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	<title>Placenta accreta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:39:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Placenta_accreta&amp;diff=2247892&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 2 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert; 1 Link nach archive.org geprüft</title>
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		<updated>2026-04-29T09:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert; 1 Link nach archive.org geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = O43.2&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG =Krankhaft anhaftende Plazenta&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in der [[Geburtshilfe]] eine Störung der [[Plazenta]]haftung, bei der die Plazenta mit der Gebärmuttermuskulatur ([[Myometrium]]) verwachsen ist. Dadurch löst sich die Plazenta nach der Geburt des Kindes nicht ([[Plazentaretention]]) und es kann zu erheblichen Blutungen kommen. Die &amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039; kommt bei etwa einer von 2.500 [[Schwangerschaft]]en mit steigender Häufigkeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plazenta.png|mini|Normaler Aufbau einer Plazenta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Placenta accreta.png|mini|Verschiedene Formen der Plazentation]]&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039; fehlt die [[Endometrium|Decidua basalis]] teilweise oder völlig. Damit können [[Trophoblast]]en bis an die Gebärmuttermuskulatur heranwachsen (&amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039;) oder sogar in diese einwandern und -wachsen (&amp;#039;&amp;#039;Placenta increta/percreta&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Formen sind zu 10 bis 45 % mit einer &amp;#039;&amp;#039;[[Placenta praevia]]&amp;#039;&amp;#039; verbunden. Weitere Ursachen sind narbige Veränderungen an der Gebärmutter, wie sie beim [[Asherman-Syndrom]], welches vor allem nach Operationen an der Gebärmutter, wie [[Kürettage]]n&amp;lt;ref name=&amp;quot;Capella&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=S. Capella-Allouc, F. Morsad, C. Rongieres-Bertrand et al. |date=1999 |title=Hysteroscopic treatment of severe Asherman&amp;#039;s syndrome and subsequent fertility |journal=Hum Reprod |volume=14 |issue=5 |pages=1230–1233 |doi=10.1093/humrep/14.5.1230 |pmid=10325268 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach Myomentfernungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Al Serehi&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=A. Al-Serehi, A. Mhoyan, M. Brown, K. Benirschke, A. Hull, D. H. Pretorius |date=2008 |title=Placenta accreta: an association with fibroids and Asherman syndrome |journal=J Ultrasound Med |volume=27 |issue=11 |pages=1623–8 |pmid=18946102 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auftritt, oder nach [[Kaiserschnitt|Schnittentbindung]]en.&amp;lt;br /&amp;gt;Einige Untersuchungen zeigten zudem eine erhöhte Häufigkeit in Schwangerschaften mit weiblichen [[Fetus|Feten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.americanpregnancy.org American Pregnancy Association]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.americanpregnancy.org/pregnancycomplications/placentaaccreta.html |wayback=20060116063059 |text=Placenta Accreta.}}&amp;#039;&amp;#039; Januar 2004, zuletzt abgerufen am 21. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steigende [[Inzidenz (Medizin)|Inzidenz]] wird als Folge des Anstiegs der Rate von Kaiserschnitten gesehen. Auch Schwangere mit einem Alter von mehr als 35&amp;amp;nbsp;Jahren haben ein erhöhtes Risiko für Plazentaimplantationsstörungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet nach der Tiefe ihrer Verwachsung mit der Gebärmutterwand drei Formen der &amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe7&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | Form&lt;br /&gt;
! Beschreibung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot; | Anteil&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Placenta accreta&lt;br /&gt;
| Die Zotten wachsen bis an die Gebärmuttermuskulatur heran.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 75–78 %&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Placenta increta&lt;br /&gt;
| Die Zotten wachsen tief in die Gebärmutterwand ein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 17 %&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Placenta percreta&lt;br /&gt;
| Bei der schwerwiegendsten Form penetriert die Plazenta das komplette [[Myometrium]] bis zur [[Tunica serosa|Serosa]]. Die Plazenta kann darüber hinaus sogar in Harnblase und Rektum einwachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;David A. Miller: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.obfocus.com/high-risk/bleeding/hemorrhagepa.htm Accreta Obstetric Hemorrhage]&amp;#039;&amp;#039; High Risk Pregnancy Directory auf [http://www.obfocus.com/ ObFocus], 2. November 2004, zuletzt abgerufen am 21. