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	<title>Swantopolk II. - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:25:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Swantopolk_II.&amp;diff=568126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2022-10-16T07:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SwantopolkII.Pommerellen.JPG|mini|Swantopolk II. mit seinen beiden Gemahlinnen, aus dem Stammbaum der Greifen von [[Cornelius Krommeny]], 1598.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwantepolc.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;S(igillium) Domini Zwantepolc de Danceke&amp;#039;&amp;#039;, Siegel 1228]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Świętopełk II - książę pomorski ubt.jpeg|mini|Ein für Herzog Swantopolk von Pommerellen errichtetes Monument im Park von Oliva]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swantopolk.jpg|mini|Swantopolk der Große, stehend in Kleidung/Rüstung des 15. bis 16. Jahrhunderts, [[Kupferstich]] von 1749 in Anwandlung eines [[Epitaph]]s im [[Kloster Oliva]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CMM - Sygnet pieczętny filtered.jpg|mini|Siegelring Swantopolks II.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorat Polen.jpg|mini|Der polnische Reichsverband (Seniorat Polen) mit seinen Herzogtümern um 1250, Beschriftungen auf Polnisch. Grau die bis 1252 ausgeschiedenen Gebiete: im Westen [[Land Lebus]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Lebus|‚Lubusz‘]]&amp;#039;&amp;#039;, 1248 an die [[Mark Brandenburg]], Keimzelle der späteren [[Neumark (Landschaft)|Neumark]]), im Norden das Danziger Pommern (‚Pomorze Gdańskie‘) des Herzogs Swantopolk II., südöstlich davon das [[Kulmer Land]] (&amp;#039;&amp;#039;‚[[Chełmno]]‘&amp;#039;&amp;#039;, 1230 an den [[Deutschordensstaat]] (&amp;#039;&amp;#039;‚Państwo Krzyżackie‘&amp;#039;&amp;#039;)), im Osten das Land von [[Drohiczyn]] (an das Fürstentum [[Halytsch-Wolhynien]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Swantopolk II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Swantopolk  der Große&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Suantipolk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zwantepolc de Danceke&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Marian Gumowski: [https://books.google.de/books?id=VfEeAAAAMAAJ&amp;amp;dq=%22Zwantepolc+de%22&amp;amp;q=Zwantepolc&amp;amp;pgis=1&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de#search &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der polnischen Siegelkunde&amp;#039;&amp;#039;, 1966]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Swantepolk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Svatopluk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Swietopelk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Swatopolk&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;Świętopełk II Wielki&amp;#039;&amp;#039;; * um 1195; † [[10. Januar]] [[1266]]) war ein Herzog von [[Pommerellen]]. Er entstammte der Dynastie der [[Samboriden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Swantopolk II. war der Sohn von Herzog [[Mestwin I.]] aus der ehelichen Verbindung mit der Zwinisława. Nach dem Tode seines Vaters wurde das Herrschaftsgebiet unter seinen Söhnen zunächst aufgeteilt. Swantopolk erhielt das nördliche Pommerellen mit der Burg [[Danzig]], [[Wartisław (Pommerellen)|Wartisław]] das Gebiet um [[Świecie|Schwetz]], [[Sambor II.]] das Gebiet um [[Tczew|Dirschau]] und [[Ratibor (Pommerellen)|Ratibor]] Burg und Bezirk von [[Białogarda|Belgard]]. Mestwin hatte bestimmt, dass Swantopolk als der Älteste zwanzig Jahre lang die Vormundschaft über seine Brüder ausüben sollte. Das tat er aber nur zwölf Jahre lang. Differenzen zwischen den Brüdern führten zu einem jahrelangen Bruderkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Swantopolk II. 1220 an die Regierung kam, stand sein Herrschaftsbereich [[Pommerellen]] unter polnischer Lehnshoheit. 1221 eroberte [[Waldemar II. (Dänemark)|Waldemar II.]] von Dänemark Danzig, sodass Swantopolk nun ihm unterstand. Die Vormachtstellung Dänemarks endete mit der [[Schlacht bei Bornhöved (1227)|Schlacht von Bornhöved]] am 22. Juli 1227.