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	<title>Robert Primavesi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Robert Primavesi (1854-1926).jpg|miniatur|hochkant|Robert Primavesi (um 1920)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Primavesi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. November]] [[1854]] in [[Olmütz]]/Olomouc in [[Mähren]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.archives.cz/da/permalink?xid=be979430-f13c-102f-8255-0050568c0263&amp;amp;scan=0b5cf07f23d24bed8e70ec7f24d4afd3 digi.archives.cz – Taufbuch Olmütz (Olomouc), Mähren, 1852–1863, Seite 1458, 4. Zeile]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[19. April]] [[1926]] in [[Wien]]) war ein mährisch-[[österreich]]ischer Unternehmer, Großgrundbesitzer und Politiker der [[Deutsche Fortschrittspartei (Österreich)|Deutschen Fortschrittspartei]], später der Deutschnationalen Partei. Er war von 1899 bis 1918 Abgeordneter zum österreichischen Reichsrat und 1918/19 Mitglied der [[Provisorische Nationalversammlung für Deutschösterreich|Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sohn des Olmützer Industriellen Paul Franz Primavesi (1818–1866), des Gründers mehrerer Zuckerfabriken und Vizepräsidenten der Handels- und Gewerbekammer Olmütz sowie mährischen Landtagsabgeordneten. Sein aus der Lombardei stammender Großvater Karl (oder Carl) Anton Primavesi (1791–1866) war von 1853 bis zu seinem Tod Präsident der Handels- und Gewerbekammer Olmütz. Er war ein Cousin des Bankiers und Mäzens der [[Wiener Werkstätte]], [[Otto Primavesi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Absolvieren von Volksschule und Gymnasium in Olmütz studierte Robert Primavesi ab 1870 zunächst an der [[ETH Zürich|Technischen Hochschule Zürich]], dann von 1871 bis 1874 in der Chemischen Abteilung der [[Technische Hochschule Dresden|Technischen Hochschule Dresden]], wo er 1873 Mitglied des [[Corps Alemannia-Thuringia zu Magdeburg#Corps Thuringia Dresden (1866–1956)|Corps Thuringia]] war. Danach absolvierte er eine private Handelsschule in Wien. Seit 1877 war er Volontär in der Filiale der Credit-Anstalt in [[Brünn]] und arbeitete seit 1879 in der Geschäftsleitung des Bank- und Großhandelshauses seines Vaters Paul Primavesi in Olmütz sowie ab 1883 in der [[Vrbno pod Pradědem|Würbenthaler]] Jute-Spinnerei und Weberei. Er übernahm die Leitung von Zuckerfabriken und engagierte sich in verschiedenen Handelsfirmen. Zusammen mit Otto Primavesi war er 1914 Hauptgesellschafter der &amp;#039;&amp;#039;Betriebsgesellschaft m. b. H. der Wiener Werkstätte Productivgenossenschaft für Gegenstände des Kunstgewerbes&amp;#039;&amp;#039;, verkaufte seine Anteile aber 1918 an seinen Cousin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Handels- und Gewerbekammer Olmütz war Primavesi ab 1896 Vizepräsident und von 1904 bis 1918 ihr Präsident. Daneben war er unter anderem Beirat im [[k.k.]] Finanzministerium, Mitglied der Zentralkommission für gewerblichen Unterricht, Stadtverordneter von Olmütz (bis 1911) und von 1897 bis 1918 Abgeordneter zum [[Mährischer Landtag|Mährischen Landtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ersatzwahl nach der Berufung des bisherigen Abgeordneten [[Emanuel von Proskowetz senior|Emanuel Ritter von Proskowetz]] ins Herrenhaus wurde Primavesi 1899 als Vertreter der Handels- und Gewerbekammer Olmütz ins damals nach „[[Klassenwahlrecht|Kurien]]“ gewählte [[Abgeordnetenhaus (Österreich)|Abgeordnetenhaus]] des österreichischen Reichsrates entsandt. Dort saß er im Klub der [[Deutsche Fortschrittspartei (Österreich)|Deutschen Fortschrittspartei]]. Nach dem mit der Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts 1907 einhergehenden Neuzuschnitt der Wahlbezirke vertrat er den 3. deutschsprachigen Wahlbezirk Mährens (Städte [[Šternberk|Sternberg]], [[Slavkov u Brna|Austerlitz]], [[Prostějov|Proßnitz]], [[Olmütz]], [[Kroměříž|Kremsier]] u.&amp;amp;nbsp;a.). Mit den Abgeordneten der Deutschfortschrittlichen Vereinigung schloss er sich Ende 1908 dem Nationalverband der deutschfreiheitlichen Abgeordneten an, aus dem 1910 der [[Deutscher Nationalverband|Deutsche Nationalverband]] hervorging. Nach dessen Auseinanderbrechen wurde Primavesi 1918 Mitglied der Deutschnationalen Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reserveoffizier der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine war er 1914–1917 Stabschef beim Seeverteidigungs-Kommando in [[Pula|Pola]]/Pula. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall des Habsburgerreiches war Primavesi vom 21. Oktober 1918 bis zum 16. Februar 1919 Mitglied der [[Provisorische Nationalversammlung|Provisorischen Nationalversammlung]] [[Deutschösterreich]]s, wo er Klubmitglied des Verbands der deutschnationalen Parteien war. Die Nationalversammlung konnte nicht verhindern, dass die mehrheitlich deutschsprachigen Gebiete Böhmens und Mährens – und damit auch Primavesis Heimatstadt Olmütz – durch den Vertrag von Saint-Germain 1919 der neugegründeten Tschechoslowakei zugeordnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Katholik Primavesi blieb zeitlebens ledig. Für sich und seine Lebensgefährtin Josefine Skywa ließ er 1913–1915 von [[Josef Hoffmann (Architekt)|Josef Hoffmann]] die [[Villa Primavesi]] in Wien-[[Hietzing]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|01305}}&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Seibt]], [[Hans Lemberg]], Helmut Slapnicka: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)]], Bd. III, R. [[Oldenbourg Verlag]], München 2000, ISBN 3-486-55973-7, S. [https://www.osmikon.de/Vta2/bsb00090507/ostdok:BV012923444?page=336&amp;amp;c=solrSearchOstdok 318].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Primavesi, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zuckerherstellung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftskammerfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DnP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Olmütz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Primavesi, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Unternehmer, Großgrundbesitzer und Parlamentsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Olmütz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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