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	<title>Purpurlicht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:32:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Purpurlicht&amp;diff=1391959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;R*elation: teillrevert (&quot;Gegenpurpurlicht&quot; wird dort nicht erwähnt)</title>
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		<updated>2022-08-14T06:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;teillrevert (&amp;quot;Gegenpurpurlicht&amp;quot; wird dort nicht erwähnt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Purpurlicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dämmerung]]phänomen durch verschieden gestreute Lichtanteile, das am Himmel [[Purpur (Farbe)|purpurfarben]] leuchtend erscheint. Es kann bei einem Sonnenstand zwischen 2° und 6° unter dem Horizont  während der Dämmerung  auftreten, vor beziehungsweise zu Beginn der sogenannten [[Blaue Stunde|Blauen Stunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beobachtung und Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Florencia 1995 11.jpg|mini|hochkant=1.9|Im Arno gespiegeltes Purpurlicht über Florenz]]&lt;br /&gt;
Das Purpurlicht kann in [[Mittlere Breiten|mittleren Breiten]] ab etwa 10 Minuten nach [[Sonne]]nuntergang über dem Westhorizont zu beobachten sein, die Sonne steht dann etwa 2° unter dem Horizont. Das Phänomen entsteht durch verschiedene Streuung von [[Sonnenlicht]] an kleinen [[Staub]]partikeln und [[Dunst (Atmosphäre)|Dunst]] in der Atmosphäre. In der frühen Dämmerungphase sind bei Tiefenwinkeln der Sonne zwischen 2° und 6° die Lichteinfallswinkel günstig. Die unteren Luftschichten werden dann nicht mehr von direktem Sonnenlicht erreicht, mittlere ([[aerosol]]haltige) und höhere (aerosolfreie) Atmosphärenschichten jedoch noch. So kann unterschiedliches [[Streulicht]] aus mittleren und höheren Schichten zusammen sichtbar werden. Unter besonderen Bedingungen ist später bei tieferem Sonnenstand (um −15°) über eine Stunde nach Sonnenuntergang ein &amp;#039;&amp;#039;Nachpurpurlicht&amp;#039;&amp;#039; beobachtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/purpurlicht/12906 &amp;#039;&amp;#039;Purpurlicht&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Geowissenschaften&amp;#039;&amp;#039; auf [[Spektrum.de]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Purpurlicht.jpg|mini|hochkant=1.9|Nachpurpurlicht über Aachen (Sonnenstand etwa −13°)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftreten, Sichtbarkeit und Stärke des Purpurlichts sind stark von den Wetter- und Beobachtungsbedingungen abhängig; neben [[Luftdruck]] und [[Wind]]verhältnissen in der [[Stratosphäre]] sind Gehalt und Verteilung von streuenden Partikeln in den Luftschichten entscheidend. Ursachen für auffälliges Purpurlicht können Waldbrände, [[Vulkanausbruch|Vulkanausbrüche]] und die [[Luftverschmutzung]] über Großstädten sein. Dann kann auch die dem Purpurlicht nachfolgende &amp;#039;&amp;#039;Purpurdämmerung&amp;#039;&amp;#039; eindrucksvoll sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische Voraussetzungen für das Purpurlicht sind Streuungen von Sonnenlicht in Luftschichten mit unterschiedlichen Streulichtanteilen, die den Beobachter sowohl mit einem langwelligen (roten) als auch mit einem kurzwelligen (blauen) Anteil erreichen. Denn die [[Farbempfindung]] eines [[Purpur (Farbe)|Purpurtons]] entsteht nur, wenn auf der [[Netzhaut]] des Auges gleichzeitig verschiedene [[Farbreiz]]e von beiden Enden des [[Licht|sichtbaren Spektrums]] zusammentreffen, und ist eine qualitative Besonderheit der menschlichen [[Farbwahrnehmung]] (siehe auch [[Purpurlinie]]). In diesem Fall ist es die Wahrnehmung der überlagerten Anteile von rotem Streulicht aus dunstigen Schichten und von blauem Streulicht aus höheren Schichten der Atmosphäre. Die blauen Anteile gelangen durch [[Rayleigh-Streuung]] des Sonnenlichts an Luftmolekülen zum Beobachter. Die Dunstanteile in den tieferen Schichten verursachen eine [[Mie-Streuung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eine umfangreiche Beschreibung der zeitlichen Abfolge einer Abenddämmerung findet sich in Karl Mütze, Leonhard Foitzik, Wolfgang Krug, Günter Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;ABC der Optik&amp;#039;&amp;#039;. VEB F.A.Brockhaus Verlag, Leipzig 1961, Stichwort: Dämmerungserscheinungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seltenen Fällen kann es gegenüber der untergegangenen Sonne auch zu einem Widerschein des Purpurlichts am Gegenhorizont kommen, als &amp;#039;&amp;#039;Gegenpurpurlicht&amp;#039;&amp;#039; während der (unteren) [[Gegendämmerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Volksmund [[Morgenröte|Morgenrot]] beziehungsweise [[Abendrot]] genannte Widerstrahlen an [[Wolke]]nformationen der [[Troposphäre]] ist nicht der als Purpurlicht bezeichnete Effekt. Nicht selten werden im Zusammenhang mit Purpurlicht auffällige [[Dämmerungsstrahlen]] beobachtet. Deren Auftreten hat nichts mit dem Purpurlicht zu tun; jedoch fallen sie auf ein Purpurlicht projiziert weit mehr auf als in einer normalen Dämmerung mit blauem Himmelshintergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.purpurlicht.de/ Farbenzauber in der Dämmerung – Das Purpurlicht]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auftreten von intensivem Purpurlicht über großen Teilen West- und Mitteleuropas im Februar 2008 werden mittlerweile auch [[polare Stratosphärenwolken]] (PSC) als eine mögliche atmosphärische Bedingung vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Hinz, P. Krämer, G.P. Können: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://s3.amazonaws.com/gunther-konnen/documents/185/2009_PSC_Weather.pdf?1292781149 |wayback=20150402093828 |text=Polar Stratospheric Clouds over Western Europe |archiv-bot=2019-05-08 13:59:45 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; Weather – April 2009, Vol. 64, No. 4 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Streuung an Partikeln solcher in der Dämmerung beschienenen über 20&amp;amp;nbsp;km hohen Wolken war wahrscheinlich auch der besondere Umstand für ein spektakuläres Purpurlicht, das am 6. Dezember 2002 die [[Polarnacht]] über [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen]] fast taghell erleuchtete, als „Red Sky-Event“.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Sigernes et al.: &amp;#039;&amp;#039;[http://fred.unis.no/6dec2002/Default.htm The Mysterious Red Sky on 6 December 2002]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Photometeor]]&lt;br /&gt;
[[en:Purple light]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;R*elation</name></author>
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