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CFW46&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr entledigte er sich auch der Oberhoheit Polens. Wegen seiner Weigerung, Tribut zu zahlen, vor den polnischen Reichstag geladen, überfiel er die Versammlung mit einem Heer. Bei dem Kampf fand der polnische Seniorherzog [[Leszek I.|Leszek der Weiße]] den Tod.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CFW46&amp;quot;&amp;gt;[[Christian Friedrich Wutstrack]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze historisch-geographisch-statistische Beschreibung von dem königlich-preußischen Herzogthume Vor- und Hinter-Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Maurer, Berlin und Stettin 1793, [https://books.google.de/books?id=6q7PvyAgEC4C&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;hl=de S. 46.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;JM&amp;quot;&amp;gt;James Minahan: &amp;#039;&amp;#039;One Europe, Many Nations: A Historical Dictionary of European National Groups&amp;#039;&amp;#039;. Greenwood Publishing Group, 2000, ISBN 0-313-30984-1, S. 375.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OE&amp;quot;&amp;gt;Oskar Eggert: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Pommerns&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1974, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erwerb des Stolper- und Schlawerlandes ===&lt;br /&gt;
Nach der Schlacht von Bornhöved erweiterte Swantopolk II. seinen Besitzstand außerdem um die bis dahin zum [[Herzogtum Pommern|Pommern der Greifen]] gehörigen Länder [[Słupsk|Stolp]] und [[Sławno|Schlawe]] beträchtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innerpolnische Parteinahme ===&lt;br /&gt;
Im selben Jahr unterstützte er seinen Schwager [[Władysław Odonic]], in dessen Streit mit [[Władysław III. (Polen)|Władysław III. Dünnbein]] um die Vorherrschaft im [[Herzogtum Großpolen]]. Sie überfielen die in [[Gąsawa]] (einer Ortschaft im heutigen [[Powiat Żniński|Powiat Żnin]]) zu einem [[Wetsche|Wiec (deutsch: Wetsche)]]  versammelten polnischen Herzöge, Ritter und Bischöfe. [[Leszek I.|Leszek]], der amtierende Princeps und [[Seniorat|Senior]] von [[Königreich Polen|Polen]], fand dabei den Tod, angeblich durch einen von Swantopolk initiierten Mordanschlag. Władysław III. Dünnbein jedoch war noch nicht am Ort der Versammlung eingetroffen, entging dadurch dem Anschlag der beiden und übernahm das Seniorat, das er vor Leszek schon einmal innehatte.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhalt der von Polen dominierten Herzogtümer wurde durch den Anschlag auf den Wiec weiter geschwächt. Kirchlich war das ostpommersche Herzogtum weiter an das polnische Bistum in [[Włocławek]] als Teil des [[Erzbistum Gnesen|Erzbistums Gnesen]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau staatlicher Strukturen ===&lt;br /&gt;
Swantopolk und sein Bruder Sambor führten seit 1227 den Titel „Dux Pomeranorum“, den ihr Vater nur kurzzeitig 1212 nach seinem Sieg über die Dänen geführt hatte. Swantopolk baute ein eigenes [[Verwaltung]]ssystem auf. Die lateinische Inschrift seines Siegels von 1228 bedeutet „S(iegel) des Herren Swantopolk von Danzig“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämpfe gegen die Prußen ===&lt;br /&gt;
1224 fielen die heidnisch-baltischen [[Prußen|Prußen (oft fälschlich &amp;#039;&amp;#039;Pruzzen&amp;#039;&amp;#039;)]] in sein Gebiet ein und zerstörten die Klöster [[Kloster Oliva|Oliva]] und [[Kloster Zuckau|Zuckau]]. Swantopolk verbündete sich daraufhin mit dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]], der 1231 im [[Kulmer Land]] auf dem rechten [[Weichsel]]ufer die Burg [[Toruń|Thorn]] erbaut hatte, und führte mit den Ordensrittern Krieg gegen die Prußen. Swantopolk besaß die Burgen Zantir (im Knie zwischen der Weichsel und der [[Nogat]]), [[Sartowice|Sartowitz]] und Schwetz am Weichselufer. Im Winter 1233/1234 führte er mit seinem Bruder Sambor gemeinsam mit vielen anderen polnischen Fürsten und mit dem Deutschen Ritterorden einem Kriegszug gegen die Prußen durch. In der Winterschlacht bei [[Dzierzgoń|Christburg]] hatten Swantopolk und Sambor maßgeblich zum Siege beigetragen, weil sie „Erfahrung im Kampf mit den Prußen hatten“, wie der Ordenschronist [[Peter von Dusburg]] schreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebietsänderungen ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1236 tauschte Swantopolk mit dem Orden seine Besitzungen im Gebiet von [[Chełmno|Kulm]] gegen einen Teil des [[Ermland]]es am [[Frisches Haff|Frischen Haff]]. 1237 eroberte er das zu Großpolen gehörende [[Nakło nad Notecią|Nakel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bruderkrieg und im Krieg gegen den Deutschen Ritterorden ===&lt;br /&gt;
