<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Katz</id>
	<title>Rudolf Katz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Katz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Katz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T08:55:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Katz&amp;diff=384029&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Einzelnachweise */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Katz&amp;diff=384029&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-09T12:09:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F050215-0004, Rudolf Katz.jpg|mini|Rudolf Katz (1951), Aufnahme aus dem [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Katz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1895]] in [[Złocieniec|Falkenburg]], [[Pommern]]; † [[23. Juli]] [[1961]] in [[Baden-Baden]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und [[Jurist]]. Er war von 1947 bis 1950 Justizminister und daneben von 1948 bis 1949 Bildungsminister des Landes [[Schleswig-Holstein]]. Von 1951 bis zu seinem Tod war er erster [[Bundesverfassungsgericht#Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts|Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Katz, der ursprünglich [[Jüdische Religion|jüdischen]] Glaubens war, wurde als Sohn eines [[Chasan (Kantor)|Kantors]] geboren und besuchte das Reformgymnasium in [[Kiel]]. Anschließend studierte er von 1913 bis 1919, unterbrochen durch den Kriegsdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], [[Rechtswissenschaft]]en,  und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] über die Stellung des [[Reichspräsident|Reichspräsidenten]]. Doktorvater war [[Walter Jellinek]]. Von 1924 bis 1933 arbeitete er als [[Rechtsanwalt]] und (seit 1929) [[Notar]] in [[Hamburg-Altona|Altona]]. 1930 trat er aus der jüdischen Gemeinde aus, da er sich als Sozialist von der Religion entfernt hatte. Als ihm 1933 aus rassistischen und politischen Gründen die Verhaftung drohte, floh er am 31. März gemeinsam mit [[Max Brauer]] nach Frankreich. Das Notariat wurde ihm am 9. Juni, die Rechtsanwaltszulassung am 5. September 1933 entzogen. Im Oktober 1933 wurde er Delegierter des [[Völkerbund]]es in [[Nanjing]] (China) und dort Berater der Regierung in Kommunalfragen. Ab 1935 hielt er sich in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] auf, wo er als Wissenschaftler an der [[Columbia University]] arbeitete und Redakteur der [[New York City|New Yorker]] &amp;#039;&amp;#039;Neuen Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; war. Diese war die Zeitung der [[German Labour Delegation]], einer Organisation deutscher sozialdemokratischer Emigranten. Er war außerdem Sekretär der „German Labor Delegation in USA“, Direktor der „Rand School of Social Science“ in New York und Direktor der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;The New Leader&amp;#039;&amp;#039;. 1938 wird er durch die Nationalsozialisten ausgebürgert und nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 231, abgerufen am 29. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „oppositionell-gemeinschaftsfremden“ Emigranten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 29. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1946 kehrte Katz nach Schleswig-Holstein zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Katz war bereits in der [[Weimarer Republik]] und auch während des Exils sowie nach 1945 Mitglied der SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
1929 bis 1933 war Katz Stadtverordneter in Altona und 1932/33 auch Stadtverordnetenvorsteher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katz gehörte dem Länderrat der [[Bizone]] und dem [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rat]] an. Katz war von 1950 bis September 1951 [[Mitglied des Landtages|Landtagsabgeordneter]] in Schleswig-Holstein. Er meldete sich häufig zu „vergangenheitspolitischen“ (so Danker und Lehmann-Himmel in ihrer Studie) Fragestellungen zu Wort, insbesondere, was die [[Entnazifizierung]] und ihre Beendigung betrifft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 231, abgerufen am 29. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1947 wurde er als Justizminister in die von [[Ministerpräsident]] [[Hermann Lüdemann (Politiker)|Hermann Lüdemann]] geführte Landesregierung von Schleswig-Holstein berufen. In dieser Position setzte er sich für die Wiedereinstellung nationalsozialistisch belasteter Richter und Staatsanwälte ein, weil er hoffte, diese in das demokratische System integrieren zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Detlev Godau-Schüttke: &amp;#039;&amp;#039;[https://forhistiur.net/media/zeitschrift/0106godau-schuettke.pdf Von der Entnazifizierung zur Renazifizierung der Justiz in Westdeutschland.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;forum historiae iuris.&amp;#039;&amp;#039; 6. Juni 2001, S. 15, Rn. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Januar 1949 übernahm er zusätzlich die Leitung des Ministeriums für Volksbildung. Dem am 29. August 1949 gebildeten Kabinett von Ministerpräsident [[Bruno Diekmann]] gehörte er dann wieder ausschließlich als Justizminister an. Nach der Landtagswahl 1950, bei der die SPD ihre [[absolute Mehrheit]] verlor, schied Katz am 5. September 1950 aus der Landesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wurde er Richter des [[Bundesverfassungsgericht]]s und dessen erster Vizepräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Lüdemann]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Diekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|334|335|Katz, Rudolf|Hans Rupp|124417620}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000002333|Rudolf Katz||&amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 39/1961 vom 18. September 1961}}.&lt;br /&gt;
* Bundesrechtsanwaltskammer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anwalt ohne Recht. Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 221/222.&lt;br /&gt;
* Gerhard Paul: &amp;#039;&amp;#039;„Herr K. ist nur Politiker und als solcher aus Amerika zurückgekommen.“ Die gelungene Remigration des Dr. Rudolf Katz.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Paul, [[Miriam Gillis-Carlebach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menora und Hakenkreuz. Zur Geschichte der Juden in und aus Schleswig-Holstein, Lübeck und Altona (1918–1998).&amp;#039;&amp;#039; Neumünster 1998, S. 699–711; wieder abgedruckt in: Rainer Hering (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein. Der Novemberpogrom im historischen Kontext.&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein 109), Hamburg 2016, S. 295–316.&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 353.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124417620}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|124417620}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|352}}&lt;br /&gt;
* [https://www.parlamentarischerrat.de/mitglieder_891_mitglied=52_seitentiefe=2.html Rudolf Katz] in [[Parlamentarischer Rat]]&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|katz-rudolf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Justizminister Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kultusminister Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124417620|VIAF=64939152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Katz, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizepräsident (Bundesverfassungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Rates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Columbia University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Katz, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, Verfassungsrichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Złocieniec|Falkenburg]], Pommern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juli 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
	</entry>
</feed>