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	<title>Pennales Fechten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pennales_Fechten&amp;diff=201802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Margit Reiter; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-29T19:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Margit Reiter; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pennales Fechten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Sitte bei schlagenden [[Schülerverbindung]]en (Pennalkorporationen) vornehmlich in Österreich und in Deutschland. Dabei werden die Formen der studentischen [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensur]] des 19. Jahrhunderts nachgeahmt, jedoch mit dem leichten [[Säbel]] mit stumpfer Klinge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Geschichte des Europäischen Studententums |Hrsg=Allgemeiner Delegiertenkonvent der deutschen Burschenschaft in Osterreich |Band=2 |Verlag=Aula-Verlag |Datum=1967 |Seiten=129}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=IZEBF: Informationen zur Erziehungs- und Bildungshistorischen Forschung |Band=31-33 |Verlag=Ruhruniversität |Datum=1987}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schnitt- und Stichverletzungen sind dabei ausgeschlossen, Trefferfläche bei dieser Art des [[Fechten]]s sind hauptsächlich der säbelführende Arm, bei gewissen Varianten auch der ganze Oberkörper. Der Kopf, der Ellenbogen, die Hand und der Genitalbereich sind aber ausreichend geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Margit Reiter]] |Titel=Die Generation danach: Der Nationalsozialismus im Familiengedächtnis |Verlag=StudienVerlag |Datum=2016-03-23 |ISBN=978-3-7065-5827-3 |Seiten=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen Säbelpartien mit „halbfestem Stand“, „fliegenden“ und „stehenden“ Partien. Bei halbfestem Stand ist der Abstand zwischen den [[Pauken|Paukanten]] ausgemessen und wird während eines Ganges nicht verändert. Fliegende Partien zeichnen sich dadurch aus, dass die Paukanten sich am Paukboden (ca. 15 Meter) vor- und zurückbewegen dürfen. Bei stehender Mensur hat man seine Fußstellung nicht zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für das Säbelfechten der schlagenden Mittelschulverbindungen Österreichs ist im [[Koalitionsverbot]] der Zwischenkriegszeit zu suchen, wo sämtliche Zusammenschlüsse von Mittelschülern verboten waren und zum Schulausschluss geführt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jutta Menschik-Bendele |Titel=Sozialpsychologie des Rechtsextremismus: Entstehung und Veränderung eines Syndroms |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Datum=2013-04-17 |ISBN=978-3-663-05747-5 |Seiten=225}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher suchte man eine Art der Mensur, die keine sichtbaren und bleibenden Wunden verursacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahme: Alle Pennalkorporationen in Wien und einige niederösterreichische oder Berliner Verbindungen (p.B! Silesia Waidhofen, Wr.p.B! Franko Cherusker, p.B! Germania Libera Mistelbach und PV! Borussia Berlin) fechten Schlägermensuren, vergleichbar den akademischen Bünden, wobei es allerdings keine tiefen Hiebe gibt (Hochpartie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele historische Belege &amp;lt;!--- welche? wo? ---&amp;gt; dafür, dass sich auch Schüler – besonders an universitätspropädeutischen Lateinschulen – schon mit dem Fechten zur Selbstverteidigung beschäftigten und wie Hochschulstudenten Fechtwaffen trugen. So wurde bereits 1670 den Schülern am Ratsgymnasium in Hannover das [[Degen (Waffe)|Degentragen]] verboten. Strafe war der Verweis von der Schule. Nicht nur die Primaner, auch Schüler jüngerer Jahrgänge maßten sich damals die Privilegien von Studenten an, lernten Fechten, übten sich im Reiten, hielten sich teilweise Pferde und stolzierten mit dem Degen durch die Straßen. Das Verbot scheint wenig genützt zu haben: Die Schulordnung aus dem Jahre 1708 beschränkte sich nur noch darauf, das Degentragen in der Kirche bei der Messe, der [[Frühpredigt]] und der Katechismuslehre zu verbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Johann Wolfgang von Goethe]] berichtet in seinem autobiographischen Werk „[[Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit|Dichtung und Wahrheit]]“ (Viertes Buch), dass er schon als Schüler in Frankfurt vor 1765 regulären Fechtunterricht bei zwei verschiedenen Fechtlehrern erhalten habe und dass er und seine Freunde schon vorher mit Holzwaffen geübt hätten:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.odysseetheater.com/goethe/duw/duw04.htm |wayback=20090829135008 |text=Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit. Viertes Buch |archiv-bot=2019-05-06 18:52:09 InternetArchiveBot }} abgerufen auf www.odysseetheater.com am 16. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wir waren nun herangewachsen, und dem Schlendriane nach sollten wir auch neben andern Dingen fechten und reiten lernen, um uns gelegentlich unserer Haut zu wehren, und zu Pferde kein schülerhaftes Ansehn zu haben. Was den ersten Punkt betrifft, so war uns eine solche Übung sehr angenehm: denn wir hatten uns schon längst Haurapiere von Haselstöcken, mit Körben von Weiden sauber geflochten, um die Hand zu schützen, zu verschaffen gewußt. Nun durften wir uns wirklich stählerne Klingen zulegen, und das Gerassel, was wir damit machten, war sehr lebhaft.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Schülerverbindung]]&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Pennäler Ring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Geschichte des Europäischen Studententums |Hrsg=Allgemeiner Delegiertenkonvent der deutschen Burschenschaft in Osterreich |Band=2 |Verlag=Aula-Verlag |Datum=1967 |Seiten=129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behandlung in Roman:&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Lüpold, Mirjam Lüpold |Titel=Das Mycel: Im Würgegriff dunkler Mächte - Ein Licht am Horizont |Verlag=novum pro Verlag |Datum=2016-02-12 |Umfang=564 |ISBN=978-3-99048-268-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schülerverbindungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mensur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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