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	<title>Paul Bronisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:32:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Bronisch&amp;diff=236414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt, Leerzeichen vor Beleg entfernt, Leerzeichen nach Beleg eingefügt, Links optimiert</title>
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		<updated>2025-11-03T21:42:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, Leerzeichen vor Beleg entfernt, Leerzeichen nach Beleg eingefügt, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Bronisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juli]] [[1904]] in [[Komptendorf]], [[Niederlausitz]]; † [[15. November]] [[1989]] in [[Prien am Chiemsee]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bronisch studierte von 1923 bis 1926 an der [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Breslauer Akademie für Kunst und Kunstgewerbe]] bei [[Theodor von Gosen]] und 1927 an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Kunstakademie]] bei [[Bernhard Bleeker]], an dessen Gefallenenehrenmal er mitarbeitete. Nach dem Studium unternahm er einige Studienreisen und einen längeren Arbeitsaufenthalt an der [[Côte d’Azur]]. Er lebte und arbeitete ab 1932 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 16 Gruppenausstellungen sicher belegt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000; S. 401 und passim&amp;lt;/ref&amp;gt;, darunter von 1939 bis 1941 alle [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellungen]] im [[Haus der Kunst|Haus der Deutschen Kunst]] in München mit insgesamt sieben Werken. Seine dort 1941 ausgestellte Plastik „In memoriam“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19363683.html |titel=In memoriam — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auf [[Ansichtskarte]]n in Verbreitung und war Motiv einer [[Briefmarken-Jahrgang 1942 der Deutschen Reichspost|Sonderbriefmarke des Jahres 1942]] und [[Heinrich Himmler]] und [[Baldur von Schirach]] erwarben je eine Ausfertigung der Plastik. 1939 erhielt Bronisch einen &amp;#039;&amp;#039;Sonderauftrag für die Gräber-Fürsorge der Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039;. Geprägt durch Bleekers [[Neoklassizismus (Kunst)|Neoklassizismus]], erhielt er zwischen 1933 und 1943 eine Reihe öffentlicher Aufträge. Während der Zeit des Nationalsozialismus gehörte er neben [[Josef Thorak]] und [[Arno Breker]] zu den „bevorzugten Künstlern“. Nach Zerstörung seines Ateliers 1943 durch Bomben zog er nach [[Großgmain]] bei [[Salzburg]], wo er bis 1953 wirkte. Von 1954 bis 1965 lebte und arbeitete er in [[Kassel]] und ab 1965 in [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Bronischs vielfältiges Lebenswerk umfasst – einem fragmentarischen [[Werkverzeichnis]] zufolge – etwa 100 Werke. Dazu zählten unter anderem die beiden je vier Meter hohen Wächterfiguren vor dem Eingang der Gruft von [[Paul von Hindenburg]] im [[Tannenberg-Denkmal]]. Die Skulpturen bestanden aus Granit und wurden 1935 gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Niemandsland. Zeitschrift zwischen den Kulturen |Nummer=Jahrgang 1 |Verlag=Verlag Dirk Nishen |Ort=Berlin |Datum=1987 |ISBN=3889407021 |Online={{Google Buch |BuchID=kqpVAAAAYAAJ |Hervorhebung=&amp;quot;Die Wächter vor der Gruft aus Granit sind Arbeiten des Bildhauers Paul Bronisch (1935).