<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=R%C3%BCbengeistern</id>
	<title>Rübengeistern - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=R%C3%BCbengeistern"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCbengeistern&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T23:28:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCbengeistern&amp;diff=1924543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Kürbislotter: Steiermark */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCbengeistern&amp;diff=1924543&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-11T20:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kürbislotter: Steiermark: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rommelbooze.jpg|mini|Geschnitzter Rübengeist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rübengeistern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Herbst[[brauch]] von Kindern in verschiedenen Regionen [[Deutschland]]s, [[Österreich]]s und der [[Schweiz]]. Dabei wird in eine ausgehöhlte [[Rübe]] (meist [[Futterrübe]], selten auch [[Herbstrübe]]) ein Gesicht geschnitzt und von innen durch eine Kerze beleuchtet. Je nach Brauch ziehen die Kinder in einem Umzug durch die Orte oder stellen die Rüben ins Fenster, neben die Haustür oder in den Vorgarten von Nachbarn und Bekannten, wobei oft Gaben [[Heischebrauch|erheischt]] werden. Anders als bei [[Halloween]] verkleiden sich die Kinder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung des Rübengeists ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Räbechilbi 2008 Richterswil Bild 3.jpg|mini|Kunstvoll gestaltete [[Herbstrübe]]n]]&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen werden frisch geerntete Futter- oder Zuckerrüben mit einem Löffel ausgehöhlt und mit einem Messer zu grotesken Fratzen („Spukgebilden“) verziert. Die Arbeit des Rübengeistschnitzens beginnt schon bei der Auswahl der Rübe. Natürliche Beulen, Warzen, Höcker und Verwurzelungen werden in die Formgebung mit einbezogen. Teilweise werden nur Mund-, Nasen- und Augenöffnungen in die Rüben geschnitzt. Andernorts ist es üblich, die Rüben auch durch unterschiedlich tiefe Abtragungen der Oberfläche zu gestalten. Ziel ist eine möglichst „dämonische“ Gestaltung des Rübengeists.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Rübengeister reihen sich ein in die verschiedenen regionalen Licht-, Wärme- und [[Erntedank]]-Traditionen. Die Ursprünge des Brauches sind nicht eindeutig geklärt. Jedoch ähnelt das Rübengeistern in seinem heutigen Ablauf stark dem irisch-amerikanischen [[Halloween]] mit aus Kürbissen gefertigten [[Jack O’Lantern]]s, allerdings mit dem wesentlichen Unterschied, dass keine Verkleidungen zum Einsatz kommen. Eine Abgrenzung beider Bräuche ist trotz der vielfach gehörten Behauptung, das Rübengeistschnitzen habe mit Halloween wenig zu tun, kaum noch möglich. Verstärkt wird diese Tendenz durch die Tatsache, dass in jüngster Zeit aufgrund des zurückgegangenen Anbaus von Futterrüben, der wesentlich leichteren Bearbeitbarkeit und der massiven Bewerbung und Kommerzialisierung des Halloweenfests immer häufiger Kürbisse statt der Rüben zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine These für den Ursprung des Brauchs, insbesondere das Ziehen von Tür zu Tür durch Kinder, um Gaben zu erhalten, ist, dass dies auf eine Form des Bettelns nach dem Ersten Weltkrieg zurückgeht. Tagelöhner sollen Rüben auf Feldern gestohlen und verkocht haben. Mit den ausgehöhlten Schalen sollen dann ihre Kinder nach Essen bettelnd von Haus zu Haus gezogen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=S. W. R. Aktuell |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ruebengeister-halloween-hat-einen-bezug-zum-suedwesten-100.html |titel=Brauchtum mit Gruselfaktor: Wie Halloween nach Deutschland kam |datum=2024-10-31 |sprache=de |abruf=2024-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden mancherorts auch Umzüge, so gibt es seit 1956 anlässlich der im [[Rottweil]]er Stadtteil [[Göllsdorf]] gefeierten „Saukirbe“ einen „Riabagoaschterumzug“, wie er auch in Bad Buchau und Ulm-Söflingen und weiteren Orten durchgeführt wird. Die &amp;#039;&amp;#039;Riabagoaschter&amp;#039;&amp;#039; werden dabei auf Stangen befestigt und im Rahmen eines Umzugs durch die Straßen von Göllsdorf getragen. Der Mundartdichter [[Egon Rieble]] verfasste dazu ein eigenes „Riabagoaschterlied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelne Regionen ==&lt;br /&gt;
