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	<title>Reitzenhainer Zeuggraben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:37:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reitzenhainer_Zeuggraben&amp;diff=1718715&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-01-31T17:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Reitzenhainer Zeuggraben&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Schwarze Pockau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 20&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Floßteich an der Neue-Welt-Mühle&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50/32/47.63/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 13/13/16.35/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Zeuggraben 1.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= erhaltener, trockengefallener Abschnitt des Grabens&amp;lt;br /&amp;gt;zwischen Reitzenhain und Gebirge&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reitzenhainer Zeuggraben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Reitzenhainer Kunst- und Zeuggraben&amp;#039;&amp;#039;) ist ein im 16. Jahrhundert angelegter [[Kunstgraben]] im [[Erzgebirge]], welcher früher die Berg- und Pochwerke des [[Marienberg]]er Reviers mit [[Aufschlagwasser]] versorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Graben beginnt als Abfluss aus dem Floßteich an der Neue-Welt-Mühle in [[Reitzenhain (Marienberg)|Reitzenhain]], direkt an der deutsch-tschechischen Grenze in einer Höhe von etwa {{Höhe|770|DE-NHN}}.&lt;br /&gt;
Am Anfang ist er verrohrt: vom Floßteich führt er östlich des Bahnhofs Reitzenhain durch das Dorf, an der Stengelhaide vorbei und an der Köhlerei entlang. Kurz danach überquert er die Bundesstraße. Bei Kilometer 6 beginnt der offene Teil. Bis hier führte ein Wanderweg auf dem Zeuggraben. Der jetzt offene Graben ist talseitig in Trockenbauweise gemauert und hangseitig teilweise durch den Felsen geschlagen, führt aber fast nirgend Wasser. Ein Wanderweg führt jetzt neben dem Zeuggraben entlang. Bei Kilometer 9 beginnt wieder der verrohrte Teil, im Bereich [[Gelobtland]] sind auch teilweise offene Gräben vorhanden bis etwa Kilometer 13, dann verlieren sich die Spuren fast völlig. Der Zeuggraben führte über [[Großrückerswalde]] und [[Wüstenschlette]] bis nach [[Lauta (Marienberg)|Lauta]].&lt;br /&gt;
Die Gesamtlänge beträgt etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer, die Strecke bis Gelobtland hatte ein durchschnittliches Gefälle von 0,6 %. Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde ein Abzweig von Gelobtland über [[Gebirge (Marienberg)|Gebirge]] und [[Dörfel (Marienberg)|Dörfel]] bis zur Stadtmühle in Marienberg geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:21090-Reitzenhain-1918-Blick auf Reitzenhain-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|links|[[Schwarte (Holz)|Schwartengedeckter]] Graben innerhalb der Ortslage Reitzenhain auf einer Ansichtskarte von 1918]]&lt;br /&gt;
Für den aufstrebenden Bergbau des 16. Jahrhunderts plante man den Bau eines Wassergrabens, um die [[Bergmännische Kunst|Kunstgezeuge]] und Förderanlagen der Gruben anzutreiben. Der Bau des Grabens wurde am 6. Juni 1551 angeordnet und bereits nach fünf Monaten, im Oktober 1551, fertiggestellt. Das Wasser trieb die Kunstgezeuge der Gruben auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Bauer Morgengang]]&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Kiesholz]]&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Flachen&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Falk Meyer:  {{Webarchiv|url=http://untertage.com/downloads/category/5-dl-publikationen.html?download=30:falkmeyer-marienberger-bergbau |wayback=20160101192716 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Marienberger Bergbau um 1600&amp;#039;&amp;#039;.}} In: Tagungsband, &amp;#039;&amp;#039;10. Internationaler Montanhistorik-Workshop&amp;#039;&amp;#039; vom 3.–7. Oktober 2007 in Dittrichshütte/Thüringen. (PDF; 511&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 11. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aufgabe der Gruben bei Lauta Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde der Graben nach Dörfel umgeleitet. Hier wurde das Wasser auf das [[Kunstrad (Wasserrad)|Kunstrad]] des &amp;#039;&amp;#039;Rudolphschachtes&amp;#039;&amp;#039; aufgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.rudolphschacht-marienberg.de/rudolphschacht.html | wayback=20121214103504 | text=Der Wasserlochschacht / Rudolphschacht}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde Wasser des Grabens über die &amp;#039;&amp;#039;Ziegelscheune&amp;#039;&amp;#039; zwischen Gebirge und Dörfel in das Wagenbachtal westlich von [[Pobershau]] geleitet, um die Wassermenge für die [[Pochwerk]]e der Zechen am Marterberg zu erhöhen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Ranft, Bergbrüderschaft Pobershau e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die historischen Bergbauwege des Pobershauer Bergrevieres&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Altbergbaus – Bergbauhistorische Wanderwege Pobershau&amp;#039;&amp;#039;), Druck- und Verlagsgesellschaft Marienberg, Marienberg [2008], S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Nach Einstellung des Bergbaus im Marienberger Revier wurde der nun nicht mehr benötigte Graben durch verschiedene Baumaßnahmen wie Schienen- und Straßenbau zerschnitten oder verfüllt und ist heute nur noch in Abschnitten erhalten. Von Reitzenhain bis Gelobtland führt – mit kurzen Unterbrechungen – ein Wanderweg entlang des Grabens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeuggraben2.jpg|Der jetzt offene Zeuggraben, zwischen dem Berg „Schwarzer Stein“ und der Bundesstraße&lt;br /&gt;
Zeuggraben3.jpg|Gemauerte Grabenwände am Zeuggraben&lt;br /&gt;
Zeuggraben1.jpg|Wanderweg neben dem Zeuggraben&lt;br /&gt;
Wehranlage.jpg|Wehranlage bei Gelobtland&lt;br /&gt;
Zeuggraben Reitzenhain Gelobtland.jpg|Zeuggraben von Reitzenhain bis Gelobtland. Dieser Teil des Zeuggrabens ist sehr gut erhalten. Weite Strecken wurden Anfang des 20. Jahrhunderts verrohrt.&lt;br /&gt;
Zeuggraben.jpg|Zeuggraben Gelobtland bis Marienberg. Diese Strecke ist bis auf den Bereich um Gebirge bis Dörfel noch gut zu erkennen. Der ältere, westliche gelegene Teil bis Lauta ist fast völlig verschwunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Melzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Reitzenhainer Kunst- und Zeuggraben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erzgebirgische Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039; 4/2014, S. 24f., {{ISSN|0232-6078}}&lt;br /&gt;
* Frank Ihle, Steve Müller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Marienberger Bergbaus: Übersicht der wichtigsten Ereignisse; zusammenfassende Darstellung der über 500-jährigen Geschichte des Bergbaus in und um Marienberg&amp;#039;&amp;#039;. Papierflieger-Verlag, Clausthal-Zellerfeld 2012, S.&amp;amp;nbsp;33.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marienberg im Wandel der Zeiten: ein Streifzug durch die Geschichte Marienbergs 1521–1995&amp;#039;&amp;#039;. Druck- und Verlagsgesellschaft Marienberg, Marienberg 1997, ISBN 3-931770-08-7.&lt;br /&gt;
* {{WdH|41|132–133|Lemma=Reitzenhainer Zeuggraben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reitzenhainer Zeuggraben}}&lt;br /&gt;
* Fotos in der Datenbank [http://monte.hrz.tu-freiberg.de/monte/ „MontE“] des Instituts für Wissenschaft und Technik Geschichte (IWTG) der Technischen Universität Freiberg: [http://monte.hrz.tu-freiberg.de/monte/cgi-bin/Fotos%5C860.jpg 1], [http://monte.hrz.tu-freiberg.de/monte/cgi-bin/Fotos%5C861.jpg 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanal in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Kanal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Sächsisches Erzgebirge)|Kunstgraben Reitzenhainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Erzgebirgskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstgraben]]&lt;/div&gt;</summary>
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