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	<title>Satellitenstaat - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:1210:8021:6300:354B:E304:29AB:A0B3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A02:1210:8021:6300:354B:E304:29AB:A0B3&quot;&gt;2A02:1210:8021:6300:354B:E304:29AB:A0B3&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/248084891&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/248084891&quot;&gt;248084891&lt;/a&gt; von 141.68.5.66 wiederhergestellt. POV&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Satellitenstaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vasallenstaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (abgeleitet von [[Vasall]] im [[Frühmittelalter]]) ist eine Bezeichnung für einen kleinen, [[völkerrecht]]lich unabhängigen [[Staat]], der unter dem beherrschenden Einfluss eines politisch [[Macht|mächtigeren]] Staates, insbesondere einer [[Großmacht]], steht. Satellitenstaaten werden sowohl hinsichtlich ihrer außenpolitischen Orientierung als auch ihrer inneren Struktur vom größeren Staatsverband politisch dominiert. Obwohl Satellitenstaaten nicht über volle Unabhängigkeit verfügen, gelten sie als Staaten im Sinne des Völkerrechts, sofern sie am internationalen Rechtsverkehr teilnehmen und ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dahm]], [[Jost Delbrück]], [[Rüdiger Wolfrum]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;I/1: &amp;#039;&amp;#039;Die Grundlagen. Die Völkerrechtssubjekte&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, de Gruyter, Berlin 1989, ISBN 3-11-005809-X, S.&amp;amp;nbsp;131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff greift das Bild eines Satelliten auf, also eines [[Satellit (Raumfahrt)|künstlichen]] oder [[Satellit (Astronomie)|natürlichen kleineren Objekts]], das sich unentrinnbar im [[Gravitationsfeld]] eines größeren [[Himmelskörper]]s, etwa [[Planet]]en, bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
;Klientelstaat&lt;br /&gt;
:Im [[Römisches Reich|antiken Rom]] sprach man von [[Klientelkönigtum|Klientelstaaten]], diese standen unter Kontrolle des &amp;#039;&amp;#039;Imperium Romanum&amp;#039;&amp;#039; und verfügten nur über eingeschränkte [[Souveränität]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Judäa]] zur Zeitenwende).&lt;br /&gt;
:Der König oder die Königin eines Klientelstaates (&amp;#039;&amp;#039;[[rex socius]]&amp;#039;&amp;#039;) durfte keine eigene Außenpolitik betreiben und war verpflichtet, dem [[Römisches Reich|Römischen Reich]] im Krieg Beistand zu leisten. Klientelkönige konnten ihr [[Reich (Territorium)|Reich]] nicht selbständig vererben, sondern mussten die Nachfolgeregelung durch Rom genehmigen lassen. Auch das Münzrecht der Klientelstaaten war eingeschränkt (Verbot der Prägung von Goldmünzen); in Einzelfällen mussten die Klientelkönige [[Tribut]] leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Staatenstaat&lt;br /&gt;
:Im [[Staatsrecht (Deutschland)|staatsrechtlichen]] Sinne übt bei einem &amp;#039;&amp;#039;Staatenstaat&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Protektorat Böhmen und Mähren]]) ein souveräner „Oberstaat“ (der [[Suzeränität|Suzerän]]) seine Herrschaft über einen halbsouveränen „Unterstaat“ (&amp;#039;&amp;#039;abhängiger Staat&amp;#039;&amp;#039;, der im Wesentlichen eine passive Stellung einnimmt und zumeist nur Pflichten trägt) aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.&amp;amp;nbsp;B. Peter Schwacke/Guido Schmidt, &amp;#039;&amp;#039;Staatsrecht&amp;#039;&amp;#039;, 5. Aufl., W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-555-01398-5, [https://books.google.de/books?id=lCc2DYYlL1gC&amp;amp;pg=PA27 S.&amp;amp;nbsp;27, Rn.&amp;amp;nbsp;85]; vgl. Norbert Berthold Wagner, &amp;#039;&amp;#039;Reine Staatslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band I: &amp;#039;&amp;#039;Staaten, Fictitious States und das Deutschland-Paradoxon&amp;#039;&amp;#039;, Teilband 1, Lit Verlag, 2015, [https://books.google.de/books?id=Ng65CgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA576 S.