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	<title>Runneburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Runneburg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Weißensee, Wyssense&lt;br /&gt;
|Bild = SÖM Runneburg03.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Runneburg  Palas, Wohnturm und Marstall von Süden&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1168&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten oder wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Weißensee (Thüringen)|Weißensee]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/12/1/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/03/44/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Weissensee steinschleuder.jpg|mini|Schussfähiges [[Blide|Trebuchet]] mit beweglichem Gegengewicht auf der Runneburg, Rekonstruktion zwischen 16. Juni 1995 und Juli 1997]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burghofweissensee.JPG|mini|Innenansicht Burghof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Runneburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (neuzeitlicher Name; im Mittelalter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Weißensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-05 |url=http://www.thueringerschloesser.de/images/32Gutachten_Burg_Wei%C3%9Fensee.pdf |text=Gutachten zur Namensgeschichte von Prof. Matthias Werner (Friedrich-Schiller-Universität Jena)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.runneburg.de/pdf/runneburg-oder-burg-weissensee.pdf Stellungnahme zur Namensgeschichte von Michael Kirchschlager, Vorsitzender des Runneburgvereins] (PDF-Datei; 196&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; befindet sich in der [[Stadt]] [[Weißensee (Thüringen)|Weißensee]] im [[Landkreis Sömmerda]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Annahme, dass die Runneburg auf Resten einer Wallburg des 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet wurde, konnte archäologisch inzwischen widerlegt werden. Ab 1168 ließ die [[Landgraf|Ländgräfin]] [[Jutta Claricia von Thüringen]], eine Halbschwester von Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]], die Runneburg zu einer [[Residenzschloss|Residenz]] der [[Landgrafschaft Thüringen|Landgrafen von Thüringen]] mit zweigeschossigem [[Palas]], fünfgeschossigem [[Wohnturm]], [[Burgtor]] und [[Burgmauer]] ausbauen. Erstmals wurde die Burg als „Wyssense“ 1174 in einer [[Urkunde]] von Landgraf [[Ludwig III. (Thüringen)|Ludwig III., dem Milden, von Thüringen]] erwähnt. In den Blickpunkt deutscher Geschichte geriet Weißensee 1180, als [[Heinrich der Löwe]] in der [[Schlacht bei Weißensee]] den thüringischen Landgrafen Ludwig III. und dessen Ritter besiegte. Es folgten erfolglose Belagerungen der Burg, zunächst 1204 durch König [[Philipp von Schwaben]] und 1212 durch Kaiser [[Otto IV. (HRR)|Otto IV.]], der als Belagerungsgerät auch ein [[Blide|Trebuchet]] zum Einsatz brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1220 wurde der [[Palas]] um einen Festsaal aufgestockt. Landgraf [[Ludwig IV. (Thüringen)|Ludwig IV. der Heilige von Thüringen]], Ehemann der [[Elisabeth von Thüringen|Heiligen Elisabeth]], hielt 1225 auf der Runneburg einen Hoftag ab. Mit dem Tod von König [[Heinrich Raspe IV.|Heinrich Raspe]] starb 1247 das Geschlecht der Ludowinger aus. Nach dem [[Hessisch-thüringischer Erbfolgekrieg|Hessisch-Thüringischen Erbfolgekrieg]] fielen die thüringischen Landesteile und somit auch Weißensee und die Runneburg an Markgraf [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich III. den Erlauchten]] von Meißen. Die [[Wettiner]] Markgrafen weilten häufig und regelmäßig auf der Burg. 1382 kam die Runneburg wieder in den Besitz der Thüringer. Im Mai 1440 starb der letzte Landgraf von Thüringen, [[Friedrich IV. (Thüringen)|Friedrich IV., der Einfältige]], auf der Runneburg, die danach in den Besitz der [[Herzog|Herzöge]] von [[Sachsen]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]] wurde 1525 den aufständischen Bauern der Einlass in die Stadt und die Burg verweigert. Ab 1554 diente die Runneburg als [[Witwensitz]] der [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürsten von Sachsen]]. In den Jahren 1580/1581 wurden neue Wohngebäude errichtet. Um 1600 folgte die Erbauung des Torhauses und 1738 des Wagenhauses. Wegen Baufälligkeit musste bereits um 1750 der alte romanische [[Bergfried]] (Streitturm) abgetragen werden. Von 1656 bis 1746 gehörten Weißensee und die Runneburg zum Herzogtum [[Sachsen-Weißenfels]]. Nach dem [[Wiener Kongress]] kamen Stadt und Burg 1815 an das [[Königreich Preußen]]; Burgherr wurde der König von Preußen. In den Folgejahren wurde die Burg für Verwaltungszwecke umgebaut. Anstelle einer alten Militärmagazinscheune wurde 1890 das neue preußische [[Landratsamt]] für den damaligen [[Landkreis Weißensee|Kreis Weißensee]] auf der Burg erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Palas in der [[DDR]] von 1952 bis 1995 als Schule genutzt, bevor der Gebäudeteil wegen schwerer baulicher Mängel baupolizeilich gesperrt wurde. Seit 1988 finden auf der Burg bauarchäologische Untersuchungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde 1990 der „Verein zur Rettung und Erhaltung der Runneburg in Weißensee/Thür. e.&amp;amp;nbsp;V“. gegründet. Umfangreiche bauliche Sicherungsmaßnahmen wurden und werden durchgeführt. Der Wohnturm musste durch ein Stahlkorsett vor dem Einsturz bewahrt werden. Im Jahr 1993 fand das erste Burgfest und die 825-Jahr-Feier der Runneburg statt. Im gleichen Jahr wurde das [[Museum]] (Schatzgewölbe) im Erdgeschoss des Palas eröffnet. 