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	<title>Sundische Mark - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni am 8. Mai 2023 um 14:58 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sundische Mark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mark sundisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war der Name einer [[Rechnungswährung]], auf deren Grundlage von 1319 an in der norddeutschen [[Stralsund|Hansestadt Stralsund]] [[Münze]]n geprägt und verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stralsund erhielt 1319 das [[Münzrecht]] durch [[Wizlaw III. (Rügen)|Wizlaw III.]], den [[Fürstentum Rügen|Fürsten von Rügen]]. Dieser sicherte den Stralsundern zunächst zu, dass die Sundische Mark (der Name rührt von der Lage am [[Strelasund]], der auch der Stadt ihren Namen gab) als einzige Währung in Stralsund und im Fürstentum Rügen gültig sein sollte. Die Mark sundisch war unterteilt in 16 Silber-Schillinge (solidus), der Schilling jeweils in 12 Pfennige (denarius). Am 3. Dezember 1325 bestätigte [[Wartislaw IV.]], der [[Herzogtum Pommern|Herzog von Pommern]], der Stralsund nach dem Aussterben des rügenschen Fürstenhauses übernommen hatte, der Stadt das Münzrecht [[Ewiger Pfennig|„für ewige Zeit“]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pommersches Urkundenbuch]] (PUB) VI, Nr. 3891, 3893–3895, 3908&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald jedoch drang auch die [[Lübische Mark]] (die spätere [[Courantmark]]) in den Raum um Stralsund und war aufgrund ihres höheren Wertes begehrter (zeitweise war sie bis zu dreimal so viel wert). Im Jahr 1378 bekam man für 1000 Sundische Mark 660 Mark lübisch. Der Wert zur [[Köln]]er Silbermark betrug im Jahr 1324 2,50 Mark sundisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stralsund schloss sich 1381 zeitweilig auch dem [[Wendischer Münzverein|Wendischen Münzverein]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Februar 1403 schloss Stralsund mit den Städten [[Lübeck]], [[Hamburg]], [[Lüneburg]] und [[Wismar]] einen Vertrag, angelegt auf zehn Jahre, wonach die Stralsunder Münze [[Witte (Münze)|Wittenpfennige]] von vier Lübecker Pfennigen prägen durfte. Von den geschlagenen hohlen Pfennigen sollten drei so viel wie zwei Lübecker wert sein. Neben den Witten wurden in Stralsund &amp;#039;&amp;#039;Sundische Sechspfennigstücke&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Sechslinge&amp;#039;&amp;#039; geprägt, bei denen es sich um die pommerschen [[Großpfennig]]e handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Bernd Kluge|Herausgeber=Henning Rischer|Titel=Von Münzen und Geld im alten Pommern|Sammelwerk=Grenzregion zwischen Pommern und Mecklenburg. Vorträge 2004–2005|Verlag=Thomas Helms Verlag|Ort=Schwerin|Jahr=2006|Seiten=118|ISBN=3-935749-82-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon im Jahr 1406 wurde Stralsund bei einem neuen Vertrag nicht mehr berücksichtigt, da die Stralsunder sich nicht zu dem schweren [[Münzfuß]] bereiterklären wollten und die Münze zudem zu geringhaltige Münzen lieferte: Das Stralsundische Geld war schlecht geschrotet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stralsund schloss sich am 9. Oktober 1425 einem bereits seit 1424 zwischen [[Dänemark]] und den Städten des Wendischen Münzvereins bestehenden Vertrag an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1489 wurde das pommersche Münzwesen durch [[Bogislaw X. (Pommern)|Bogislaw X.]] neu geordnet. Er entzog allen pommerschen Städten das Münzrecht. Die Ausnahme war Stralsund, das sich erst im Rostocker Rezess von 1504 verpflichten musste, nach des Herzogs [[Schrot und Korn]] zu münzen und die städtische Münze nur gleichzeitig mit der herzoglichen zu betreiben, was das Ende für den Sundischen Münzfuß bedeutete.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Großkopf: &amp;#039;&amp;#039;Zur Münzgeschichte Vorpommerns&amp;#039;&amp;#039;. Seite 177&amp;lt;/ref&amp;gt; Bogislaw X. ließ den pommerschen [[Gulden]] prägen, der für 3 Mark sundisch galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Heinz Großkopf: &amp;#039;&amp;#039;Zur Münzgeschichte Vorpommerns&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte Vorpommerns: die Demminer Kolloquien 1985–1994&amp;#039;&amp;#039;. Thomas Helms Verlag, Schwerin 1997, ISBN 3-931185-11-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://hinterpommern.de/Lexikon/geldwelches.html Geld in Pommern]&lt;br /&gt;
*[http://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/s/ks38875.htm Artikel zur Sundischen Mark in der Oeconomischen Encyclopädie]&lt;br /&gt;
*[http://books.google.com/books?id=12QCAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA171&amp;amp;lpg=PA171&amp;amp;dq=sundische+mark&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=dbJHEnO8eq&amp;amp;sig=wXkKgoDIPe97cToB0Ofo4raPVNI O.C. Gaedichens: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Münzen und Medaillen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Währungseinheit (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Stralsund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hanse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Stralsund)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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