&amp;amp;nbsp;576] sowie ausführlich, ebd., [https://books.google.de/books?id=Ng65CgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA617 S.&amp;amp;nbsp;617&amp;amp;nbsp;ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Vittorio Hösle]], &amp;#039;&amp;#039;Moral und Politik: Grundlagen einer politischen Ethik für das 21. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Kap.&amp;amp;nbsp;II.6.1.3.4: „Die rechtlichen Formen zwischenstaatlicher Beziehungen. Äußere Souveränität.“ C.H. Beck, München 1997, S.&amp;amp;nbsp;613&amp;amp;nbsp;ff. (614, insbes. zum Begriff [https://books.google.de/books?id=ik082hxXPZkC&amp;amp;pg=PA614 Fn.&amp;amp;nbsp;105]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Staatenstaat wird auch als „Staatenverbindung zu ungleichem Recht“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert B. Wagner, &amp;#039;&amp;#039;Reine Staatslehre&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;I/1, 2015, [https://books.google.de/books?id=Ng65CgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA619 S.&amp;amp;nbsp;619]; Dietrich Richter, &amp;#039;&amp;#039;Die völkerrechtlichen Staatenverbindungen zu gleichem Recht der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Schön, München 1968 (zugleich Diss. Univ. Bonn 1968), S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Die ersten Satellitenstaaten wurden bereits im [[Altertum]] errichtet, vor allem am Rande des eigenen Herrschaftsbereiches zur Grenzsicherung oder um schwer kontrollierbare, weit entfernte Gebiete über einen lokalen [[Vasall]]en an sich zu binden, ohne allzu viele eigene Mittel einsetzen zu müssen (z.&amp;amp;nbsp;B. Königreiche [[Königreich Mauretanien|Mauretanien]] und [[Judäa]] unter den [[Römer]]n). Dieselbe Überlegung führte auch in der [[Kolonialzeit]] zu mehreren europäischen [[Protektorat]]en. Dabei traten große Unterschiede in der lokalen [[Autonomie]] auf, von nur einzelnen [[Garnison]]en der [[Schutzmacht]] im Lande (meist in Hauptstadtnähe), ausländischen Beratern der Lokalregierung und formellen Beschränkungen vor allem der Außen- und Verteidigungspolitik bis hin zu wenig von einer [[Kolonie]] verschiedenen Verhältnissen. Auch im Bereich der [[mesoamerika]]nischen Kulturen gab es Vasallenstaaten, die von den größeren Zentren [[Teotihuacán]], [[Tenochtitlán]], [[Tikal]] und [[Calakmul]] abhängig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. bis 17. Jahrhundert waren die drei Fürstentümer [[Fürstentum Siebenbürgen|Siebenbürgen]], [[Fürstentum Moldau|Moldau]] und [[Fürstentum Walachei|Walachei]] Vasallen des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reichs]]. [[Korea]] bildete seit dem [[Spätmittelalter|späten Mittelalter]] bis 1895 einen Satellitenstaat der chinesischen [[Qing-Dynastie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassische Vasallenstaaten waren die Staaten unter Kontrolle französischer Revolutionsregierungen, einschließlich der Regierung [[Napoleon Bonaparte]]s. Diese [[Tochterrepublik]]en (der Ersten Französischen Republik) wurden in [[Monarchie]]n umgewandelt, nachdem Napoleon sich zum Kaiser hatte krönen lassen. Ein enger Verwandter Napoleons wurde zum Monarchen oder Vizekönig. Teilweise nennt man sie [[Modellstaat]]en, wenn sie durch fortschrittliche [[Gesetzgebung]] einen Propagandaeffekt haben sollten. Die Satellitenstaaten mussten Frankreich wirtschaftlich und militärisch unterstützen; die versprochenen Volksvertretungen hatten kaum Einfluss oder wurden gar nicht (mehr) einberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bei Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] im März 1918 unterzeichnete Friedensvertrag zwischen Russland und dem Deutschen Reich ([[Friedensvertrag von Brest-Litowsk]]) sah die Bildung deutsch kontrollierter Satellitenstaaten von der Ukraine bis zum Baltikum vor. Die deutschen Gebietsverluste durch den [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] vom 28. Juni 1919 machten diese Bestimmungen wieder zunichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Wichmann: [https://www.dhm.de/lemo/kapitel/erster-weltkrieg/kriegsverlauf/friede-von-brest-litowsk-1918.html &amp;#039;&amp;#039;Der Frieden von Brest-Litowsk 1918.