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	<title>Tauer (Boxberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:10:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tauer_(Boxberg)&amp;diff=1454276&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DCB am 15. Juni 2025 um 13:41 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-15T13:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Tauer&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Turjo&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Boxberg/O.L.&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/19/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/37/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 140&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.42 &amp;lt;!-- Stand 1895 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 70&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-11-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://boxberg-ol.de/de/boxberg-ortsteile/ortsteile/tauer.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile – Tauer.&amp;#039;&amp;#039;] Gemeinde Boxberg/O.L., abgerufen am 27. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1928-09-30&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Zimpel (Boxberg)|Zimpel]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02943&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035895&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Turjo|Audio=Turjo.ogg}}, ist ein Ortsteil der ostsächsischen Gemeinde [[Boxberg/O.L.]] Es zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Tauer liegt in Form eines erweiterten [[Gassendorf]]es rund vier Kilometer südöstlich von [[Klitten]] an der Straße nach [[Förstgen (Mücka)|Förstgen]] am [[Weigersdorfer Fließ]]. Nordwestlich von Tauer schließt sich der Ortsteil [[Zimpel (Boxberg)|Zimpel]] an, der nach Einwohnern etwa gleich groß, in der Fläche jedoch doppelt so groß wie Tauer ist. Anders als Zimpel ist Tauer nicht nach Klitten, sondern nach Förstgen eingepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauer und Zimpel liegen in der [[Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet|Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]], von Wäldern umgeben. Nördlich von Tauer liegen die 148 Meter hohen Kreuzberge. Südöstlich davon befindet sich der 90 Hektar große Tauerwiesenteich und weitere Teiche, die früher ein ehemaliges etwa 120 Hektar großes Niedermoorgebiet darstellten. In östlicher und westlicher Richtung sind die nächsten Ortschaften jeweils rund fünf Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauer Wegweiserstein Wackelstein.jpg|mini|hochkant|Wegweiserstein südwestlich von Tauer in der Daubaner Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Dass in der Gemarkung Tauer bereits in der Urgeschichte Menschen gab, belegen Funde auf einem [[mittelsteinzeit]]lichem Lager- und Rastplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte urkundliche Ersterwähnung fand 1447 als &amp;#039;&amp;#039;Thure&amp;#039;&amp;#039; statt, knapp 40 Jahre vor der urkundlichen Ersterwähnung Zimpels. Tauers Zugehörigkeit in dieser Zeit ist dank dünner Quellenlage nicht gesichert, jedoch wird 1519 bei einer Besitzteilung Tauer als [[Pertinenzort]] der [[Herrschaft Baruth (Oberlausitz)|Baruther Herrschaft]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph von Nostitz erwarb das Gut Tauer im Jahr 1604, nachdem sich Zimpel bereits seit 1572 im Besitz der Nostitzer Herrschaft [[Jahmen]] befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Befreiungskriege]]n lag Tauer in dem Teil der Oberlausitz, den das [[Königreich Sachsen]] an Preußen abtreten musste. 1816 wurde die Landgemeinde dem neu gegründeten [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] zugeordnet. In diesem erfolgte 1928 die Eingemeindung nach Zimpel, nachdem bereits unter anderem die Einwohnerzahlen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für beide Gemeinden zusammen erhoben werden. Fünf Jahre später wurde im März 1933 der Gemeindename in [[Zimpel-Tauer]] geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden von 30 Gehöften zehn Wohnhäuser und mehrere Wirtschaftsgebäude zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1958 wurde die Schule im Kirchort Förstgen besucht, seitdem in Klitten. Dorthin wurde Zimpel-Tauer 1973 auch eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Zusammenschluss der Gemeinden Klitten und Boxberg im Februar 2009 ist Tauer seitdem ein Ortsteil der Gemeinde [[Boxberg/O.L.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 132&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 95&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 ||align=right| 83&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 ||align=right| 70&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1777 wirtschaften 1 [[Hufner|besessener Mann]], 9 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 15 [[Häusler]] in Tauer. Gegenüber den 6 besessenen Mann in Zimpel ist die Bevölkerung zwar größer, jedoch auch sozial schlechter gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl liegt 1825 bei 132. [[Arnošt Muka]] zählt 1884 für die Erhebung der sorbischen Bevölkerung unter den 156 Einwohnern 153 [[Sorben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot; /&amp;gt; Die weitere Betrachtung der Einwohnerzahlen wird dadurch erschwert, dass die Erhebungen der Einwohnerzahlen für Tauer mit dem etwa gleich großen Zimpel zusammen erfolgen. Bis auf 339 Einwohner im Jahr 1871 haben Tauer und Zimpel zusammen seit den 1880er Jahren weniger als 300 Einwohner. Der Sprachwechsel zum Deutschen erfolgt hier überwiegend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sodass [[Ernst Tschernik]] 1956 den sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil in der Gemeinde Zimpel-Tauer auf nur noch 32,4 % beziffert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1995 |Seiten=254}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrtausendwende liegt die Einwohnerzahl in Tauer bei 90 mit fallender Tendenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname wird übereinstimmend von Paul Kühnel (1892&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühnel&amp;quot; /&amp;gt;), Jan Meschgang (1973&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meschgang&amp;quot; /&amp;gt;) und [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] (1975&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot; /&amp;gt;) vom Urrind (Ur, [[Auerochse]]) abgeleitet, der in den [[Westslawische Sprachen|westslawischen Sprachen]] &amp;#039;&amp;#039;tur&amp;#039;&amp;#039; heißt. Meschgang und Eichler verweisen dabei auch auf [[Tauer]] in der Niederlausitz, dessen niedersorbischer Name &amp;#039;&amp;#039;{{lang|dsb|Turjej}}&amp;#039;&amp;#039; dem obersorbischen Namen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|hsb|Turjo}}&amp;#039;&amp;#039; dieses Ortes Tauer sehr ähnlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises |Verlag=Lusatia Verlag |Ort=Bautzen |Datum=2006 |ISBN=3-929091-96-8 |Seiten=277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HOV|Tauer_(2)|Tauer}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 277&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Landbevölkerung |Reihe=Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin – Veröffentlichungen des Instituts für Slawistik |BandReihe=4 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954 |Seiten=121}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühnel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Paul Kühnel |Titel=Die slavischen Orts- und Flurnamen der Oberlausitz |Verlag=Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik |Ort=Leipzig |Datum=1982 |Seiten=105&amp;amp;nbsp;f |Kommentar=Fotomechanischer Nachdruck der Originalausgabe (1891–1899)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meschgang&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Jan Meschgang |Titel=Die Ortsnamen der Oberlausitz |Auflage=2. |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1979 |Seiten=115 |Kommentar=bearbeitet von [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |BandReihe=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1975 |Seiten=310}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tauer/Turjo}}&lt;br /&gt;
* [https://boxberg-ol.de/index.php?menuid=49 Gemeinde Boxberg/O.L. – Ortsteil Tauer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften in der Gemeinde Boxberg/O.L.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tauer #Boxberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Boxberg/O.L.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1447]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1928]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DCB</name></author>
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