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	<title>Sinotherium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sinotherium&amp;diff=2883924&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: Kopfzeichnung analog zur Rekonstruktion in: Tao Deng, ShiQi Wang und SuKuan Hou: &#039;&#039;A bizarre tandem-horned elasmothere rhino from the Late Miocene of northwestern China and origin of the true elasmothere.&#039;&#039; Chinese Science Bulletin 58, 2013, S. 1811–1817</title>
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		<updated>2024-11-22T06:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kopfzeichnung analog zur Rekonstruktion in: Tao Deng, ShiQi Wang und SuKuan Hou: &amp;#039;&amp;#039;A bizarre tandem-horned elasmothere rhino from the Late Miocene of northwestern China and origin of the true elasmothere.&amp;#039;&amp;#039; Chinese Science Bulletin 58, 2013, S. 1811–1817&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Paläoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Modus             = Paläobox&lt;br /&gt;
| Rangunterdrückung = ja&lt;br /&gt;
| Taxon_Name        = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName    = Sinotherium&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang        = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor       = [[Torsten Ringström|Ringström]], 1923&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name       = Nashörner&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName   = Rhinocerotidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName   = Rhinocerotoidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang       = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name       = Unpaarhufer&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName   = Perissodactyla&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName   = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang       = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name       = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName   = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang       = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild              = Sinotherium lagrelii head.png&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = Kopfrekonstruktion von &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium lagrelii&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterVon   = Oberes [[Miozän]]&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterBis   = Unteres [[Pliozän]]&lt;br /&gt;
| MioVon            = {{Erdzeitalter/Beginn|fmt=1|mn10}}&lt;br /&gt;
| MioBis            = {{Erdzeitalter/Ende|fmt=1|Zancleum}}&lt;br /&gt;
| Fundorte          = &lt;br /&gt;
* [[Ostasien]]&lt;br /&gt;
* [[Zentralasien]]&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang      = Species&lt;br /&gt;
| Subtaxa           = &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium lagrelii&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;[[Torsten Ringström|Ringström]], 1923&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ausgestorbener Vertreter der [[Nashörner]] und lebte im ausgehenden [[Miozän]] und frühen [[Pliozän]]. Es ist vor allem in [[Ostasien|Ost-]] und [[Zentralasien]] [[fossil]] nachgewiesen und gehörte zu den größten bekannten Nashörnern. Sein nächster Verwandter ist &amp;#039;&amp;#039;[[Elasmotherium]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dem er zusammen das Endglied in der Linie der Elasmotherien ([[Elasmotheriini]]) bildet, einer einst in [[Eurasien]] und [[Afrika]] verbreiteten Nashorngruppe. Bisher sind nur wenige Fossilfunde bekannt. Ein relativ vollständiger Schädel zeigt, dass &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; über zwei [[Horn|Hörner]] verfügte, ein bis dahin nicht dokumentiertes Merkmal bei Elasmotherien. Zudem saßen beide Hörner auf der Stirn, was bisher einzigartig ist unter allen bekannten Nashornvertretern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; war ein massives Nashorn, das fast die Ausmaße seines nächsten Verwandten &amp;#039;&amp;#039;Elasmotherium&amp;#039;&amp;#039; erreichte, das mit einem Gewicht von 5 bis 7 t zu den größten bekannten Nashörnern überhaupt gehörte. Allerdings ist &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; nur durch einzelne Fossilreste bekannt. Ein vollständiger Schädel ist