]] in Dienst. Hauptmerkmal war der lange [[Rohrrücklauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb eines befestigten Bereiches gab es deshalb keinen Ort mehr, der nicht mehr durch unmittelbare Treffer („Volltreffer“) aus den neuen [[Geschütz]]en bedroht war. Die Reaktion darauf war der Einbau von [[glocke]]nähnlichen Ständen aus [[Gusseisen|Hartguss]] oder [[Stahl|Gussstahl]] in das Areal der jeweiligen [[Festung]], in denen [[Waffe]]n aufgestellt wurden und die das geschützte Beobachten des [[Gefecht]]sfeldes ermöglichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich beschloss den Bau einer Festungslinie ([[Barrière de fer]]), weil es den [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] (1870/71) verloren hatte. Große Teile wurden gemauert; nach der Fertigstellung der Festungen musste man feststellen, dass deren Mauern den neuen [[Brisanzgranate]]n nicht widerstanden. Es kam zur sogenannten Brisanzgranatenkrise (frz. &amp;#039;&amp;#039;la crise de l&amp;#039;obus torpille&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den ersten Bauten hatten französische Techniker versucht, Geschütze (vor allem [[Mörser (Geschütz)|Mörser]]) einzubauen; das Mauerwerk widerstand aber den Erschütterungen nicht. Darum wurde dies bis zur Jahrhundertwende aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte [[Casemate de Bourges]] war erstmals aus Beton. &amp;#039;Commandant du Génie&amp;#039; Laurent erfand sie 1885; 1899 wurden sie getestet und modifiziert; sie enthielten zwei [[Canon de 75 mm modèle 1897|75-mm-Kanonen]]. Diese wurden oft einem Bautyp mit 75-mm-Kanonen &amp;#039;modèle 1905&amp;#039; vorgezogen, weil sie deutlich billiger waren.&lt;br /&gt;
Die betonierten [[Kasematte]]n sollten Lücken zwischen Forts und Festungen schließen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=sur fortiffsere |url=http://www.fortiffsere.fr/index_fichiers/Page2560.htm |wayback=20090418041608 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch französische Wikipedia: [[:fr:Tourelle de 75&amp;amp;nbsp;mm R modèle 1905|Tourelle de 75&amp;amp;nbsp;mm R modèle 1905]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panzerkuppeln konnten massivste Größen erreichen. So wog die schwerste Kuppel des [[Belgien|belgischen]] [[Fort Eben-Emael|Forts Eben-Emael]] über 400&amp;amp;nbsp;Tonnen. Unterhalb dieser Kuppel befanden sich zwei [[Kanone]]n mit dem [[Kaliber]] 120&amp;amp;nbsp;Millimeter. Die Kuppel konnte um 360 Grad gedreht werden, wodurch die Kanonen beinahe jedes Ziel im Umkreis von 17&amp;amp;nbsp;Kilometern beschießen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits boten derartige Kuppeln ein sehr auffälliges Ziel für den angreifenden Gegner. Dies führte zu versenkbaren Panzerkuppeln, die sich nur für den unmittelbaren Einsatz der Waffe über die Oberfläche der Festung erhoben und ansonsten für den Angreifer völlig unsichtbar blieben. Typischerweise wurde das Gewicht der Kuppel durch ein Hebelsystem und ein Gegengewicht ausgeglichen, um das Heben und Senken mit geringer Kraft zu ermöglichen (siehe Grafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beobachtung der Umgebung wurden kleinere Kuppeln gebaut, die in ihrem Inneren ein [[Periskop]] enthielten. In Deutschland waren speziell am [[Westwall]] sowie an der [[Festungsfront Oder-Warthe-Bogen]] Kuppeln eingesetzt, die fest einbetoniert und damit nicht drehbar waren. Der lückenlose Einsatz der Waffen (in diesem Falle [[Maschinengewehr]]e) wurde durch eine erhöhte Anzahl von [[Schießscharte|Scharten]] gewährleistet, wobei typischerweise drei von sechs dieser Öffnungen zum Führen einer Waffe eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[10,5-cm-Turmkanone]] (Schweiz)&lt;br /&gt;
* [[10-cm-Turmhaubitze T.H. M.9]] (Österreich-Ungarn)&lt;br /&gt;
* [[Tourelle Galopin de 155 mm R modèle 1907]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gun turret fortifications|Panzerkuppel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil einer Befestigungsanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Geschütz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cybergötti</name></author>
	</entry>
</feed>