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	<title>Quastenflosser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-17T11:11:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-41434-48&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-41434-48&quot;&gt;~2025-41434-48&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-41434-48&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-41434-48 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Alnilam&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Alnilam (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Alnilam&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Ordnung. Zur 1938 entdeckten lebenden Spezies siehe [[Komoren-Quastenflosser]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Paläoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Modus            = Paläobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Quastenflosser&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Coelacanthiformes&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Lew Semjonowitsch Berg|Berg]], 1937&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Quastenflosser&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Coelacanthi&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = &lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Fleischflosser&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sarcopterygii&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überklasse&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kiefermäuler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Gnathostomata&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Wirbeltiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Vertebrata&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterstamm&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Chordatiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Chordata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Stamm&lt;br /&gt;
| Bild             = Latimeria Paris.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Komoren-Quastenflosser]] (&amp;#039;&amp;#039;Latimeria chalumnae&amp;#039;&amp;#039;). [[Präparat|Museumspräparat]] eines 1968 gefangenen Männchens, Länge 1,32 m.&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterVon  = [[Devon (Geologie)|Devon]]&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterBis  = heute&lt;br /&gt;
| MioVon           = 409&lt;br /&gt;
| MioBis           = 0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quastenflosser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Coelacanthiformes, „Hohlstachler“, von {{grcS|κοῖλος|koílos}} „hohl“ und {{lang|grc|ἄκανθα|akantha}} „Stachel, Dorn“; auch Coelacanthimorpha, Actinistia) sind eine Gruppe der [[Knochenfische]] in der [[Klasse (Biologie)|Überklasse]] der [[Fleischflosser]] (Sarcopterygii). Ihre nächsten Verwandten sind die [[Lungenfische]] (Dipneusti) und die [[Landwirbeltiere]] (Tetrapoda).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fossil]] sind etwa 70 [[Art (Biologie)|Arten]] der Quastenflosser in 28 [[Gattung (Biologie)|Gattungen]] bekannt. Ihr [[Fossilbericht]] setzt im [[Unterdevon]] vor etwa 409 Millionen Jahren ein und bricht in der späten [[Oberkreide]] vor mehr als 70 Millionen Jahren ab. Daher ging man bis zur Entdeckung des [[Rezent (Biologie)|rezenten]] Quastenflossers, des [[Komoren-Quastenflosser]]s (&amp;#039;&amp;#039;Latimeria chalumnae&amp;#039;&amp;#039;) 1938 im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] vor Südafrika, davon aus, dass die Quastenflosser das [[Massenaussterben]] am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren ([[Kreide-Paläogen-Grenze]]) nicht überstanden hatten. 1997 wurde vor der indonesischen Insel [[Sulawesi]] eine sehr ähnliche zweite [[Art (Biologie)|Art]] entdeckt und als [[Manado-Quastenflosser]] (&amp;#039;&amp;#039;Latimeria menadoensis&amp;#039;&amp;#039;) beschrieben. Die rezenten Quastenflosser gehören zu den bekanntesten „[[Lebendes Fossil|lebenden Fossilien]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name „Quastenflosser“ stammt von der veralteten wissenschaftlichen Bezeichnung „Crossopterygii“ ({{grcS|κρόσσος|króssos}} „[[Quaste|Troddel, Quaste]]“ und {{lang|grc|πτέρυξ|ptéryx}}, „Flügel“) und bezieht sich auf die pinsel- beziehungsweise quastenförmige Ausbildung der sechs Ruderflossen (P, V, D2 und A). Das [[Taxon]] „Crossopterygii“ ist heute veraltet und gilt als [[paraphyletisch]], da darin die beiden Reihen Actinistia (mit den rezenten [[Latimeria|Latimerien]]) und die fossilen [[Rhipidistia]], die den Landwirbeltieren näherstanden, vereinigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Klassifikation bestehen in der [[Nomenklatur (Biologie)|Nomenklatur]] zwischen den Taxa [[Klasse (Biologie)|Klasse]] und  [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] kleine Unstimmigkeiten. So werden in einem System ([[Joseph S. Nelson|Nelson]], 2006), das meist verwendet wird, die Actinistia und die Coelacanthimorpha synonym behandelt und als Unterklasse betrachtet. Im anderen, weniger gebräuchlichen System werden die Coelacanthimorpha als Infraklasse (englisch &amp;#039;&amp;#039;infraclass&amp;#039;&amp;#039;) und die Actinistia als Unterklasse (englisch &amp;#039;&amp;#039;subclass&amp;#039;&amp;#039;) betrachtet. Einigkeit bei der Nomenklatur besteht in beiden Fällen bei der Ordnung (Coelacanthiformes) und der Klasse (Sarcopterygii). Der Begriff „Quastenflosser“ ist keinem Taxon klar zugeordnet. Für Coelacanthimorpha wird gelegentlich umgangssprachlich der Name „Gombessa“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Körperbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Coelacanth london 2.JPG|mini|Bemuskelte Brustflosse (Sarcopterygium) am [[Präparat]] eines Komoren-Quastenflossers im Londoner [[Natural History Museum]] ]]&lt;br /&gt;
Ein gemeinsames Merkmal ([[Synapomorphie]]) der Quastenflosser und [[Lungenfische]] ist das teilweise verknöcherte und mit [[Muskulatur]] versehene [[Skelett]] der [[Brustflosse|Brust-]] und [[Bauchflosse]]n. Sie werden deshalb zur Klasse der [[Fleischflosser|Fleisch-]] oder Muskelflosser (Sarcopterygii) zusammengefasst. Ähnlich gebaut sind aber auch die zweite Rücken- und die Afterflosse, die dem Fisch ein präzises örtliches Manövrieren ermöglichen. Die vordere Rückenflosse ist für die Actinistia kennzeichnend stachelig entwickelt (eine Parallele zur D1 der [[Stachelflosser]] (Acanthopterygii) – worauf gr. &amp;#039;&amp;#039;aktis&amp;#039;&amp;#039; „Strahl“ hinweisen soll).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Brust- und Bauchflossen ähnelt dem Bau der Gliedmaßen der Landwirbeltiere. Vermutlich haben frühe Quastenflosser-Arten ihre muskulösen [[Flosse]]n zur Fortbewegung am Meeresboden, möglicherweise auch an Land benutzt. Ein mit Fett gefülltes blasenartiges Organ am Darm, das als [[Rudiment]] einer auch als [[Lunge]] nutzbaren [[Schwimmblase]] interpretiert wird, gilt als Indiz für die Fähigkeit der „Ur-Latimeria“, Luft zu atmen. Bei den rezenten Lungenfischen ist ein solches Organ noch vorhanden und funktionsfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quastenflosser verfügen über ein [[Gelenk (Anatomie)|Gelenk]] im [[Schädel]]. Dieses Gelenk erlaubt es ihnen, den [[Oberkiefer]] gegenüber dem hinteren Schädelteil anzuheben ([[Schädelkinese]]), um so beim Fressen die Maulöffnung zu vergrößern. Wichtig für den Nahrungserwerb ist auch das [[Lorenzinische Ampullen|Rostralorgan]], eine Höhlung im Schädel an der Schnauzenspitze, mit deren Sinneszellen &amp;#039;&amp;#039;Latimeria&amp;#039;&amp;#039; [[Elektrische Orientierung|elektrische Felder]] wahrnimmt, wie sie alle lebenden Tiere umgeben. Ähnliche Elektro[[Rezeptorzelle|rezeptoren]] haben viele primitivere Fische, darunter die [[Haie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Latimeria&amp;#039;&amp;#039; wird bis zu zwei Meter lang und 100 Kilogramm schwer. Das Gehirn eines solchen Fisches wiegt allerdings nur einige Gramm. Es nimmt in der [[Schädelhöhle]], durch die auch das genannte Gelenk verläuft und die sonst von einem fettigen [[Lymphatisches System|lymphoiden]] Gewebe erfüllt ist, nur sehr wenig Raum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolution ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Macropoma 1848.png|mini|Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Macropoma]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Oberkreide von Europa ist mehr als 70 Millionen Jahre alt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Latimeria Chalumnae - Coelacanth - NHMW.jpg|mini|[[Präparat]] eines Komoren-Quastenflossers im [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum Wien]] ]]&lt;br /&gt;
Die [[Rhipidistia]], nahe Verwandte der Quastenflosser und Lungenfische, werden als Vorfahren der ersten Landwirbeltiere angesehen. Der Aufbau des Skelettes ähnelt &amp;#039;&amp;#039;[[Ichthyostega]]&amp;#039;&amp;#039;, einem Fossil, das als eines der ersten [[Amphibien]] und damit als Landwirbeltier angesehen wird. Der Quastenflosser verwendet seine Flossen in einer Art „[[Kreuzgang (Biologie)|Kreuzgang]]“, aber er bewegt sich nur schwimmend. Die Evolution hatte somit eine Art des „[[Gehen]]s“ hervorgebracht, die erst später an Land verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quastenflosser werden oft als die „Urahnen“ der Landwirbeltiere (Amphibien etc.) dargestellt. Diese ungenaue Darstellung bezieht sich nicht auf die [[Rezent (Biologie)|rezenten]] Quastenflosser, sondern auf die letzten gemeinsamen Vorfahren der Quastenflosser und der Landwirbeltiere. Hierdurch wird klar, dass [[Genom]]vergleiche der heute gefangenen Quastenflosser keine Aussage über die evolutionäre Verwandtschaft der „Ur-Quastenflosser“ zu den rezenten Landwirbeltieren zulassen. Die genetische Anpassung der den ursprünglichen Quastenflossern [[Morphologie (Biologie)|morphologisch]] sehr ähnlichen rezenten Tiere an den Lebensraum [[Kontinentalschelf]] hatte ebenso lange Zeit wie die Entwicklung der heute lebenden Landwirbeltiere. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Genom der heutigen Quastenflosser dem der ältesten [[paläozoisch]]en Formen gleicht, ist daher sehr gering, da eine ähnliche äußere Erscheinung keine Rückschlüsse auf die genetische Übereinstimmung zulässt. Tatsächlich ergaben genetische Vergleiche, dass die Lungenfische eine deutlich größere genetische Übereinstimmung mit den Landwirbeltieren aufweisen als die Quastenflosser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste bekannte Quastenflosser ist &amp;#039;&amp;#039;[[Eoactinistia]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Unterdevon]] von Australien. Die jüngsten [[fossil]]en Zeugnisse stammen aus 70 Millionen Jahre alten [[Sediment und Sedimentgestein|Ablagerungen]] der späten Oberkreide. Ihre Blütezeit lag in der [[Trias (Geologie)|Trias]]. Daher glaubte man lange, die Quastenflosser wären spätestens mit den [[Dinosaurier]]n und vielen anderen Lebewesen am Ende des [[Mesozoikum]]s [[Aussterben|ausgestorben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Latimeria chalumnae01.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Latimeria chalumnae&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchboot Geo im Nautineum Stralsund.jpg|mini|Das Tauchboot &amp;#039;&amp;#039;Geo&amp;#039;&amp;#039; im Stralsunder [[Nautineum Dänholm]], 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Dezember 1938 entdeckte [[Marjorie Courtenay-Latimer]], Leiterin des [[East London Museum]]s im südafrikanischen [[East London (Südafrika)|East London]], in einem großen Fischfang einen stahlblauen, 1,50 Meter langen und 52 Kilogramm schweren Fisch. Das Tier war von einem Fischdampfer unter dem Kommando von Hendrik Goosen in den Gewässern des [[Indischer Ozean|Indischen Ozeans]] vor der [[südafrika]]nischen Küste nahe der Mündung des [[Chalumna]] gefangen worden. Da Courtenay-Latimer sich mit Kapitän Goosen angefreundet hatte, wurde sie regelmäßig über die Einfahrt des Schiffes in den Hafen informiert und hatte die Erlaubnis, interessante Einzelstücke aus dem Fang für ihr Museum auszuwählen. Auffallend an dem Fisch waren neben den großen Schuppen die fleischigen Flossen, die wie Gliedmaßen abstanden, und der mächtige Unterkiefer. Das Exemplar war wegen der Druckverringerung (Dekompression) beim Einholen des Netzes bereits tot. Courtenay-Latimer schickte eine Skizze des Fisches an den Chemiker [[James Leonard Brierley Smith|James L. B. Smith]], einen bekannten Amateur-Fischkundler an der [[Rhodes-Universität]] in [[Grahamstown]], Südafrika. „Ich wäre kaum erstaunter gewesen, wenn ich auf der Straße einem Dinosaurier begegnet wäre“, schrieb er in seiner ersten Reaktion. Quastenflosser kannte man bis dahin nur als Fossilien und nahm an, dass sie vor über 350 Millionen Jahren im [[Devon (Geologie)|Devon]] entstanden waren und gegen Ende der [[Kreidezeit]] ausstarben. Smith untersuchte den Fund genauer und identifizierte ihn als Nachfahren der fossilen Quastenflosser. Smith benannte den [[Komoren-Quastenflosser]] nach seiner Entdeckerin und dem Fluss Chalumna als &amp;#039;&amp;#039;Latimeria chalumnae&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 14 Jahre später, im Jahr 1952, wurde in der Gegend zwischen den [[Komoren]]inseln und [[Madagaskar]], 3000&amp;amp;nbsp;km von der ersten Fundstelle entfernt, ein zweiter Quastenflosser gefangen. Hier war der Fisch den Einheimischen unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kombessa&amp;#039;&amp;#039; bekannt und wurde als wenig begehrter Fisch verzehrt. Seine rauen [[Kosmoidschuppe|Schuppen]] verwendete man als Ersatz für [[Schleifpapier]].&lt;br /&gt;