&amp;quot; |Seite=64}} |Seiten=64}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Denkmal samt Figuren wurde 1945 auf dem Rückzug der Wehrmacht in Ostpreußen auf Befehl [[Adolf Hitler]]s gesprengt. Die Figuren sind nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre schuf er die Säule vor der Kirche [[St. Georg (Frankfurt (Oder))|St. Georg]] in Frankfurt (Oder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Volkspark Friedrichshain|Friedrichshain]] in Berlin entstanden 1940 zwei je 2,6 Meter hohe Monumentalfiguren, Mann und Frau, ausgeführt in [[Muschelkalk]]; auch Arbeiten an der [[Reichsbank]]-Zentrale, dem [[Reichsluftfahrtministerium]], [[Kriegerdenkmal]]e in [[Züllichau]] und [[Dyhernfurth]] sind bekannt. Die um 1943 von [[Albert Speer]] erteilten Aufträge zur Ausgestaltung des [[Plac Wolności (Posen)|Wilhelmplatzes]] in [[Posen]] und zu 14 Büsten berühmter deutscher Ärzte für das Reichsärztehaus an der geplanten [[Welthauptstadt Germania#Ost-West-Achse|Ost-West-Achse]] in Berlin konnten nicht mehr realisiert werden. Bronisch schuf aber auch Porträts von Paul von Hindenburg (1934), [[Hans Pfitzner]] (1940) und dem Ingenieur Andreas Krämer (1941).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DKiDR&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunst im Deutschen Reich&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 6, 1942, Seite 144–155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg schuf Bronisch neben weiteren Porträts auch religiöse Plastiken für Kirchen sowie Grab- und Ehrenmäler sowie das [[Denkmäler und Kunst im öffentlichen Raum in Herford#Mahnmal am Bergertor|6,5 Meter hohe Mahnmal]] der Stadt [[Herford]], weiterhin Werke für die [[Dortmunder Union-Brauerei]] (diverse Porträts), die [[BBBank|Badische Beamtenbank Karlsruhe]] (Relief Gipsschnitt 20 m × 7 m und Türdrücker aus Bronze) und den [[Kaufhof]] in Köln  an der [[Hohe Straße (Köln)|Hohen Straße]]. Er gewann in Wettbewerben des [[Bundesministerium der Finanzen|Bundesfinanzministeriums]] 1971 den 4. Preis für die 5-DM-Gedenkmünze zu [[Albrecht Dürer]], 1973 den 3. Preis für die [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]]-Gedenkmünze und 1976 den 4. Preis für die [[Heinrich von Kleist|Heinrich-von-Kleist]]-Gedenkmünze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 setzte der [[Freistaat Bayern]] Paul Bronisch einen [[Ehrensold]] aus. 1976 und 1977 war Bronisch Ehrengast in der [[Villa Massimo]] in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eingangshalle des &amp;#039;&amp;#039;[[Marie von Boschan-Aschrott Altersheim]]s&amp;#039;&amp;#039; in Kassel befindet sich die Bronzestatue der &amp;#039;&amp;#039;Primavera&amp;#039;&amp;#039; (1955). Noch einige andere Werke Bronischs sind in Kassel zu finden: Der Taufstein in der [[Karlskirche (Kassel)|Karlskirche]], der &amp;#039;&amp;#039;Schauende Junge&amp;#039;&amp;#039; an der Treppenstraße (prominent zu sehen im Spielfilm [[Rosen für den Staatsanwalt]]), eine Skulptur im Freigelände der Städtischen Kliniken, eine Porträtbüste von [[Paul Felix Aschrott]] im &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Aschrott-Wohlfahrtshaus&amp;#039;&amp;#039; und eine dekorative Aluminiumwand in der [[Kasseler Sparkasse]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kulturamt der Stadt Kassel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst im öffentlichen Raum, Kassel 1950–1991.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 1991, Seite 16/17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweisbar in Privatbesitz befinden sich: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Mädchengesichter&amp;#039;&amp;#039; (um 1940), &amp;#039;&amp;#039;Bozetto eines Bierkutschers&amp;#039;&amp;#039; (1952) und &amp;#039;&amp;#039;Portraitkopf [[Carl Brügman]]&amp;#039;&amp;#039; (1951).&amp;lt;ref&amp;gt;Galerie J. Möller, Dortmund, [http://www.galerie-jmoeller.de/index.php/url/showartikel.php/kat/69/art/444 Online-Katalog]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.vorderer-westen.net/kunst/kunst-im-oeffentlichen-raum/primavera/ Primavera in Kassel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bronisch, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bronisch, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Komptendorf]], [[Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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