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	<title>Peter Reinhold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Reinhold&amp;diff=817605&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Maler und Grafiker siehe [[Peter Reinhold (Künstler)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Paul Reinhold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1887]] in [[Blasewitz]]; † [[1. April]] [[1955]] auf [[Capri]], [[Italien]]) war ein deutscher Verleger und Politiker ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Er wuchs als Sohn des Generaldirektors H. L. Reinhold und seiner Ehefrau Gertrud Staudinger auf. Ein Vorfahr der Mutter war [[Lucas Andreas Staudinger]], der um 1800 gegen die [[Leibeigenschaft]] gekämpft hatte. Nachdem er 1906 am [[Vitzthum-Gymnasium]] in [[Dresden]] das Abitur erworben hatte, studierte Reinhold [[Geschichte]], [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]], [[Ethnologie|Völkerkunde]] und [[Kunstgeschichte]] in [[Rom]], [[Genf]], [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Er wurde 1910 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Empörung König Heinrichs VII. gegen seinen Vater&amp;#039;&amp;#039; in [[Universität Leipzig|Leipzig]] zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er unternahm anschließend Reisen ins Ausland und leitete seit 1913 den Verlag des &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Tageblatt]]s&amp;#039;&amp;#039;, den er 1921 an den &amp;#039;&amp;#039;[[Ullstein Verlag]]&amp;#039;&amp;#039; verkaufte. Daneben gründete er zusammen mit [[Kurt Wolff (Verleger)|Kurt Wolff]] den Verlag &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Geist&amp;#039;&amp;#039;. Weiterhin übernahm er die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Europäische Revue]].&amp;#039;&amp;#039; Auch betätigte er sich in diesen Jahren als [[Schriftsteller]]. Seit dem 4. Juni 1917 war er mit Caroline Merck, der Tochter von [[Carl Emanuel Merck]] und seiner Ehefrau Clara Blanckarts, verheiratet, die aus der bekannten Familie aus [[Darmstadt]] stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Spätphase der [[Weimarer Republik]] war Reinhold Aufsichtsratsmitglied mehrerer Unternehmen und Begründer der &amp;#039;&amp;#039;Zentralbank Deutscher Industrieller&amp;#039;&amp;#039; im Oktober 1928. Diese Bank hatte die Aufgabe, für deutsche Unternehmen US-Kredite mittleren Umfangs zu organisieren. Er unternahm 1927/28 Reisen in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], wo er Vorträge über den [[Dawes-Plan]] u.&amp;amp;nbsp;a. am &amp;#039;&amp;#039;Williamstown Institute of Politics&amp;#039;&amp;#039; hielt. Von 1930 bis 1933 war er als leitender Mitarbeiter bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung|Vossischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er Aufsichtsratsvorsitzender einer Zellstoff- und Papierfabrik in [[Jelenia Góra|Hirschberg]] und Betriebsleiter einer Papierfabrik in [[Halle (Saale)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] siedelte Reinhold nach [[Trizone|Westdeutschland]] über, wirkte dort als Schriftsteller und war als [[Privatdozent]] an der [[Yale University]] sowie an der [[University of Oxford]] tätig. Von 1953 bis zu seinem Tode war er Aufsichtsratsvorsitzender bei der [[Merck KGaA|E. Merck AG]] in Darmstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Reinhold schloss sich nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] an. Seit 1930 war er Mitglied der Deutschen Staatspartei (DStP), in der die DDP aufgegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Reinhold gehörte von 1919 bis 1924 der [[Sächsische Volkskammer|Sächsischen Volkskammer]] bzw. dem [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtag]] an. Von Mai 1928 bis Juli 1932 war er Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstags]]. Im Parlament vertrat er den Wahlkreis [[Hessen-Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Reinhold amtierte vom 6. April bis zum 13. Dezember 1920 sowie vom 4. Januar 1924 bis zum 27. Januar 1926 als sächsischer Staatsminister der Finanzen in den von [[Georg Gradnauer]], [[Wilhelm Buck]] und [[Max Heldt]] geleiteten Landesregierungen. Dabei widmete er sich besonders dem Ausbau der Wasserkraftwerke in Sachsen. Seinen Wohnsitz hatte er 1929 in Dresden-[[Loschwitz]], in der Villa Diana, Plattleite 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 19. Januar 1926 als [[Reichsministerium der Finanzen|Reichsminister der Finanzen]] in die von Reichskanzler [[Hans Luther]] geführte Regierung berufen und gehörte auch der von Reichskanzler [[Wilhelm Marx]] geleiteten Folgeregierung an. Im Frühjahr 1926 führte er im zweiten Kabinett Luther eine Steuersenkungsaktion durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Bildung einer Koalition aus [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]], [[Bayerische Volkspartei|BVP]], [[Deutsche Volkspartei|DVP]] und [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] schied er am 28. Januar 1927 aus der Reichsregierung aus und wurde in seinem Amt von [[Heinrich Köhler (Politiker, 1878)|Heinrich Köhler]] abgelöst. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der Nationalsozialisten zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Im Jahre 1935 wohnte er in [[Berlin-Dahlem]], Heideweg 9. 1940 kaufte er außerdem die Burg [[Schloss Rannariedl|Rannariedl]] in Oberösterreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglied des Aufsichtsrats 1929 ==&lt;br /&gt;
* Centralbank deutscher Industrie (Vorsitz)&lt;br /&gt;
* [[Kurt Wolff Verlag]] AG&lt;br /&gt;
* Thodesche Papierfabrik AG&lt;br /&gt;
* [[Heilmann &amp;amp; Littmann]], Bau- und Immobilien AG&lt;br /&gt;
* Preußische Hypotheken-Actien-Bank, Berlin&lt;br /&gt;
* [[Aktiengesellschaft Sächsische Werke]]&lt;br /&gt;
* [[Sachsenwerk]], Licht- und Kraft-AG&lt;br /&gt;
* Sächsische Bank, Dresden&lt;br /&gt;
* Officin Haag-Drugelin, Leipzig&lt;br /&gt;
* Großenhainer Wechselbank, [[Großenhain]]&lt;br /&gt;
* Sondermann &amp;amp; Stier AG, Chemnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Pfauenaugentag.&amp;#039;&amp;#039; 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rügers Schwarzsehen.&amp;#039;&amp;#039; 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Empörung Heinrichs VII. gegen seinen Vater.&amp;#039;&amp;#039; 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstags-Parteien.&amp;#039;&amp;#039; 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Finanz- und Wirtschaftspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Rede gehalten am 23. April 1927 zu Hamburg, Leipzig 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Economic, Financial and Political State of Germany since the War.&amp;#039;&amp;#039; New Haven 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Wirtschaftsführer]]. Lebensgänge deutscher Wirtschaftspersönlichkeiten. Ein Nachschlagebuch über 13000 Wirtschaftspersönlichkeiten unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg/Berlin/Leipzig 1929, {{DNB|948663294}}.&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist’s?&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|369|370|Reinhold, Peter Paul|[[Jürgen Frölich (Historiker)|Jürgen Frölich]]|116423269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116423269}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=116423269}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116423269}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Andreas Peschel|116423269|Peter Reinhold (1887–1955)}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116423269|titel=Reinhold, Peter Paul|datum=2026-01-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinhold, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Merck KGaA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsfinanzwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blasewitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinhold, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reinhold, Peter Paul (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger und Politiker (DDP), MdR, Reichsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blasewitz]] &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Capri]], Italien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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