Es konnten dann noch weitere Exemplare gefangen werden, einmal sogar ein lebendes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1987 gelang es einer deutschen Forschergruppe des [[Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie|Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie]] unter Leitung von [[Hans Fricke (Biologe)|Hans Fricke]] erstmals, den Quastenflosser in seinem natürlichen Lebensraum vor den Komoren zu beobachten. Dabei entdeckten der Tauchbootpilot Jürgen Schauer und der Münchner Biologiestudent Olaf Reinicke am 17. Januar 1987 vom Tauchboot &amp;#039;&amp;#039;[[Geo (U-Boot)|Geo]]&amp;#039;&amp;#039; aus in 198 Metern Tauchtiefe den ersten Quastenflosser in seinem natürlichen Lebensraum. Damals entstanden auch die ersten Fotos und Filmaufnahmen von lebenden Quastenflossern. Die Bilder gingen damals um die Welt. Von 1989 an wurde mit Unterstützung der [[Zoologische Gesellschaft Frankfurt|Zoologischen Gesellschaft Frankfurt]] ein langjähriges Projekt zur Erforschung der Quastenflosser durchgeführt. Bei diesem und weiteren Projekten wurde auch erstmals das neu gebaute Tauchboot &amp;#039;&amp;#039;[[Jago (U-Boot)|Jago]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Das Boot erreicht eine Tiefe von 400 Metern und so konnte fast der gesamte Lebensraum dieser seltenen Tiere untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erneute Sensation gab es, als das amerikanische Studentenehepaar Erdmann 1997 und 1998 tote Quastenflosser auf dem Fischmarkt von Manado Tua ([[Sulawesi]]) in Indonesien entdeckte – rund 10.000 Kilometer von den Komoren entfernt. Inzwischen fand das Fricke-Forscherteam mit der &amp;#039;&amp;#039;Jago&amp;#039;&amp;#039; auch dort lebende Quastenflosser, die als [[Manado-Quastenflosser]] (&amp;#039;&amp;#039;Latimeria menadoensis&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Latimeria distribution RUS.png|mini|Verbreitung der beiden &amp;#039;&amp;#039;[[Latimeria]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten]]&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Latimeria chalumnae&amp;#039;&amp;#039; kommt in dem Gebiet zwischen den [[Komoren]] und [[Madagaskar]] in einer Tiefe von 150 bis 400&amp;amp;nbsp;Metern vor. Besiedelt sind Höhlen der Komoreninseln [[Grande Comore]], wo mit der [[Zone du Coelacanthe]] ein Schutzgebiet etabliert wurde, und [[Anjouan]]. Die zweite [[Art (Biologie)|Art]] der Gattung, der nach der Hafenstadt [[Manado]] benannte Manado-Quastenflosser (&amp;#039;&amp;#039;Latimeria menadoensis&amp;#039;&amp;#039;), fand man in den indonesischen Meeresgebieten zwischen [[Borneo]] und [[Sulawesi]]. Diese Tiere unterscheiden sich [[Morphologie (Biologie)|morphologisch]] kaum von den Tieren von den Komoren. [[Molekulargenetik|Molekulargenetische]] Untersuchungen der [[mtDNA]] zeigen jedoch Unterschiede. Die lassen darauf schließen, dass die beiden Populationen seit etwa zehn Millionen Jahren reproduktiv isoliert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 entdeckten Tiefseetaucher im südafrikanischen [[iSimangaliso-Wetland-Park]] am oberen Rand des Canyons mehrere Quastenflosser der Art &amp;#039;&amp;#039;Latimeria chalumnae&amp;#039;&amp;#039; in einer Höhle in 100 Meter Tiefe. Das größte Exemplar war zwei Meter lang. Insgesamt wurden 25 Exemplare nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=Vereinfachte Phylogenetische Systematik der Quastenflosser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wendruff &amp;amp; Wilson&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=&amp;amp;nbsp;Coelacanthiformes&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
    |1=Miguashaiidae&lt;br /&gt;
    |2={{Klade&lt;br /&gt;
       |1=Diplocercidae&lt;br /&gt;
       |2={{Klade&lt;br /&gt;
          |1=Hadronectoridae&lt;br /&gt;
          |2={{Klade&lt;br /&gt;
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                   |1=Coelacanthidae&lt;br /&gt;
                   |2=Laugiidae&lt;br /&gt;
                   }}&lt;br /&gt;
                |2={{Klade&lt;br /&gt;
                   |1=Whiteiidae&lt;br /&gt;
                   |2={{Klade&lt;br /&gt;
                      |1=Rebellatricidae&lt;br /&gt;
                      |label2=Latimerioidei&lt;br /&gt;
                      |2={{Klade&lt;br /&gt;
                         |1=Mawsoniidae&lt;br /&gt;
                         |2=Latimeriidae&lt;br /&gt;
}} }} }} }} }} }} }} }} }}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
Die Quastenflosser gehören zu den [[Fleischflosser]]n (Sarcopterygii) und sind die Schwestergruppe der [[Dipnotetrapodomorpha]], zu denen insbesondere die [[Lungenfische]] (Dipnoi bzw., unter Einschluss einiger ausgestorbener Vertreter, [[Dipnomorpha]]) sowie die [[Tetrapodomorpha]], das heißt die ausgestorbenen engsten fischartigen Verwandten der Landwirbeltiere einschließlich der [[Landwirbeltiere]] (Tetrapoda) selbst, gehören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nelson_2016&amp;quot;&amp;gt;Joseph S. Nelson: &amp;#039;&amp;#039;Fishes of the World.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley &amp;amp; Sons, 2016, ISBN 978-1-118-34233-6, S.&amp;amp;nbsp;102, 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den zehn [[Familie (Biologie)|Familien]] der Quastenflosser sind alle bis auf eine [[Aussterben|ausgestorben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nelson_2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Coelacanthus granulatus.