nicht überliefert, einem mehr als 80 cm langen Schädel aus dem [[Linxia-Becken]] fehlt jedoch nur der vordere Schnauzenbereich, der jedoch teilweise von anderen Funden bekannt ist. Insgesamt war der Schädel groß und robust sowie keilförmig im Umriss. Das [[Hinterhauptsbein]] war wie bei &amp;#039;&amp;#039;Elasmotherium&amp;#039;&amp;#039; nach hinten herausgezogen, ist aber nicht vollständig erhalten. Jedoch bewirkte die Verlängerung eine schräge Kopfhaltung. Sehr massiv waren die Gelenkflächen zum Ansatz der Halswirbelsäule, die über das [[Hinterhauptsloch]] gemessen eine gesamte Ausdehnung von bis zu 24 cm aufwiesen, die Gelenkflächen selbst erreichten eine Weite von 6,8 cm. Das [[Nasenbein]] ist ebenfalls nicht vollständig bekannt, die paarigen Knochen waren aber komplett verwachsen. Zudem besaß &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; eine Verknöcherung der [[Nasenscheidewand]], die am überlieferten hinteren Bereich des Naseninnenraumes bis zu 6,5 mm Dicke aufwies. Bemerkenswert waren zwei kuppelartige Aufwölbungen des Schädels, die durch eine seichte und querverlaufende Eintiefung getrennt waren. Die hintere befand sich auf dem [[Stirnbein]] und maß 16,1 mal 12,1 cm. Die vordere erhob sich über dem vorderen Ende des Stirnbeins und dem hinteren Ende des Nasenbeins und erreichte 18,6 cm Länge bei 12,8 cm Breite. Durch die vordere domartige Aufwölbung standen seitlichen Flächen des Nasenbeins fast senkrecht. Die Oberflächen der Erhebungen besaßen deutliche Aufrauungen, die die jeweilige Lage des Hornes anzeigten. Somit verfügte &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; über ein vorderes nasofrontales Horn, welches deutlich größer war als das direkt anschließende frontale Horn. Die enge Tandemstellung der beiden Hörner zueinander und die Lage des vorderen Horns auf dem Übergang von Nasen- zum Stirnbein ist bisher einzigartig unter den Nashörnern, bei anderen Vertretern dieser Säugetiergruppe erhebt sich das Nasalhorn in der Regel direkt auf der Nasenspitze. Zudem sind derartige domartige Aufwölbungen als Basis der Hörner bisher nur bei &amp;#039;&amp;#039;Elasmotherium&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Innerhalb der Elasmotherien ist &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; der einzige bekannte Vertreter mit zwei Hörnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deng et al. 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein vollständig überlieferter Unterkiefer erreichte 72 cm Länge und war sehr massiv mit einem fast 18 cm hohen Körper und hochaufragenden Gelenkenden. Die [[Symphyse]] erstreckte sich über 16 cm bis vor den Beginn der hinteren Bezahnung. Das Gebiss war, charakteristisch für Elasmotherien, stark reduziert. Im Unterkiefer waren lediglich zwei [[Prämolar]]en (Vorbackenzähne) und drei [[Molar (Zahn)|Molaren]] (hintere Backenzähne) je Kieferast ausgebildet. Ob im Oberkiefer zusätzlich noch ein vorderer dritter Prämolar ausgebildet war, ist unklar, in einzelnen Veröffentlichungen wird dies vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ringström 1924&amp;quot;/&amp;gt; Ein vorderes Gebiss aus [[Schneidezahn|Schneide-]] und [[Eckzahn|Eckzähnen]] existierte bei &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; also nicht. Die Backenzähne waren extrem [[Kronenhöhe (Zahn)#Hypsodontie|hochkronig]] (hypsodont) und besaßen sehr viel [[Zahnzement]]. Zudem war der [[Zahnschmelz]] auf den Kauoberflächen markant gefaltet und besaß zusätzlich noch weitere interne [[Sinus und Kosinus|Sinus-förmige]] Verwinklungen, die aber nicht so überdeutlich ausgeprägt waren, wie später bei &amp;#039;&amp;#039;Elasmotherium&amp;#039;&amp;#039;. Größter Zahn war der zweite Molar, der teilweise bis über 16 cm hoch wurde, bei einer Länge von 9 cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kondraschov 2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rumpf (Anatomie)|Rumpf]]skelett und die [[Gliedmaße]]n sind kaum fossil überliefert. Ein einzelner [[Radius (Anatomie)|Radius]] wies eine Länge von 52 cm auf, weiterhin erreichte die [[Ulna]] 58 cm Länge. Dabei handelt es sich um Knochen, die im menschlichen Skelett den [[Unterarmknochen]] [[Homologie (Biologie)|homolog]] (entsprechend) sind. Darüber hinaus sind einzelne Elemente des Hinterfußes bekannt, so die [[Mittelfußknochen]] II bis IV und einige [[Fuß#Fußskelett|Fußwurzelknochen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayshashov 1986&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilfunde ==&lt;br /&gt;