Die Expansionspolitik Swantopolks, der als oberster Landesherr alle festen Plätze in Pommerellen zur besseren Landesverteidigung für sich beanspruchte, machte auch vor seinen Brüdern nicht Halt. 1236 bis 1238 kam es zum Bruderkrieg. Swantopolk eroberte 1238 Belgard, den Sitz seines Bruders Ratibor, verbrannte die Burg und fügte das eroberte Gebiet seiner Herrschaft hinzu. Er hielt Ratibor eine Zeit lang gefangen, während Sambor, der mit Unterstützung des Ordens südlich von Dirschau die Burg Gerdin gebaut hatte, bereits 1236 seinen Machtbereich verlor und bei den Deutschrittern Schutz und Asyl fand. Erst 1248 versöhnte sich Swantopolk mit seinen Brüdern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1242 kam es unter Swantopolks Mitwirkung oder Führung zum [[Prußen#Erster Prußenaufstand 1242–1249|ersten großen Prußenaufstand]] gegen den Orden.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Barth: [https://books.google.de/books?id=5uYM9lwgexcC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Swantopolk+II.&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de&amp;amp;sig=ACfU3U1Fd1vjPgGupAirlCrkXVj5qumSYQ&amp;amp;redir_esc=y &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik der Kreuzzüge&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ordenschronist Peter von Dusburg berichtet im dritten Teil seiner „Chronica Terre Prussie“ von den schweren und wechselvollen Kämpfen, die der Orden im Bund mit polnischen Herzögen aus Großpolen, Kujawien und Masowien von 1242 bis 1253 gegen Swantopolk geführt hat. Am 28. August 1243 schloss der Orden mit Herzog [[Kasimir I. (Kujawien)|Kasimir von Kujawien]] und Swantopolks Brüdern Sambor und Ratibor ein Bündnis gegen ihn und seine prußischen Verbündeten. Der päpstliche Nuntius und Archidiakon, [[Jakob von Lüttich]], vermittelte einen Vorfrieden, der am 24. November 1248 zwischen dem Herzog und dem Orden und am 7. Februar 1249 im Friedenstraktat zu Christburg zwischen dem Orden und den Prußen geschlossen wurde. Nochmals einsetzende Feindseligkeiten 1252 wurden durch den Vertrag vom 30. Juli 1253 endgültig beigelegt. Swantopolk trat alle prußischen Gebiete mit der Burg Zantir an den Orden ab, behielt aber das Weichseldelta. Die Grenze des Herzogtums verlief an der Weichsel und Nogat in der Mitte der Flüsse. Swantopolk trat auch das eroberte Nakel an das Herzogtum Großpolen und die [[Kastellanei]] Wyszogród, das heutige [[Fordon]] auf dem linken Weichselufer bei [[Bydgoszcz|Bromberg]], an [[Herzogtum Kujawien|Kujawien]] ab. Innenpolitisch jedoch stärkte er seine Position und bewahrte die Zusammenhalt und Handlungsfähigkeit des ostpommerschen Herzogtums einschließlich Schlawe und Stolp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landesausbau und Gründung der Stadt Danzig ===&lt;br /&gt;
Im Inneren stärkte Swantopolk seinen Herrschaftsbereich durch Förderung der Wirtschaft, indem er durch Zölle auf den Handel seine Einkommensbasis stärkte. Außerdem förderte er die [[Ordensgemeinschaft]]en durch den Bau zweier [[Zisterzienser]]klöster, [[Kloster Zarnowitz|in Zarnowitz]] und in [[Bukowo Morskie|Buckow]] und eines [[Dominikaner]]ordens in Danzig. Am 22. Januar 1227 übergab er den Dominikanern die zur deutschen Kolonie gehörende [[Nikolaikirche]] mit dem umliegenden Grund. In der Schenkungsurkunde tritt als Zeuge ein „Schulze Andreas“ auf. Das wird, neben anderen Indizien, von einem Teil der Forscher als Beweis dafür angesehen, dass es zu diesem Zeitpunkt schon eine sich selbst verwaltende deutsche Gemeinde neben der alten slawischen Grodstadt gab. Andere Forscher setzen die Gründung der nach dem [[Lübisches Recht|Lübischen Recht]] relokalisierten Stadt später an, spätestens für 1263 ließen sich die Bürger auf Veranlassung Swantopolks eine Abschrift des Lübecker Rechts schicken. Eine Stadtgründungsurkunde ist jedoch nicht erhalten. Das „moderne“ Danzig entstand auf dem breiten Sandrücken, der sich von Neugarten bis an die Mottlau erstreckt, zunächst auf dem oberen Langen Markt. Der 4. August ist der Tag des [[Dominikus|Heiligen Dominikus]]. Seit dem 5. August 1260, also seit den Tagen Swantopolks, werden alljährlich um diese Zeit der „Dominik“, ein Jahrmarkt und vierzehntägiges Volksfest gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klostergründungen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1228 stiftete er das schwarze Dominikaner-Mönchskloster zu Danzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CFW46&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1248 gründete er das [[Kloster Buckow|Benediktinerkloster Buckow]], eine Filiale des [[Kloster Dargun|Klosters Dargun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Swantopolk starb am 10. Januar 1266. Es fand eine prunkvolle Zeremonie statt, wie es in den Olivaer Tafeln aufgezeichnet ist. Von der Burg wurde der Leichnam in die [[Katharinenkirche (Danzig)|Katharinenkirche]] getragen. Dort wurde eine Totenmesse gehalten. Dann wurde der Leichnam in der Nikolaikapelle zu den Dominikaner Brüdern überführt, die ebenfalls eine Messe zelebrierten. Anschließend wurde der Leichnam „zu den Bürgern“ geführt, in deren Kirche der Priesterorden nochmals eine Messe las. Es heißt, dass bei dieser Totenfeier alles Volk, Kaschuben, Polen und Deutsche, Junge und Alte, weinte und heulte. Den Leichnam trugen Vertreter der edelsten Geschlechter der Kaschuben. Swantopolk wurde in der Klosterkirche in Oliva beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Laufe seiner langen Herrschaft hatte Swantopolk seine Söhne an der Herrschaft teilnehmen lassen. Er übertrug seinem Sohn Mestwin II., dem Ältesten, das Gebiet um Schwetz, Wartisław II., dem Jüngsten, Danzig. Das führte zu einem Bruderkrieg nach Swantopolks Tod, in dessen Verlauf Mestwin II. Danzig 1271 einnahm. Wartisław II. floh nach [[Kujawien]], wo er bald um 1271 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehen und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Swantopolk war mehrmals verheiratet. In erster Ehe mit Euphrosyne (Eufrozyna; † 1230), Tochter von [[Władysław Odonic|Odon]], Herzog in Großpolen. In zweiter Ehe ab etwa 1230 mit Ermengard (Ermengardis; † nach 1270), Tochter von [[Heinrich I. (Schwerin)|Heinrich]], Graf von [[Grafschaft Schwerin|Schwerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinen Ehen gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[Mestwin II.]] (ca. 1220–1294), Herzog in und von Pommerellen;&lt;br /&gt;
* Euphemia (ca. 1225–1270), als Gattin von Fürst [[Jaromar II.]] durch Heirat Fürstin von [[Fürstentum Rügen|Rügen]];&lt;br /&gt;
* Jan (ca. 1230–1248), starb in jungen Jahren;&lt;br /&gt;
* [[Wartisław (Pommerellen)|Wartisław]] (ca. 1237–1271), Herzog in Pommerellen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oskar Eggert: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Pommerns.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1974, {{Falsche ISBN|3-9800036}}, S. 106–110.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hirsch]], [[Max Toeppen]], [[Ernst Strehlke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Scriptores rerum Prussicarum]]: Die Geschichtsquellen der preussischen Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Leipzig 1861, [https://books.google.de/books?id=YX8OAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA797 S. 797]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Świętopełek II|Swantopolk II.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124364411|VIAF=47692334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Swantopolk 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samboride]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1266]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Swantopolk II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Swantopolk der Große; Swantepolk; Svatopluk; Swietopelk&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzog in und von Pommerellen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1195&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1266&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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