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Coelacanthus granulatus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coccoderma bavaricum Reil, 1888.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Coccoderma bavaricum&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reconstruction of the living coelacanth Foreyia maxkuhni - Alain Bénéteau.jpg|mini|Lebendrekonstruktion von &amp;#039;&amp;#039;Foreyia maxkuhni&amp;#039;&amp;#039; aus der Trias der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Undina penicillata Ob Jura Painten D Ch1855.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Holophagus penicillatus&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Undina penicillata&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Oberen Jura von [[Painten]] in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:†Allenypterus montanus Unt Karbon Bear Gulch Montana USA Ch927.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Allenypterus montanus&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Serpukhovium|spätunterkarbonischen]] [[Bear-Gulch-Kalkstein]] von Nordamerika]]&lt;br /&gt;
[[Datei:†Caridosuctor populosum Unt Karbon Bear Gulch USA Ch1056.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Caridosuctor populosum&amp;#039;&amp;#039; aus dem spätunterkarbonischen Bear-Gulch-Kalkstein von Nordamerika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterklasse Actinistia&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Eoactinistia]]&amp;#039;&amp;#039; † [[Unterdevon]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Johanson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ordnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quastenflosser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Coelacanthiformes)&lt;br /&gt;
*** Familie Miguashaiidae † (Devon)&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Miguashaia]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
*** Familie Diplocercidae † (Devon bis Unteres [[Karbon (Geologie)|Karbon]])&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Diplocercides]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
*** Familie [[Hadronectoridae]] †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Allenypterus]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Hadronector]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Polyosteorhynchus]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
*** Familie [[Rhabdodermatidae]] † (Karbon)&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Caridosuctor]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Rhabdoderma]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
*** Familie [[Coelacanthidae]] †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Axelia]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Coelacanthus]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Ticinepomis]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Wimania]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
*** Familie [[Laugiidae]] † (Unterer Trias bis [[Oberjura]])&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Blemnocerca]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Coccoderma]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Laugia]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
*** Familie Whiteiidae † ([[Trias (Geologie)|Trias]])&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Atacamaia]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Axelia]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Piveteauia]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Wimania]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Whiteia]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
*** Familie Rebellatricidae † (Trias)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wendruff &amp;amp; Wilson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;[[Rebellatrix]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
*** Unterordnung Latimerioidei&lt;br /&gt;
**** Familie [[Mawsoniidae]] † (Trias und [[Jura (Geologie)|Jura]])&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Alcoveria]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Axelrodichthys]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Chinlea]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Diplurus]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Mawsonia]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
**** Familie [[Latimeriidae]] (Jura bis