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	<title>Reinhard Kaufmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:06:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Kaufmann&amp;diff=1760105&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2: /* Wissenschaft */ Institutionen korr.</title>
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		<updated>2023-02-16T09:35:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wissenschaft: &lt;/span&gt; Institutionen korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Johann Kaufmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1937]] in [[Hirschberg (Saale)|Hirschberg/Saale]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Biologe]] und [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Kommunalpolitiker in [[Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Wissenschaft ===&lt;br /&gt;
Reinhard Kaufmann studierte von 1956 bis 1964 Zoologie, Botanik und Geologie/Paläontologie an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]] (JLU). In den Jahren 1964 bis 1972 übernahm er Aufbau und Leitung der Meeresbiologischen Forschungsstation (Instituto Colombo-Aleman de Investigaciones Cientificas Punta de Betín, ICAL), der späteren Außenstelle des Tropeninstituts der JLU im kolumbianischen [[Santa Marta]], zunächst als Wissenschaftlicher Assistent, später als Kustos, Akademischer Rat und Akademischer Oberrat. Als Meereszoologe publizierte er über Biologie und Systematik von [[Weichtiere|Mollusken]], [[Cirripedia|Cirripedien]] und [[Meeresschildkröten]]. In dieser Zeit war Kaufmann Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Marine Turtle Specialists Group&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen der [[IUCN]].&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Gießen 1972 arbeitete er am &amp;#039;&amp;#039;Zentrum für regionale Entwicklungsforschung&amp;#039;&amp;#039; der JLU, wurde 1975 zum Akademischen Direktor ernannt und übernahm die Geschäftsführung des Zentrums, das 1999 im &amp;#039;&amp;#039;Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung&amp;#039;&amp;#039; (ZEU) aufging. Sein fachliches Interesse galt insbesondere Fragen der ländlichen Entwicklung und des Ressourcenschutzes in Lateinamerika. Auf diesem Gebiet war er verschiedentlich als Gutachter für die [[Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit]] (heute [[Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit]]) tätig. 2000 verabschiedete ihn die Universität in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Seit 1972 engagierte sich Kaufmann in Gießen rund 30 Jahre als Kommunalpolitiker für die FDP. Er war von 1981 bis 1997 [[Stadtverordneter]] und Vorsitzender der FDP-Stadtverordnetenfraktion.&lt;br /&gt;
2001 wurde er als ehrenamtlicher Stadtrat in den Magistrat berufen und übernahm in dieser Funktion ab 2002 das Kulturdezernat der Universitätsstadt, 2004 kam der Bereich der Städtepartnerschaften hinzu. Außerdem war Kaufmann von 2001 bis 2009 Aufsichtsratsvorsitzender der [[Stadttheater Gießen|Stadttheater Gießen GmbH]]. Als Kulturdezernent etablierte er die nach [[Justus Liebig]] benannten &amp;#039;&amp;#039;Gießener Liebig-Stipendien&amp;#039;&amp;#039; für herausragende Studierende in den Liebig-Fachgebieten Chemie, Agrar und Ernährung an der Universität Gießen. Den populären „Musikalischen Sommer auf dem [[Kloster Schiffenberg|Schiffenberg]]“ erweiterte er durch die klassische Kammermusikreihe der „Basilika-Konzerte“. Mit dem eigenen Stadtplan „Gießen historisch“, der zunächst 50 historische Bauwerke durch Erläuterungstafeln erschloss, und mit von Künstlern gestalteten, im Stadtraum aufgestellten Büsten bedeutender „Gießener Köpfe“ rückte Kaufmann die Geschichte der Stadt Gießen für Bewohner und Besucher stärker ins Bewusstsein. 2009 wurde Kaufmann in den „politischen Ruhestand“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres ehrenamtliches Engagement ===&lt;br /&gt;
Neben seinem Wirken als Kommunalpolitiker setzte sich Reinhard Kaufmann vielfältig für die Kultur in Stadt und Region ein. Er war von 1991 bis 2004 Vorsitzender des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Gießener Meisterkonzerte&amp;#039;&amp;#039; und von ihrer Gründung 2001 bis 2007 Vorstandsmitglied der [[Hein Heckroth|Hein-Heckroth]]-Gesellschaft Gießen. Darüber hinaus ist Kaufmann seit 2004 Vorstandsvorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Heimatvereinigung Schiffenberg e. V.&amp;#039;&amp;#039; sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Criminalium&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Freunde der Antikensammlung Gießen e. V.&amp;#039;&amp;#039; In der &amp;#039;&amp;#039;Gießener Kulturstiftung&amp;#039;&amp;#039; ist Kaufmann seit 2005 Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Kaufmann erhielt 1993 den [[Ehrenbrief des Landes Hessen]] und die Bronzene Ehrenplakette der Universitätsstadt Gießen, 2006 die Silberne Ehrenplakette der Stadt sowie die Ehrenbezeichnung [[Stadtältester]]. Im Jahr 2008 wurde Kaufmann mit dem Verdienstkreuz am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Dienendes Glied eines Ganzen“ geehrt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gießener Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;. 16. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 erhielt er die Goldene Ehrennadel der Stadt Gießen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Den Besten, den es je gab&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gießener Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;. 27. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine Verdienste um die Zusammenarbeit zwischen Universität und Stadt zeichnete ihn die Hochschule 2009 mit der Justus-Liebig-Medaille aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Justus-Liebig-Universität Gießen: [https://idw-online.de/de/news332539 &amp;#039;&amp;#039;Dr. Reinhard Kaufmann erhält Justus-Liebig-Medaille&amp;#039;&amp;#039;] Pressemeldung in: &amp;#039;&amp;#039;Informationsdienst Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. 8. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die FDP ehrte Kaufmann für besondere Verdienste mit der [[Theodor-Heuss-Medaille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|139524762}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139524762|LCCN=n79107527|VIAF=101061818}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaufmann, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturpolitiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kaufmann, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kaufmann, Reinhard Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Biologe und Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hirschberg (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2</name></author>
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