&amp;#039;&amp;#039;] [[Lebendiges Museum Online]], 12. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele sind ferner die Staaten, welche kurz vor oder während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] unter der Kontrolle [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschlands]], [[Königreich Italien (1861–1946)|Italiens]] oder [[Japanisches Kaiserreich|Japans]] „unabhängig“ wurden ([[Vichy-Frankreich]], [[Erste Slowakische Republik]], [[Unabhängiger Staat Kroatien]], [[Unabhängiger Staat Montenegro]], [[Mandschukuo]]), oder die Staaten des [[Ostblock]]s bzw. des [[Warschauer Pakt]]s, deren Politik von der sowjetischen Führungsmacht dominiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Frenzke: &amp;#039;&amp;#039;Die Rechtsnatur des Sowjetblocks: eine juristische Entschleierung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin Verlag, 1981, ISBN 3-87061-162-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jon Gheorge: &amp;#039;&amp;#039;Rumäniens Weg zum Satellitenstaat.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1952.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ostblockstaaten hatten in der Regel nur wenig eigene Macht und mussten sich in grundsätzlichen Entscheidungen gemäß der [[Breschnew-Doktrin]] immer nach der [[Sowjetunion]] richten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Theodor Schweisfurth]], &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2006, S.&amp;amp;nbsp;26 [https://books.google.de/books?id=SbnGHvVLzE4C&amp;amp;pg=PA26&amp;amp;redir_esc=y Rn. 90].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Deutsche Demokratische Republik]] wurde dabei beschrieben als ein „Satellitenstaat, der im Kern auf der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|Präsenz des sowjetischen Militärs]] beruhte“,&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach [[Hans-Ulrich Wehler]], &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Band 5: Bundesrepublik und DDR 1949–1990&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, München 2008, S.&amp;amp;nbsp;252.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dass die DDR als Satellitenstaat der Sowjetunion von dieser ihre eigene Souveränität habe ableiten müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu näher [[Herwig Roggemann]], &amp;#039;&amp;#039;Systemunrecht und Strafrecht am Beispiel der Mauerschützen in der ehemaligen DDR&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Arno Spitz, Berlin 1993, S.&amp;amp;nbsp;67&amp;amp;nbsp;ff.; [[Peter-Alexis Albrecht]], &amp;#039;&amp;#039;Das Bundesverfassungsgericht und die strafrechtliche Verarbeitung von Systemunrecht – eine deutsche Lösung&amp;#039;&amp;#039;, in: NJ 1997, S.&amp;amp;nbsp;1; [[Uwe Wesel]], &amp;#039;&amp;#039;Der Honecker-Prozeß&amp;#039;&amp;#039;, in KJ 1993, S.&amp;amp;nbsp;198&amp;amp;nbsp;ff. (200).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie galt aber auch vor dem Hintergrund ihrer Anerkennung als [[Vereinte Nationen|UNO]]-Mitglied 1973 für den [[Westliche Welt|Westen]] „nach wie vor als Satellitenstaat der Sowjetunion“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. n. Marianne Howarth, &amp;#039;&amp;#039;Die Westpolitik der DDR zwischen internationaler Aufwertung und ideologischer Offensive (1966–1989)&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ulrich Pfeil]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die DDR und der Westen: Transnationale Beziehungen 1949–1989&amp;#039;&amp;#039;, 1. Aufl., Ch. Links, Berlin 2001, [https://books.google.de/books?id=6phy72HlTxYC&amp;amp;pg=PA81 S.