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	<title>Richard Friedmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Friedmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1906]] in [[Wien]]; † [[22. Mai]] [[1944]] im [[KZ Auschwitz]]) war [[Österreich|österreichischer]] [[Zionismus|Zionist]] und leitender Funktionär der [[Jüdische Kultusgemeinde Prag|Jüdischen Kultusgemeinde]] in [[Prag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Friedmann absolvierte die Handelsschule in Wien und war ab 1929 als Berufsbeamter in der [[Israelitische Kultusgemeinde Wien|Israelitischen Kultusgemeinde Wien]] tätig. Er wurde 1939 zur Jüdischen Kultusgemeinde Prag versetzt und war dort als leitender Funktionär beschäftigt. Friedmann war mit Cecilie („Cilly“) Friedmann (1912–1965), geborene Spinner, verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos. Cecilie überlebte, arbeitete wieder als Ärztin, und heiratete erneut als Michalová.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In memoriam associate professor Dr. Cecilie Michalová (1914–1965)&amp;#039;&amp;#039;; Act Nerv Super (Praha), 1966 Februar 8(1) S. 127–8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedmann wurde mit etwa 1000 weiteren jüdischen Männern im Rahmen des sogenannten [[Nisko-Plan]]s gemeinsam mit seinem Vorsgesetzten [[Jakob Edelstein]] am 18. Oktober 1939 von [[Ostrava]] nach [[Nisko]] deportiert. Kurz darauf kehrte Friedmann im November 1939 wieder nach Prag zurück und war dort weiterhin bei der Kultusgemeinde mit den Arbeitsschwerpunkten Sozialfürsorge, Gesundheitsdienst und Schulwesen tätig. Gemeinsam mit Jakob Edelstein musste er im März 1941 den [[Judenrat Amsterdam]] aufsuchen, um die dortigen Vorsitzenden des Judenrates [[Abraham Asscher]] und [[David Cohen (Historiker)|David Cohen]] bezüglich des Aufbaus der [[Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Amsterdam]] zu beraten. Er erreichte unter erheblichen Risiken für die eigene Person die Versorgung des [[Ghetto Theresienstadt]] mit dringend benötigten Medikamenten. Friedmann, der unvorsichtigerweise von seiner Arbeitsstelle und auch seiner Wohnung in das Ghetto Theresienstadt telefonierte, wurde deswegen im Dezember 1942 von [[Hans Günther (SS-Mitglied)|Hans Günther]] vorgeladen und, nachdem er die Anschuldigungen leugnete, zu 140 Kniebeugen gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Jänner 1943 wurde Friedmann gemeinsam mit [[Franz Kahn (Zionist)|Franz Kahn]] am Arbeitsplatz verhaftet und selbst ins Ghetto eingeliefert, seine Ehefrau am darauffolgenden Tag. Im [[Theresienstadt-Konvolut]] ist er als „B-Prominenter“ aufgeführt, verzichtete jedoch auf alle Vorrechte bis auf ein Einzelzimmer, welches er für konspirative Zusammenkünfte nutzte. Friedmann war ein vehementer Gegner einer Kooperation mit der [[Schutzstaffel|SS]] und konnte die Mitwirkung des [[Judenrat]]es bei der Zusammenstellung der Deportationstransporte nicht nachvollziehen. Durch Interventionen des Judenältesten [[Paul Eppstein]] war Friedmann nach einer Tätigkeit in der Landwirtschaft schließlich in der Arbeitszentrale tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1944 wurde Friedmann nach [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz-Birkenau]] deportiert und dort bei einem durch die SS fingierten Fluchtversuch am 22. Mai 1944 erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans G. Adler: &amp;#039;&amp;#039;Theresienstadt. Das Antlitz einer Zwangsgemeinschaft 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; Nachwort Jeremy Adler; Wallstein, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-694-6 (Reprint der 2. verb. Auflage Mohr-Siebeck, Tübingen 1960. 1. Aufl. ebd. 1955).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/f/friedmannr.htm Friedmann, Richard] Das Theresienstadt-Lexikon&lt;br /&gt;
* [http://www.ghetto-theresienstadt.info/images/prominente/Bild98.gif Bild Richard Friedmanns im Prominentenalbum des Ghettos Theresienstadt]&lt;br /&gt;
* [http://collections.jewishmuseum.cz/index.php/Browse/modifyCriteria/facet/people_facet/id/86916/mod_id/0 Dokumente zu Richard Friedmann] in den Sammlungen des [http://www.jewishmuseum.cz/ Jüdischen Museums in Prag].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedmann, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prominenter Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zionismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedmann, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Mitarbeiter der Jüdischen Kultusgemeinden in Wien und Prag&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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