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	<title>Schilden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schilden&amp;diff=1500719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-14T10:00:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schilden Wappen von 1738.jpg|mini|Wappen derer von Schilden ab 1738]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schilden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines aus der Stadt [[Hannover]] stammenden [[Adel]]sgeschlechts, dessen sichere Stammreihe mit dem hannoverschen [[Organist]]en &amp;#039;&amp;#039;Antonius Schild&amp;#039;&amp;#039; († 1635) beginnt, der urkundlich erstmals im Jahr 1586 erwähnt ist. Die Familie starb 1860 im Mannesstamm aus. 1731 erwarb die Familie das Gut [[Haseldorf]] in Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adelserhebung ==&lt;br /&gt;
* [[Ritter|Reichsritterstand]] (&amp;#039;&amp;#039;„Edler von Schilden“&amp;#039;&amp;#039;) und [[Habsburgische Erblande|erbländisch-österreichischer]] Adelsstand am 4. Mai 1738 in [[Laxenburg]] für die drei Brüder Jacob Christoph, [[Königreich Großbritannien|königlich großbritannischer]] und [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|kurfürstlich braunschweig-lüneburgischer]] Oberzahlkommissär, Heinrich Andreas, [[Gutsherr]] auf [[Herrenhaus Haseldorf|Haseldorf]] bei [[Uetersen]], und Bodo Friedrich, königlich großbritannischer und kurfürstlich braunschweig-lüneburgischer [[Amtmann]] zu [[Wustrow (Wendland)|Wustrow]] im [[Wendland]], sowie für deren Schwester Ernestine Schilden, damals bereits verheiratet mit dem [[Preußen|königlich preußischen]] Staats- und Kriegsminister [[Wilhelm Heinrich von Thulemeyer]] (1683–1740). Die kurfürstlich braunschweig-lüneburgische Adelsanerkennung für die Geschwister Bodo Friedrich und Ernestine erfolgte in Hannover erst 23 Jahre später am 4. Mai 1761.&lt;br /&gt;
* Reichsadelsstand mit Wappenbestätigung am 22. Januar 1755 in [[Wien]] für Carl Ludwig Schilden, königlich großbritannischer und kurfürstlich braunschweig-lüneburgischer [[Oberstleutnant]].&lt;br /&gt;
* Kaiserliche Adelslegitimation als &amp;#039;&amp;#039;„von Schilden“&amp;#039;&amp;#039; und Reichsritterstand am 22. September 1744 in [[Frankfurt am Main]] ([[Adelsdiplom]] nicht gelöst) für Anna Henriette Heinrichson, verheiratete Friccius, die [[Naturalisation|naturalisierte]] Tochter des o.&amp;amp;nbsp;g. Heinrich Andreas Ritter und Edler von Schilden, Gutsherr auf Haseldorf bei Uetersen, und der Anna Helena Müller. Bestätigung des Reichsritterstands mit &amp;#039;&amp;#039;„Edle von“&amp;#039;&amp;#039; am 20. September 1751 in Wien für dieselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappenbeschreibung ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1738&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Gespalten, rechts in Blau ein silberner Balken, begleitet von drei (2 - 1) goldenen Sternen, links in Silber ein ovaler grüner [[Lorbeerkranz]]. Zwei Helme, auf dem rechten mit blau-silbernen [[Helmdecke|Decken]] die drei Sterne vor drei (blau, silber, blau) Straußenfedern, auf dem linken mit grün-silbernen Decken der Lorbeerkranz.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1755&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: In Blau ein wilder Mann, in der Rechten einen dürren Baum haltend, die Linke auf ein schwarzes Schildchen stützend, darin drei (2 - 1) goldene Sterne. Auf dem Helm mit rechts blau-goldenen, links schwarz-goldenen Decken der wilde Mann zwischen offenem, je mit dem Schildchen belegtem [[Flug (Heraldik)|Flug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friccius-Schilden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haseldorf Herrenhaus.jpg|mini|[[Herrenhaus Haseldorf]] von 1804]]&lt;br /&gt;
