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	<title>Stabsoboist - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:21:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stabsoboist&amp;diff=1015584&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frau Nilsson: tk kl</title>
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		<updated>2024-12-27T21:08:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Gottfried Piefke.jpg|hochkant|mini|links|[[Johann Gottfried Piefke]], Stabshoboist und &amp;#039;&amp;#039;Director der gesamten Musikchöre des III.&amp;amp;nbsp;Armeekorps&amp;#039;&amp;#039;, vor 1884]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Sabac el Cher.jpg|mini|[[Gustav Sabac el Cher]], Obermusikmeister des [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 2 (1806)|Grenadier-Regiments „Kronprinz“ Nr.&amp;amp;nbsp;1]] (1908)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MILIF.004145.jpg|mini|links|Stabstrompeter und Musikleiter in der schwedischen Artillerie (1895–97)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhold Fellenberg.jpg|mini|[[Reinhold Fellenberg]], Stabstrompeter des  [[Kürassier-Regiment „Graf Gessler“ (Rheinisches) Nr. 8|Kürassier-Regiments „Graf Gessler“]] (1898–1906/08)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stabsoboist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Stabshautboist, Stabshoboist) ist eine historische Bezeichnung&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; deutscher [[Militärmusik]]er. Bei der [[Linieninfanterie]] und der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] lautete die Bezeichnung Stabshoboist, bei [[Jäger (Militär)|Jägern]] und [[Schütze (Militär)|Schützen]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stabswaldhornist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei den [[Pionier (Militär)|Pionieren]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stabshornist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei [[Kavallerie]], [[Artillerie]] und [[Train (Militär)|Train]] aber &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stabstrompeter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Chef bzw. [[Kapellmeister]] der [[Regiment]]smusik und stand im Rang eines [[Feldwebel]]s (Fußtruppen) bzw. [[Wachtmeister]]s (berittene Truppen). Bei der Kaiserlichen Marine rangierte er jedoch mit dem Vizefeldwebel; sein Stellvertreter war in der Marine der &amp;#039;&amp;#039;Korpsführer&amp;#039;&amp;#039;, im Rang eines [[Sergeant]]en (nach neun Dienstjahren &amp;#039;&amp;#039;überzähliger Vizefeldwebel&amp;#039;&amp;#039;). Die einfachen Militärmusiker ([[Hautboist]]en bzw. Waldhornisten, Hornisten oder Trompeter) rangierten meist mit den [[Unteroffizier]]en oder Sergeanten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Hoboisten |Band=9 |Seite=394 |zenoID=20006779069}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Fußtruppen unterstanden den Stabsoboisten etc. die Regiments- bzw. [[Tambourmajor|Bataillonstamboure]], bei der Marine die Abteilungs- ([[Maat (Dienstgrad)|Maat]]) und Divisionstamboure ([[Obermaat]]), die ihrerseits Vorgesetzte der als Signalgeber verwendeten [[Spielmannszug|Spielleute]] (Tamboure und Pfeifer) waren. Bei den berittenen Truppen gab es keine Spielleute (und folglich keine Bataillonstamboure), hier fungierten die Trompeter als Signalgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabshoboisten etc. war nach 5 Jahren im Dienstgrad und 18 bis 20 Jahren Gesamtdienstzeit die Beförderung zum Militär-Musikdirigenten (ebenfalls Feldwebel) möglich. Eine spezielle Auszeichnung war der Titel (!) &amp;#039;&amp;#039;Königlicher Musikdirektor&amp;#039;&amp;#039;, für bewährte Musikdirigenten; verleihungsberechtigt waren die Kultusministerien (!) Preußens, Bayerns, Sachsens und Württembergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Per Allerhöchster [[Kabinettsorder]] (AKO) vom 10. Dezember 1908&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; wurden die Militärkapellmeister in eine eigene Rangklasse zwischen den Portepee-Unteroffizieren und den Offizieren eingereiht. Die Benennung der Stabshoboisten, Stabshornisten sowie der Musikleiter bei den Unteroffiziersschulen änderte sich nun in Musikmeister. Die berittenen Truppen führten die Bezeichnung Stabstrompeter jedoch weiter. Der Militär-Musikdirigent wurde zum Obermusikmeister. Sie rangierten nicht mehr als Feldwebel, sondern als [[Offiziersstellvertreter]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Cramer (Offizier)|Alfred Cramer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Infanterie-Regiments Prinz Friedrich der Niederlande (2. Westfälisches) Nr. 15.&amp;#039;&amp;#039; Verlag R. Eisenschmid, Verlagsbuchhandlung für Militärwissenschaft, Berlin 1910.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Marine rangierten die Musikmeister bis 1936 hinter den [[Deckoffizier]]en, ohne ihnen unterstellt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschen [[Wehrmacht]] erhielten 1938 alle Musikmeister, Obermusikmeister etc. den Offiziersstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Stabsoboisten etc. stand seit 1887 der &amp;#039;&amp;#039;Armee-Musik-Inspizient&amp;#039;&amp;#039;. Er beaufsichtigte das Musikwesens aller deutschen Heereskontingente und auch der Marine. Die Musikinspizienten waren keine Soldaten, sondern mittlere Militärbeamte im Rang eines Hauptmanns bzw. Oberleutnants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Militärmusik#Militärmusik in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unteroffiziersdienstgrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärmusikgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frau Nilsson</name></author>
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