&amp;amp;nbsp;81&amp;amp;nbsp;ff.] (88); dem vorausgehend ist anzumerken, dass die [[Vereinigte Staaten|USA]] die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] bereits seit dem Volksaufstand vom [[Aufstand des 17. Juni|17. Juni 1953]] „erstmals als sowjetischen Satellitenstaat begriffen“ (Christian M. Ostermann, in: ibid., [https://books.google.de/books?id=6phy72HlTxYC&amp;amp;pg=PA169 S.&amp;amp;nbsp;169&amp;amp;nbsp;f.]). Vgl. dazu [[Uwe Backes]], in: Eckhard Jesse, [[Roland Sturm]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Demokratien des 21. Jahrhunderts im Vergleich&amp;#039;&amp;#039;, [https://books.google.de/books?id=yINRYEC6hBwC&amp;amp;pg=PA341 S.&amp;amp;nbsp;341&amp;amp;nbsp;ff.] (349), der schreibt, dass die DDR seit ihrer Gründung ein „sowjetisch beherrschte[r] Satellitenstaat“ war. Oder auch [[Manfred Wilke]] in: [[Stefan Karner]], Natalja G. Tomilina, Alexander Tschubarjan, Manfred Wilke et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Prager Frühling&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Köln/Weimar 2008, [https://books.google.de/books?id=fAH3cgTAHvkC&amp;amp;pg=PA421 S.&amp;amp;nbsp;421] geht konform mit dieser Auffassung, da „[d]ie [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in […] enger Abstimmung mit der [[KPdSU]] [handelte, weil] dies […] ihrem Selbstverständnis und dem Status der DDR als Satellitenstaat der Sowjetunion [entsprach]“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Frankreich}} Frankreich 1792–1815 und 1852–1870 ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Frankreich]] schuf während der [[Koalitionskriege]] Satellitenstaaten, von denen die demokratisch regierten als [[Tochterrepublik]]en bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:French Empire (1812).svg|mini|300px|Frankreich und seine Satellitenstaaten um 1812]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Länder unter direkter Kontrolle Frankreichs ([[Erste Französische Republik]] 1792–1804, [[Erstes Kaiserreich]] 1804–1814, 1815, [[Zweites Kaiserreich]] 1852–1870) waren u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
;Satellitenstaaten auf dem Gebiet des vormaligen [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]&lt;br /&gt;
* [[Raurakische Republik]] (1792–1793)&lt;br /&gt;
* [[Mainzer Republik]] (1792–1793)&lt;br /&gt;
* [[Cisrhenanische Republik]] (1797)&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Erfurt]] (1806–1814)&amp;lt;!-- Gehörte nicht zum Rheinbund! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rheinbund]] (1806–1813)&amp;lt;!-- Hier sind nur die von Napoleon neu gegründeten Staaten aufgeführt! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Königreich Westphalen]] (1807–1813)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Westfalen als Modell- und Satellitenstaat.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Berding]]: &amp;#039;&amp;#039;Napoleonische Herrschafts- und Gesellschaftspolitik im Königreich Westfalen 1807–1813.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2011, ISBN 978-3-525-35958-7, S.&amp;amp;nbsp;19&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Großherzogtum Berg]] (1806–1813)&lt;br /&gt;
** [[Großherzogtum Frankfurt]] (1810–1813)&lt;br /&gt;
** [[Großherzogtum Würzburg]] (1806–1814)&lt;br /&gt;
** [[Fürstentum von der Leyen]] (1806–1813)&lt;br /&gt;
** [[Fürstentum Isenburg (Rheinbund)|Fürstentum Isenburg]] (1806–1815)&lt;br /&gt;
** [[Fürstentum Salm]] (1802–1810)&lt;br /&gt;
** [[Fürstentum Regensburg]] (1803–1815)&lt;br /&gt;
** [[Fürstentum Aschaffenburg]] (1806–1814)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Arenberg-Meppen]] (1803–1810)&lt;br /&gt;
* Republik von Bouillon (1794–1795)&lt;br /&gt;
* Republik Liège (1789–1791)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Satellitenstaaten in [[Italien]]&lt;br /&gt;
* [[Republik Ragusa]] (1806–1808)&lt;br /&gt;
* Republik von Crema (1793)&lt;br /&gt;
* [[Cispadanische Republik]] (1796–1797)&lt;br /&gt;
* Republik Bologna (1796–1797)&lt;br /&gt;
* [[Transpadanische Republik|Transpadanische (Lombardische) Republik]] (1796–1797)&lt;br /&gt;