Die Söhne des von [[Franz I. Stephan (HRR)|Franz I.]] in den Reichsadelsstand erhobenen dänischen Landkanzlers Friedrich Carl von Friccius (1701–1761) und seiner Frau Anna Henriette, geb. von Schilden († 1752), die Gebrüder Hans Heinrich (1745–1816) und Christian Friedrich von Friccius, nahmen infolge testamentarischer Bestimmung ihres Großvaters Heinrich Andreas von Schilden Namen und Wappen der Familie von Schilden an und nannten sich &amp;#039;&amp;#039;von Friccius-Schilden&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1770 übernahm Hans Heinrich den Haseldorfer [[Fideikommiss]]. Das heutige Herrenhaus Haseldorf wurde 1804 für Hans Heinrich von Friccius-Schilden durch den dänischen Landbaumeister [[Christian Frederik Hansen]] geplant und gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oppen-Schilden ==&lt;br /&gt;
Karl August Rudolf von Oppen (1792–1872) erhielt vom dänischen König [[Friedrich VI. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich VI.]] am 25. Dezember 1833 die Genehmigung zur Vereinigung seines Namens und Wappens mit demjenigen seiner Frau Rosalie, geb. Friccius von Schilden und geschiedenen von Schilden-Horst (1786–1864), Erbherrin der von Schilden-Holstein’schen [[Fideikommiss]]güter Haseldorf und [[Haselau]] unter dem Namen „von Oppen-Schilden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schoenaich-Carolath-Schilden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Schoenaich-Carolath-Schilden 01.jpg|mini|Wappen Schoenaich-Carolath-Schilden]]&lt;br /&gt;
Karl August Rudolf von Oppen-Schilden hatte einen Sohn, der 1896 ohne Erben starb, und eine Tochter Emilie Maria Elisabeth (1822–1871), die seit 1848 mit Karl Heinrich Friedrich Georg Alexander Prinz von [[Schoenaich-Carolath]] († 1874) verheiratet war. Ihr Sohn [[Emil von Schoenaich-Carolath]] wurde 1896 Erbe des Haseldorfer Fideikommisses und erhielt die preußische Erlaubnis zur Wappen- und Namensvereinigung zu &amp;#039;&amp;#039;Schoenaich-Carolath-Schilden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band XII, Seite 421, Band 125 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2001, ISBN 3-7980-0825-6&lt;br /&gt;
* Gustav von Lehsten: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel Mecklenburgs seit dem landesgrundgesetzlichen Erbvergleiche (1775)&amp;#039;&amp;#039;, Seite 232, Verlag J.G. Tiedemann, 1864 ([https://books.google.de/books?id=-PMqlxaypogC&amp;amp;pg=PA232&amp;amp;dq=Thulemeyer%2BKneschke&amp;amp;hl=de Schilden])&lt;br /&gt;
* Karl von Bothmer: &amp;#039;&amp;#039;Die niedersächsische Familie von Schilden&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrsschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie&amp;#039;&amp;#039;, Band 56, 1930, Seite 4f. u. 33f. (2 Folgen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039;, Band VIII (Nachdruck), Seite 161, Georg Olms Verlag, 1973, ISBN 3-487-04557-5 bzw. ISBN 978-3-487-04557-3 [https://books.google.de/books?id=vSVTvOZN410C&amp;amp;pg=PA161&amp;amp;lpg=PA161&amp;amp;dq=%22Jacob+Christoph+Schilden%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=HuIOZrjHx7&amp;amp;sig=2DiTy7gbfUKYAjjP1p-IqSJBCN8&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;redir_esc=y Seite 161]&lt;br /&gt;
* Helga Matzke: [https://www.helga-matzke.de/objekte/zuckerstreuer-aus-hannover-silber-2/ &amp;#039;&amp;#039;Zuckerstreuer aus Hannover / Silber&amp;#039;&amp;#039;], Beschreibung des von dem Gold- und Silberschmied [[Berend Heinrich Cortnum]] geschaffenen Stückes mit einem vergrößerbaren Foto und Literaturangaben zur [[Provenienz]] des Stückes aus dem Adelsgeschlecht von Schilden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedersächsisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1586]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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