Funde von &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; sind eher selten und häufig nur fragmentarisch. Die ersten Fossilien, die auch zur [[Erstbeschreibung|Beschreibung]] der Nashorngattung führten, kamen Anfang des 20. Jahrhunderts ans Licht und wurden von J. G. Andersson im Bezirk [[Baode]] in der [[China|chinesischen]] Provinz [[Shanxi]] in Ablagerungen des oberen [[Miozän]] entdeckt. Diese umfassten überwiegend isolierte Zähne, aber auch ein Oberkieferfragment mit der erhaltenen Zahnreihe vom zweiten Prämolar bis zum vorletzten Molar und ein Unterkieferbruchstück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ringström 1923&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ringström 1924&amp;quot;/&amp;gt; Aus der nordwestlichen [[Mongolei]] nahe [[Chono-Khariakh]] wurde ein 72 cm langer, recht gut erhaltener Unterkiefer [[Wissenschaftliche Publikation|publiziert]], der ins untere [[Pliozän]] datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kondraschov 2000&amp;quot;/&amp;gt; Weitere Einzelfunde sind aus [[Kasachstan]] bekannt, hierunter ein hinterer Schädelteil mit einem Teil der Bezahnung und mehrere Skelettelemente des Körpers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayshashov 1986&amp;quot;/&amp;gt; Den bisher vollständigsten Schädel erbrachte jedoch der obere Bereich der [[Liushu-Formation]] nahe Houaigou im Bezirk [[Guanghe]] der Provinz [[Gansu]]. Die Liushu-Formation ist rund 100 m [[Mächtigkeit (Geologie)|mächtig]] und über weite Bereiche des [[Linxia-Becken]]s [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossen]]. Dieser Abschnitt wird auf etwa 7 bis 6,4 Millionen Jahre datiert und gehört somit ans Ende des Miozän. Die geologischen Ablagerungen des Linxia-Beckens erbrachten schon zahlreiche gut erhaltene fossile Nashornreste, darunter auch zahlreiche Vertreter der Elasmotherien. Dem Schädel fehlt lediglich der Schnauzenteil und er erbrachte den Nachweis zur Lage der Hörner bei &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deng et al. 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paläobiologie ==&lt;br /&gt;
Die Verbreitung von &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; in Ostasien deckt sich weitgehend mit jener des heute ebenfalls ausgestorbenen, dreizehigen Pferdes &amp;#039;&amp;#039;[[Hipparion]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Linxia-Becken sind beide Säugetierformen vergesellschaftet aufgefunden worden. &amp;#039;&amp;#039;Hipparion&amp;#039;&amp;#039; bewohnte weitgehend offene, [[steppe]]nartige Landschaften. Bestimmte [[Anatomie|anatomische]] Merkmale von &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039;, etwa der durch das lange Hinterhauptsbein tief hängende Schädel, die stark hochkronigen und mit viel [[Zahnzement]] gefüllten Backenzähne sowie deren deutlich geschwungene Zahnschmelzfalten auf den Kauoberflächen lassen ein überwiegend an harte Pflanzennahrung wie [[Gräser]] angepasstes Tier erkennen (&amp;#039;&amp;#039;grazer&amp;#039;&amp;#039;). Durch [[Pollenanalyse]]n konnte eine derartige Landschaft auch für das Linxia-Becken ermittelt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deng et al. 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Innere Systematik der Elasmotheriini nach Kampouridis  et al. 2022&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kampouridis et al. 2022&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=&amp;amp;nbsp;[[Rhinocerotinae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
   |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Rhinocerotini]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |2={{Klade&lt;br /&gt;
      |1=&amp;amp;nbsp;[[Menoceratini]]&lt;br /&gt;
      |label2=&amp;amp;nbsp;[[Elasmotheriini]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Kenyatherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Bugtirhinus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
            |2={{Klade&lt;br /&gt;
               |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Caementodon]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
               |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Hispanotherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                  |2={{Klade&lt;br /&gt;
