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	<title>Ruaha-Nationalpark - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Nationalpark&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruaha-Nationalpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein großer, in Zentral-[[Tansania]] gelegener [[Nationalpark]]. Seit einer Erweiterung im Jahr 2008 übertrifft er mit einer Fläche von etwa 20.226 km² in der Größe sogar den [[Serengeti-Nationalpark]] und ist damit einer der größten Nationalparks in Tansania und im gesamten östlichen Afrika.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tanzaniaparks.com/de/ruaha.html |text=The official Site of the Tanzania National Parks |wayback=20160306171758 |archiv-bot=2019-05-11 00:30:36 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Parks leitet sich vom Fluss [[Ruaha]] ab, der die südöstliche Parkbegrenzung bildet und an dem entlang die besten Straßen durch das Reservat verlaufen. Den Park selbst erreicht man am besten per Auto von Iringa aus oder per Flugzeug; in [[Msembe]], dem Basislager des Parks, befindet sich eine Flugpiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Park befindet sich 128 Kilometer westlich von [[Iringa]] und ist Teil eines ausgedehnteren Ökosystems, das auch das [[Rungwa-Wildreservat|Rungwa-]] und das [[Usangu-Wildreservat]] sowie weitere geschützte Gebiete umfasst.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruaha National Park Panorama.jpg|500px|mini|Panoramablick über den Ruaha]]&lt;br /&gt;
Seine Nördliche Grenze wird von dem Fluss [[Njombe (Fluss)|Njombe]] von seiner Quelle bis kurz vor der Mündung gebildet. Die südliche Grenze des Parks wird durch den Fluss [[Ruaha]] gebildet, dessen Verlauf sich allerdings die meiste Zeit innerhalb des Parks befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung eines Nationalparks in diesem Gebiet wurde erstmals 1949 vom dienstältesten Wildhüter in [[Mbeya]], [[George Rushby]], angesprochen. 1951 gab dann die britische Verwaltung des damaligen [[Tanganjika]]s bekannt, das im Nordwesten anschließende Rungwa-Wildreservat auf das heutige Gebiet des Parks auszudehnen. In der Folge wurde die angestammte Bevölkerung des neu geschützten Gebiets gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Seit der Trennung vom Rungwa-Wildreservat im Jahre 1964 hat der heutige Park den Status eines Nationalparks inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dry Great Ruaha River and.jpg|mini|[[Massai-Giraffe]] im ausgetrockneten Ruaha]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruaha superb starlings.jpg|mini|[[Dreifarben-Glanzstar]]e (&amp;#039;&amp;#039;Lamprotornis superbus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Terrain und Flora ===&lt;br /&gt;
Ein Teil des Ruaha-Nationalparks gehört zum [[Großer Afrikanischer Grabenbruch|Großen Afrikanischen Grabenbruch]]. Der Park wird durch eine etwa 200 bis 300&amp;amp;nbsp;m hohe Bruchkante geteilt, über die besonders während der Regenzeit Bäche hinunterschießen. Im südlichen, zugänglichen Teil befindet sich ein Tal, im Norden liegt ein Plateau mit bis zu 1.800&amp;amp;nbsp;m hohen Bergen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Loose&amp;quot;&amp;gt;Daniela Eiletz-Kaube &amp;amp; Kurt Kaube:  Tansania, Stefan Loose Travel Handbücher 2008, ISBN 978-3-7701-6171-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Nordwesten bildet der Fluss [[Mzombe]] die Parkgrenze.&lt;br /&gt;
Die Flora des Parks ist durchaus schützenswert, denn im Ruaha-Nationalpark wachsen um die 1.400 Pflanzenarten, beispielsweise aus den [[Gattung (Biologie)|Gattungen]] [[Brachystegia]], [[Commiphora]] und [[Langfäden|Combretum]]. Dies sind deutlich mehr als beispielsweise im [[Serengeti-Nationalpark]], wo lediglich 600 Pflanzenarten vorkommen. Am Fluss entlang stehen teils sehr große [[Anabaum|Anabäume]], deren Samen gerne von Elefanten gefressen werden. Der Ruaha-Nationalpark besteht vornehmlich aus dem für Tansania charakteristischen, rauen, [[Arides Klima|semi-ariden]] Buschland. Er liegt auf dem Übergang zwischen ostafrikanischer [[Akazien]]savanne und dem [[Miombo]]-Waldgürtel des südlichen [[Afrika]]s; diesem Umstand verdankt Ruaha auch die große Vielfalt von Antilopen. Durch [[Waldbrand|Waldbrände]], die häufig von Wilderern verursacht werden, und die Aktivitäten der Elefanten, welche die Bestände des [[Afrikanischer Affenbrotbaum|Affenbrotbaums]] verringern, ist die Vegetation einer steten Veränderung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wildbestände ===&lt;br /&gt;
