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	<title>Paul Deichmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Deichmann&amp;diff=617600&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max-78: /* Militärkarriere */ link</title>
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		<updated>2024-01-23T23:05:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärkarriere: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Deichmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. August]] [[1898]] in [[Fulda]]; † [[10. Januar]] [[1981]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[General der Flieger]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Deichmann war der Sohn eines [[Gärtnerei]]besitzers. Der Großvater väterlicherseits war als [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] an den Folgen des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Stumpf (Historiker)|Reinhard Stumpf]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht-Elite. Rang- und Herkunftsstruktur der deutschen Generale und Admirale 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; (Militärgeschichtliche Studien). Harald Boldt Verlag. Boppard am Rhein 1982. ISBN 3-7646-1815-9. S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Er trat nach dem Besuch des [[Kadettenkorps]] während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 29. März 1916 als [[Fähnrich]] in das [[Füsilier-Regiment „Königin“ (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 86]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Im Juli 1917 kam Deichmann als [[Leutnant]] zur [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]] und ließ sich dort zum [[Waffensystemoffizier|Beobachter]] ausbilden. Für sein Wirken während des Krieges erhielt er beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], das [[Abzeichen für Beobachtungsoffiziere aus Flugzeugen|Flugzeugbeobachter-Abzeichen]], das [[Hanseatenkreuz]] Hamburg sowie das [[Verwundetenabzeichen#Verwundetenabzeichen (1918)|Verwundetenabzeichen]] in Schwarz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1924, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] schloss Deichmann sich einem in [[Kurland]] kämpfenden [[Freikorps]] an, wurde im Mai 1920 in die [[Reichswehr]] übernommen und war dort zunächst als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] im [[3. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|3. (Preußisches) Infanterie-Regiment]] tätig. Am 31. Oktober 1928 schied er offiziell aus der Reichswehr aus, um bis 1931 an dem von der Reichswehr [[Geheime Fliegerschule und Erprobungsstätte der Reichswehr|geheim betriebenen Ausbildungsfliegerhorst nahe der russischen Stadt Lipezk]] tätig zu sein. Im April 1931 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde in der Reichswehr als [[Kompaniechef]] reaktiviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Oktober 1933 war Deichmann zunächst im [[Reichsluftfahrtministerium]] tätig, bevor er am 1. April 1934 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] in die neu gegründete [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] wechselte. Dort übernahm er die Aufgaben eines Referenten im Luftkommandoamt I, bevor er am 1. April 1935 in den Generalstab der Luftwaffe wechselte. Anschließend war er ab dem 1. Oktober 1936 Chef der Führungs-Abteilung, wo er am 1. März 1937 die Beförderung zum [[Major]] erhielt. Am 1. Oktober 1937 erhielt er als Gruppenkommandeur die Führung über die [[Kampfgeschwader 253|II. Gruppe des Kampfgeschwaders 253]] übertragen, unter gleichzeitiger Ausübung der Stelle des [[Flugplatz Gotha-Ost|Kommandanten des Fliegerhorsts Gotha]]. Nachdem er am 1. Januar 1938 zum [[Oberstleutnant]] befördert wurde, wechselte er am 16. Januar 1939 ins Reichsluftfahrtministerium als Chef des Ausbildungswesens der Luftwaffe. Dort blieb er bis zum 20. Juni 1940 und übernahm anschließend die Aufgaben eines Chefs des Stabes des [[II. Fliegerkorps]], das zu dieser Zeit der [[Luftflotte 3]] im [[Westfeldzug]] unterstellt war. Nachdem ihn am 20. August 1940 die Beförderung zum [[Oberst]] erreichte, nahm sein Fliegerkorps unter der [[Luftflotte 2]] an der [[Luftschlacht um England]] teil. Im Folgejahr führte er den Stab des II. Fliegerkorps auch beim [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Überfall auf die Sowjetunion]], als dieses der Luftflotte 2 im [[Heeresgruppe Mitte|Mittelabschnitt der Front]] unterstellt war. Für seine Führungsleistung erhielt er am 20. April 1942 das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz]] in Gold und am 1. August 1942 die Beförderung zum [[Generalmajor]]. Danach wechselte er auf den Posten des Chef des Stabes der Luftflotte 2 die zu diesem Zeitpunkt im Mittelmeerraum eingesetzt wurde. Am 26. Juni 1943 übernahm er die [[1. Flieger-Division (1942–1945)|1. Fliegerdivision]] als Kommandeur, die zu diesem Zeitpunkt an der Ostfront unter dem Kommando der [[Luftflotte 6]] im Mittelabschnitt stand. Aber schon am 8. November 1943 wechselte er als Kommandierender General zum [[I. Fliegerkorps]] der [[Luftflotte 4]] im [[Heeresgruppe Süd|Süden der Ostfront]], wo er am 26. März 1944 des [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] erhielt und am 20. Mai 1944 zum [[Generalleutnant]] befördert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus unbekannten Gründen wurde er am 26. Juni 1944 von seinem Kommando abgezogen und bis zum 4. April 1945 nicht mehr verwendet. Anschließend übernahm er die [[18. Flieger-Division|18. Fliegerdivision]] der Luftflotte 4 und erhielt am 20. April 1945 die Beförderung zum [[General der Flieger]], bevor er am 27. April 1945 Oberbefehlshaber des [[Luftwaffenkommando 4|Luftwaffenkommandos 4]] wurde. Nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] geriet er am 15. Juni 1945 in US-Kriegsgefangenschaft, aus der er am 22. Dezember 1947 wieder entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren erarbeitete er mehrere Studien für die [[United States Air Force|USAF]] über die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Dafür erhielt er am 31. Dezember 1963 den Air University Award.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Cajus Bekker]]: &amp;#039;&amp;#039;Angriffshöhe 4000. Ein Kriegstagebuch der deutschen Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage, Wilhem Heyne Verlag, München 1976, ISBN 978-3-453-00296-8, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Chef im Hintergrund. Ein Leben als Soldat von der preußischen Armee bis zur Bundeswehr.&amp;#039;&amp;#039; Stalling 1979, ISBN 3-7979-1358-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A-G.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1991, ISBN 3-7648-2207-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Henry L. deZeng IV, Douglas G. Stankey&lt;br /&gt;
   |Titel=Luftwaffe Officer Career Summaries, Section A–F&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |Seiten=790–791&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.ww2.dk/Lw%20Offz%20-%20A-F%20Apr%202022%20.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118524372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118524372|LCCN=n/96/22793|VIAF=22932674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deichmann, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Flieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deichmann, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Flieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fulda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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