                     |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Gobitherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                     |2={{Klade&lt;br /&gt;
                        |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Eoazara]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                        |2={{Klade&lt;br /&gt;
                           |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Iranotherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                           |2={{Klade&lt;br /&gt;
                              |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Ningxiatherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                              |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                 |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Parelasmotherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                                 |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                    |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                                    |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Elasmotherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                                    }}&lt;br /&gt;
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{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nashörner]] und gehört innerhalb dieser zur Unterfamilie der Rhinocerotinae und zur [[Tribus (Biologie)|Tribus]] der Elasmotheriini. Dieser Tribus umfasst Nashörner mit einem allgemein großen bis sehr großen Körperbau und extrem hohen Zahnkronen, unter anderem aufgrund dieses Merkmales stellen sie zumindest in ihrer späten Entwicklungsphase die am stärksten spezialisierten Nashornvertreter dar. Sie sind zudem das Schwestertaxon der Rhinocerotini, denen wiederum die heute lebenden Nashornarten angehören. Innerhalb der Elasmotheriini ist &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; ein Mitglied der Untertribus Elasmotheriina, dem außerdem noch &amp;#039;&amp;#039;Elasmotherium&amp;#039;&amp;#039; angehört. Charakterisiert wird diese Untertribus durch die Hornbildung auf der Stirn. Den Elasmotherrina gegenüber stehen die Iranotheriina, stammesgeschichtlich älteren Elasmotherien mit einem Nasalhorn, die zudem generell nicht ganz so hochkronige Backenzähne und einen weniger gefalteten Zahnschmelz aufweisen. Dieser Untertribus werden neben dem namengebenden &amp;#039;&amp;#039;[[Iranotherium]]&amp;#039;&amp;#039; unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Ningxiatherium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Parelasmotherium]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Hispanotherium]]&amp;#039;&amp;#039; beigeordnet. Die Unterscheidung von Elasmotheriina und Iranotheriina erfolgte erstmals durch den ungarischen Paläontologen [[Miklós Kretzoi]] (1907–2005) im Jahr 1943.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deng 2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; wurde 1923 von [[Torsten Ringström]] anhand eines sehr großen Backenzahnes aus Shanxi wissenschaftlich [[Erstbeschreibung|erstmals beschrieben]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ringström 1923&amp;quot;/&amp;gt;, im Jahr darauf erfolgte eine wesentlich umfangreichere Abhandlung über die Gattung mit Bezug auf mehr Fundmaterial.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ringström 1924&amp;quot;/&amp;gt; Ringström etablierte auch die bis heute einzige anerkannte Art: &amp;#039;&amp;#039;S. lagrelii&amp;#039;&amp;#039;. Mit &amp;#039;&amp;#039;S. zaisanensis&amp;#039;&amp;#039; beschrieb [[Bolat Bayshahsov]] 1986 eine weitere Art aus Kasachstan&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayshashov 1986&amp;quot;/&amp;gt;, doch zeigt diese kaum Unterschiede zur Art &amp;#039;&amp;#039;S. lagrelii&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vangengeym et al. 1993&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kondraschov 2000&amp;quot;/&amp;gt; 1958 führte [[Chow Minchen]] die Art &amp;#039;&amp;#039;S. simplum&amp;#039;&amp;#039; ein, deren Beschreibung auf einem Zahn basierte, welcher in einer Apotheke in der chinesischen Provinz [[Harbin]] entdeckt wurde („[[Drachenknochen]]“), aber ursprünglich aus