Ruaha ist bekannt für seine besonders große [[Afrikanischer Elefant|Elefantenpopulation]]; aktuell durchstreifen etwa 10.000 Tiere den Park. Das Verhalten der Elefanten wird durch die wechselnden Klimabedingungen beeinflusst. Die zu Anfang der Regenzeit gebildeten Gruppen aus mehreren Familien lösen sich während der Trockenzeit auf, wenn die Tiere auf Futtersuche durch den ganzen Nationalpark ziehen. Durch die Einschränkung der touristischen Nutzung auf den südöstlichen Teil des Parks sind große Land- und Futterreserven für die Elefanten verfügbar. Der Ruaha-Nationalpark ist von Größe, Vegetation und Wasservorkommen her ein gutes Elefantenschutzgebiet, doch aufgrund der Wilderei verringerte sich ihre Zahl von 26.625 im Jahr 1977 auf 14.579 im Jahr 1983, nur ein Jahr später waren es noch 9280 Exemplare. Im ganzen [[Ruaha]]-[[Rungwa (Fluss)|Rungwa]]-[[Kizigo]]-Gebiet sank der Bestand von 43.685 Elefanten im Jahr 1977 auf 21.986 zehn Jahre später und auf 21.000 im darauffolgenden Jahr. Unter dem Aspekt des Elefantenschutzes kann man dieses Gebiet zusammen mit der [[Katavi-Nationalpark|Katavi]]-[[Rukwasee|Rukwa]]-Region zu einem noch größeren Ökosystem zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Ruaha-Nationalpark ein wahres Paradies für [[Ornithologie|Ornithologen]]: Von geschätzten 475 dort lebenden Vogelarten wurden bisher 436 identifiziert. Unter den [[Standvogel|Standvögeln]] finden sich verschiedene Arten von [[Nashornvögel]]n, [[Eisvögel]]n und [[Nektarvögel]]n. Auch viele [[Wandervogel|Wandervögel]] überwintern im Park, beispielsweise der [[Weißstorch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Rappenantilope]] und dem vom Aussterben bedrohten [[Afrikanischer Wildhund|Afrikanischen Wildhund]] leben hier auch viele andere [[Säugetiere]] und [[Reptilien]] wie [[Echte Krokodile|Krokodile]], [[Löwe]]n, [[Leopard]]en, [[Gepard]]en, [[Hyänen]], [[Flusspferd]]e, [[Afrikanischer Büffel|Büffel]] in großen Zahlen, [[Antilope]]n, [[Großer Kudu|Große]] und [[Kleiner Kudu|Kleine Kudus]], [[Zebra]]s und [[Giraffe]]n. Das Verbreitungsgebiet der [[Grant-Gazelle]]n findet hier seinen südlichen Rand. [[Nashorn|Nashörner]] wurden hier das letzte Mal 1982 gesichtet; im Park sind sie vermutlich wegen [[Wilderei]] ausgerottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele [[Tsetsefliegen]] im Gebiet des Nationalparks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima und Gefährdungen ==&lt;br /&gt;
Der Jahresniederschlag beträgt 500 bis 800&amp;amp;nbsp;mm. Von Juni bis September regnet es fast nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserstände des [[Ruaha]] gehen kontinuierlich zurück.  Früher pflegte der Fluss das ganze Jahr über Wasser zu führen, doch seit 1993 treten in der Trockenzeit regelmäßig Perioden auf, in denen der Fluss völlig austrocknet. Diese Trockenperioden werden zunehmend länger. Als Ursachen vermutet werden bewässerungsintensiver  [[Reisanbau]] flussaufwärts und die Zunahme der Viehbestände (intensive Rinderhaltung) im [[Usangu-Feuchtgebiet]], das den Ruaha speist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tanzaniasafaris.info/ruaha/Ruaha_River_Disaster.pdf Great Ruaha River ecosystem environmental disaster] (PDF-Datei; 144&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Loose&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde die Wilderei als großes Problem für den Elefantenbestand betrachtet, da es bereits große Verluste gab. Die durch Wilderer gelegten Waldbrände gefährdeten die Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Offizieller Parkführer: {{Literatur |Titel=Ruaha, Tanzania National Parks |Datum=2000 |ISBN=1-77916-008-9}}&lt;br /&gt;
* Daniela Eiletz-Kaube &amp;amp; Kurt Kaube: Tansania, Stefan Loose Travel Handbücher 2008, ISBN 978-3-7701-6171-3.&lt;br /&gt;
* Wally und Horst Hagen: &amp;#039;&amp;#039;Die afrikanischen Nationalparks als Lebensräume der Elefanten&amp;#039;&amp;#039;.  In: [[Vitus B. Dröscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Rettet die Elefanten Afrikas.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. [[Goldmann Verlag]], München 1992, ISBN 3-442-12322-4, S. 239–241.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ruaha National Park|Ruaha-Nationalpark}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ruahanationalpark.weebly.com/ Ruaha-Nationalpark]&lt;br /&gt;
* [http://www.friendsofruaha.org/ Gesellschaft der Freunde von Ruaha]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nationalparks in Tansania}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4050778-6|LCCN=no00093855|VIAF=247173921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Tansania]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iringa (Region)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1964]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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