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	<title>Quarmbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-12T04:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Quedlinburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/45/31.761/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11/8/13.445778/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 151 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 157&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://atlas.zensus2022.de/ Zensusatlas 2022, Statistische Ämter des Bundes und der Länder], abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06484&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03946&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quarmbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Quedlinburg]]. Er liegt zwei Kilometer südlich von Quedlinburg am Quarmbach. Der Ort besteht aus vier Teilen: einer mittelalterlichen [[Wüstung]] der [[Quedlinburger Wüstungen]] &amp;#039;&amp;#039;Quernbeck&amp;#039;&amp;#039;, die ein wichtiger archäologischer Fundort in [[Sachsen-Anhalt]] ist, einem ehemaligen Flugplatz und Fliegerhorst, dem ehemals größten Standort der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|sowjetischen Streitkräfte]] im Umkreis von [[Halberstadt]] und dem heutigen Ortsteil und Gewerbegebiet Quarmbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wüstung Quarmbeck ==&lt;br /&gt;
Das mittelalterliche Dorf &amp;#039;&amp;#039;Quernbeck&amp;#039;&amp;#039; wurde 936 erstmals erwähnt. Es fiel wüst vor dem Jahr 1426.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugplatz und Fliegerhorst ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1927 wurde der Verkehrslandeplatz Quedlinburg-Quarmbeck eröffnet. Im September 1935 wurde mit dem Umbau des Verkehrslandeplatzes Ostharz zum Fliegerhorst Quedlinburg begonnen. Für den Ausbau zu einem Schulungszentrum für Militärflieger&amp;lt;ref&amp;gt;[http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?17,1407812,1407812 Die Anschlussbahn Bad Suderode–Kaserne Quarmbeck] bei Drehscheibe-Online&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden zeitweilig 500 Maurer aus dem Eichsfelder und Limburger Raum und eine unbekannte Zahl kriegsgefangener [[Zwangsarbeiter]] eingesetzt. In diesem militärischen Flugausbildungszentrum leistete unter anderem der [[Jagdflieger]] [[Hans-Joachim Marseille]] seine infanteristische [[Grundausbildung]] und der Schauspieler [[Heinz Rühmann]] seine Grundausbildung als Abwehrflieger.&amp;lt;ref&amp;gt;Anka Brüggemann, Grit Wurlitzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Durch meine Brille; Teil 2&amp;#039;&amp;#039;. Quedlinburg 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horst wurde am 2. Oktober 1936 eingeweiht. Als erster Truppenteil zog die Flieger-Ersatz-Abteilung 17 ein. Die Flieger-Ersatz-Abteilung 12 wurde auf dem Platz neu errichtet. Im Oktober 1938 verlegte man die Flieger-Ersatz-Abteilung 17 nach Österreich, sie wurde vom Flieger-Regiment 17 abgelöst. Am 25. August 1939 wurden die in Quedlinburg liegenden Truppenteile alarmiert und nahmen am II. Weltkrieg teil. Im April 1941 wurde das Fallschirmjäger-MG-Bataillon 7 nach Quedlinburg verlegt. Im November 1942 wurde das Flieger-Regiment 17 in Luftwaffen-Jäger-Regiment 17 umbenannt und an der Ostfront eingesetzt. 1944 wurde das Reserve-Grenadier-Regiment 267 in der Infanterie-Kaserne aufgestellt. Es kam zum Küstenschutz an die Kanalküste. Im Oktober 1944 lag der Stab der 2. Fallschirmjäger-Division in der Stadt. Am 19. April 1945 erreichten die amerikanischen Truppen Quedlinburg. Die Kasernen und der Fliegerhorst wurden verlassen vorgefunden. Anschließend übernahmen die Briten und ab Juli 1945 die Russen die Stadt. 1949 zog auf dem ehemaligen Fliegerhorst die kasernierte Volkspolizei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sowjetischer Truppenstandort ==&lt;br /&gt;
1953 wurde der Horst von den sowjetischen Truppen übernommen. Quarmbeck war, bis zu seiner Räumung im Jahre 1993, der größte Standort sowjetischer Streitkräfte im Umkreis von Halberstadt. Im Sommer 1960 sind rund 100 deutsche Familien nördlich des Kohlweges nach Quedlinburg und Thale ausquartiert worden. Als Sichtschutz errichtete man eine zwei Meter hohe Bretterwand an der Ost- und Westseite. Danach wurden auf dem ehemaligen Fliegerhorst Quarmbeck unter hohen Sicherheitsvorkehrungen [[Marschflugkörper]] im Kasernenbereich stationiert. Im Militärjargon waren das „Frontflügelraketen“, die auf den ersten Blick einem Jagdflugzeug ähnlich sahen, allerdings fehlte die Pilotenkabine, stattdessen verbarg sich im Rumpf ein 1.000 Kilogramm schwerer (Atom-)Sprengsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Freundt (Hrsg.) / Stefan Büttner:Rote Plätze: Russische Militärflugplätze in Deutschland 1945–1994&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sicher ist, dass hier ab 1962 das Luftverteidigungssystem „Dwina/Wolchow“ stationiert war, das damals als das modernste galt. In engem Zusammenhang mit der Stationierung von Marschflugkörpern stehen wahrscheinlich auch Beobachtungen von unterirdischen Bauarbeiten am Südhang des Liebfrauenberges. Nach dem Abzug der Marschflugkörper 1968 verschwand vieles auch unter Neubauten. In Quarmbeck befanden sich nunmehr ein Panzerregiment, ein Aufklärungsbataillon und Einheiten der Truppenluftabwehr mit dem Raketenkomplex 2K11 und Buk. Die Wirkung der Radarantennen der Aufklär- und Leitstationen waren durch kurze Bildstörungen beim Fernsehempfang bemerkbar. Dort waren mindestens vier Einheiten der Sowjetarmee untergebracht: das 115. selbständige Panzerregiment, das 443. Funktechnische Bataillon, die 1309. FlaRaketenabteilung und das 4. Aufklärungsbataillon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorf und Gewerbegebiet ==&lt;br /&gt;
Die Gewerbefläche liegt in südlicher Richtung von Quedlinburg, rund fünf Kilometer vom Stadtkern entfernt, und umfasst ein Areal von 105 ha, von denen rund 67 ha gewerbsmäßig verfügbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Quarmbeck ist an der [[Landesstraße]] L&amp;amp;nbsp;239 ([[Bundesstraße 6n|B&amp;amp;nbsp;6n]] Abfahrt Quedlinburg Ost–[[Bundesstraße 242|B&amp;amp;nbsp;242]] in Güntersberge) gelegen und hat Anschluss an das Busnetz der [[Harzer Verkehrsbetriebe]]. Mit der seit 2006 verlängerten Strecke der [[Selketalbahn]] hat Quarmbeck erneut Anschluss an [[Bahnhof Quedlinburg|Quedlinburg]], nachdem zum Ende des Jahres 2004 die [[Nebenbahn]] [[Bahnstrecke Frose–Quedlinburg|Frose–Quedlinburg]] stillgelegt worden war. Die [[Stichbahn|Stichstrecke]] vom [[Bahnhof Bad Suderode]] bis zum Fliegerhorst ist heute nur noch teilweise zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.quedlinburg.de// www.quedlinburg.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.nachrichtenbetriebsamt.de/tla1.htm Der GSSD-Standort Quarmbeck] www.nachrichtenbetriebsamt.de&lt;br /&gt;
* {{Youtube|id=NXZRs4p4vJ8|titel=Квармбек. ГСВГ. Германия. Quarmbeck. Germany. 2024}} 26.08 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Quedlinburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Quedlinburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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