Shanxi stammen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chow 1958&amp;quot;/&amp;gt; Heute wird die Art jedoch zu &amp;#039;&amp;#039;Parelasmotherium&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deng 2007&amp;quot;/&amp;gt; Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom [[latein]]ischen Wort &amp;#039;&amp;#039;sina&amp;#039;&amp;#039; für „China“ und dem [[Griechische Sprache|griechischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;θήριον&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;thêrion&amp;#039;&amp;#039; „Tier“) ab. Einen direkten [[Etymologie|etymologischen]] Ursprung des Namens gab Ringström in seiner Erstbeschreibung nicht an, doch erfolgte die Vergabe seinen Aussagen zufolge aufgrund des Fundgebietes in China.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ringström 1923&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deng et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;Tao Deng, ShiQi Wang und SuKuan Hou: &amp;#039;&amp;#039;A bizarre tandem-horned elasmothere rhino from the Late Miocene of northwestern China and origin of the true elasmothere.&amp;#039;&amp;#039; Chinese Science Bulletin 58, 2013, S. 1811–1817&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kondraschov 2000&amp;quot;&amp;gt;П. Е. Кондрашов: &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium (Mammalia, Rhinocerotidae) из раннего плиоцена Монголии.&amp;#039;&amp;#039; Палеонтологический Журнал 6, 2000, S. 71–79&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ringström 1923&amp;quot;&amp;gt;Torsten Ringström: &amp;#039;&amp;#039;Sinotherium lagrelii Ringström, a new fossil rhinocerotid from Shansi, China.&amp;#039;&amp;#039; Bulletin of the Geological Survey of China 1923, S. 91–93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deng 2008&amp;quot;&amp;gt;Tao Deng: &amp;#039;&amp;#039;A new elasmothere (Perissodactyla, Rhinocerotidae) from the late Miocene of the Linxia Basin in Gansu, China.&amp;#039;&amp;#039; Geobios 41, 2008, S. 719–728&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ringström 1924&amp;quot;&amp;gt;Torsten Ringström: &amp;#039;&amp;#039;Nashörner der Hipparion-Fauna Nord-Chinas.&amp;#039;&amp;#039; Palaeontologia Sinica (C) 1 (4), 1924, S. 1–156&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayshashov 1986&amp;quot;&amp;gt;Болат У. Байшашов: &amp;#039;&amp;#039;Новыи вид синотерия из плиоцена Казахстана.&amp;#039;&amp;#039; Палеонтологический Журнал 4, 1986, S. 83–88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vangengeym et al. 1993&amp;quot;&amp;gt;E. A. Vangengeym, I. A. Vislobokova, A. Y. A. Godina, E. L. Dmitrieva, V. I. Zhegallo, M. V. Sotnikova und P. A. Tleuberdina: &amp;#039;&amp;#039;On the age of mammalian fauna from the Karabulak Formation of the Kalmakpai River (Zaysan Depression, Eastern Kazakhstan).&amp;#039;&amp;#039; Stratigrafya i Geologicheskaya Korrelyazya Moskau 1 (2), 1993, S. 165–171&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chow 1958&amp;quot;&amp;gt;Chow Minchen: &amp;#039;&amp;#039;New elasmotherine rhinoceroses from Shansi.&amp;#039;&amp;#039; Vertebrata Palasiatica 2, 1958, S. 131–142&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deng 2007&amp;quot;&amp;gt;Deng Tao: &amp;#039;&amp;#039;Skull of Parelasmotherium (Perissodactyla, Rhinocerotidae) from the Upper Miocene in the Linxia Basin (Gansu, China).&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology 27 (2), 2007, S. 467–47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kampouridis et al. 2022&amp;quot;&amp;gt;Panagiotis Kampouridis, Josephina Hartung, Gabriel S. Ferreira und Madelaine Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Reappraisal of the late Miocene elasmotheriine Parelasmotherium schansiense from Kutschwan (Shanxi Province, China) and its phylogenetic relationships.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology, 2022, S. e2080556, [[doi:10.1080/02724634.2021.2080556]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sinotherium|&amp;#039;&amp;#039;Sinotherium&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgestorbener Unpaarhufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nashörner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhinocerotidae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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