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	<title>Rudolf Köselitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:40:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_K%C3%B6selitz&amp;diff=395272&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Werk und Bedeutung */ WL spezifiziert</title>
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		<updated>2025-11-20T11:12:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk und Bedeutung: &lt;/span&gt; WL spezifiziert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Köselitz-Selfportrait.jpg|mini|200px|Selbstbildnis (1906)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Köselitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1861]] in [[Annaberg-Buchholz|Annaberg]]; † [[21. Januar]] [[1948]] in [[München]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Illustrator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Köselitz wurde 1861 als Sohn des Annaberger Vizebürgermeisters [[Gustav Hermann Köselitz]] geboren. Sein älterer Bruder [[Heinrich Köselitz]] ist unter dem Namen „Peter Gast“ als Freund und Mitarbeiter des Philosophen [[Friedrich Nietzsche]] bekannt geworden. Beide Söhne erhielten frühzeitig häusliche Unterweisungen in den Schönen Künsten. Heinrich wandte sich dem [[Musik]]studium zu, während sich Rudolf zur Malerei hingezogen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolfs Talent wurde von einem Zeichenlehrer der [[Realschule]] entdeckt. Dieser schlug dem Vater vor, den Fünfzehnjährigen an der [[Leipzig]]er [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Kunstakademie]] studieren zu lassen, was jener auch erlaubte. 1881 setzte Köselitz seine Studien an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Kunstakademie]] in [[München]] fort. Seine erste Studienreise führte ihn mit dieser Akademie noch im gleichen Jahr nach [[Venedig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ließ er sich von der italienischen [[Renaissance]] inspirieren und traf hier auch mit seinem Bruder Heinrich zusammen, der sich gerade zu seiner Oper &amp;#039;&amp;#039;Der Löwe von Venedig&amp;#039;&amp;#039; musikalische Inspirationen holte. Er kehrte nach Deutschland zurück und lebte bis 1900 in [[Dresden]]. Unter der sachkundigen künstlerischen Begleitung seiner Lehrer und Freunde [[Otto Seitz (Maler)|Otto Seitz]], [[Gyula Benczúr]], [[Carl Theodor von Piloty]] und [[Alexander Strähuber]] entstand ein umfangreiches Werk an Illustrationen. Darunter u.&amp;amp;nbsp;a. die 250 Zeichnungen zu [[Heinrich Schaumberger]]s &amp;#039;&amp;#039;Oberfränkische Dorfgeschichten&amp;#039;&amp;#039;, die jene zwei Urlaubssommer widerspiegeln, die er in [[Oberfranken]] verbracht hatte. Im Jahre 1901 veröffentlichte der renommierte Kunstverlag Zwißler in Wolfenbüttel 40 Lichtdruck-Reproduktionen nach Aquarellen von Rudolf Köselitz. Besonders bekannt geworden ist Köselitz durch seine Werke, die das Erzgebirge und seine Menschen zum Inhalt haben, so z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Frohnauer Hammer]] und dessen letzten Hammerherren Martin, oder die Stadtansichten von Annaberg. Zum [[Heiligohmdlied]] (Heiligabendenlied, 1799 in Annaberg entstanden) der [[Johanne Amalie von Elterlein]] schuf er um 1910 die Illustrationen von [[Liedpostkarte]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Werke entstanden in seiner Wahlheimat München, wo er sich dem Verein &amp;#039;&amp;#039;Münchner Aquarellisten&amp;#039;&amp;#039; anschloss, und ab 1910 in seinem [[Atelier]] in [[Freimann|Altfreimann]] bei München. In diese Schaffensperiode fallen auch einige Genrebilder [[idyll]]ischen Inhaltes, die zum Teil als [[Auftragswerk]]e den damaligen Zeitgeschmack widerspiegeln. Zu seinen Hauptwerken, die von Kunstgeschichtlern zu den letzten Ausläufern der Münchner Romantik gerechnet werden, gehören u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Najadentanz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Liebesahnen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Badende Kinder&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sommer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Spröde&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Hexentanz&amp;#039;&amp;#039;. Aber auch seine [[Aquarell]]e wie &amp;#039;&amp;#039;Kornernte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dorfparzen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schachspieler&amp;#039;&amp;#039; haben in zahlreichen Ausstellungen große Beachtung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Marie, geb. Bruhm, gingen zwei Kinder hervor: Doris und Johanna/Hanna (* 8. Juli 1890, † 24. Mai 1927, kam bei einem Bootsunfall auf dem Inn ums Leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1901 hing das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Inneres eines Hammerwerkes&amp;#039;&amp;#039; ([[Frohnauer Hammer]], 1889) von Rudolf Köselitz in der [[Alte Nationalgalerie|Berliner Nationalgalerie]] unmittelbar neben dem berühmten &amp;#039;&amp;#039;Eisenwalzwerk&amp;#039;&amp;#039; von [[Adolph von Menzel]]. Die Kunstkritik setzte damals das Werk beider Künstler inhaltlich und handwerklich in eine gleichrangige anerkennende Beziehung. Seine Werke sind weit verstreut in Galerien und Museen hauptsächlich im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Werkschau (174 Exponate) wurde am 21. Juli 2012 im Kulturzentrum Erzhammer in Annaberg-Buchholz anlässlich des 150. Geburtstags des Künstlers eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Kritikern wurde ihm wegen der Volksnähe eine gewisse [[Naivität]] in seiner künstlerischen Ausdrucksweise nachgesagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köselitz war daran beteiligt, der Aquarell-Technik in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Rochhaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurz vor dem Vergessen – Zu Leben und Werk des Malers und Illustrators Rudolf Köselitz.&amp;#039;&amp;#039; (Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges, Heft 24) Annaberg-Buchholz, 1998. ([http://www.geschichte-ana.de/streifzuege/24/Heft24.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* [[Gotthard B. Schicker]]: &amp;#039;&amp;#039;Münchner Romantiker – Maler der Erzgebirgsheimat.&amp;#039;&amp;#039; In: Dicknischl – Erzgebirgsleute von damals und heute. Druck- und Verlagsgesellschaft Marienberg mbH, 2008, ISBN 978-3-931770-76-1&lt;br /&gt;
* Gotthard B. Schicker: &amp;#039;&amp;#039;Köselitz: Weltbürger aus Annaberg – Eine Familien- und Stadtbiographie&amp;#039;&amp;#039;, ERZDruck, Marienberg 2017, ISBN 978-3-946568-23-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119223457}}&lt;br /&gt;
* [http://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/pool/fb/search/Rudolf%20K%C3%B6selitz Rudolf Köselitz in HeidICON] Illustrationen der Fliegenden Blätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119223457|VIAF=18026906}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koselitz, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aquarellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Annaberg-Buchholz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Köselitz, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Illustrator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Annaberg-Buchholz|Annaberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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