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 5–7 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Placenta accreta wird nur selten vor der Geburt erkannt und ist zuweilen schwer zu diagnostizieren. In der [[Sonografie#Doppler-Verfahren|Doppler-Sonografie]] lassen sich neugebildete Blutgefäße in der Muskulatur der Gebärmutter nachweisen. Auch in der [[Magnetresonanztomographie]] (MRT) kann man Hinweise auf eine Plazentaimplantationsstörung finden. Jedoch lassen sie sich weder mit der Ultraschall-, noch mit der MRT-Untersuchung beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten [[Trimenon|Schwangerschaftsdrittel]] lassen sich erhöhte [[Alpha-1-Fetoprotein]]-Werte im mütterlichen [[Blutserum]] nachweisen, die jedoch auch Indikatoren für viele andere Dinge sind. Im dritten Trimester treten bei Plazentationsstörungen in einigen Fällen [[Vagina des Menschen|vaginale]] Blutungen auf, deren Ursache jedoch selten die Störung selbst ist. Kommt es nicht innerhalb von 30&amp;amp;nbsp;Minuten nach der Geburt des Kindes zur Geburt von Mutterkuchen und Eihüllen, muss man eine &amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039; in die [[Diagnose#Differenzialdiagnose|Differentialdiagnostik]] einbeziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Mayes, B. R. Sweet, D. Tiran: &amp;#039;&amp;#039;Mayes&amp;#039; Midwifery - A Textbook for Midwives.&amp;#039;&amp;#039; 12th Edition, Baillière Tindall 1997, ISBN 0-7020-1757-4, S. 524, 709.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Wird eine &amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039; vor der Geburt diagnostiziert, ist eine geplante Schnittentbindung, ggf. mit [[Hysterektomie|Gebärmutterentfernung]], der sicherste Geburtsmodus.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Royal College of Obstetricians and Gynaecologists]] (RCOG): &amp;#039;&amp;#039;2005 guideline on placenta previa and placenta previa accreta.&amp;#039;&amp;#039; National Guideline Clearinghouse 2006, 8570&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oyelese&amp;quot;&amp;gt;Y. Oyelese, J. C. Smulian: &amp;#039;&amp;#039;Placenta previa, placenta accreta, and vasa previa.&amp;#039;&amp;#039; Obstet Gynecol 107 (2006), 927-941&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der manuellen Plazentalösung wegen [[Plazentaretention]] kann es zu erheblichen Blutungen kommen. Eine vollständige Lösung des Mutterkuchens gelingt jedoch nur bei der &amp;#039;&amp;#039;Placenta adhaerens&amp;#039;&amp;#039; und der leichtesten Form der &amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039;. Dabei lassen sich fest anhaftende Plazentaanteile bei der &amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039; meist nur durch eine [[Kürettage]] entfernen. Bei den schwereren Formen (&amp;#039;&amp;#039;Pl. increta/percreta&amp;#039;&amp;#039;) lässt sich eine [[Hysterektomie]] meist nicht umgehen. Zur Verminderung der Blutungsstärke sind vorübergehend Wehenmittel und eine [[Infusion]]sbehandlung zum Volumenersatz notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Gebärmutter erhalten werden, weil der Kinderwunsch noch nicht erfüllt ist, kann eine operative Resektion um die Plazenta herum bei der &amp;#039;&amp;#039;Placenta increta&amp;#039;&amp;#039; erfolgreich sein. Die gebärmuttererhaltende Behandlung hat jedoch ein höheres Risiko von Komplikationen und ist nicht immer erfolgreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oyelese&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche konservative Techniken sind:&lt;br /&gt;
* das Belassen der Plazenta in der Gebärmutter&lt;br /&gt;
* die intrauterine Ballon-Katheterisierung zur Kompression der Blutgefäße&lt;br /&gt;
* eine [[Uterusmyom-Embolisation|Embolisation]] der Gebärmutterarterien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Schwangere sich für eine vaginale Entbindung entscheidet, obwohl der Verdacht auf eine &amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta&amp;#039;&amp;#039; besteht, sollten Blutprodukte zur [[Transfusion]] bereitgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[American College of Obstetricians and Gynecologists]] (ACOG) committee opinion. Committee on Obstetric Practice: &amp;#039;&amp;#039;Placenta accreta.&amp;#039;&amp;#039; Int J Gynaecol Obstet 77 (2002), 77-78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Willibald Pschyrembel]], [[Joachim Dudenhausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, 17. Auflage, Berlin 1991, ISBN 3-11-012881-0, S. 602 ff.&lt;br /&gt;
* Alexander Strauss: &amp;#039;&amp;#039;Klinikmanual Gynäkologie und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2009, ISBN 3-540-78374-1, [http://books.google.de/books?id=tudQfOiZQ_8C&amp;amp;pg=PA354 S. 354.] in der [[Google Bücher|Google Buchsuche]].&lt;br /&gt;
* [[Joachim Dudenhausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauenheilkunde und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 2002, ISBN 3-11-016562-7, [http://books.google.de/books?id=l1dVrgL-_dAC&amp;amp;pg=PA313 S. 313] in der [[Google Bücher|Google Buchsuche]].&lt;br /&gt;
* [[Henning Schneider]], [[Peter Husslein]], Karl-Theo M. Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2006, ISBN 3-540-33896-9, [http://books.google.de/books?id=WIWY4t0yTgcC&amp;amp;pg=PA794 S. 794] in der [[Google Bücher|Google Buchsuche]].&lt;br /&gt;
* Maritta Kühnert: &amp;#039;&amp;#039;Notfallsituationen in der Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 2009, ISBN 3-11-021378-8, [http://books.google.de/books?id=ql7esJmJd-MC&amp;amp;pg=PA63 S. 63] in der [[Google Bücher|Google Buchsuche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* José M Palacios Jaraquemada: [http://www.obgyn.net/displayarticle.asp?page=/us/placenta-accreta/placenta-accreta-imagesUS &amp;#039;&amp;#039;Placenta Accreta and Percreta: Sonographic, MRI, and Surgical Correlation.&amp;#039;&amp;#039;] auf OBGYN.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Placenta accreta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plazentationsstörung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Notfallmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebärmutter]]&lt;/div&gt;</summary>
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