=== Riabagoaschtern: Baden-Württemberg und Bayerisch Schwaben ===&lt;br /&gt;
In Baden-Württemberg ([[Oberschwaben]] und [[Linzgau]]) und im [[Schwaben (Bayern)|Regierungsbezirk Schwaben]] werden die stark an Larven und Schemen (Masken) der [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|schwäbisch-alemannischen Fastnacht]] erinnernden „Schreckgesichter“ nach ihrer Fertigstellung abends von kleinen Kindergruppen von Haus zu Haus getragen. Dabei werden häufig kleine Lieder oder Sprüche vorgetragen, wie zum Beispiel „Wir sind die Rübengeister und geh’n von Haus zu Haus, wir bitten um ’ne Gabe, dann geh’n wir wieder nach Haus!“ oder „Wir sind die Rübengeister und sind im Schnitzen Meister; drum gebt uns gute Gaben, dann können wir uns laben.“ aufgesagt. Ein anderer Spruch ist auch: &amp;quot;Wir sind die Rübengeister und essen gerne Kleister und wenn sie keinen haben, dann bitten wir um Gaben!&amp;quot;. Mancherorts werden Rübengeister mundartlich auch „Runklema“ („Rübenmann“) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Obernheim ===&lt;br /&gt;
Die Hexenzunft [[Obernheim]] e. V. veranstaltet seit 2008 am 31. Oktober das alljährliche Rübengeisterschnitzen für die Kinder im Ort. Bei Einbruch der Dunkelheit zieht der Rübengeisterumzug durch den Ort. Ziel ist der Pfarrgarten, in dem dann Rübengeistersprüche aufgesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raumschaft Schramberg ===&lt;br /&gt;
Am vorletzten Samstag im Oktober ziehen Kinder mit Laternen und Rübengeistern durch die Straßen von [[Schramberg]] und den umliegenden Dörfern und erhoffen sich, durch ihr &amp;#039;&amp;#039;Kilbesingen&amp;#039;&amp;#039; ein paar Süßigkeiten, also traditionell Äpfeln, Birnen, Walnüsse und „Guzle“ zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Siehe auch: [[Kilbesingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pumpkin.Halloween.jpg|mini|Ein [[Vorarlberg]]er Moo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Furtwangen im Schwarzwald ===&lt;br /&gt;
Wie in Schramberg war das Kilbesingen und Rübengeister machen, wie oben beschrieben, in den 70er- und 80er-Jahren auch in [[Furtwangen im Schwarzwald|Furtwangen]] noch sehr verbreitet, geht aber seither stetig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moas: Vorarlberg ===&lt;br /&gt;
Bei diesem Brauch geht man von Anfang September bis etwa Ende Oktober mit einem geschnitzten Kürbisgesicht – dem so genannten &amp;#039;&amp;#039;Moo&amp;#039;&amp;#039;, der an ein Mondgesicht erinnern soll – von Haus zu Haus und bittet mit einem Spruch, einem Lied oder einem Gedicht um etwas [[Süßigkeiten|Süßes]]. Im Gegensatz zu Halloween wird hierbei aber kein Streich angedroht, sollte man nichts bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Siehe auch: [[Vorarlberger Brauchtum#Moa und Halloween|Moas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flenntippln: Oberlausitz ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Flenntippln&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wort aus der [[Oberlausitzer Mundart]]. Bei diesem Brauchtum der [[Oberlausitz]] höhlen Kinder [[Futterrübe|Futter-]] oder [[Zuckerrübe]]n aus und schnitzen ihnen schaurige oder lustige Gesichter. An den Abenden vor [[Allerheiligen]] stellen die Kinder brennende Kerzen hinein, ziehen durch die Dörfer und stellen die &amp;#039;&amp;#039;Flenntippl&amp;#039;&amp;#039; in Vorgärten von Bekannten und Nachbarn auf. Anschließend klingeln sie und verstecken sich, um beim Entdecktwerden Süßigkeiten zu erhalten. Der Name leitet sich von den Wörtern &amp;#039;&amp;#039;flennen&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;weinen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tippl&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Töpfchen&amp;#039;&amp;#039; her, da es durch das Flackern der Kerze so aussieht, als würde das &amp;#039;&amp;#039;Flenntippl&amp;#039;&amp;#039; weinen. In den letzten Jahren überlagert das amerikanische Halloween diesen Brauch immer mehr, allerdings gibt es