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	<title>Sudi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sudi&amp;diff=2217192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chrischerf: +Kat.</title>
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		<updated>2026-04-08T09:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Sudi in Ostafrika. Zum Ort in Indien siehe [[Sudi (Karnataka)]] Zum österreichischen American-Football-Spieler siehe [[Florian Sudi]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wirtschafts-Atlas der deutschen Kolonien - 22 cropped.jpg|mini|Ssudi in einem deutschen Kolonialatlas von 1906 (Ausschnitt)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sudi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ssudi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Bucht|Meeresbucht]] und gleichnamige Ortschaft im Südosten [[Tansania]]s am [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Sudi liegt im Distrikt [[Lindi (Distrikt)|Lindi]] in der Region [[Lindi (Region)|Lindi]] etwa in der Mitte zwischen den beiden Städten [[Lindi]] und [[Mtwara]] in einer seichten Bucht. Diese ist von [[Mangrove (Baum)|Mangroven]] bewachsen und reicht weit ins Land. Sie gilt im lokalen, [[Geomorphologie|morphologischen]] Sinne als [[Creek (Toponym)|Creek]]. Die Sudi-Bucht ist verwinkelt und durch [[Sandbank|Sandbänke]] geprägt. Ein landseitiger Wasserzulauf erfolgt durch den [[Mambi (Fluss)|Mambi]] (früher &amp;#039;&amp;#039;Liteo&amp;#039;&amp;#039;), der aus Richtung des [[Makonde-Plateau]]s in die Sudi-Bucht mündet. Der Meereszugang besteht nur aus einer Fahrrinne, die von großen Schiff schwerlich oder gar nicht passierbar ist. Bei der Einfahrt befinden sich markante Felsen, die wegen ihrer Form mitunter als &amp;#039;&amp;#039;Pilze&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Küstenorte der Umgebung sind Lindi im Nordwesten und [[Mikindani]] im Südosten. Kleinere Orte in der Nähe sind &amp;#039;&amp;#039;Kiswa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mgao&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit [[Deutsch-Ostafrika]]s war Sudi neben Lindi, [[Kionga-Dreieck|Kionga]] und [[Mikindani]] eine der Landungsstellen im südlichen Teil der Kolonie. Damals lebten etwa 2.000 Einwohner an dem Küstenplatz. Die Gründung des hier gelegenen Ortes geht laut &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonial-Handbuch&amp;#039;&amp;#039; auf einen wohlhabenden Araber zurück. Dieser soll sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Sansibar kommend in Sudi niedergelassen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Fitzner: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonial-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 2. erw. Aufl., Hermann Paetel, Berlin 1901, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Küstenabschnitte in der Umgebung boten keine [[Naturhafen|Naturhäfen]] und auch Sudi konnte nicht von allen Schiffen angelaufen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rochus Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Kolonien&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Berlin: Verlag des Vereins der Bücherfreunde Schall &amp;amp; Grund, 1898, S. 142. (Reprint durch Weltbild Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0301-0)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch richtete die deutsche Verwaltung hier ein [[Zollamt]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Angaben im &amp;#039;&amp;#039;Großen Deutschen Kolonialatlas&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes, bearbeitet von Paul Sprigade und [[Max Moisel]], Berlin 1901–1915.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Militärgeschichte|Militärhistorische]] Bedeutung erhielt die Sudi-Bucht durch die Fahrt des deutschen Hilfsschiffs [[Marie (Schiff, 1906)|&amp;#039;&amp;#039;Marie&amp;#039;&amp;#039;]], dem im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] der Durchbruch durch die britische Seeblockade vor [[Deutsch-Ostafrika]] gelang, woraufhin die Bucht von März bis April 1916 als Zufluchtsort diente. Die Fahrrinne wurde [[Seemine|vermint]] und bis zur Entdeckung durch britische Seestreitkräfte wurden sämtliche Nachschubgüter für die [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika|deutsche Schutztruppe]] entladen. Hierzu wurde ein provisorischer [[Pier|Holzpier]] errichtet. Trotz Schäden durch Artilleriebeschuss konnte die &amp;#039;&amp;#039;Marie&amp;#039;&amp;#039; aus der Sudi-Bucht auf das offene Meer entkommen. Am 15. September 1916 wurde Sudi von britischen Kolonialtruppen besetzt und die Deutschen wurden von der Küste abgedrängt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard K. Lochner: &amp;#039;&amp;#039;Kampf im Rufiji-Delta&amp;#039;&amp;#039;. München, 1987, S. 356, ISBN 3-453-02420-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://travelingluck.com/Africa/Tanzania/Tanzania%20%28general%29/_877397_Sudi%20Bay.html#local_map Karte und Fotos der Umgebung von Sudi]&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Ssudi &amp;#039;&amp;#039;Ssudi&amp;#039;&amp;#039;], [[Deutsches Koloniallexikon]], Bd. 3, S. 392, Leipzig 1920.&lt;br /&gt;
* [http://guessen.privat.t-online.de/geld/literatur/marie.htm Umschlag des Buches &amp;#039;&amp;#039;Blockadebrecher „Marie“&amp;#039;&amp;#039; von Peter Eckart mit einer Skizze der Sudi-Bucht]&lt;br /&gt;
* [https://archivfuehrer-kolonialzeit.de/map?coord=39.95000000000001+-10.099999999999994+10 Sudi,] Großer deutscher Kolonialatlas, Archivführer Deutsche Kolonialgeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=10/09/00/S |EW=39/58/00/E |type=waterbody |region=TZ-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bucht in Tansania]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Tansania]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lindi (Region)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chrischerf</name></author>
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