heute)&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Foreyia]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Holophagus]]&amp;#039;&amp;#039; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Undina&amp;#039;&amp;#039;) †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Libys]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Macropoma]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Macropomoides]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Megacoelacanthus]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Rieppelia]]&amp;#039;&amp;#039; †&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferrante&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Ticinepomis]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Latimeria]]&amp;#039;&amp;#039; [[James Leonard Brierley Smith|{{Person|Smith}}]], 1939&lt;br /&gt;
****** [[Komoren-Quastenflosser]] (&amp;#039;&amp;#039;Latimeria chalumnae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Smith}}, 1939)&lt;br /&gt;
****** [[Manado-Quastenflosser]] (&amp;#039;&amp;#039;Latimeria menadoensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Pouyaud, Wirjoatmodjo, Rachmatika, Tjakrawidjaja, Hadiaty &amp;amp; Hadie}}, 1999)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Fricke (Biologe)|Hans Fricke]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Reich der lebenden Fossilien.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter-Matthias Gaede (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Seele des weißen Bären.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1998, ISBN 3-455-11256-0.&lt;br /&gt;
* Hans Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Quastenflosser – Boten von früher&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans-Werner Kalkmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wie ein Fisch im Wasser.&amp;#039;&amp;#039; Lamspringe 2003, ISBN 3-922805-81-7.&lt;br /&gt;
* Hans Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Der Fisch der aus der Urzeit kam. Die Jagd nach dem Quastenflosser.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck 2007, ISBN 3-406-55635-3.&lt;br /&gt;
* [[Joseph S. Nelson]]: &amp;#039;&amp;#039;Fishes of the World.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley &amp;amp; Sons, 2006, ISBN 0-471-25031-7.&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Schultze: &amp;#039;&amp;#039;Sarcopterygii, Fleischflosser.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Westheide]] &amp;amp; [[Reinhard Rieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie Teil 2: Wirbel und Schädeltiere.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg/Berlin 2004, ISBN 3-8274-0307-3.&lt;br /&gt;
* Keith S. Thomson: &amp;#039;&amp;#039;Der Quastenflosser – Ein lebendes Fossil und seine Entdeckung.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser Verlag, Basel 1993, ISBN 3-7643-2793-6.&lt;br /&gt;
* Samantha Weinberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Quastenflosser: die abenteuerliche Geschichte der Entdeckung eines seit siebzig Millionen Jahren vermeintlich ausgestorbenen Tieres.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2001, ISBN 3-596-15089-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Actinistia|Quastenflosser (Actinistia)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|Ordnung=Coelacanthiformes}}&lt;br /&gt;
* [http://palaeos.com/vertebrates/sarcopterygii/actinistia.html#Actinistia Palæos – Sarcopterygii: Actinistia] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.dinofish.com/ Website der &amp;#039;&amp;#039;Coelacanth Rescue Mission&amp;#039;&amp;#039;], dinofish.com (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Johanson&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite journal| author=Zerina Johanson, John A. Long, John A. Talent, Philippe Janvier, James W. Warren| title=Oldest coelacanth, from the Early Devonian of Australia| journal=Biology Letters| year=2006| pages=443–446| volume=2| issue=3| doi = 10.1098/rsbl.2006.0470}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferrante&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ferrante, C.; Cavin, L. (2023). &amp;#039;&amp;#039;Early Mesozoic burst of morphological disparity in the slow-evolving coelacanth fish lineage.&amp;#039;&amp;#039; Scientific Reports. 13 (1). [[doi:10.1038/s41598-023-37849-9]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wendruff &amp;amp; Wilson&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andrew J. Wendruff &amp;amp; Mark V. H. Wilson: &amp;#039;&amp;#039;A fork-tailed coelacanth, Rebellatrix divaricerca, gen. et sp. nov. (Actinistia, Rebellatricidae, fam. nov.), from the Lower Triassic of Western Canada.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology, Volume 32, Issue 3, 2012, {{DOI|10.1080/02724634.2012.657317}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4280859-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fleischflosser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendes Fossil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michelle210</name></author>
	</entry>
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