auch Bestrebungen, diese Tradition zu erhalten. So organisieren viele Gemeinden und Freizeitstätten ein gemeinsames „Flenntippl-Schnitzen“ mit anschließendem Umzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rubebötz: Thüringen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rubebötz&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wort aus der thüringisch-hennbergischen Mundart. Es würde in hochdeutscher Übersetzung „Rübengeist“ bedeuten. Dabei handelt es sich eigentlich nicht um einen [[Geist]] bzw. um einen &amp;#039;&amp;#039;Bötz&amp;#039;&amp;#039;, sondern um eine ausgehöhlte [[Futterrübe]] mit einem eingeschnitzten furchterregenden Gesicht. Damit das Ganze im Dunklen wirklich gruselig wirkt, steckt man noch eine Kerze oder eine Glühlampe hinein. Der Sitte gemäß werden &amp;#039;&amp;#039;Rubebötze&amp;#039;&amp;#039; in der Zeit um [[Allerheiligen]] gebastelt und aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rummelbooze oder Rummelbòòtzen: Saarland ===&lt;br /&gt;
Im [[Saarland]] und einigen Regionen der Pfalz ist derselbe Brauch verbreitet, die Rübenfiguren werden dort &amp;#039;&amp;#039;Rummelbooze&amp;#039;&amp;#039; genannt, was ebenfalls als „Rübengeist“ zu übersetzen ist. Rummel steht für Futterrübe und Booze für Verkleidung/Vermummung (vgl. Faasebooze für Personen, die ein Fastnachtskostüm tragen). Der &amp;#039;&amp;#039;Rummelbooze&amp;#039;&amp;#039; wird im Saarland meist vor der Haustür oder auf eine Fensterbank gestellt, damit er von außen gut sichtbar ist. Üblich war früher auch eine Verkleidung mit einem weißen Leintuch. Im Saarland hatte der Brauch seinen Höhepunkt in den 1920er bis 1950er Jahren. Insbesondere die Umstellung der Landwirtschaft auf Mais- statt Rübenanbau sorgte jedoch dafür, dass der Brauch heute fast ausgestorben ist. In [[Niedaltdorf]] sowie in [[Oberperl]] versucht die Dorfgemeinschaft den Brauch jedoch seit einigen Jahren wieder aufleben zu lassen. Ein Bauer baut die Rüben eigens deshalb wieder an. 2012 entstanden so 160 Rummelboozen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Wenn die Rübe zum Schreckgespenst wird|Autor=Florian Rech|Sammelwerk=[[Saarbrücker Zeitung]]|Jahr=29. Oktober 2012|Seiten=B1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mundartdichter Patrik H. Feltes hat zu diesem Brauchtum ein Gedicht mit dem Titel &amp;#039;Rummelbòòz&amp;#039; in moselfränkischer Sprache verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kipkapköögels: Ostfriesland ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des evangelischen [[Martinisingen]]s am Geburtstag Martin Luthers ziehen Kinder mit Laternen herum und heischen um Gaben. Die Laternen – die &amp;#039;&amp;#039;Kipkapköögels&amp;#039;&amp;#039; – waren früher aus Rüben geschnitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dickwurzmann / Dickwurzteufel: Mittel- und Oberhessen ===&lt;br /&gt;
In Hessen heißt die ausgehöhlte Rübe &amp;#039;&amp;#039;Dickwurzmann&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Dickwurzdeuwel&amp;#039;&amp;#039; nach der hessischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dickwurz&amp;#039;&amp;#039; / &amp;quot;Dickwurzel&amp;quot; für die Futterrübe. Der Rübe wird oben ein „Hut“ abgeschnitten und das Fleisch von dort aus herausgepult. Auf dem Innenboden wird ein kleines Loch für eine Kerze angebracht und zuletzt der Deckel wieder aufgesetzt und mit Nägeln befestigt. Die Dickwurzlaterne wird am Abend durch die Orte getragen oder einfach im Garten oder neben der Haustür aufgestellt. Getragen wird die Laterne an einem Besenstiel, der in ein Loch am Außenboden der Rübe gesteckt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Pohlheim/Artikel,-Der-Spaetherbst-in-Oberhessen-und-die-Dickwurzkoepp-_arid,215147_costart,2_regid,1_puid,1_pageid,43.html Der Spätherbst in Oberhessen und die Dickwurzköpp] Artikel der Gießener Allgemeinen vom 24. Oktober 2010, Abruf am 16. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rummelnacht, Runkelrübengeister und „Gloihniche Deuwel“ im Taunus und im Westerwald ===&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden, etwa im [[Taunus]], ist für die ausgehöhlten &amp;#039;&amp;#039;Dickwurzen&amp;#039;&amp;#039; auch der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gliihnische Deijwel&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;ä. gebräuchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://heidenrod.dvkoch-hosting.de/index.php?pid=116 | archive-is=20120708164819 | text=Wörterbuch auf Hessisch}} der Gemeinde [[Heidenrod]], Abruf am 16. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oberwesterwäldischen Meudt etwa gehen im Herbst, ohne bestimmtes Datum, die „Runkelrübengeister“ von Haus zu Haus. Mit dem Spruch, „Wir sind die Runkelrübengeister, halten Wache vor dem Haus. Drinnen wohnt der Herr und Meister und wir gehen ein wenig aus“ und mit von Kerzen erleuchteten Futterrüben, die auf langen Ästen stecken, wird hier um eine süße Spende gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kürbislotter: Steiermark ===&lt;br /&gt;
In der [[Steiermark]] gibt es Gegenden mit starkem Kürbisanbau, wo im Herbst ausgehöhlte Kürbisse mit Fratzengesichtern hergestellt werden, die man Kürbislotter nennt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.labuggers-kernoel.at/wissenswertes/kuerbiswoerterbuch/index.htm | wayback=20131023061702 | text=Kleines Kürbiswörterbuch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Traditionelle Heischebräuche scheinen damit nicht verbunden zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;V. Neumann/C. Rumpf: Kürbisfeste. In: E. Hörander (Hrsg.): Halloween in der Steiermark und anderswo. Münster 2005, S. 167 f. ([http://books.google.de/books?id=5ovDUkDEh9EC&amp;amp;pg=PA179&amp;amp;lpg=PA179&amp;amp;dq=kürbislotter&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=POXfabCViO&amp;amp;sig=9NmWcICRjoyIIftJUgXyGr8zWsY&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=uY77TJGGOYGu8gPXhdnLCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=7&amp;amp;ved=0CEUQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=kürbislotter&amp;amp;f=false online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;s.auch Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 56 (2002) S. 43, bei [http://books.google.de/books?id=gFbYAAAAMAAJ&amp;amp;q=kürbislotter&amp;amp;dq=kürbislotter&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=1Kn7TMDlC8yx8QOH14CfDA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAg Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martinszug ===&lt;br /&gt;
Vorwiegend im Rheinland werden mancherorts Martinsfackeln für den [[Martinstag#Sankt-Martins-Umzug|Martinszug]] aus Rüben gebastelt. Sie werden beim Umzug auf Stöcke gesteckt und an Stelle der heute meist üblichen Papierlaternen mitgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Margret Brüring |url=https://www.nrz.de/staedte/wesel-hamminkeln-schermbeck/article299546/wenn-aus-rueben-laternen-werden.html |titel=Wenn aus Rüben Laternen werden |werk=Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2009-11-05 |sprache=de |abruf=2025-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin: [http://www.evkg-rixdorf.de/mehr_kinder_laterne.html Evang. Kirche Rixdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Somerset ===&lt;br /&gt;
In [[Somerset]] im Südwesten Englands findet am letzten Donnerstag im Oktober die sogenannte „Punkie night“ statt, bei der Kinder nachts mit aus Rüben gefertigten Laternen („Punkies“) singend durch die Straßen ziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Pascal Tréguer: [https://wordhistories.net/2020/10/09/punkie-lantern-punkie-night/ &amp;#039;&amp;#039;‘PUNKIE (LANTERN)’ | ‘PUNKIE NIGHT’&amp;#039;&amp;#039;]. wordhistories.net, 9. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Horsey, Tim Wharton: &amp;#039;&amp;#039;Ugly Food&amp;#039;&amp;#039;. Hurst, 2017, ISBN 978-1-84904-860-6, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bochselnacht]]&lt;br /&gt;
* [[Räbenlicht]]&lt;br /&gt;
* [[Traulicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.via-regia.org/presse/pdf/2005/szll051005.pdf Geisterzeit] (PDF; 518&amp;amp;nbsp;kB) – Artikel der Sächsischen Zeitung über das Flenntippln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rubengeistern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heischebrauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rübe als Thema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>