* Republik Alba (1796–1801)&lt;br /&gt;
* Republik Brescia (1797)&lt;br /&gt;
* Republik Bergamo (1797)&lt;br /&gt;
* [[Cisalpinische Republik|Cisalpinische (Italienische) Republik]] (1797–1799 und 1801–1805)&lt;br /&gt;
* [[Anconesische Republik]] (1797–1798)&lt;br /&gt;
* [[Ligurische Republik]] (1797–1805)&lt;br /&gt;
* Republik Tiberina (1798)&lt;br /&gt;
* [[Römische Republik (1798–1799)|Römische Republik]] (1798–1799)&lt;br /&gt;
* [[Piemontesische Republik]] (1798–1799), 1800–1802 als Subalpinische Republik&lt;br /&gt;
* [[Parthenopäische Republik]] (1799)&lt;br /&gt;
* [[Lucchesische Republik]] (1799/1800 und 1802–1805)&lt;br /&gt;
* [[Königreich Etrurien]] (1801–1807)&lt;br /&gt;
* Fürstentum von Lucca und Piombino (1805–1814)&lt;br /&gt;
* [[Herzogtum Lucca]] (1805–1815)&lt;br /&gt;
* [[Königreich Italien (1805–1814)|Königreich Italien]] (1805–1814)&lt;br /&gt;
* [[Königreich Neapel]] (1806–1815)&lt;br /&gt;
* Fürstentum Pontecorvo (1806–1815)&lt;br /&gt;
* [[Großherzogtum Toskana]] (1807–1814)&lt;br /&gt;
* [[Herzogtum Benevent|Fürstentum Benevent]] (1799–1815)&lt;br /&gt;
* Republik Ancona (1796)&lt;br /&gt;
* Tiberina Republik (1796)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Restliche Satellitenstaaten&lt;br /&gt;
* [[Batavische Republik]] (1795–1806)&lt;br /&gt;
** [[Swellendam#Geschichte|Republik Swellendam]] (1795)&lt;br /&gt;
** [[Republik Graaff-Reinet]] (1795–1796)&lt;br /&gt;
* [[Königreich Holland]] (1806–1810)&lt;br /&gt;
* [[Helvetische Republik]] (1798–1803)&lt;br /&gt;
** [[Kanton Léman]] (1798–1803)&lt;br /&gt;
** Republik Rhodan (1802–1810)&lt;br /&gt;
* [[Schweizer Eidgenossenschaft]] (1803–1815)&lt;br /&gt;
* [[Kanton Neuenburg|Fürstentum Neuchâtel]] (1806–1814)&lt;br /&gt;
* [[Republik Wallis]] (1802–1810)&lt;br /&gt;
* [[Republik Danzig]] (1807–1814)&lt;br /&gt;
* [[Herzogtum Warschau]] (1807–1815)&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Spaniens#Französische Revolution und Napoleonische Kriege (1789–1815)|Königreich Spanien]] (1808–1813)&lt;br /&gt;
* [[Republik der Ionischen Inseln]] (1800–1815)&lt;br /&gt;
* Republik Connacht (1798)&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Andorra]] (1806–1814, 1815, 1852–1870)&lt;br /&gt;
* [[Kaiserreich Mexiko (1864–1867)|Kaiserreich Mexiko]] (1864–1867)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henry L. Roberts: &amp;#039;&amp;#039;The satellites in Eastern Europe.&amp;#039;&amp;#039; Philadelphia: Sage Publ., 1958 (englisch).&lt;br /&gt;
* Volker Matthies: &amp;#039;&amp;#039;Somalia — Ein sowjetischer „Satellitenstaat“ im Horn von Afrika? Einige Anmerkungen zu den somalisch-sowjetischen Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; Verfassung und Recht in Übersee (VÜR) 1976, S.&amp;amp;nbsp;437–456.&lt;br /&gt;
* Chiara Thies: &amp;#039;&amp;#039;Kambodscha nach den Wahlen – Chinas nächster Satellitenstaat.&amp;#039;&amp;#039; [[Cicero (Zeitschrift)|Cicero]], 31. Juli 2018 ([https://www.cicero.de/aussenpolitik/Kambodscha-Hun-Sen-China-Xi-Jinping-Donald-Trump-USA Volltext]).&lt;br /&gt;
* [[Manfred Wilke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die DDR als sowjetischer Satellitenstaat.&amp;#039;&amp;#039; Metropol Verlag, 2021, ISBN 978-3-86331-605-1.&lt;br /&gt;
* Jeremy Shapiro, Jana Puglierin: &amp;#039;&amp;#039;The art of vassalisation: How Russia’s war on Ukraine has transformed transatlantic relations.&amp;#039;&amp;#039; [[European Council on Foreign Relations]], Policy Brief, 4. April 2023 ([https://ecfr.eu/publication/the-art-of-vassalisation-how-russias-war-on-ukraine-has-transformed-transatlantic-relations Volltext], englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Vasallenstaat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4179152-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideengeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsmodell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phi</name></author>
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