1995 erfolgte die Gründung des Historischen Archivs Weißensee auf der Runneburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überführung der Runneburg in die [[Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten]] mit Sitz in Rudolstadt erfolgte 1996. Im selben Jahr wurde die Burggaststätte Landgrafen-Schenke eröffnet und die Runneburg Betriebsgesellschaft Weißensee mbH gegründet. Zur Erinnerung an die Belagerung der Burg durch Kaiser Otto IV. baute man ab 1996 eine große Steinschleuder nach, die am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1997 mit einem Steinwurf über die Kleingartenanlagen der Stadt erfolgreich getestet wurde. Am 11.&amp;amp;nbsp;August 1999, dem Tag der totalen [[Sonnenfinsternis]], erfolgte erstmals der Wurf einer Feuerkugel mit der [[Blide|Steinschleuder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Historischen Archiv Weißensee auf der Runneburg entdeckte 1998 der Historiker [[Michael Kirchschlager]] das Weißenseer [[Reinheitsgebot]] von 1434 für das Brauen von [[Bier]] ([[Hopfen]], [[Malz]] und [[Wasser]]). Im Dezember 1999 wurde das erste, nach Weißenseer Reinheitsgebot gebraute Bier (Runneburger 1434er) auf der Burg verkostet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 stellte der Verein seine Tätigkeit auf der Runneburg jedoch ein. Gaststätte und Museum wurden geschlossen. Die Steinschleuder wurde bereits 2009 verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.goettinger-tageblatt.de/Duderstadt/Uebersicht/Kreis-Eichsfeld-bewilligt-40-000-Euro-fuer-Steinschleuder-auf-Scharfenstein &amp;#039;&amp;#039;Kreis Eichsfeld bewilligt 40 000 Euro für Steinschleuder auf Scharfenstein&amp;#039;&amp;#039;.] Göttinger Tageblatt, 6. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1996 finden bauliche Sanierungsmaßnahmen statt, die 2017 abgeschlossen werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten: {{Webarchiv|url=http://www.thueringerschloesser.de/fileadmin/website/media/Download/Magazin_1_2017_Web.pdf |wayback=20180922071105 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schlösserwelt Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, |archiv-bot=2024-04-30 11:00:49 InternetArchiveBot }} Frühjahr/Sommer 2017, Seite 17 (PDF-Datei), abgerufen am 13. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer romanischen Toranlage und den aus derselben Zeit stammenden Untergeschossen des Bergfrieds sowie dem um 1220 aufgestockten Palas mit seinen Anbauten weist die Burg fast ebenso viel originale hochmittelalterliche Bausubstanz auf wie die [[Wartburg]] und gehört neben dieser zu den bedeutendsten Burganlagen Thüringens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen preußischen Landratsamt befindet sich seit 2013 die Bildungs- und Begegnungsstätte 3B-Weißensee in der Trägerschaft des [[Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland|ASB]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://asb-begegnungszentrum.de/ |titel=ASB Begegnungszentrum |sprache=de |abruf=2026-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;März 2026 brannte ein Außengebäude (&amp;#039;&amp;#039;Alte Küche&amp;#039;&amp;#039;, ehemaliger &amp;#039;&amp;#039;Marstall&amp;#039;&amp;#039;) der Burg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.michael-kirchschlager.de/2026/03/runneburg-in-weissensee-brennt/ Website des Burgenhistorikers Kirchschlager], abgerufen am 26. März 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.runneburg.de/baugeschichte.html Plan der Runneburg auf www.runneburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursache und Schäden müssen noch ermittelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/inland/regional/thueringen/brand-thueringen-runneburg-100.html &amp;#039;&amp;#039;Historische Runneburg bei Brand beschädigt&amp;#039;&amp;#039;], in: tagesschau.de, abgerufen am 26. März 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die kriminalpolizeilich Brandortuntersuchung ergab als Ursache einen technischen Defekt an einer Elektroleitung, der vermutlich einen längerandauernden Schwelbrand auslösste.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nagerbisse in Kabel als Brandauslöser.&amp;#039;&amp;#039; In: Thüringer Allgemeine vom 28. März 2026, Nr. 74, Lokalausgabe Sömmerdaer Allgemeine, Lokalseite 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Runneburg-Palas.jpg|mini|Palas]]&lt;br /&gt;
Das Burggelände ist frei zugänglich. Der Kernbereich ist wegen laufender Instandhaltungsarbeiten jedoch nur am Wochenende im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Fundstücke aus der Burg werden im Rathaus von Weißensee ausgestellt. Am Pfingstwochenende findet weiterhin ein Mittelalterspektakel auf der Burg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Kirchschlager u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Runneburg in Weissensee.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutscher Kunstverlag]], München/Berlin 1997.&lt;br /&gt;
* [[Steffen Raßloff]], [[Lutz Gebhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Thüringer Landgrafen. Geschichte und Sagenwelt&amp;#039;&amp;#039;. Ilmenau 2017, ISBN 978-3-95560-055-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.thueringerschloesser.de/objekt/burg-weissensee-runneburg/ Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Burg Weißensee/Runneburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.runneburg.de/index.html Runneburg] – Offizielle Homepage des Runneburgvereins&lt;br /&gt;
* [http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/ Weißenseer Reinheitsgebot]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4415458-6|VIAF=233864011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Sömmerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Sömmerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Weißensee (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Weißensee (Thüringen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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